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	<title>Sicherheitsbedürfnis - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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Es ist die eher &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;vem�gende &lt;/del&gt;Mittelschicht des [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kleinb�rgertums&lt;/del&gt;]], das Leben in einer [[&quot;heilen Welt&quot;]], in der allgemeine [[Egozentrik]] und die darin verursachte [[Ausschlusslogik]] vorherrscht, in welchem [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gef�hle&lt;/del&gt;]] von Unsicherheit ein [[allgemeines]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Sicherheitsbed�rfnis &lt;/del&gt;hervorruft und [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kontrollbed�rfnisse&lt;/del&gt;]] totalisiert. In den Mittelschichten der USA zum Beispiel &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;f�rchten &lt;/del&gt;Eltern um die Sicherheit ihrer Kinder so sehr, dass in den Kitas &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�berall �berwachungskameras &lt;/del&gt;angebracht wurden, die immer einen aktuellen Einblick durch die Eltern &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erm�glichten&lt;/del&gt;. Programme, die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�berwachen k�nnen&lt;/del&gt;, was sie im Internet ansehen und in Emails schreiben, haben Hochkonjunktur - &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;w�hrend &lt;/del&gt;die allgemeine &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kriminalit�tsstatistik &lt;/del&gt;eine stetige Abnahme von Verbrechen an Kindern und Jugendlichen aufweist.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wer die Bedrohung seiner Existenz [[gewohnt]] ist weil er in den [[Konkurrenz]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;verhältnissen &lt;/ins&gt;der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;bürgerlichen &lt;/ins&gt;Existenz um sich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;kämpfen &lt;/ins&gt;muss, hat meist auch keine &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Möglichkeit&lt;/ins&gt;, Existenzprobleme mit Geld zu beherrschen und von da her den [[Glauben]] an eine allgemein herrschende Sicherheit &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;längst &lt;/ins&gt;aufgegeben. Es ist die eher &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;vemögende &lt;/ins&gt;Mittelschicht des [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kleinbürgertums&lt;/ins&gt;]], das Leben in einer [[&quot;heilen Welt&quot;]], in der allgemeine [[Egozentrik]] und die darin verursachte [[Ausschlusslogik]] vorherrscht, in welchem [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gefühle&lt;/ins&gt;]] von Unsicherheit ein [[allgemeines]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Sicherheitsbedürfnis &lt;/ins&gt;hervorruft und [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kontrollbedürfnisse&lt;/ins&gt;]] totalisiert. In den Mittelschichten der USA zum Beispiel &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;fürchten &lt;/ins&gt;Eltern um die Sicherheit ihrer Kinder so sehr, dass in den Kitas &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;überall Überwachungskameras &lt;/ins&gt;angebracht wurden, die immer einen aktuellen Einblick durch die Eltern &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ermöglichten&lt;/ins&gt;. Programme, die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;überwachen können&lt;/ins&gt;, was sie im Internet ansehen und in Emails schreiben, haben Hochkonjunktur - &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;während &lt;/ins&gt;die allgemeine &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kriminalitätsstatistik &lt;/ins&gt;eine stetige Abnahme von Verbrechen an Kindern und Jugendlichen aufweist.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Es muss keinerlei wirkliche Bedrohung vorliegen, damit diese [[Selbstentfremdung]] zu einem massenhaften [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gef�hl&lt;/del&gt;]] wird Wenn sie nicht als eine [[wirkliche]] [[Entfremdung]] der [[gesellschaftlichen]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Lebensverh�ltnisse &lt;/del&gt;der Menschen [[begriffen]] und erkannt ist, sondern lediglich als [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gef�hl&lt;/del&gt;]] existiert, verfestigt sie in den Menschen einen kulturellen Ausschluss, und sie &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;f�hlen &lt;/del&gt;sich ganz allgemein von der [[Gesellschaft]] verlassen, in der sie ihre Angst gegen eine [[Selbstbehauptung]] ihrer Beziehung zu ihrem [[Lebensraum]] austauschen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;m�ssen&lt;/del&gt;, einer [[Heimat]], die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;schlie�lich &lt;/del&gt;sich formell gegen das &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gef�hl &lt;/del&gt;richtet, &quot;heimatlos&quot; zu sein. Darin entsteht eine Art Lebensversicherung ihrer Eigenart, durch die alles Unheimliche zur Abart &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;abgekl�rt &lt;/del&gt;wird. Und diese Sicherheit kann aus nichts anderem bestehen, als aus der [[Negation]] gegen die Unsicherheit, gegen die Monster aus fremden Welten, die aus Bildern abstrakter Beziehungen zusammengemengt werden zu Symbolen einer Wesensfremdheit. [[Rassismus]] ist - wie der speziellere [[Kulturrassismus]] auch - eine Symbolkonstruktion, worin [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gef�hle&lt;/del&gt;]] der [[Selbstentfremdung]] zur Form eines [[Unwesens]] konzentriert werden, das schon durch seine fremde Art zur &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Selbsterkl�rung &lt;/del&gt;dient und eine [[kollektive]] [[Selbstgerechtigkeit]] untermauern soll.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In dieser Aufzehrung totalisiert sich Angst zu einer [[Selbstentfremdung]]. Was sie in dem &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Sicherheitsbedürfnis &lt;/ins&gt;noch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für &lt;/ins&gt;die Menschen sinnlich war, kehrt sich um in ein Objekt der Begierde nach [[Selbstbehauptung]], nach der Teilhabe an kultureller Macht. Es muss keinerlei wirkliche Bedrohung vorliegen, damit diese [[Selbstentfremdung]] zu einem massenhaften [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gefühl&lt;/ins&gt;]] wird Wenn sie nicht als eine [[wirkliche]] [[Entfremdung]] der [[gesellschaftlichen]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Lebensverhältnisse &lt;/ins&gt;der Menschen [[begriffen]] und erkannt ist, sondern lediglich als [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gefühl&lt;/ins&gt;]] existiert, verfestigt sie in den Menschen einen kulturellen Ausschluss, und sie &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;fühlen &lt;/ins&gt;sich ganz allgemein von der [[Gesellschaft]] verlassen, in der sie ihre Angst gegen eine [[Selbstbehauptung]] ihrer Beziehung zu ihrem [[Lebensraum]] austauschen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;müssen&lt;/ins&gt;, einer [[Heimat]], die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;schließlich &lt;/ins&gt;sich formell gegen das &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gefühl &lt;/ins&gt;richtet, &quot;heimatlos&quot; zu sein. Darin entsteht eine Art Lebensversicherung ihrer Eigenart, durch die alles Unheimliche zur Abart &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;abgeklärt &lt;/ins&gt;wird. Und diese Sicherheit kann aus nichts anderem bestehen, als aus der [[Negation]] gegen die Unsicherheit, gegen die Monster aus fremden Welten, die aus Bildern abstrakter Beziehungen zusammengemengt werden zu Symbolen einer Wesensfremdheit. [[Rassismus]] ist - wie der speziellere [[Kulturrassismus]] auch - eine Symbolkonstruktion, worin [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gefühle&lt;/ins&gt;]] der [[Selbstentfremdung]] zur Form eines [[Unwesens]] konzentriert werden, das schon durch seine fremde Art zur &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Selbsterklärung &lt;/ins&gt;dient und eine [[kollektive]] [[Selbstgerechtigkeit]] untermauern soll.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Sicherheitsbed%C3%BCrfnis&amp;diff=1127&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:43:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Sicherheit erscheint als [[Prinzip]] [[notwendig]], wenn eine Bedrohung unbestimmt vorherrscht, also nicht als bestimmte Bedrohung erkennbar ist. Doch prinzipiell ist Sicherheit als solche unm�glich, gerade auch wo Unsicherheit das Prinzip der [[Konkurrenz]] ist, die nur deshalb als Wettbewerb formuliert wird, damit der existenzielle Niedergang durch das Marktgeschehen der Lebensverwertung (siehe [[Wert]]) [[ideologisch]] entstellt ist. Niemand kann sich sicher f�hlen, dass er seine [[Ware]] im [[Warentausch]] verkaufen kann und niemand wird seiner [[Existenz]] sicher sein, wo die Grundpreise seiner [[Lebensbedingungen]] und [[Lebensmittel]] durch ein [[Kapital]] bestimmt sind, das sich aller [[wirklichen]] [[Lebensbedingungen]] enthoben (siehe [[Fiktives Kapital]]) und diese seinem Verwertungszwang unterworfen hat und von ihrer [[Substanz]] zehrt (siehe auch [[Feudalkapital]]). Und ganz unsicher f�hlt man sich, wo dies die sozialen und [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] verwahrlost und die [[Klasse]] eines Prekariats auch [[kulturell]] von einer Klasse des [[Kulturb�rgertums]] [[politisch]], [[ideologisch]] und [[psychisch]] beherrscht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man k�nnte daher meinen, dass das allgemeine Gef�hl von Unsicherheit nur die von [[Armut]] und [[Verwahrlosung]] bedrohten Existenzen betrifft und die [[Geldbesitzer]] kalt l�sst, die [[gewohnt]] sind, durch [[Geld]] alle Probleme beherrschen zu k�nnen oder sie anderen zu �berlassen (z.B. Anw�lten, Berater und �rzte), die sie f�r Geld l�sen sollen. Doch das genaue Gegenteil ist der Fall. Unsicherheit macht vor allem [[Angst]], wenn man sich gegen alles versichert f�hlt, was den Selbsterhalt, die eigene [[Subsistenz]] gef�hrden k�nnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die Bedrohung seiner Existenz [[gewohnt]] ist weil er in den [[Konkurrenz]]verh�ltnissen der b�rgerlichen Existenz um sich k�mpfen muss, hat meist auch keine M�glichkeit, Existenzprobleme mit Geld zu beherrschen und von da her den [[Glauben]] an eine allgemein herrschende Sicherheit l�ngst aufgegeben. Es ist die eher vem�gende Mittelschicht des [[Kleinb�rgertums]], das Leben in einer [[&amp;quot;heilen Welt&amp;quot;]], in der allgemeine [[Egozentrik]] und die darin verursachte [[Ausschlusslogik]] vorherrscht, in welchem [[Gef�hle]] von Unsicherheit ein [[allgemeines]] Sicherheitsbed�rfnis hervorruft und [[Kontrollbed�rfnisse]] totalisiert. In den Mittelschichten der USA zum Beispiel f�rchten Eltern um die Sicherheit ihrer Kinder so sehr, dass in den Kitas �berall �berwachungskameras angebracht wurden, die immer einen aktuellen Einblick durch die Eltern erm�glichten. Programme, die �berwachen k�nnen, was sie im Internet ansehen und in Emails schreiben, haben Hochkonjunktur - w�hrend die allgemeine Kriminalit�tsstatistik eine stetige Abnahme von Verbrechen an Kindern und Jugendlichen aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sicherheitsbed�rfnis ist nicht sehr real und eher ein Ph�nomen der [[Kontrollbed�rfnisse]] des [[�sthetischen Willens]], der sich seiner [[Reinheit]] versichert, indem er Sicherheit als Prinzip der [[Ordnung]] gegen &amp;quot;Unordnung&amp;quot; stellt. Er entspringt der Gehorsamkeit und Gefolgschaft eines B�rgertums, in welchem [[autorit�re Charaktere]]das Leben in [[zwischenmenschlichen Verh�ltnissen]] bestimmen, indem sie von der Lebensangst in diesen Verh�ltnissen zehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Aufzehrung totalisiert sich Angst zu einer [[Selbstentfremdung]]. Was sie in dem Sicherheitsbed�rfnis noch f�r die Menschen sinnlich war, kehrt sich um in ein Objekt der Begierde nach [[Selbstbehauptung]], nach der Teilhabe an kultureller Macht. Es muss keinerlei wirkliche Bedrohung vorliegen, damit diese [[Selbstentfremdung]] zu einem massenhaften [[Gef�hl]] wird Wenn sie nicht als eine [[wirkliche]] [[Entfremdung]] der [[gesellschaftlichen]] Lebensverh�ltnisse der Menschen [[begriffen]] und erkannt ist, sondern lediglich als [[Gef�hl]] existiert, verfestigt sie in den Menschen einen kulturellen Ausschluss, und sie f�hlen sich ganz allgemein von der [[Gesellschaft]] verlassen, in der sie ihre Angst gegen eine [[Selbstbehauptung]] ihrer Beziehung zu ihrem [[Lebensraum]] austauschen m�ssen, einer [[Heimat]], die schlie�lich sich formell gegen das Gef�hl richtet, &amp;quot;heimatlos&amp;quot; zu sein. Darin entsteht eine Art Lebensversicherung ihrer Eigenart, durch die alles Unheimliche zur Abart abgekl�rt wird. Und diese Sicherheit kann aus nichts anderem bestehen, als aus der [[Negation]] gegen die Unsicherheit, gegen die Monster aus fremden Welten, die aus Bildern abstrakter Beziehungen zusammengemengt werden zu Symbolen einer Wesensfremdheit. [[Rassismus]] ist - wie der speziellere [[Kulturrassismus]] auch - eine Symbolkonstruktion, worin [[Gef�hle]] der [[Selbstentfremdung]] zur Form eines [[Unwesens]] konzentriert werden, das schon durch seine fremde Art zur Selbsterkl�rung dient und eine [[kollektive]] [[Selbstgerechtigkeit]] untermauern soll.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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