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	<title>Selbstvergegenwärtigung - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:43:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Vergegenwärtigung]] ist [[nötig]], wo [[Erinnerung]] versagt, wo sie sich den [[Gründen]] ihrer Entstehung enthoben hat, wo ihr die [[eigene]] [[Geschichte]] [[fremd]] geworden ist. Es verbleiben aber immer [[Bilder]], [[Geschichten]] oder Konsequenzen ihrer [[Ursachen]] und [[Wirkungen]], aus denen sie durch die [[Logik]] ihrer [[Beziehungen]] [[vermittelt]] (siehe [[Psychologie]]) und wiederhergestellt werden kann - zwar nicht als [[wirklich]] Inneres, jedoch als Analog, als Thema, in dem deren [[Umstände]] [[erinnert]] werden. Daraus entsteht eine zwar nur theoretische [[Gegenwart]], die ihre [[Gewissheit]] aus deren Zusammenhänge rekonstruiert, die aber immerhin einen gedanklichen Zugang zu ihrer [[Geschichte]] ermöglicht und auch ihre [[Verdrängung]] [[erkennen]] und [[beweisen]] kann, wo und wie wie sie außer sich geraten ist (siehe [[Entäußerung]]). Der Verlust einer [[sinnlichen Gewissheit]] (siehe auch [[Selbstverlust]]) ist allerdings nicht ersetzbar (siehe hierzu [[Phänomenologie]]), wohl aber deren [[Beziehungen]], wie sie sich im [[Ganzen]] der [[Geschichte]] nachvollziehen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Allgemeinen]] setzt Selbstvergegenwärtigung eine Ungegenwärtigkeit [[persönlicher]] [[Beziehungen]] voraus, also ein [[unwirkliches]] [[zwischenmenschliches Verhältnis]], worin [[Zwischenmenschen]] durch einen [[Selbstwert]] aufeinander [[bezogen]] sind, der ihnen soziale [[Geltung]] und Anerkennung verschafft, die von [[zwischenmenschlichen]] [[Bedingungen]] abhängig ist und die zugleich ihre [[zwischenmenschliche Beziehungen]] [[entgegenwärtigt]] und ihre [[Selbstachtung]] ersetzen kann (siehe hierzu auch [[prothetische Beziehung]]). Selbstvergegenwärtigung ist von daher die praktische Erzeugung einer [[Selbstgewissheit]] in [[Verhältnissen]], deren [[Geltungen]] von [[Selbstbehauptungen]] bestimmt sind (siehe auch [[symbiotische Selbstbehauptung]]) wodurch sie als [[objektive Selbstgefühle]] gültig sein sollen. Deren Zweck ist die Herstellung einer allgemeinen [[Selbstempfindung]], also das [[Wahrmachen]] einer [[Empfindung]], die unter diesen Bedingungen unmöglich wäre, die also ihren [[Sinn]] außer sich aufgehoben hat, und einen Sinn für sich herstellen muss, der sich in diesen Verhältnissen auch behaupten kann, ohne für sich [[wahr]] zu sein, aber [[Wahrheit]] für sich hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die [[Notwendigkeit]] einer [[Selbstvergegenständlichung]] entstanden, sich in der [[zwischenmenschichen Beziehung]] auf andere Menschen gewiss zu werden, wenn die [[Selbstachtung]] ausschließlich durch sie bestimmt ist, wenn also deren [[Selbstwert]] durch ein entsprechendes [[Geltungsstreben]] die eigene [[Selbstwahrnehmung]] bestimmt. Dadurch ist die [[Empfindung]] durch [[Selbstgefühl]]e beherrscht, die sich an fremdem [[Selbstwert]] fixiert haben. Es ist innerhalb dieser [[Verhältnisse]]der damit erzeugte Mangel an wirklichem [[Selbstgefühl]], der die [[Selbstwahrnehmung]] ungegenwärtig macht und die [[Selbstachtung]] entwertet. Die Folge daraus ist, dass sich ein mangelhaftes [[Selbstwertgefühl]] vor die [[Empfindung]] stellt und eine Selbstvergegenwärtigung durch [[Selbsterleben]] nötig macht, andernfalls sie sich zu einer [[Selbstentfremdung]] [[entwickelt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstvergegenwärtigung ist eine Rückbeziehung auf sich selbst, die sich aus der [[Unwirklichkeit]] der [[Selbstwahrnehmung]] begründet. Es ist eine Vergewisserung einer [[persönlichen]] [[Identität]], die in [[psychisch]] bestimmten [[Verhältnissen]] nötig geworden ist, weil sich die durch ihre [[Gefühle]] [[objektiv]] verunsicherten Menschen darin behaupten und veredeln müssen. Was der [[narzisstische Persönlichkeit]] entgangen war, wird im Nachhinein durch eigenmächtige [[Beziehungen]] über die [[Geborgenheiten]] der [[Selbstwahrnehmung]] zurück gewonnen. Ihr ausdrückliches Lebensverhältnis ist daher eine [[Lebensburg]] (siehe ierzu auch [[Familie]]), welche die darin vereinigten [[Selbstbeziehungen]] für sich behauptet und sie in der [[Ausschließlichkeit]] ihrer [[Selbstbehauptung]] bestätigt und eingrenzt und alle [[fremden]] [[Selbstwahrnehmung]] ausgrenzt. Darin entstehen schließlich die [[Verhältnisse]] der [[symbiotischen Selbstbehauptung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch hat seine [[Geschichte]], die sich aus Vergangenheit (Erfahrung), Gegenwart ([[Erleben]]) und Zukunft ([[Glaube]]) [[entwickelt]], soweit die Menschen in der Lage sind, sich in der [[Kraft]] ihrer [[Gegenwart]] geschichtlich zu finden, sich darin [[gesellschaftlich]] einzufinden, sich als einzelne Menschen in ihrer jeweiligen [[Gesellschaft]] zu vergegenwärtigen. Entscheidend ist hierzu, wie und wodurch sie ihre [[Wirklichkeit]] begreifen (siehe [[Begriff]]), sich aus ihren [[Widersprüchen]] zwischen [[Form]] und [[Inhalt]] zusammenfügen und sich darin geschichtlich durch ihr [[Wesen]] [[verwirklichen]], ihre Vergangenheit in und durch ihre [[Anwesenheit]] [[aufheben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gewinnt diesen durch das, was sie von sich ausschließt: Die durch [[Selbstgefühl]] [[negierte]] [[Wahrnehmung]] dessen, was sie [[wahrhat]]. Ein [[Ereignis]], eine Handlung oder [[Beziehung]] wird so erwirkt, dass das [[bestimmend]] wird, was ein Mensch im [[Ausschluss]] der Wahrnehmung anderer Menschen für sich be[[absichtigt]], um sich selbst darin [[wahr zu machen]]. Er [[vergegenwärtigt]] sich damit dadurch, dass er etwas so wahrnehmen kann, wie es für ihn sein muss, um nicht zu empfinden, wie es auf ihn [[wirkt]] und um das zu fühlen, was er für sich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte der [[Psyche]], die [[Wünsche]] und Sehnsüchte einer inneren Wahrnehmungswelt, werden hierfür als Gegenstände der Selbstempfindung hergenommen. Die [[Absichten]] eines Menschen werden hierdurch für andere unverständlich, da sie sich nicht mehr aus den [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] erklären lassen. Die [[Getrenntheit]] der Zwischenmenschen wird somit als Resultat ihrer [[Selbstverwirklichung]] offenkundig. Jeder Mensch lebt nun von seinem Reservoir vergangener Wahrnehmungen, von [[Gedächtnis]]inhalten und [[Erinnerungsbldern]], die ihm das Material seiner isolierten Selbstentfaltung bieten. Um seine zunehmende [[Isolation]] zu überbrücken, muss er [[Ereignisse]] nach seinen Wünschen so arrangieren, dass er sich dabei empfinden kann, dass also seine Getriebenheit durch seine Selbstvergegenwärtigung zur Ruhe kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ein [[Ereignis]] einen [[Grund]], keinen Sinn hat, ist Selbstvergegenwärtigung eben nötig, um Sinn zu machen. Wo man durch fremden Edelmut entgeistert ist, muss [[Sinn]] hergestellt werden, um sich der Entgeisterung, der Macht eines fremden Geistes, also der geistigen Entleibung zu entziehen, um der eigenen Entgegenwärtigung sich durch eigene Gegenwärtigkeit [[selbstbehauptend]] entgegen zu stellen. Wo aber ein ganzes Verhältnis keinen Sinn hat, ist mit der einer Selbstvergegenwärtigung hiergegen zugleich eine Erkenntnis nötig, dass solches [[Verhältnis]] nicht sein kann, dass solcher [[Unsinn]] nicht möglich ist, dass es [[unwirklich]] ist, dass es also durch eine [[Abstraktion]] [[nichtig]] bestimmt sein muss. Damit erweist sich solche Erkenntnis zugleich als Kritik und weist die notwendig scheinende [[Wirkung]] und [[Wirklichkeit]] einer frmden Selbstvergegenwärtigung von sich. Kritiklos kann sie sich nur gegen sich selbst richten, sich ihrer Sinne entleiben und für fremde Selbstvergegenwärtigung einverleibt werden. Sie errichtet sich dann gegen ihre Objektivität, verkennt ihre Gegenständlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Selbstvergegenwärtigung ist die Notwendigkeit wirklicher [[Vergegenwärtigung]] eben nicht aufgehoben. Sie entledigt sich lediglich ihrer Sinnlichkeit: Alle Handlungen hierfür sind gegen die Entgeisterung gerichtet, die von einem Grund ausgelöst sind, der als solcher nicht wirklich und sinnlich da ist, der also keine [[Anwesenheit]] hat. Es kann also nur ein abstrakter Grund sein, der in einer bestimmten [[Beziehung]] Notwendigkeit hat (siehe [[Übersinn]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steht die Selbstvergegenwärtigung im Widerspruch zur Vergegenwärtigung, so bedrängt sie deren Möglichkeit, [[Anwesenheit]] zu erlangen, und bildet eigene Verrückungen der Wahrnehmungstätigkeit (siehe [[Verücktheit]]), die in der Psychoanalyse als [[Verdrängung]]smechanismen beschrieben, aber nicht als I[[dentität]]sproblem des [[Erkenntnisvermögens]] begriffen werden. Solche Selbstvergegenwärtigung entspringt einer abgetrennten Lebenserfahrung, welche durch die [[Absichten]] der [[Selbstgefühle]] beständig augehoben wird und in der Selbstvergegenwärtigung durch ein [[Selbst]] ersetzt wird, das sich hiergegen behaupten muss (siehe [[Selbstbehauptung]]). Dies ist die Grundlage einer zirkulären [[Selbsterfahrung]], die nurmehr durch [[Angst]], [[Depression]] oder [[Zwangshandlungen]] durchbrochen wird. Von daher kann man die Erscheinungsformen sogenannter psychischer Krankheiten als durchaus &amp;quot;gesunde&amp;quot; [[Reaktion]], als Selbstvergegenwärtigung gegen eine Selbstbehauptung begreifen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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