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	<title>Sinnliche Gewissheit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Der Hauptmangel alles bisherigen Materialismus (den Feuerbachschen mit eingerechnet) ist, daß der Gegenstand, die Wirklichkeit, Sinnlichkeit, nur unter der Form des Objekts oder der Anschauung gefaßt wird; nicht aber als sinnlich menschliche Tätigkeit, Praxis; nicht subjektiv. Daher die tätige Seite abstrakt im Gegensatz zu dem Materialismus vom dem Idealismus - der natürlich die wirkliche, sinnliche Tätigkeit als solche nicht kennt - entwickelt.&amp;quot; (Karl Marx, Thesen über Feuerbach, [[MEW 3, Seite 5)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinnliche Gewissheit ist die Identität von [[Emfindung]] und [[Gefühl]], also die Identität der [[Wahrnehmung]] mit dem, was sie mit ihrer [[Erinnerung]] [[wahr]] hat (siehe hierzu [[Wahrnehmungsidentität]]), die unzweifelhafte [[Erkenntnis]] ihrer [[Wahrnehmung]] - ganz gleich, wie und wann und wie lange diese auftritt (siehe [[Wahrheit]]). Völlig zweifelsfrei ist aber nur der Augenblick, in welchem Menschen vor dem stehen, was sie für ihr [[Leben]] durch ihre gesellschaftliche [[Naturmacht]] gebildet haben, wenn es denn auch wirklich vollendet ist. Meist gibt es die sinnliche Gewissheit daher nur als ein Moment der [[gegenständlichen]] [[Wahrnehmung]], das allerdings wesentlich für die [[Geschichte]] der [[Sinnbildung]] ist (siehe auch [[Kunst]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An und für sich kann [[Wahrheit]] nicht im Ungewissen bestehen, weil sie wesentlich gegen [[Täuschung]] steht. Aber Wahrheit, die in der [[Wahrnehmung]] als [[Möglichkeit]] für wahr genommen wird, ist noch nicht frei von jeder möglichen [[Täuschung]] und ist in der [[Wahrnehmung]] nur die [[Form]] einer möglichen [[Erkenntnis]]. Sinnliche Gewissheit ist die [[Identität]] einer [[Wahrnehmung]], die erst dann, wenn sie auf sich zurückkommt ihre [[Wahrheit]] kennen kann, die also ihre [[Erkenntnis]] über eine Vergewisserung in ungewissen [[Beziehungen]] bezieht und ihr hierüber einen [[Beweis]] ihres Zusammenhangs ermöglicht, der ansonsten [[zweifel]]haft bliebe. Dies ist der [[Getrenntheit]] von [[Emfindungen]] und [[Gefühlen]] unter der Bedingung von [[Geldbesitz]] geschuldet, durch den es in [[Wirklichkeit]] keine sinnliche Identität, keine Einheit von [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]], wohl aber [[Sinn]] in seiner [[Körper]]form gibt. Doch dieser [[Sinn]] ist zu unterscheiden in Organ und Bedeutung; wo ein Sinn ist (z.B. Sinn für Holz, Musik, Natur usw.), da sind unmittelbar auch die Sinne mit den entsprechenden Organen hierfür tätig (siehe [[Emfindung]] und [[Gefühl]]). Aber erst durch die Bewahrheitung ihrer Wahrnehmungstätigkeit in einer sinnlichen [[Gewissheit]] kommt das Gefühl auf seine Empfindung zurück, die es schon vor aller [[Erfahrung]] kennt und die daher nicht ihrer gefühlten Empfindung widersprechen muss und sie zu einer [[wahren]] [[Wissen]]sbildung befähigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die menschlichen [[Sinne]] sind menschliche [[Natur]] in der Einheit ihrer natürlichen Menschlichkeit, seinem [[Dasein]] als das [[Wesen]] einer [[natürlichen Intelligenz]] in der Äußerung seiner Natur. Darin ist er eins mit sich und der Welt, auch wenn die Welt nicht mit ihm eins ist. In diesem Sinne ist die bisherige Geschichte des Menschen die &amp;quot;Naturgeschichte seiner Sinne&amp;quot; (Marx). Alles hat für einen Menschen Sinn, wofür er [[Sinn]] hat. Aber nicht alles Sinnliche ist menschlich, wiewohl alle Menschen einen Sinn für sich haben. Was sie aber nicht für sich haben können ist das [[abstrakt Allgemeine]] ihrer [[Vermittlung]], durch das gerade die [[Beziehungen]] aus ihrer Mitte heraus [[abwesend]] sind, die ihr [[Dasein]] bewirken, ihre [[Wirklichkeit]] bestimmen.&lt;/div&gt;</summary>
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