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	<title>Selbsttäuschung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Selbstt%C3%A4uschung&amp;diff=1100&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:43:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine Selbsttäuschung ist die Vertauschung der Eindrücke, die auf die [[Wahrnehmung]] wirken, die Austauschung der [[Empfindungen]] mit den [[Gefühlen]] der kognitiven [[Sinne]], die durch das Bild von [[Erinnerungen]] bestimmt werden, die durch [[Ereignisse]] einer [[entfremdeten]] [[Beziehungen]] bestimmt sind, worin das [[Fremde]] angeeignet worden war. Hierdurch wird der [[Wahrnehmung]] der [[Reiz]] eines [[Eindrucks]] nurmehr ästhetisch so vermittelt (siehe [[Ästhetik]]), wie sie diese in ihren [[Selbstgefühlen]] findet und [[empfindet]]. Der Grund dieser Vertauschung ist die [[Notwendigkeit]] einer [[Selbstveredelung]], die aus den [[Absichten]] eines [[ästhetischen Willens]] ergeht, der ihre wahren [[Bedürfnisse]] entstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese [[Absichten]] entwickeln sich von Grund auf aus der [[Angst]] einer verlorenen [[Selbstgewissheit]] (siehe auch [[Lebensangst), welche dieWahrnehmungvon ihrenEmpfindungentrennt und ihreSinnenichtet, ihreGefühlesinnlos macht, die unentwegt nach einerIdentitätstreben, die es nicht wirklich geben kann. Hierdurch ist dem betroffenen Menschen die Erkenntnistätigkeit entzogen, ihmentfremdet, weil er &amp;quot;seine Sinne nicht mehr bei einander haben kann&amp;quot;. Die Selbsttäuschung betreibt die Vertauschung einerSelbstwahrnehmung, die einewidersinnigeIdentitäterzeugt, um sich vor einerIdentitätsangstzu bewahren, um an sich noch glauben zu können - oft schon durch Vorbeugung oderVerdrängungihrerSubstanz.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Substanziell]] verstanden ist dieser [[Glaube]] nicht nur ein Nichtwissen, sondern die [[Behauptung]] einer [[Wahrheit]], die man nicht wissen muss oder auch garnicht [[wissen]] kann (siehe auch [[Wissenschaft]]), eine höhere [[Wahrheit]], die höhere Einsicht verlangt und eher durch Erleuchtung zu [[erfahren]] ist, als durch [[Verstand]] und [[analytisches]] [[Denken]] (siehe auch [[Esoterik]]). Man glaubt an etwas, das nicht [[wirklich]] da, nicht [[anwesend]] ist, sich aber nötig gemacht hat, wo die eigene [[Notwendigkeit]] nur abstrakt sein kann, sich also nur durch ihre [[Sehnsucht]] verhält. Dieser Glaube verhält sich daher selbst nur abstrakt und sucht in seinen [[Interpretationen]] das [[Reine]] von dem, was der [[Wirklichkeit]] entzogen erscheint, sucht das, an das man glauben kann oder glauben muss, um dessen [[Güte]] verwirklicht zu finden, die sich gegen diese Wirklichkeit verhält und durch die ein Verhältnis in deren Verneinung möglich, also eine unmögliche [[Kritik]] an ihr ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht alles einfach – allerdings auch schlechterdings einfältig: Was nötig ist, das fügt sich. Der [[Nutzen]] der [[Selbstwahrnehmung]] erschien bisher in einem Zweck der [[Wahrnehmungsidentität]] und musste ihm dienen. Doch durch die [[Verrücktheiten]] der familiären [[Gewohnheiten]] der [[Selbstwahrnehmung]] war diese [[Selbstbezogenheit]] in ihren [[erzieherischen Beziehungen]] vernutzt worden. Mit der Ablösung aus der Familie und der Konfrontation in den [[allgemeinen]] [[zwischenmenschlichen VerhältnisseN]] war offensichtlich geworden, dass sich diese mehr oder weniger [[private]] Identitätsstiftung in ungewohnter [[Beziehung]] gegen die [[gewohnten]] [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] der [[Psyche]] richten mussten. Waren diese noch durch den Antrieb (siehe [[Trieb]]) ihrer [[Selbstverwirklichung]] (Buch 1) und durch die [[Selbstvergegenwärtigung]](Buch 2), insgesamt durch eine [[Ästhetik]] bestimmt, durch die sie den Zweifel ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]] beherrschen konnten, aber schließlich als [[Lebensangst]] in den hierfür nötigen Lebensstrukturen erfahren mussten, so sind sie nun bestrebt, ihre von sich selbst entrückten Verhältnisse, ihre [[verrückten]] Beziehungen in den [[Widersprüchen]] ihrer [[Selbstwahrnehmung]] aufzuheben. Ihren zwischenmenschlichen Lebensstrukturen unterworfen waren sie noch ganz auf sich gestellt, selbstverloren, selbstbezwungen und bis zum [[Wahnsinn]] ihrer [[Psyche]] beherrscht. Ihre [[Verrückheit]] hat sich darin ihrer [[Selbstwahrnehmung]] entledigt und ist zu sich selbst in einen wesentlichen [[Widerspruch]] der [[persönlichen]] [[Selbstverwirklichung]] geraten: Weil sie sich ihrer selbst nicht mehr gewiss werden kann, findet sie diese jetzt nur noch in dem, was sie außer sich [[empfindet]], was sie nicht wirklich sein kann, was sie also von sich verloren hat (siehe [[Selbstverlust]]), so dass sie sich eine Identität ihrer [[Selbstwahrnehmung]] über die [[Prothesen]] ihrer [[Kultur]] aneignen muss, die sie in und durch ihre [[Selbstgerechtigkeiten]] selbst herstellen, bewahren und bewähren müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbsttäuschung entzieht sich der [[Aufklärung]], weil sie be[[absicht]]igt ist, also einer [[ästhetischen]] [[Notwendigkeit]] folgt, die der [[Verkehrung]] von [[Sinn]] und [[Zweck]] der [[Psyche]], ihrem [[Geltungsstreben]] entspringt, der Vertauschung von [[Selbstgefühl]] und [[Selbstwahrnehmung]] von [[Nutzen]] ist, indem sie dieses Gefühl allgemein gegen Gefühle wahrzumachen bestrebt ist, diese Selbstwahrnehmung als besonders [[allgemeines]] [[Selbstgefühl]] gegen alle ihr fremden Gefühle wendet (siehe hierzu auch [[symbiotische Selbstbehauptung]]). Sie ist nöig, wo die Wahrnehmung sich durch eine [[Erkenntnis]] bedroht fühlt, wo und weil [[Gefühle]] bestimmte [[Empfindungen]] nicht zulassen können, weil also ein Selbstbetrug nötig ist, um [[wahrzumachen]], was nicht [[wahr]] sein soll, z.B. weil eine [[Geschichte]] oder ein [[Verhältnis]] nur durch eine Lebenslüge erhalten bleiben kann. Sie ist daher die [[Fixierung]] einer [[Selbstverwirklichung]] an ihr eigenes Unvermögen, für sich [[selbst]] zu sein. Mehr oder weniger [[bewusst]] entsteht sie in einer [[Scheinwelt]] von [[Selbstbeziehungen]] und erzeugt und bestärkt diese [[Scheinwelt]] durch eigene [[Absichten]] innerhalb dieser Welt, beruht also auf einem Bedarf an Fremdidentität, welche als Prothese oder Ersatz eigener [[Identität]] fungieren oder Eigenheit vortäuschen soll. Sie prozessiert in der Leiblichkeit einer [[ausschließlichen]] [[Selbstbeziehung]] und betreibt eine Identitätsbildung durch die [[Einverleibung]][[fremden]] [[Seins]], der Leiblichkeit [[abstrakter]] [[Wesen]], durch Verleiblichung fremder [[Anwesenheit]]. Wiewohl dies nur geschehen kann, wo leibliche [[Beziehungen]] sind, werden hierurch vielerlei Geister und Mythen beschworen. Es entsteht darin eine [[Gespenste]]rwelt voll bizarrer Gewalten, Mucken und [[Zwängen]], eine Welt voller [[objektiver Gefühle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen wird Selbsttäuschung durch einen Konsumismus der [[Wahrnehmung]], einem [[Kulturkonsum]] betrieben, durch die Aufreizung und [[Formbestimmung]] der Wahrnehmung gegen die eigene [[Wahrheit]], durch das [[Wahrhaben]] einer [[Befriedung]] durch den [[Erregung]]sabbau, welchen [[Selbstempfindung]] betreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die inneren Bezogenheiten der Gefühle durch die Auf[[reiz]]ung ihrer [[Empfindungen]] in [[Widerspruch]] geraten sind, wird aus der darin implizierten Selbstverneinung (siehe [[Selbstverleugnung]]) eine Notwendigkeit nach wesentlichen [[Eigenschaften]] [[bestimmt]]. Das Eigene wird daher als eigene Art aus dem bloßen [[Anwesen]] seiner [[Selbst]] gesetzt, als [[Gewohnheit]], als das besonders Vertraute, als [[heile Welt]], als [[heimliche]] Geborgenheit oder kurz: als [[Lebensraum]] für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermittelst der Einverleibung der [[Erlebnisse]] in diesem [[Raum]] entstehen [[Identitäten]] einer Verfügungsmacht über die Äußerungen, Äußérlichkeiten und Veräußerungen der Menschen darin, eine Selbsttäuschung, die in der Lage ist, eine [[Befriedigung]] durch sich selbst zu bestimmen, ohne einem wirklichen [[Bedürfnis]] zu entspringen, eine äußere [[Ganzheit]] [[wahr zu machen]], in welcher die Abgrenzung gegen Fremdes als eigene Art [[totalisiert]] ist. Diese ist nicht nur vorgestellt, sondern ist vor allem die ästhetische Verwirklichung des Uneinlösbaren, des ungestillten [[Begehrens]] und der [[Wünsche]]. Dessen wesentliches Ansinnen ist die Hervorkehrung eigner Art gegen [[Fremdes]], der Überwundenheit von [[Entfremdung]] durch Eitelkeit, Selbstadel, [[Selbstveredelung]], [[Selbstentfremdung]] (siehe auch [[Rassismus]]). Es ist die Geburtsstätte eines [[ästhetische Willens]], welcher eine ungeheuerliche [[Selbstverkehrung]] vollzieht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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