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	<title>Selbstverwertung - Versionsgeschichte</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:32:55Z</updated>

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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Selbstverwertung&amp;diff=1115&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Selbstverwertung&amp;diff=1115&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:43:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Ein Wesen, welches seine Natur nicht außer sich hat, ist kein natürliches Wesen, nimmt nicht teil am Wesen der Natur. Ein Wesen, welches keinen Gegenstand außer sich hat, ist kein gegenständliches Wesen. Ein Wesen, welches nicht selbst Gegenstand für ein drittes Wesen ist, hat kein Wesen zu seinem Gegenstand, d.h. verhält sich nicht gegenständlich, sein Sein ist kein gegenständliches. Ein ungegenständliches Wesen ist ein Unwesen.&amp;quot; [[(Karl Marx in Ökonomisch-philosophische Manuskripte (1844) - MEW 40, S. 578)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] sind sich die Menschen selbst das [[Material]] ihres [[Lebens]]. Und wo Menschen dadurch [[bestimmt]] sind, dass sie im Vergleich ihrer [[gesellschaftlichen]] [[Geltung]], füreinander [[gleich gültig]], also in derselben [[Geltung]] für einander sein sollen (siehe [[Geld]]), entsteht [[Macht]], wo und weil sie darin für sich selbst [[ohnmächtig]] sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverwertung setzt eine [[Gleichgültigkeit]] gegen die [[Wirklichkeit]] [[gesellschaftlicher]] [[Beziehungen]] voraus, die [[Gleichheit]] einer unbestimmt [[scheinenden]] [[Beziehung]], die sich im [[Vergleich]] von bestimmten Unterschieden durchsetzt und sich in ihrem [[Widerspruch]] [[entwickelt]], weil es das Unterschiedslose [[verallgemeinert]], also im [[Allgemeinen]] kein [[Wesen]] außer sich selbst haben kann (siehe auch [[Kapitalismus]]) und sich daher zu einem [[Unwesen]] [[verkehrt]], sich für ihren [[Selbstwert]] [[veräußert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die über ihre stoffliche Lebenspraxis hinweg entwickelten [[Kulturen]] im [[zwischenmenschlichen]] [[Erleben]] und [[Leiden]] der Menschen wird ihre [[Selbstwahrnehmung]] für den [[Nutzen]] eines [[allen gemeinen]] [[Verhaltens]] im Großen und [[Ganzen]] [[bewertet]] und hierdurch zu einem [[abstrakten]] [[Gemeinsinn]] entstellt und [[gleichgeschaltet]]. Von daher ist es nötig, den [[Unsinn]] einer [[politischen Kultur]] durch das [[Begreifen]] und Zutrauen in die [[Wahrheit]] der [[Wahrnehmung]] ihrer [[eigenen]] Welt zu heben und [[aufzuheben]] (siehe hierzu [[Kulturkritik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder [[Wert]] stellt das [[Quantum]] einer [[substanziellen]] [[Beziehung]], ihre [[unbedingte]] [[Bedeutung]] für den Menschen dar. Doch weil diese [[Beziehung]] zunächst nur [[ideell]] ist und sich daher nicht [[unmittelbar]] identifizieren lässt, unterliegt sie ihrer [[Vermittlung]]. Darin stellt sie sich zwar wesentlich vor, doch deren [[Wesen]] ist das Maß, die [[quantifizierung]] einer [[Bewertung]]. Und so existiert jeder Wert zunächst durch seine [[Wertgröße]], durch die [[Masse]] seiner [[Beziehungen]]. Und es liegt am [[Wesen]] einer jeden [[Masse]], dass sie mit anwachsender Vermehrung das verliert, was ihr zugrunde liegt, dass ihre [[qualitativen]] [[Beziehungen]] sich in der [[Form]] ihrer [[Quantifizierung]] verlieren, dass sie an [[Substanz]] verlieren, dass durch ihre zunehmende [[Dichte]] das [[abwesend]] wird, was in der [[Form]] ihrer anwachsenden [[Verhältnisse]] zu ihrer [[Bestimmung]] (siehe [[Formbestimmung]]) wird (siehe hierzu auch [[Dialektik]]). Worin sich die Menschen [[vergegenständlichen]], dort [[entgegenständlichen]] sich ihre [[Lebensverhältnisse]] durch die [[Masse]] ihrer [[Beziehungen]]. Worin sie sich darin zu [[gewinnen]] suchen (siehe auch [[Selbstgewinn]]), da verlieren sie (siehe auch [[Selbstverlust]]), was sie von sich halten und erhalten konnten. Was ihren [[Wert]] ausmacht (siehe [[Bewertung]]), das verliert sich durch dessen Anwachsen einfach nur in seiner [[Wertform]], seinem [[Selbstwert]], und [[totalisiert]] diese (siehe hierzu auch [[ökonomische Krise]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&amp;quot;Mit der Verwertung der Sachenwelt nimmt die Entwertung der Menschenwelt in direktem Verhältnis zu.&amp;quot; [[(Marx in MEW 40, S. 511)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Welt, worin die Menschen sich nicht [[gegenständlich]] verhalten, weil sie weder einen gesellschaftlichen [[Gegenstand]] haben (siehe hierzu auch [[Besitz]]), noch sich auf einen Menschen gegenständlich beziehen können, haben sie im [[Grunde]] nur noch sich [[selbst]] und andere Menschen in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] als [[Material]] ihres [[Lebens]], sich selbst als [[Sinn]] für andere [[wahr]]. Aber wenn menschliches [[Leben]] - nur weil es geäußert ist - schon [[Gegenstand]] für andere sein muss, kann es sich nicht im Verhalten zu anderen äußern. So wie es außer sich ist verhält es sich zu ihnen durch sich selbst in seiner [[Äußerlichkeit]], im bloßen [[Erleben]], wodurch es zunächst nur durch die [[Form]] seines [[Daseins]] [[Wirkung]] hat und also auch nur darin [[gesellschaftlich]] existiert, um sich außer sich zu gewinnen (siehe [[Selbstgewinn]]). Werden Menschen sich selbst zum [[Gegenstand]], so müssen sie um ihren [[Selbstverlust]] bangen und müssen daher in ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]] zum [[Gegenstand]] ihres [[Erlebens]], sich selbst in der [[objektiven]][[Form]] ihrer [[Wahrnehmung]] behaupten, sich zu einem [[Ganzen]] machen, das ihnen [[fremd]] bleiben muss, weil es eine [[Wahrnehmungsidentität]] der [[Selbstbehauptung]] nur außer sich geben kann (siehe hierzu auch [[Selbstentfremdung]]). Und so werden ihre [[persönlichen]] [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]] zu leiblichen [[Elementen]] ihrer [[zwischenmenschlich]] vergegenständlichten [[Sinne]], die sie ebenso einverleiben, wie die Gegenstände ihrer gesellschaftlichn Bedürfnisse. Indem sie hierdurch ihren Empfindungen einen [[Gegenstand]] ihrer Eigenheiten verleihen, erzeugen sie [[Gefühle]] ihrer [[Selbstwahrnehmung]] und [[verkehren]] über ihre [[Selbstgefühle]], durch die sich ihre [[Zwischenmenschlichkeit]] in ihnen selbst objektiviert, von ihrer [[wirklichen]] [[Beziehung]] absehen muss (siehe [[Abstraktion]]) und sich getrennt von ihrer [[Wirklichkeit]] gegen ihre [[Selbstachtung]] [[verselbständigen]], um [[ausschließlich]] sich selbst in ihrer [[gesellschaftlichen]] [[Wirklichkeit]] zu [[bewerten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Selbstwert]] ist wie jeder [[Wert]] das [[objektive]] Resultat der [[Bewertungen]] von [[Inhalten]], die sich über die [[Form]] ihres [[Daseins]] in ihren [[Beziehungen]] [[gleichgültig]] werden, sich aus der [[Nichtigkeit]] beziehungsloser [[Verhältnisse]] über ihre leere [[Form]] [[verallgemeinern]] und sich in ihrer [[abstrakten Allgemeinheit]] mitteilen und [[vermmitteln]] indem sie füreinander [[substanziell]] gleich gelten und also in [[Wahrheit]] für einander [[gleichgültig]] sind, Aus der [[Nichtigkeit]] ihrer [[wirklichen]] [[Beziehungen]] werden ihre darin [[abwesenden]] Inhalte in ihrer [[Abstraktion]] mächtig, beziehen sich durch die Lebenssubstanz ihrer leeren [[Form]] und also in deren [[Formbestimmmung]] aufeinander und [[verselbständigen]] diese reine, diese [[abstrakte]] [[Form]] zu einer Formation von [[allgemeiner]] [[Geltung]] (siehe hierzu auch [[Geld]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Selbstwert]] ist die Formation einer [[entfremdeten]] [[Selbstachtung]]. Diese setzt eine [[Wahrnehmung]] voraus, die sich durch ihre [[Erkenntnisse]] unter Menschen bewahrheitet und sich von daher ihrer [[selbst gewiss]], Ausdruck ihres [[Selbstbewusstseins]] ist. [[Wahrnehmung]] nimmt für [[wahr]], was die Menscheb [[wahrhat]]. Es ist hierfür nötig, dass sie sich von ihrem [[Gegenstand]] unterscheiden kann und zugleich in ihrem [[Leben]] empfindet, befindet und beachtet, und also [[Achtung]] für sich in den Verhältnissen mit anderen Menschen findet, dass sie erkennt, was sie durch und mit Anderen ist. Von daher ist [[Selbstachtung]] die [[Bedingung]] einer jeden [[Erkenntnis]]. Wo sie [[ängstlich]] wird, wo Menschen keine [[Gegenwärtigkeit]] für sich finden, ist [[Wahrnehmung]] [[ohnmächtig]] und auf sich selbst verworfen (siehe auch [[tote Wahrnehmung]]). Ängstliche [[Wahrnehmung]] kann sich nur durch die [[Emanzipation]] gegen ihre [[Angst]], durch den [[Begriff]] ihrer Machtergreifung befreien. Ohne diese [[Aneignung]] ihres [[Erkenntnisvermögens]] verfällt sie auf sich selbst, auf ihre Organe und ihren Körper zurück: Wird zu einer endlosen [[Selbstwahrnehmung]] im einzigen Zweck einer abgehobenen Selbstoptimierung (siehe [[Selbstveredelung]]), verachtet gegenständliche Wirklickeit und verliert ihren wirklichen [[Gegenstand.]] So muss sie sich in einer [[Selbstbeziehung]] [[zwischen den Menschen]] verwirklichen. Das Prinzip ihrer allgemein notwendigen Selbstoptimierung äußert sich schließlich auch in einem [[Geltungsstreben]] in ihren [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] worin sie im [[Dazwischensein]] ihrer Menschlichkeit, in ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]] ihren [[Selbstwert]] nötig haben, um sich als Mensch für sich und durch sich in [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] zu bewahren (siehe hierzu auch [[Selbstbeziehung]]), zu bestärken und zu verwerten. Denn nur darin finden sie ihren persönlichen [[Selbstwert]], indem sie sich selbst zum [[Material]] ihrer [[Selbstbverwertung]] machen und die [[Wertswchätzung]] der anderen für sich erlangen können. Doch darin vergesellschaftet sich nur die [[allgemeine]] [[Selbstwahrnehmung]] und [[verallgemeinert]] für sich, was sie darin für sich findet, was sie durch ihre [[Selbstwahrnehmung]] empfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Verhältnissen]] ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]] (siehe [[zwischenmenschliche Verhältnisse]]) betreiben die Menschen hierfür einen [[Widersinn]] mit sich, weil sie von sich absehen müssen um sich durch ihre [[Selbstgefühle]] [[wahr zu haben]]. In dieser [[Absicht]] ihrer [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] betreiben und verwirklichen sie daher vor allem eine [[Abstraktion]] eigener [[Sinnlichkeit]], also die [[Abstraktion]] der [[Sinne]], welche die Menschen zum [[Gegenstand]] ihrer [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] bestimmt haben, mit denen sie sich jetzt allerdings zugleich [[entgegegständlichen]], weil sie damit im [[Allgemeinen]] nurmehr in sich selbst zurückfallen können. Es ist ein [[abstrakt allgemeiner]], ein [[abstrakt menschlicher Sinn]], der dann in ihrer [[Wahrnehmung]] selbst sich als deren [[Formbestimmung]] entfaltet und diese zu einer [[fremdbestimmtn]] [[Selbstwahrnehmung]] [[entwickelt]]. Im Eizelnen [[erfahren]] die Menschn ihr [[Leben]] durch ihr [[Erleben]] als [[lebenswert]] und erlangen damit für sich einen [[Selbstwert]] des Erlebens, in dem sie sich vor allem selbst lebendig fühlen und als das [[empfinden]], was sie für sich selbst durch ihre [[Gefühle]] für sich sind. In dieser [[Veräußerung]] sind sie sich selbst [[allgemein]] [[objektiv]] und fühlen sich im Einzelnen zugleich minderwertig (siehe [[Minderwertigkeitsgefühl]]), müssen also [[Wert]] für sich finden und bilden, um ein [[Gefüh]]l für sich selbst, ein [[Selbstwertgefühl]] zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverwertung ist die Erzeugung eines [[Selbstwerts]] durch die Veräußerung von [[Selbstgefühlen]] in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] einer allgemein gewordenen [[egozentrischen]] Wahrnehmungsform der [[Selbstbehauptung]]. Die [[Selbstbehauptung]] kann aber durch sich alleine keinen [[Selbstwert]] beschaffen, wenn sie nicht allgemein veräußert wird, wenn sie sich nicht aus ihrer [[Egozentrik]] heraussetzt, wenn sie sich nicht durch die [[Anwesenheit]] für andere Menschen äußert, die ihre [[Eigenschaften]] nutzen und sich [[einverleiben]] und sich hierdurch &amp;quot;beleben&amp;quot;. Was die [[Selbstwahrnehmung]] nicht für sich selbst sein kann, wird sie durch andere, deren [[Gegenwart]] sie konsumiert und in deren [[Gefühlen]] sie sich [[vergegenwärtigt]] und [[narzisstisch]] bespiegelt. Sie [[vergegenwärtigt]] durch ihr [[zwischenmenschliches]] [[Erleben]] ein [[objektives Selbstgefühl]] mit anderen zur [[Verkörperung]] ihrer eigenen [[Selbstwertigkeit]] durch andere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat der [[egozentrischen]] [[Wahrnehmung]] ist in diesen [[narzisstisch]] gewordenen [[Verhältnissen]] ein [[Edelmut]], der sich aus dem [[veredelten]] [[Selbstwert]] ergibt und zur Grundlage [[narzisstischer]] [[Beziehungen]] wird. Alle Mittel der [[Selbstdarstellung]] (z.B: [[Mode]], Gestik, [[Design]], [[Kultur]] usw.) dienen hierbei einem Prozess der [[Selbstvergegenständlichung]], in welchem Menschen sich eine Besonderheit ihrer Wirkung, also ihres [[Eindrucks]] auf andere dadurch erzeugen, dass sie einen [[Reiz]], einen Druck auf die Wahrnehmung über die [[Gewohnheiten]] der geschichtlich gegebenen [[Sinnbildung]] hinaus bewirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Selbstachtung]] ist das Gegenteil von [[Selbstverwertung]]. Sie folgt der [[Norwendigkeit]] einer Achtsamkeit und [[Aufmerksamkeit]], die sich in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] ergibt, in denen die Menschen ihre Zerstreuung durch andere befürchten müssen, weil deren [[Beziehung]] auf sich gerichtet, [[Selbstbeziehung]] ist und hierfür die Beziehung auf andere im bloßen [[Erleben]] [[einverleibt]] wird. Während sie ihren [[Selbstwert]] aus einem [[Verhälnis]] zu sich selbst durch den [[Eindruck]] gewinnen, den sie machen, betreibt die [[Selbstachtung]] eine Achtung auf sich selbst zugleich als Sorge um ein sich selbst gleich, mit sich identisch zu bleiben, sich selbst gerecht zu sein oder sich selbst gerecht zu werden, ohne [[Selbstgerechtigkeit]] auszuüben, um hieraus einen [[Selbstwert]] zu beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veräußerung von [[Sinn]], welcher [[Selbstwert]] darstellt, erzeugt somit [[Selbstgefühle]], die immer wieder in [[Minderwertigkeit]] geraten, wenn sie keine Wertdarstellung für die [[Selbstwahrnehmung]] erbringen. Daraus sind psychische [[Verhältnisse]] in und zwischen den Menschen entstanden, die sich hierfür [[veräußern]] müssen, um hierdurch in [[zwischenmenschlicher Beziehung]] zu sein. Die darin geborgenen [[Absichten]] der [[Psyche]] begründen ein [[Verhältnis]] zu sich und anderen, in welchem [[Selbstwert]] dadurch entstehen muss, dass jeder sich und dem anderen [[Veräußerungen]] ihrer [[Anwesenhei]]t, eine [[Gegenwärtigkeit]] abverlangt, inwelcher [[zwischenmenschliche Verhältnisse]] ihren Wert für sich als Form ihrer [[Selbstachtung]] vermehren. Hierfür wird ein Verhalten erzeugt, welches die [[Selbstgefühle]] bestärkt oder verwertet, ja nach der Art der und Möglichkeit von [[zwischenmenschlichen Beziehungen]]: Die eine Seite bestimmt die [[Absicht]], die andere unterwirft sich ihr. Im Prinzip geht es hierbei immer um eine Form der [[Selbstveredelung]]. Aber mit der Selbstverwertung brauchen die Menschen ihr eigenes Leben auf und veredeln im Grunde nur ihren [[Tod]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorausgesetzt ist diesem Verhältnis die [[Isolation]] der Menschen in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]], praktich die Tätigkeit und Bestärkung einer inneren Isolation, in welcher sich die Mensch von sich in ihrer [[Selbstwahrnehmung]] [[entfremden]], indem sie ihre Beziehungen für sich in ihrer [[Selbstentfremdung]] verwerten. Es ist der Verwertungsprozess der [[Selbstbeziehungen]], in welchem sich das Resultat des Verwertungsprozesses der Kapitalbildung, der [[Geldbesitzes]] umsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo Menschen gesellschaftlich entwertet sind, weil ihre Verwertbarkeit sie beherrscht, können sie nur durch Wertbildung an den Werten und [[Bewertungen]] ihrer [[Gesellschaft]] teilhaben. Dies geschieht durch die Verwendung ihrer [[Arbeitskraft]] für eine [[Formation]] der [[Wertbildung]]. Der [[Arbeitslohn]] ist ihr Wertanteil an der Produktion, der [[Preis]] ihrer Teilhabe, der Wert der [[Lebensmittel]], durch den sie sich [[reproduzieren]] können. Durch ihn verhalten sie sich zu sich als Ernährer ihrer Lebensverhältnisse, als Substitutor ihre [[Lebens]], als Lebensersatz. Dadurch sind sie darauf [[reduziert]], was sie schon waren und sind als Mensch entwertet, indem sie der Wertbildung weiterhin verpflichtet sind und verpflichtet bleiben, weil und solange sie die Verwertungsmacht durch ihre [[Arbeit]] bestärken müssen, die sie beherrscht und auf ihren Wert als [[Arbeitskraft]][[reduziert]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jenseits solcher Verhältnisse der [[Reproduktion]] herrschen andere Werte, denen die Selbsterhaltung wie eine Selbstverständlichkeit vorausgesetzt ist, weil sie schon auf [[Geldbesitz]] gründen. Um [[Bürger]] dieser Welt zu sein, um In einer menschlich entwerteten Welt als Mensch wertvoll in einer Sachwelt zu sein, deren Produkte im Überfluss angeboten werden und von daher auch als Reichtum ohne Notwendigkeit erscheinen können, wird das unmittelbarte Verhältnis der Menschen jenseits von dieser zu einem [[zwischenmenschlichen Verhältnis]], zu einem [[Verhältnis]] von Menschen, denen ihre Sachen schon selbstredend gehören, ohne dass ihre Herkunft relevant ist, weil sie nur noch in einem Geld aufgewogen ist, das durch Geldbesitz zu mehr [[Geld]] wird, also Kapitalbesitz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch die Teilhabe am [[Kapital]] hat zwei Seiten, die von der kulturellen Form des Geldbesitzes abhängen, nämlich von der Arbeit an seinem Erhalt durch [[Dienstleistung]], oder von den Erträgen seiner Verwertung aus dem Kreditwesen und den Spekulationen auf Sonderprofite. In dieser Gesellschaftsform der Dienstleistungen, in der [[Dienstleistungsggesellschaft]], erleben sich die Menschen in der Kulturform des Geldes, in der [[Selbstveredelung]] durch ihre Hochkultur einerseits und der Selbstverwertung als Bedienstete für deren Erhalt andererseits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Kultur]] des Kapitals, in der Kultur dieser [[Zwischenmenschlichkeit]] erscheint alles [[Mögliche]] wie ein [[Zufall]] und es herrscht vor allem der [[Eindruck]], den etwas oder jemand macht, den [[Ereignissen]] und Menschen, die ein Leben am Leben erhalten, für sich tot ist, weil es auf importierten und erdienten [[Werten]], auf [[toter Arbeit]] gründet, das also von jeder wirklichen Lebensproduktion getrennt ist. Es bietet stattdessen die [[Reize]] des [[Erlebens]] und trägt auf ein reizvolles Leben der Menschen an, verschafft ihnen [[Selbstwert]] und beschafft denen ein Gefühl von [[Minderwertigkeit]], die aus dem wirklichen Arbeitsleben in einer Welt der Dienstleistungen mit seinen simplen Notwendigkeiten nicht hinreichend viel Wert für sich entnehmen können. Es sind die Menschen, die zu wenig erdienen können, um auch zwischenmenschlich dabei zu sein, die sich der Selbstverwertung andienen müssen, um sich erhalten zu können. So wird der Selbstwert zum gesellschaftlichen Maßstab der kulturellen Beziehungen, zur [[Bewertung]] von Sachen und Menschen in den [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] einer Dienstleistungskultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lebensverhältnis einer Kultur des [[Selbstwerts]] wird die Geldmacht zu einer Macht der [[Selbstveredelung]], worin Geld als Kulturmacht auftritt. Geld wird durch Dienste erworben, welche die Verhältnisse dieser Kultur erhält und bestärkt. So wird mit Geld auch kompensiert, was den Diener zum Herrn werden lässt, oder auch gelitten, was die Menschen am Leben hält, welche den Herrlichkeiten solcher Kultur fern bleiben müssen, weil sie ihr nur dienen können, dafür arbeiten müssen, dass die Selbstverwertung ihre allgemeine Existenzform erhält und behält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reale Ökonomie kommt darin fast nicht mehr vor. Macht und Ohnmacht des Geldvermögens verhalten sich nicht nur in seinem bloßen Quantum sondern auch kulturell. Als allgemein gesellschaftliches Mittel privater Existenz wird Geld [[kulturalisiert]], indem sein Besitz den Fähigkeiten des Besitzers zugeschrieben, [[personifiziert]] wird. In den persönlichen Existenzen dieser Gesellschaft sind zwar die Verhältnisse der Menschen weiterhin nach ihrem Geldvermögen in Geldbesitzer und Gelderdiener gespalten, aber nur quantitativ in den verfügbaren Mengen des weltweit produzierten Mehrwerts, nicht zwischen den Produzenten und Konsumenten. Zwischen der Bereicherung der einen und der Verarmung der anderen erscheint das Verhältnis der [[Klassen]] nurmehr als kulturelles Klassenverhältnis, als Verhältnis der [[Selbstveredelung]] der oberen und mttleren Einkommen und der [[Selbstverwertung]] in der Unterschicht, welche dem Glanz einer [[Dienstleistung]]skultur zu dienen hat. Wer was gelten will, der muss für Geld eben auch knechten können, wer aber wirklich knechten muss, gilt nichts mehr in dieser Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Selbstwert]] hat im [[Selbstgefühl]] seinen Gehalt. Aber dieses ensteht in [[Selbstbeziehungen]], die nicht für sich sein und bleiben können, weil sie nur durch andere sein und genährt werden können. Selbstwert muss daher immer erzeugt werden, indem Selbstgefühle erzeugt werden. Hierfür muss die Selbstbeziehung sich beständig auch selbst verwerten. Die Selbstverwertung ist daher eine doppeltes Verhältnis zu sich und zu anderen im Zweck der Produktion von Selbstgefühlen, die sich dadurch selbst entleeren und ihre Not durch ihren Selbstverlust fortbestimmen. In der für sich selbst unsinnigen [[Selbstbeziehung]] verbirgt sich ein hoher Zweck: Die permanente Selbsterneuerung, die nötig ist, weil sich solche Beziehung permanent entleert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Entwicklung von Selbstgefühlen in solchen [[Beziehungen]] ist Selbstverwertung unausweichlich, weil das isolierte Individuum in [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] sie schon durch ihr [[Selbstgefühl]] nötig hat. Es erscheint ihm nicht nur als nötiger Drang, &amp;quot;unter die Menschen zu kommen&amp;quot;, sondern auch als [[Trieb]], sich in ihrer [[Anwesenheit]] zu [[vergegenwärtigen]], denn es kann nur im Austausch mit ihnen für sich [[Substanz]], also [[Sinn]] finden. Der in der Selbstbeziehung schwindende Selbstwert wird durch diese Vergegenwärtigung zu einem eigenständigen [[Lebenswert]] in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]], die bestäng nach einer einigung verlangen, einer Integrität der hiernach handelnden und liebenden Person. Man nennt diese im psychologischen Sprachgebrauch das [[ICH]]. In den bürgerlichen Liebesformation, wie sie in den Love-Stories ihrer [[Medien]] auch visuell gepflegt wird, wird dieses in seiner Entwicklung und Konflikte vielfach dargesetellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverwertung ist in ihrem Verhältnis auf andere die Verwirklichung eine [[Absicht]] der [[Selbstbeziehung]], sich durch die [[Einverleibung]] fremder [[Anwesenheit]] in seiner [[Selbstbehauptung]] zu bestärken und hierdurch den eigenen [[Selbstwert]], das Maß der [[Selbstvergegenwärtigung]] zu vergrößern, z.B. durch den [[Eindruck]], den [[Reize]] auf die [[Wahrnehmung]] machen und [[Gefühle]] auslösen, welche die Selbstempfindung vergewissern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es reflektiert sich darin die [[Wirkung]] einer [[Ästhetik]], welche [[Gefühle]] zu bestimmen vermag, weil und sofern sie sich nicht in [[Erkenntnis]] [[aufhebt]], Beeindrucken können hierfür [[Erlebnisse]] oder [[Eigenschaften]], welche ein Mensch für sich selbst nicht wahrnimmt oder kennt und sich hiergegen mangelhaft [[wahrhat]], weil er sie nur durch andere wahrnimmt, weil er sich also selbst [[fremd]] darin ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Selbstwert aus der Bestätigung von Empfindungen im Verhältnis der Selbstgefühle ensteht, ist er selbst inhaltslos. Er bestimmt sich lediglich aus der [[Form]] einer bestimmten [[Beziehung]], aus der Art und Weise ihrer [[Anwesenheit]] und [[Dichte]]. Er mag vielerlei Eigenliebe in Gang setzen, mit [[Liebe]] hat er nichts zu tun. Nicht liebende Menschen beziehen sich in der Bestärkung ihrer Selbstwertgefühle; Liebe wird darin lediglich zur Bestärkung ihrer [[Egozentrik]] hergenommen und hierdurch ihrer [[Beziehung]] enthoben, ihrem [[Sinn]] entfremdet, selbst zum [[Subjekt]] über den Menschen, der einer Liebe nurmehr [[Ausdruck]] verleihen kann, die er zu bestätigen hat, um sich mit seinen Empfindungen in diesen [[Verhältnissen]] einzufinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Notwendigkeit]] der Selbstverwertung entspringt der [[Nichtigkeit]], welche [[Gefühle]] in der [[Beziehung]] ihrer [[Empfindungen]] erleiden, die ihre [[Selbstgewissheit]] fortwährend aufheben. Lediglich durch Nähe und [[Anwesenheit]] bewahrt sich [[Beziehung]], die fortwährend sich nichtig macht. Sie hat in der [[Dichte]] der [[Wahrnehmung]] ihre einzige Gewähr, sich zu erhalten. Im Auseinanderfallen der [[Gewissheiten]] verschafft der Selbstwert eine [[Identität]], welche diese Gewähr auch [[subjetiv]] [[substantiviert]]. Von daher steht der [[abstrakte Sinn]], den solche Beziehungen haben, im Selbstwert zur Verwirklichung an. Er entspricht subjektiv dem, was der ökonomische [[Wert]] objektiv ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prozess der [[Selbstverwirklichung]] bildet sich der Selbstwert im Verhältnis zu minderem Wert, den Menschen ohne Selbstgefühl darin haben müssen. Sie müssen sich demnach auch [[minderwertig fühlen]] und beugen sich dem Verhältnis, das ihnen als Gefühlsverhältnis geboten ist. Minderwertigkeitsgefühle bezeugen ein [[Verhältnis]] der kulturellen [[Entleibung]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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