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	<title>Selbstverwirklichung - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die so genannte freie [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Pers�nlichkeit&lt;/del&gt;]] sieht sich autonom, durch sich selbst wie eine [[Monade]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;begr�ndet&lt;/del&gt;. Doch auch sie wird als Mensch geboren, der seine [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Individualit�t&lt;/del&gt;]] nur durch die [[gesellschaftlichen]] [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verh�ltnisse&lt;/del&gt;]] der Menschen hat. Und die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;k�nnen &lt;/del&gt;in einer [[Person]] [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;verselbst�ndigt&lt;/del&gt;]] erscheinen, weil und sofern sie sich jenseits ihrer [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gegenst�ndlichen&lt;/del&gt;]] [[Wirklichkeit]] unter Menschen auf sich als Mensch nur &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;pers�nlich &lt;/del&gt;[[bezieht]]. Nirgendwo anders gibt es daher ein [[Selbst]], als in [[zwischenmenschlichen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verh�ltnissen&lt;/del&gt;]], in denen die Menschen sich als [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Pers�nlichkeiten&lt;/del&gt;]] einer [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ausschlie�lichen&lt;/del&gt;]] [[Selbstwahrnehmung]] zu einander verhalten. Selbstverwirklichung kann daher nur die [[Verwirklichung]] der [[Selbstbezogenheit]] in diesen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verh�ltnissen &lt;/del&gt;meinen. Es ist die [[Wirklichkeit]] der [[Selbstbehauptungen]], die durch deren [[Geltungsstreben]] entsteht.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die so genannte freie [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Persönlichkeit&lt;/ins&gt;]] sieht sich autonom, durch sich selbst wie eine [[Monade]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;begründet&lt;/ins&gt;. Doch auch sie wird als Mensch geboren, der seine [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Individualität&lt;/ins&gt;]] nur durch die [[gesellschaftlichen]] [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnisse&lt;/ins&gt;]] der Menschen hat. Und die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;können &lt;/ins&gt;in einer [[Person]] [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;verselbständigt&lt;/ins&gt;]] erscheinen, weil und sofern sie sich jenseits ihrer [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gegenständlichen&lt;/ins&gt;]] [[Wirklichkeit]] unter Menschen auf sich als Mensch nur &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;persönlich &lt;/ins&gt;[[bezieht]]. Nirgendwo anders gibt es daher ein [[Selbst]], als in [[zwischenmenschlichen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnissen&lt;/ins&gt;]], in denen die Menschen sich als [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Persönlichkeiten&lt;/ins&gt;]] einer [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ausschließlichen&lt;/ins&gt;]] [[Selbstwahrnehmung]] zu einander verhalten. Selbstverwirklichung kann daher nur die [[Verwirklichung]] der [[Selbstbezogenheit]] in diesen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnissen &lt;/ins&gt;meinen. Es ist die [[Wirklichkeit]] der [[Selbstbehauptungen]], die durch deren [[Geltungsstreben]] entsteht.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Selbstverwirklichung will [[Wirklichkeit]]als [[Wert]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;f�r &lt;/del&gt;sich und durch sich selbst, einen [[Selbstwert]] schaffen, an und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;f�r &lt;/del&gt;sich also [[subjektive]] [[Wirklichkeit]], Wirklichkeit seiner selbst jenseits der ihr &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�u�erlichen &lt;/del&gt;[[Wirklichkeit]]. Das folgt der Vorstellung, dass jeder Mensch durch sich schon seine und dadurch eine allgemeine [[Wirklichkeit]] der [[Selbstbeziehungen]], eine gesellschaftlich wirkliche [[Selbstbezogenheit]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;f�r &lt;/del&gt;alle schaffen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;k�nne&lt;/del&gt;, indem jeder sich auch wirklich behauptet und alle sich durch ihre wechselseitige [[Selbstbehauptungen]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erg�nzen w�rden&lt;/del&gt;. Aber durch die hierzu &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;n�tige &lt;/del&gt;[[Selbstbehauptung]] kann nur eine [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ausschlie�liche&lt;/del&gt;]] [[Wirklichkeit]] der [[Selbstwahrnehmung]] in einer [[egozentrischen]] Wahrnehmunfgsformation entwickelt werden. Selbstverwirklichung ist daher die Verwirklichung der [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Selbstgef�hle&lt;/del&gt;]], wie sie der [[Psyche]] in ihrer Form als [[Trieb]] eines isolierten [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ged�chtnisses&lt;/del&gt;]] nach seelischer [[Wirklichkeit]], nach vollkommener [[Selbstbeziehung]], also nach einem [[Selbst]] entspringen, das sich in seinem [[Selbstwert]] durch [[Selbstverwertung]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;best�rkt &lt;/del&gt;und veredelt (siehe auch [[Selbstveredelung]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Selbstverwirklichung will [[Wirklichkeit]]als [[Wert]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für &lt;/ins&gt;sich und durch sich selbst, einen [[Selbstwert]] schaffen, an und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für &lt;/ins&gt;sich also [[subjektive]] [[Wirklichkeit]], Wirklichkeit seiner selbst jenseits der ihr &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;äußerlichen &lt;/ins&gt;[[Wirklichkeit]]. Das folgt der Vorstellung, dass jeder Mensch durch sich schon seine und dadurch eine allgemeine [[Wirklichkeit]] der [[Selbstbeziehungen]], eine gesellschaftlich wirkliche [[Selbstbezogenheit]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für &lt;/ins&gt;alle schaffen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;könne&lt;/ins&gt;, indem jeder sich auch wirklich behauptet und alle sich durch ihre wechselseitige [[Selbstbehauptungen]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ergänzen würden&lt;/ins&gt;. Aber durch die hierzu &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nötige &lt;/ins&gt;[[Selbstbehauptung]] kann nur eine [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ausschließliche&lt;/ins&gt;]] [[Wirklichkeit]] der [[Selbstwahrnehmung]] in einer [[egozentrischen]] Wahrnehmunfgsformation entwickelt werden. Selbstverwirklichung ist daher die Verwirklichung der [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Selbstgefühle&lt;/ins&gt;]], wie sie der [[Psyche]] in ihrer Form als [[Trieb]] eines isolierten [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gedächtnisses&lt;/ins&gt;]] nach seelischer [[Wirklichkeit]], nach vollkommener [[Selbstbeziehung]], also nach einem [[Selbst]] entspringen, das sich in seinem [[Selbstwert]] durch [[Selbstverwertung]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;bestärkt &lt;/ins&gt;und veredelt (siehe auch [[Selbstveredelung]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ein Mensch mag [[Wirkung]] haben, soweit und wo er sich &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�u�ert&lt;/del&gt;. Es gibt aber keine [[Wirklichkeit]] seiner selbst, die er ohne andere Menschen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;h�tte&lt;/del&gt;. Selbstverwirklichung meint vielleicht die [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;F�higkeit&lt;/del&gt;]], etwas aus sich heraus zu gestalten. Das aber kann kein verwirklichtes [[Selbst]] sein, das voraussetzungslos, also nur durch ihn selbst zu [[begreifen]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;w�re&lt;/del&gt;. Alles, was ein Individuum &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;f�r &lt;/del&gt;jedwede Verwirklichung nimmt, ist ihm gesellschaftlich ebenso vorausgesetzt, wie dieses zugleich seiner [[Gesellschaft]] vorausgesetzt ist, sie mit zu gestalten vermag. Selbstverwirklichung ist von daher ein [[ideologischer]] [[Begriff]], der behauptet, dass es eine &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;unabh�ngige &lt;/del&gt;personale Selbstgestaltung gebe, dass [[Personen]] aus sich selbst heraus ihr [[Leben]] frei gestalten &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;k�nnten&lt;/del&gt;, weil eben jeder &quot;seines [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gl�ckes&lt;/del&gt;]] Schmied&quot; sei..&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ein Mensch mag [[Wirkung]] haben, soweit und wo er sich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;äußert&lt;/ins&gt;. Es gibt aber keine [[Wirklichkeit]] seiner selbst, die er ohne andere Menschen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;hätte&lt;/ins&gt;. Selbstverwirklichung meint vielleicht die [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Fähigkeit&lt;/ins&gt;]], etwas aus sich heraus zu gestalten. Das aber kann kein verwirklichtes [[Selbst]] sein, das voraussetzungslos, also nur durch ihn selbst zu [[begreifen]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wäre&lt;/ins&gt;. Alles, was ein Individuum &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für &lt;/ins&gt;jedwede Verwirklichung nimmt, ist ihm gesellschaftlich ebenso vorausgesetzt, wie dieses zugleich seiner [[Gesellschaft]] vorausgesetzt ist, sie mit zu gestalten vermag. Selbstverwirklichung ist von daher ein [[ideologischer]] [[Begriff]], der behauptet, dass es eine &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;unabhängige &lt;/ins&gt;personale Selbstgestaltung gebe, dass [[Personen]] aus sich selbst heraus ihr [[Leben]] frei gestalten &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;könnten&lt;/ins&gt;, weil eben jeder &quot;seines [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Glückes&lt;/ins&gt;]] Schmied&quot; sei..&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In diesem &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verst�ndnis &lt;/del&gt;wird Selbstverwirklichung oft als Synonym &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;f�r &lt;/del&gt;die &quot;Freiheit der Person&quot; genommen, als die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;M�glichkleit&lt;/del&gt;, sein eigenes [[Leben]] auf sich als [[Individuum]] zu &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gr�nden&lt;/del&gt;, das die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Beschr�nkung &lt;/del&gt;seiner [[Freiheit]] nur &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�u�erlich &lt;/del&gt;in der Freiheit anderer Menschen hat. Doch das unterstellt zugleich die Getrenntheit der Freiheiten, Leben selbst nicht als gesellschaftlich verwirklichbar, sondern als Individualform eigener Existenz, reine &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Individualiit�t &lt;/del&gt;des Lebens. Diese jedoch gibt es nicht mal im Tierreich wirklich. Leben selbst steht in einem Naturzusammenhang, der durch die [[Kultur]] einer menschliche [[Gesellschaft]] nicht gebrochen ist. Gesellschaft ist weit &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�lter &lt;/del&gt;als jegliche Privatform und Individuation. Jede Lebenswirklichkeit geht darin auf.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In diesem &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verständnis &lt;/ins&gt;wird Selbstverwirklichung oft als Synonym &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für &lt;/ins&gt;die &quot;Freiheit der Person&quot; genommen, als die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Möglichkleit&lt;/ins&gt;, sein eigenes [[Leben]] auf sich als [[Individuum]] zu &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gründen&lt;/ins&gt;, das die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Beschränkung &lt;/ins&gt;seiner [[Freiheit]] nur &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;äußerlich &lt;/ins&gt;in der Freiheit anderer Menschen hat. Doch das unterstellt zugleich die Getrenntheit der Freiheiten, Leben selbst nicht als gesellschaftlich verwirklichbar, sondern als Individualform eigener Existenz, reine &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Individualiität &lt;/ins&gt;des Lebens. Diese jedoch gibt es nicht mal im Tierreich wirklich. Leben selbst steht in einem Naturzusammenhang, der durch die [[Kultur]] einer menschliche [[Gesellschaft]] nicht gebrochen ist. Gesellschaft ist weit &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;älter &lt;/ins&gt;als jegliche Privatform und Individuation. Jede Lebenswirklichkeit geht darin auf.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�konomische &lt;/del&gt;Basis der Selbstverwirklichung in &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;b�rgerlichen &lt;/del&gt;Gesellschaften sind [[Geld]]&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;verh�ltnisse&lt;/del&gt;, also &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verh�ltnisse&lt;/del&gt;, die nicht im Stoffwechel des Geldes, sondern auf dem [[Geldbesitz]], auf festgehaltenem Geld &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gr�nden&lt;/del&gt;. Dadurch ist das &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;b�rgerliche &lt;/del&gt;Individuum &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;vollst�ndig &lt;/del&gt;abgeschottet von wirklicher Gesellschaft auf alle &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;G�ter &lt;/del&gt;des gesellschaftlichen [[Reichtums]] bezogen und kann sich so unbeschadet selbst verwirklichen. Hierbei ist Geld nur Mittel, um &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verh�ltnisse &lt;/del&gt;zu schaffen, in denen Menschen dem &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Selbstgef�hl &lt;/del&gt;zu Diensten sind. Es ist ein seelisches &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Leistungsverh�ltnis&lt;/del&gt;, in welchem [[seelische]] und [[sinnliche]] [[Kraft]] abverlangt wird und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;f�r &lt;/del&gt;das Objekt dieses &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verh�ltnisses &lt;/del&gt;im Wesentlichen [[Selbstentleibung]] bedeutet, indem es als [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Lebenstr�ger&lt;/del&gt;]] positioniert ist. Bisher war dieses &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verh�ltnis �berwiegend &lt;/del&gt;[[patriarchischer]] Natur, solange &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Geldverh�ltnisse &lt;/del&gt;nicht voll entwickelt waren. Es kann aber ebenso matriachisch werden, wo die Lebensgrundlagen als Geld &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;vollst�ndig &lt;/del&gt;existieren.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ökonomische &lt;/ins&gt;Basis der Selbstverwirklichung in &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;bürgerlichen &lt;/ins&gt;Gesellschaften sind [[Geld]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;verhältnisse&lt;/ins&gt;, also &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnisse&lt;/ins&gt;, die nicht im Stoffwechel des Geldes, sondern auf dem [[Geldbesitz]], auf festgehaltenem Geld &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gründen&lt;/ins&gt;. Dadurch ist das &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;bürgerliche &lt;/ins&gt;Individuum &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;vollständig &lt;/ins&gt;abgeschottet von wirklicher Gesellschaft auf alle &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Güter &lt;/ins&gt;des gesellschaftlichen [[Reichtums]] bezogen und kann sich so unbeschadet selbst verwirklichen. Hierbei ist Geld nur Mittel, um &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnisse &lt;/ins&gt;zu schaffen, in denen Menschen dem &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Selbstgefühl &lt;/ins&gt;zu Diensten sind. Es ist ein seelisches &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Leistungsverhältnis&lt;/ins&gt;, in welchem [[seelische]] und [[sinnliche]] [[Kraft]] abverlangt wird und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für &lt;/ins&gt;das Objekt dieses &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnisses &lt;/ins&gt;im Wesentlichen [[Selbstentleibung]] bedeutet, indem es als [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Lebensträger&lt;/ins&gt;]] positioniert ist. Bisher war dieses &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnis überwiegend &lt;/ins&gt;[[patriarchischer]] Natur, solange &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Geldverhältnisse &lt;/ins&gt;nicht voll entwickelt waren. Es kann aber ebenso matriachisch werden, wo die Lebensgrundlagen als Geld &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;vollständig &lt;/ins&gt;existieren.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Selbstverwirklichung&amp;diff=1116&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:43:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Und der Gott sprach zu dem Teufel Ich, der Herr, kopier mich selber, Nach der Sonne mach ich Sterne, Nach den Ochsen mach ich K�lber, Nach den L�wen mit den Tatzen Mach ich kleine liebe Katzen, Nach den Menschen mach ich Affen; Aber du kannst gar nichts schaffen.&amp;quot; (Heinrich Heine: Sch�pfungslieder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die so genannte freie [[Pers�nlichkeit]] sieht sich autonom, durch sich selbst wie eine [[Monade]] begr�ndet. Doch auch sie wird als Mensch geboren, der seine [[Individualit�t]] nur durch die [[gesellschaftlichen]] [[Verh�ltnisse]] der Menschen hat. Und die k�nnen in einer [[Person]] [[verselbst�ndigt]] erscheinen, weil und sofern sie sich jenseits ihrer [[gegenst�ndlichen]] [[Wirklichkeit]] unter Menschen auf sich als Mensch nur pers�nlich [[bezieht]]. Nirgendwo anders gibt es daher ein [[Selbst]], als in [[zwischenmenschlichen Verh�ltnissen]], in denen die Menschen sich als [[Pers�nlichkeiten]] einer [[ausschlie�lichen]] [[Selbstwahrnehmung]] zu einander verhalten. Selbstverwirklichung kann daher nur die [[Verwirklichung]] der [[Selbstbezogenheit]] in diesen Verh�ltnissen meinen. Es ist die [[Wirklichkeit]] der [[Selbstbehauptungen]], die durch deren [[Geltungsstreben]] entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverwirklichung will [[Wirklichkeit]]als [[Wert]] f�r sich und durch sich selbst, einen [[Selbstwert]] schaffen, an und f�r sich also [[subjektive]] [[Wirklichkeit]], Wirklichkeit seiner selbst jenseits der ihr �u�erlichen [[Wirklichkeit]]. Das folgt der Vorstellung, dass jeder Mensch durch sich schon seine und dadurch eine allgemeine [[Wirklichkeit]] der [[Selbstbeziehungen]], eine gesellschaftlich wirkliche [[Selbstbezogenheit]] f�r alle schaffen k�nne, indem jeder sich auch wirklich behauptet und alle sich durch ihre wechselseitige [[Selbstbehauptungen]] erg�nzen w�rden. Aber durch die hierzu n�tige [[Selbstbehauptung]] kann nur eine [[ausschlie�liche]] [[Wirklichkeit]] der [[Selbstwahrnehmung]] in einer [[egozentrischen]] Wahrnehmunfgsformation entwickelt werden. Selbstverwirklichung ist daher die Verwirklichung der [[Selbstgef�hle]], wie sie der [[Psyche]] in ihrer Form als [[Trieb]] eines isolierten [[Ged�chtnisses]] nach seelischer [[Wirklichkeit]], nach vollkommener [[Selbstbeziehung]], also nach einem [[Selbst]] entspringen, das sich in seinem [[Selbstwert]] durch [[Selbstverwertung]] best�rkt und veredelt (siehe auch [[Selbstveredelung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mensch mag [[Wirkung]] haben, soweit und wo er sich �u�ert. Es gibt aber keine [[Wirklichkeit]] seiner selbst, die er ohne andere Menschen h�tte. Selbstverwirklichung meint vielleicht die [[F�higkeit]], etwas aus sich heraus zu gestalten. Das aber kann kein verwirklichtes [[Selbst]] sein, das voraussetzungslos, also nur durch ihn selbst zu [[begreifen]] w�re. Alles, was ein Individuum f�r jedwede Verwirklichung nimmt, ist ihm gesellschaftlich ebenso vorausgesetzt, wie dieses zugleich seiner [[Gesellschaft]] vorausgesetzt ist, sie mit zu gestalten vermag. Selbstverwirklichung ist von daher ein [[ideologischer]] [[Begriff]], der behauptet, dass es eine unabh�ngige personale Selbstgestaltung gebe, dass [[Personen]] aus sich selbst heraus ihr [[Leben]] frei gestalten k�nnten, weil eben jeder &amp;quot;seines [[Gl�ckes]] Schmied&amp;quot; sei..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Verst�ndnis wird Selbstverwirklichung oft als Synonym f�r die &amp;quot;Freiheit der Person&amp;quot; genommen, als die M�glichkleit, sein eigenes [[Leben]] auf sich als [[Individuum]] zu gr�nden, das die Beschr�nkung seiner [[Freiheit]] nur �u�erlich in der Freiheit anderer Menschen hat. Doch das unterstellt zugleich die Getrenntheit der Freiheiten, Leben selbst nicht als gesellschaftlich verwirklichbar, sondern als Individualform eigener Existenz, reine Individualiit�t des Lebens. Diese jedoch gibt es nicht mal im Tierreich wirklich. Leben selbst steht in einem Naturzusammenhang, der durch die [[Kultur]] einer menschliche [[Gesellschaft]] nicht gebrochen ist. Gesellschaft ist weit �lter als jegliche Privatform und Individuation. Jede Lebenswirklichkeit geht darin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die �konomische Basis der Selbstverwirklichung in b�rgerlichen Gesellschaften sind [[Geld]]verh�ltnisse, also Verh�ltnisse, die nicht im Stoffwechel des Geldes, sondern auf dem [[Geldbesitz]], auf festgehaltenem Geld gr�nden. Dadurch ist das b�rgerliche Individuum vollst�ndig abgeschottet von wirklicher Gesellschaft auf alle G�ter des gesellschaftlichen [[Reichtums]] bezogen und kann sich so unbeschadet selbst verwirklichen. Hierbei ist Geld nur Mittel, um Verh�ltnisse zu schaffen, in denen Menschen dem Selbstgef�hl zu Diensten sind. Es ist ein seelisches Leistungsverh�ltnis, in welchem [[seelische]] und [[sinnliche]] [[Kraft]] abverlangt wird und f�r das Objekt dieses Verh�ltnisses im Wesentlichen [[Selbstentleibung]] bedeutet, indem es als [[Lebenstr�ger]] positioniert ist. Bisher war dieses Verh�ltnis �berwiegend [[patriarchischer]] Natur, solange Geldverh�ltnisse nicht voll entwickelt waren. Es kann aber ebenso matriachisch werden, wo die Lebensgrundlagen als Geld vollst�ndig existieren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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