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	<title>Selbstverlust - Versionsgeschichte</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:32:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Selbstverlust&amp;diff=1111&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Selbstverlust&amp;diff=1111&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:43:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Das Fundament der irreligiösen Kritik ist: Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen. Und zwar ist die Religion das Selbstbewußtsein und das Selbstgefühl des Menschen, der sich selbst entweder noch nicht erworben oder schon wieder verloren hat.&amp;quot; ([[MEW 1, S. 378)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Selbstwahrnehmung erzeugt den Schein, dass Menschen das sind, was sie von sich [[wahrnehmen]], ganz gleich, was sie von sich [[wahrhaben]]. Aber sie können nur wahrnehmen, was ihnen gegenständlich ist, von ihnen von sich objektiv zu sein scheint, worin also ihre [[körperliche]] Existenz für sie [[gegenständlich]] ist. Und das wäre lediglich ihr [[körperliches]] [[Dasein]] als bloßes [[Selbsterleben]]. Das kann man zwar [[verdrängen]], aber nicht verlieren. Als [[Erinnerung]] verbleibt es jedem Menschen als [[Gedächtnis]] seiner [[Erinnerungsbilder]] eigentümlich – sein inneres [[Eigentum]], Erfahrungsschatz eigener Wahrnehmungszusammenhänge. Aber in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] können Menschen sich auch selbst verlieren, wenn sie keine hinreichende [[Wahrnehmungsidentität]] aus ihrer [[familiären]] Herkunft beziehen konnten. Der [[Begriff]] Selbstverlust ist dafür aber völlig unangebracht, denn er unterstellt einen in diesen [[Verhältnissen]] allen möglichen [[Selbstgewinn]]. Und dies ist auch das, was jedem als [[Wahrnehmungsidentität]] seiner gewöhnlichen (siehe [[Normalität]]) [[Selbstwahrnehmung]] implizit abverlangt ist und sein Streben nach einer [[Selbstoptimierung]] (siehe [[Selbstveredelung]]) bestimmt. Und gerade darin wirkt der Hinterhalt der [[bürgerlichen Kultur]] (siehe auch [[politiche Ästhetik]]), die jedem Menschen ein [[Selbst]] zumutet, das ihm die Teilhabe an einer ihm [[äußerlichen]] [[Gemeinschaft]] der [[Selbstwahrnehmungen]] verspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ein [[Selbst]] kann nicht wahr sein. Es wäre das [[Subjekt]] einer [[allgemeinen]] [[Selbstwahrnehmung]], letztlich eine allgemeine [[Wahrnehmungsidentität]], die als das große Versprechen einer allerhöchsten [[Wahrheit]] der [[Philosophie]] bzw. [[Religion]] einer [[allen gemeinen]] [[Wahrnehmungsidentität]] sei. Das wäre ein allerhöchster [[Gemeinsinn]], eine über alle Menschen erhabene [[Identität]], der [[Familiensinn]] einer [[Staatskultur]] die ein unendlich bestimmter [[Zwischenmensch]] zu [[äußern]] hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dies wäre der [[Widersinn]] des [[Lebens]] überhaupt, von dem nur [[Faschisten]] träumen können. Der [[Tod]] ist allerdings [[tatsächlich]] die [[Wahrheit]] eines allgemeinen Selbstverlust, der Verlust einer unendlichen [[Selbstbezogenheit]], wie sie in der [[Fundamentalontologie]] von [[Martin Heidegger]] angerufen wurde. Doch der Zauber verflog schnell, als ihn die [[Nationalsozialisten]] [[wahrgemacht]] haben wollten. Er lässt jedoch immer noch die Geister einer ganz allgemeinen [[Wahrnehmungidentität]] nicht los (siehe auch [[Zustand]]). Von daher hatte [[Martin Heidegger]] die [[Täuschung]] über eine allgemeine [[Selbstverlorenheit]] ganz einfach mit der Verfassung des [[Todes]] zum Einen richtig beschrieben, zum anderen aber als [[ewige]] [[Wahrheit]] des [[Volkes]], als [[Phänomenologie]] einer allen gemeinen [[Selbsterfahrung]], als Frage nach dem &amp;quot;Sinn des Seins&amp;quot; fixiert. &amp;quot;Sein oder Nichtsein&amp;quot; war die Frage der zeitgenössischen Literatur schon bei bei Shakespeare im 17. Jahrhundert, Goethe ließ seine Antwort im 19. Jahrhundert von Faust in der Auseinandersetzung mit sich und dem Teufel aussprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Da steh&amp;#039; ich nun, ich armer Tor, Und bin so klug als wie zuvor! Heiße Magister, heiße Doktor gar, Und ziehe schon an die zehen Jahr&amp;#039; Herauf, herab und quer und krumm Meine Schüler an der Nase herum – Und sehe, daß wir nichts wissen können! Das will mir schier das Herz verbrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverlust ist der [[Zustand]] einer [[toten Wahrnehmung]], der Selbstauflösung, ein [[Zustand]] der Unterwerfung der eigenen [[sinnlichen]] [[Bezogenneit]] (siehe auch [[sinnliche Gewissheit]]), der vollständigen Abhängigkeit von [[fremder]] [[Selbstbehauptung]]. Er entsteht durch die [[Einverleibung]] [[fremder]] [[Wahrnehmungsidentität]] in den [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] einer [[symbiotischen Selbstbehauptung]]. Das unterstellt die [[Vergemeinschaftung]] einer [[verselbständigten]] [[Selbstbeziehung]], die sich durch das [[Heil]] ihrer [[fremd]] gewordene [[Wahrnehmungsidentität]] – durch ihre [[allgemein]] gewordene [[Selbstentfremdung]] (siehe auch [[tote Wahrnehmung]]) – gegen sich selbst [[verhält]] und deshalb ihre [[persönliche]] [[Angst]] als eine totalisierte [[Lebensangst]] [[wahrnimmt]] (siehe [[Angstzustand]]). Darin wird die fremde [[Empfindung]] als [[Selbstentfremdung]] der eigenen [[Wahrnehmungsidentität]] [[gefühlt]] und von daher zu einem [[subjektiven]] Zirkelschluss der [[Wahrnehmung]] (siehe auch [[hermeneutischer Zirkel]]) objektiviert (siehe [[objektive Subjektivität]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die [[Empfindungen]] unter solchen [[Umständen]] für sich schon [[widersprüchlich]] [[bestimmt]] sind und sich nicht mehr als Produkt ihrer [[eigenen]] [[Geschichte]] [[erkennen]] können verspürt sie nurmehr die Auflösung ihrer [[Selbstgefühle]]. Von da her ist Selbstverlust der Zerfall der [[Selbstwahrnehmung]] einer [[Persönlichkeit]] der sich aus einer [[strukturell]] bedingten [[Angst]] ergibt und sich im Auseinanderfallen ihrer [[Inhalte]] und [[Erinnerungen]] [[ereignet]]. Diese Angst entsteht in der Beengung der [[Selbstwahrnehmung]] durch [[Verhältnisse]], in denen ihre [[Beziehungen]] [[unwirklich]] geworden sind und sich nicht mehr [[unmittelbar]] [[persönlich]] darstellen können, sodass die zugehörigen [[Selbstgefühle]] entzweit werden. In den [[Verhältnissen]] einer [[symbiotischen Selbstbehauptung]] (siehe auch [[Familie]]) müssen die [[Zwiespältigkeiten]] zusammengehalten und die [[Zweifel]] an ihrem [[Sinn]] [[befriedet]] werden, weil sie in ihren [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] im [[Verhältnis]] der [[Geschlechter]] und [[Generationen]] nicht [[wirklich]] [[wahr]] sein und nur in ihrem Zwiespalt [[existieren]] können. Damit bleibt allerdings der [[Sinn]] ihrer [[wirklichen]] [[Beziehung]] [[ausgeschlossen]] und muss unentwegt ersetzt und [[anerzogen]] werden. Ihr [[zwischenmenschliches Verhältnis]] kann nurmehr ihre [[Selbstentfremdung]] in [[prothetischen Beziehungen]] vergemeinschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverlust entsteht daher aus einer Unfähigkeit der [[Wahrnehmung]], sich als [[Verstand]] ihrer [[Wahrheit]] zu [[verhalten]]. Wenn und weil ihre [[Gefühle]] durch das [[Selbsterleben]] ihrer [[Empfindungen]] beherrscht wurden, kann sie nicht mehr [[wirklich]] [[wahr]] sein (siehe auch [[tote Wahrnehmung]]). In der [[Psyche]] fassen sich nicht nur die [[Selbstgefühle]] eines Menschen zusammen. Sie verhalten sich darin im Gegensatz ihrer [[Triebe]] als [[Abstraktionskraft]] ihrer [[Selbstbehauptung]] insgesamt (siehe [[Selbstgewinn]]), um sich im Kampf um ihre [[Sebstverwirklichung]] durchzusetzen. Dabei trägt die [[Entwicklung]] und [[Bildung]] ihrer [[Gewohnheiten]] wesentlich zur Bestärkung ihrer [[Selbstvergegenwärtigung]] bei, die in ihrem [[Gedächtnis]] ihrer [[Erinnerungen]] ihre Kraft gewinnen und haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das in einer [[erzieherischen Beziehung]] ausgeschlossene [[Selbstgefühl]] hält trotz seiner Äußerlicheit die [[Empfindungen]] eines Menschen zusammen und bewahrt die [[Psyche]] vor ihrem Auseinanderfallen in ihren vielen auseinandertreibenden [[Gefühlen]]. Selbstverlust ist der Verlust ihrer [[Selbstbeziehung]], der Verlust von [[Selbstwahrnehmung]] durch die [[Veräußerung]] und Unterwerfung seiner [[Selbst]] in einer [[symbiotischer Selbstbehauptung]], die außer sich geraten ist und ihren Halt verloren hat. Darin wird das Vermögen der [[Selbsterkenntnis]] an den Anderen seiner selbst mit der [[Symbiose]] einer [[Selbstbehauptung]] abgetreten und die [[Selbstwahrnehmung]] in einer [[Selbstentfremdung]] verschlossen, in der sich die [[Selbstgefühle]] durch die ihnen [[fremd]] gebliebenen [[Empfindungen]] [[aufheben]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die [[Selbstwahrnehmung]] sich nicht mehr zwischen dem Verhältnis der [[Selbstgefühle]] verhalten kann, sondern sich vor allem durch die [[Absichten]] ihres [[ästhetischen Willens]] behaupten muss, verliert sie ihre [[sinnliche Gewissheit]], die durch fremde [[Selbstwertgefühle]] [[ästhetisch]] bestimmt und in dieser [[Bestimmung]] untergegangen ist (siehe auch [[Minderwertigkeitsgefühl]]). Sie verliert sich in den [[allgemeinen]] [[Verhältnissen]] der [[Wahrnehmung]] durch die [[Entgegenwärtigung]] ihrer [[Selbstwahrnehmung]] und damit vor allem ihre [[Selbstachtung]], also auch das Vermögen, sich selbst entsprechend zu äußern und auseinander zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auflösung einer [[Symbiose]] stellt sich als Selbstverlust dar, weil die [[Selbstbezehung]] damit aufgehoben ist und der [[Schmerz]] der Auflösung sich hiergegen als verlorenes [[Selbstgefühl]] einstellt, dieses in eine leere [[Erregung]] treibt und damit das [[Gefühl]] der Verlorenheit einer [[fremd]] gewordenen [[Zwischenmenschlichkeit]] verdoppelt, - sich auch endlos verdoppeln kann, wenn sie sich in ihrer [[Erregung]] selbst in eine [[schlechte Unendlichkeit]] treibt, sich in ihrer [[Äußerlichkeit]] [[verallgemeinert]], so sie sich nicht durch andere [[zwischenmenschliche Beziehungen]] [[aufheben]] lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverlust entsteht durch die Lebenszusammenhänge einer zwischen dem Menschen durch bloße [[Selbstbehauptung]] aufgehobenen [[Selbsterkenntnis]], die ihre [[sinnliche Gewissheit]] entfremdet (siehe [[Selbstentfremdung]]), in ihren unmittelbaren [[zwischenmenschlichen]] [[Lebensverhältnisse]] (siehe z.B. [[Familie]]) die ihr nötige [[Selbstbehauptung]] verloren hat, wenn diese darin selbst [[ausschließlich]] und ausschließend geworden ist. Es ist das Resultat [[narzisstischer]] [[Verhältnisse]], die einander aufbrauchen, wenn sie außer sich erschöpft sind und in sich zusammenfallen, wenn also die äußeren [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] der in ihrer [[Selbstwahrnehmung]] eingeschlossenen Menschen nicht mehr vollzogen und also auch nicht mehr [[empfunden]] werden und sich die inneren [[Beziehungen]] ihrer [[Selbstgefühle]] durch einander [[aufgehoben]] haben, in ihren [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] noch [[anwesend]] sind, auch wenn sie sich abwesend verhalten, ihre [[Abwesenheit]] also als ihr [[Lebensverhältnis]] vollziehen und gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei entsteht [[Lebensangst]], eine [[Angst]], die durch Lebensverhältnisse auftritt, worin Menschen ihre [[Gegenwärtigkeit]] verlieren oder verloren haben, durch die [[Form]] ihres [[Lebens]] (siehe z.B. auch [[Lebensburg]]) ihre Lebensinhalte aufgezehrt werden, sie sich hiervon selbst bedrängt fühlen, weil sie darin untergehen oder von einem Selbstverlust bedroht sind. Wesentlicher Grund hierfür ist die darin strukturierte [[Selbstbeziehung]], mit der sie sich außer sich vergemeinschaftet haben (siehe z.B. [[symbiotische Selbstbehauptung]]) und ihre Gemeinschaft zugleich ihre [[Selbstentfremdung]] produziert (siehe z.B. auch [[erzieherische Beziehung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverlust ist schließlich auch der theoretische [[Begriff]] für eine [[Selbstentfremdung]], die sich als eine &amp;quot;verlorenen [[Identität]]&amp;quot; darstellt. Von da her kann man dies der [[Wirkung]] von kulturmächtigen Lebensstrukturen auf die [[Selbstwahrnehmung]] der Menschen zuordnen, als Entwertung ihres [[Selbstwerts]], den sie im [[Geltungsstreben]] ihrer [[Selbstgefühle]] aneinander und durch einander [[aufheben]] und durch die [[Vermittlung]] eines übermächtigen [[objektiven Selbstgefühls]] gegen sich [[erfahren]] und erleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 In Gesellschaften, in denen das [[Leben]] der Menschen entwertet wird, weil diese sich zur Produktion von Sachwerten verdingen (siehe auch [[Verdinglichung]]), sich selbst zur Sache der Verwertung machen müssen, suchen sie in ihren [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] ihre [[Selbstachtung]] durch einen [[Selbstwert]] zu gewinnen und in ihrer [[Selbstbezogenheit]] sich in entsprechenden [[Gemeinschaften]] (z.B. [[Familie]], [[Verein]], Institution, [[Religion]], [[Sekte]]) auch selbst zu veredeln. Im [[Geltungsstreben]] der [[Selbstveredelung]] kann man seinen [[Edelmut]] in der [[Konkurrenz]] gegen andere bestärken oder sich darin auch verlieren, durch Missachtung, Kränkung, Mobbing oder dergleichen seine Fassung, seine Selbstverfassung verlieren und zum Objekt der [[Selbstveredelung]] der anderen werden. Was in diesen [[Verhältnissen]] an [[Selbstwert]] nötig ist, macht sich dann als Verlust an [[Selbstachtung]] geltend, also der [[Selbstbeziehung]], die durch [[Selbstwert]] und [[Selbstveredelung]] sich in einem persönlichen [[Hintersinn]] bewahrt hat und sich mit ihrem Niedergang als [[Nichtung]] der [[Selbstbeziehung]] [[bewahrheitet]]..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo der [[Selbstwert]] als Kulturgemeinschaft herrscht, kann an dieser eben nur teilhaben, wer darin seine [[Selbstachtung]] [[veräußert]], sich in dem [[entäußert]], was die Selbstwahrnehmung in dieser [[Gemeinschaft]] der anwesenden Lebewesen bestärkt (siehe hierzu auch [[Selbstentfremdung]]). Aber bei all den vielen [[Anwesenheiten]] lebendiger Menschen, Tiere usw., die [[wahrgenommen]] werden, wird nur eins [[wahrgehabt]]:, wer sich darin nicht äußern kann ist verloren. Er oder sie hat keine Chance, als ebenbürtiger Mensch angenommen zu werden, wenn er oder sie sich nicht den herrschenden Lebensvorstellungen anpasst, ihren Handlungen und [[Ritualen]] nicht folgen kann, die sie immer wieder hintergehen muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn und weil nichts von alledem für ihn oder sie als [[Leben]] [[erkennbar]] ist, existiert darin schon die Hinterfragung, was solche [[Selbstverwertung]] am [[Leben]] hält. Weil das [[Leben]] nicht [[ausschließlich]] sein kann, keinen Ausschluss kennt, kann es hierbei sich nur um eine Lebensform, um [[Raum]] handeln. Es ist der [[Lebensraum]] einer [[Selbstveredelung]], worin man irgendwann [[erkennen]] muss, dass nichts von dem [[wirklich]] da ist, was an Beziehungsinhalten [[wahr gemacht]] wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Selbstverlust ist das Resultat einer [[Selbstwahrnehmung]], die den vorherrschenden [[Edelmut]] anerkennt und von daher als [[Ohnmacht]] der Selbstwahrnehmung erfahren wird, die sich verloren fühlt, weil sie sich selbst fremd geworden ist (siehe [[Selbstentfremdung]]). Es ist das [[Gefühl]] eines Selbstverlustes gerade dort, wo das Selbstvertrauen zu Hause sein müsste, die [[Selbstwahrnehmung]] einer verlorenen [[Selbstachtung]], die einem bestimmten [[Lebensraum]] entspringt, der die eigenen Kräfte beengt und von daher zu einer um sich greifenden [[Lebensangst]] werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sich genommen erscheint Selbstverlust als Verlust seiner selbst als bestimmter, mit sich identischer Mensch, also Verlust eigener [[Identität]]. Identität kann aber nicht wirklich verloren gehen, Sie wird durch [[Widersprüche]] aufgelöst, welche [[Substanz]] verzehren, welche also aufzehren, was ein Mensch an [[Gefühlen]] und [[Gedächtnis]] für sich gebildet hat. Selbstverlust ist die [[Nichtung]] der [[Selbstwahrnehmung]], ein Prozess, in welchem sie sich [[gleichgültig]] wird, weil sie die [[Regungen]] auflöst, die ihr zur [[Erkenntnis]] gereichen sollte, ja, gerade deren [[Notwendigkeit]] selbst ausmachen. Der Selbstverlust kann daher [[erregt]] verlaufen, wenn er mit [[Angst]] erlebt wird, wenn also noch etwas im Menschen ist, was sich beengt fühlen kann. Er kann aber auch als Verlauf einer [[schlechten Negation]], also als subjektiver Zirkel zwischen [[Empfindungen]] und [[Gefühlen]] die eigene [[Kraft]] aufbrauchen und sich &amp;quot;ausbrennen&amp;quot; (siehe hierzu [[Depression]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund ist dann ein doppelt bestimmtes [[Selbstgefühl]], das sich zur [[Selbstempfindung]] treibt, die dann nur die Selbstempfindung eines Entleerungsprozesses sein kann, die oft auch als [[Panikattacke]] erlebt wird. Diese Empfindung wendet sich unmittelbar gegen alle [[Selbstbeziehungen]] (siehe [[Depression]]) und macht sie unwahrnehmbar, empfindungslos. Das kann [[selbstzerstörerische]] Kräfte entwickeln, die sich in den Beziehungen der [[Selbstverwirklichung]] so gestalten, dass hierüber eine gegen sich selbst gerichtete Identität entsteht, welche eigene [[Selbstentleibung]] betreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Voraussetzung eines Selbstverlustes ist eine im [[Selbstgewinn]] bezogene [[Isolation]], also eine Isolation, die zum Identitätsverlust gerade dadurch führt, dass sie Identität dort gewinnen will, wo sie in der [[Fremd]]heit ihrer Beziehungen nur [[Selbstentfremdung]] finden kann. Diese bewirkt die Abtrennung der eigenen Wesenskräfte durch die Notwendigkeit wesenloser Beziehungen, das Leben in der Nichtigkeit durch die Teilnahme an Lebensvernichtung. Indem man sich mit Nichtigkeiten füllt, erfüllt man seine Wesenlosigkeit als Akt seiner Beziehung auf andere. Der Selbstverlust ist einfaches [[Selbstgefühl]] des von sich selbst ausgeschlossenen, aber nicht in sich geschlossenen Individuums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders im Zusammenhang von [[massigen]] [[Übersinnlichkeiten]] ([[Scheinwelt,]] Kameradschaften, [[Esoterik]], [[Familiensinn]] usw,) kann sich der Selbstverlust als ausschließliche [[Beziehung]] zu sich selbst leicht durchsetzen und zur [[Selbstunterwerfung]] an Gruppenzusammenhänge werden, in denen jede [[Identität]] allgemein aufgehoben ist (siehe auch [[Sekte]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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