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	<title>Solidarische Ökonomie - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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So richtig es ist, dass in Nischen der [[Gesellschaft]] Kraft gefunden werden kann, Menschen zu solidarisieren und sich [[Bewusstsein]] über ihre gesellschaftliche Lage zu erarbeiten, so naiv bleibt dennoch die Behauptung, dass diese ausgeklammerten Wirtschaftsbereiche per se in der Lage seien, den [[Kapitalismus]] zu überwinden oder zumindest zu seiner Überwindung elementar beizutragen, indem durch eigenes Tun jenseits der existierenden Produktionsverhältnisse schon Kommunikations- und [[Widerstandskulturen]] entwickelt werden könnten, durch welche eine alternative Produktionsform von [[Personen]] im guten [[Glauben]] an ihre [[Gemeinschaft]] (siehe auch [[Kollektivismus]]) [[verallgemeinert]] werden könnte, die in der Lage wäre, auch ohne die Aneignung der herrschden Mittel eine Alternative zum Kapitalismus, die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Neugeburt&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;(alter natus) einer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;guten Gesellschaft&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;zu errichten wäre. Wenn die Menschen in der Lage wären, sich den allgemein herrschenden Zwängen zu [[Ausbeutung]] und [[entfremdeter]] Arbeit zu entziehen, würden sie sich auch in die Lage versetzen, ihr [[Leben]] nach ihren einzelnen und kollektiven Bedürfnissen zu besorgen und dem Kapitalismus sein ihm nötiges lebendiges Potenzial entziehen - mehr noch: selbst Keimzelle einer neuen Gesellschaftsform sein, die sich von selbst sich in eine andere Gesellschaft transformiert, ohne sich in einer grundsätzlichen Gegnerschaft zu den herrschenden Gesellschaftsformen verhalten zu müssen. Nur: Wie soll ein solcher Entzug möglich sein? Durch einfaches Miteinander? Durch Geschenkökonomie? Durch Produktionsgenossenschaften?&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Allerdings bleibt bei dieser Vorstellung dir Macht des Kapitalismus durch seine Produktivität ausgeklammert und das Potenzial des Geldes als deren Vorraatsspeicher, als [[Kreditwesen]] und Spekulationsmaterial unterschätzt. 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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Tilman am 4. November 2025 um 17:58 Uhr</title>
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		<author><name>Tilman</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:33:04Z</updated>

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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:43:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Solidarische Ökonomie will eine neue [[Form]] des [[Wirtschaftens]] in einer solidarischen [[Gemeinschaft]] sein. Darin wird vorgestellt, sie könne sich innerhalb der kapitalistischen Verhältnisse als Nischenkultur bilden und dennoch Strukturen und Ziele haben, welche den Kapitalismus von innen her sprengen, auflösen und damit unnötig werden lassen könnten. Es wird unterstellt, dass eine Ökonomie, wenn sie schon unter den gegebenen gesellschaftlichen Bedingungen, aber doch &amp;quot;jenseits von Kapital und Staat&amp;quot; auf [[solidarischen]] Beziehungen unter den beteiligten Menschen gründen könnte, als ob durch persönliche Integrität in einer solidarischen Gemeinschaft die herrschenden Bedingungen auch schon materiell unterwandert und zu einer besseren Gesellschaft gewendet werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings bleibt bei dieser Vorstellung dir Macht des Kapitalismus durch seine Produktivität ausgeklammert und das Potenzial des Geldes als deren Vorraatsspeicher, als [[Kreditwesen]] und Spekulationsmaterial unterschätzt. So richtig es ist, dass in Nischen der [[Gesellschaft]] Kraft gefunden werden kann, Menschen zu solidarisieren und sich [[Bewusstsein]] über ihre gesellschaftliche Lage zu erarbeiten, so naiv bleibt dennoch die Behauptung, dass diese ausgeklammerten Wirtschaftsbereiche per se in der Lage seien, den [[Kapitalismus]] zu überwinden oder zumindest zu seiner Überwindung elementar beizutragen, indem durch eigenes Tun jenseits der existierenden Produktionsverhältnisse schon Kommunikations- und [[Widerstandskulturen]] entwickelt werden könnten, durch welche eine alternative Produktionsform von [[Personen]] im guten [[Glauben]] an ihre [[Gemeinschaft]] (siehe auch [[Kollektivismus]]) [[verallgemeinert]] werden könnte, die in der Lage wäre, auch ohne die Aneignung der herrschden Mittel eine Alternative zum Kapitalismus, die &amp;quot;Neugeburt&amp;quot; (alter natus) einer &amp;quot;guten Gesellschaft&amp;quot; zu errichten wäre. Wenn die Menschen in der Lage wären, sich den allgemein herrschenden Zwängen zu [[Ausbeutung]] und [[entfremdeter]] Arbeit zu entziehen, würden sie sich auch in die Lage versetzen, ihr [[Leben]] nach ihren einzelnen und kollektiven Bedürfnissen zu besorgen und dem Kapitalismus sein ihm nötiges lebendiges Potenzial entziehen - mehr noch: selbst Keimzelle einer neuen Gesellschaftsform sein, die sich von selbst sich in eine andere Gesellschaft transformiert, ohne sich in einer grundsätzlichen Gegnerschaft zu den herrschenden Gesellschaftsformen verhalten zu müssen. Nur: Wie soll ein solcher Entzug möglich sein? Durch einfaches Miteinander? Durch Geschenkökonomie? Durch Produktionsgenossenschaften?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Gedanken her stammt der Begriff aus der Geschichte der Alternativökonomie in den 80ger Jahren. Damals ging es um eine von der Kapitalwirtschaft unterschiedenen Autonomie der Arbeitsform, um selbstverwaltete Betriebe (siehe [[Selbstorganisation]]). In ihnen waren zwar andere Kommunikationsformen möglich, die als Nische funktiioniert haben und vielen die Chance auf eine ihnen adäquate Form der Auseinandersetung gegeben hatten. Die grundsätzlichen Probleme einer [[Ökonomie]], die einen gewissen Reichtum an Material und Vermögen und Fähigkeiten zur Bedingung nötig hat, waren aber nur spärlich vorhanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verallgemeinerung von &amp;quot;Keimformen&amp;quot; kann nur dort gelingen, wo sich auch wirkliche Vergesellschaftungsformen durchsetzen können (siehe [[internationale Komunalwirtschaft]]). Hierzu muss aber vor allem auch das Glücksversprechen einer vorgestellten [[Gemeinschaft]] kritischer Personen, einer quasi universalisierten [[Familie]] überwunden sein, die ihre &amp;quot;ehrliche Arbeit&amp;quot; gegen den Raub durch die [[Willkür]] des Kapitals stellt (siehe auch [[Proudhonismus]]). Gesellschaftliche Arbeit gibt es nicht nur in Nischen, sondern durchaus überall in dieser Gesellschaft (z.B. Ausbildung, Lehre, Dienstleistung, Produktion, Haushalt, Kinder, Regeneration). Wird dies aus den Augen verloren, so scheitert solidarische Ökonomie an einer selbstverschuldeten [[Isolation]] und fällt zwangsläufig auf die herrschenden Produktions- und Verteilungsverhältnisse zurück, die ja immer schon aus einer [[abstrakten]] Überwindung des Isolierten, auf [[Teilung der Arbeit]], auf der [[Trennung]] von [[Arbeit]] und [[Konsum]] beruht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die Formen der &amp;quot;toten Arbeit&amp;quot;, dem Kapitalismus, gegen die Zerstörung von Infrastrukturen, gegen Ausgrenzung und Vereinzelung, Marginalisierung, Prekarisierung, [[Arbeitslosigkeit]] und [[Armut]] hatten sich schon in den 80ger Jahren Menschen zum Aufbau &amp;quot;einer anderen Ökonomie&amp;quot; zusammengeschlossen, um eine Selbstbewirtschaftung - z.B. als Genossenschaft - zu versuchen. Diese [[Wirtschaft]] sollte durch ihre sozialen Erfolge eine neue Arbeitswelt entwickeln, die einerseits dazu verhilft, prekäre Notlagen der Einzelnen durch Vergemeinschaftung ihrer Kraft zu überwinden, und sich zugleich dauerhaft der Verwertung durch das Kapital zu entziehen. Von daher soll es auch möglich sein, sinnvollere Projekte - wie z.B. Öko-Landwirtschaft, alternative Energiewirtschaft - ins Leben zu rufen, auch wenn sie keine hinreichende &amp;quot;Kapitaleffizienz&amp;quot; aufweisen, wenn sie also durch die Leistungsbereitschaft der einzelnen Beteiligten diese ersetzen. Es entstanden tatsächlich durch das Zusammentragen freiwilliger oder unterwertig behandelter Arbeit Ökokulturen, die heute durchaus wirtschaftlich funktionieren, teilweise aber auch der Kapitalwirtschaft als neue Investmentbereiche entdeckt werden (z.B. Solarenergie, Biokraftwerke). Viele der Alternativbetriebe haben sich daher zu &amp;quot;normal bewirtschafteten&amp;quot; Kleinbetrieben entwickelt, in denen die Beteiligten &amp;quot;selbständig&amp;quot; geworden sind und auch [[Lohnarbeit]] nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hatte sich der Mangel der Alternativökonomie hauptsächlich im Mangel eines strukturierten [[Gemeinwesens]] gezeigt, der schon in der bloßen Reduktion auf gemeinschaftliches Handeln begründet ist. Gesellschaft ist als menschliches Lebensverhältnis, dem man nicht einfach nur beitritt oder es verlassen kann, wesentlich anders bestimmt als Gemeinschaft, welche Menschen lediglich an einem Zweck versammeln kann. Ohne die Auseinandersetzung mit der politischen Form des gesellschaftlichen Eigentums werden sich die Formen des [[Privateigentums]] nicht auflösen lassen und damit jede Alternative in die Zuliefererfunktion eines Verwertungsverhältnisses des [[Kapitals]] verwiesen, sei es durch fortbestehende Mietforderungen oder Rohstoff- und Maschinenpreise. Eine derartige Alternative bleibt Mangelwirtschaft und wird von daher nur entsprechendes Nischenbewusstsein ansprechen und auch nicht zur Entwicklung eines Mehrprodukts in der Lage sein, das den Lebensstandard der Menschen und ihre gesellschaftliche [[Geschichte]] weiterbringt. Ohne eine poltische Form des Wirtschaftens (siehe [[demokratische Wirtschaft]]) bleibt die Alternative bloße [[Selbstbehauptung]], die früher oder später auch die ihr entsprechenden Strukturen erzeugt (z.B. psychische Hierarchien je nach Durchsetzungsfähigkeit) und zu einer Art kollektivierter Selbstausbeutung geraten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings hatte sich besonders in den armen Ländern Lateinamerikas diese zunächst bloße Selbsterhaltungsfunktion einer Solidarwirtschaft tatsächlich bald in die Arbeitswelt hinein ausgedehnt. In Argentinien z.B. wurden mehrere hundert Unternehmen von ihren Belegschaften übernommen. In Brasilien richtete die Regierung unter Staatspräsident Lula da Silva ein Staatssekretariat für solidarische Ökonomie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solidarische Ökonomie ist inzwischen ein Sammelbegriff für Formen des Wirtschaftens und für eine Organisation der Arbeit jenseits von Markt und Staat auf der Ebene von genossenschaftlich organisierter Selbsthilfe, Non-Profit-Logik und lokaler Ökonomie. Vor allem in Europa und Lateinamerika existieren Modelle und Konzepte der Beschäftigung, in denen [[Arbeit]] bereits auf der Grundlage von solidarischer Ökonomie organisiert ist. Auch in Deutschland existieren bereits einige Projekte, die solidarische Ökonomie (z.B. bei der lokalen Energiegewinnung oder in der ökologischen Landwirtschaft) praktizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht man theoretisch mal davon aus, dass solche Ökonomie durch eine in ihrer Aufgabenstellung systematisierten [[Vertragswirtschaft]] in der Lage sein kann, die [[Reproduktion]] von Menschen vollständig zu bewältigen, dann wäre das funktional erst mal eine Form der Unabhängigkeit gegen Existenzangst und damit eine Minderung des psychologischen Kapitals, das darauf beruht. Selbst wenn z.B. Agrarprodukte billiger aus dem Ausland eingeführt werden als hier für die hierfür aufgebrachte [[Arbeitszeit]] bezahlt wird: Könnte nicht die Sicherstellung der Reproduktion durch eigene vollständige Arbeits- und Ernährungskreisläufe einen weit höheren Wert für die Menschen haben? Könnte man solche Ökonomie [[kommunal]] durchsetzten und unterstützen? Könnten kommunale Gelder zu Investitionen in eine kommunale Reproduktionstechnologie verwendet werden und somit die Grundlagen anderer Gesellschaftsformen schaffen? Würde sich dann nicht auch die kommunale Landschaft, vor allem die politischen Verhältnisse und Bestimmungen, entscheidend verändern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind genossenschaftliche Ansätze wie z.B. die Übernahme unkapitalisierbar gewordener Betriebe oder Immobilien nur reine Selbsthilfe oder können oder müssen sie Bestandteil einer [[Widerstandskultur]] sein, die zugleich auf neuen sozialen Lebenszusammenhängen gründet? Erledigen sie nur das Geschäft des Kapitals, die Desintegrierten zu versorgen und damit auch zu entsorgen oder können sie auch zu einem Moment der Kulturbildung gegen die Globalisierung werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesen Fragestellungen wird es wichtig sein, wie sich in großem Maßstab arbeitende Menschen, Betriebe und Industrie sozialisieren und einem [[Gemeinwesen]] eingliedern lassen, ohne dass eine Kapitalform von ausschlaggebender Bedeutung für die Bestimmung der [[Arbeits]]- und Lebensverhältnisse ist, wie sich [[Geld]] in ein Vergeltungsmittel für Aufwände rückverwandeltn lässt, ohne [[Wert]], also [[durchschnittlich]] notwendige [[Arbeitszeit]] darzustellen und inwiefern bei solcher Wirtschaft auch gesellschaftliche Fortentwicklung, also die Herstellung eines Mehrprodukts möglich ist, und wie das alles international, also ohne den Vorrang nationaler Interessen zu bewerkstelligen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne eine politische Struktur (siehe z.B.[[internationale Kapitalwirtschaft]]), die sich aus den wirtschaftlichen Notwendigkeiten einer Gesellschaft ergibt und schon im Vorhinein als notwendige [[Form]] dargestellt ist (siehe z.B. [[Vertragswirtschaft]]), wird es immer dahin kommen, dass diese sich hinterrücks als &amp;quot;natürlicher Zwang&amp;quot; einstellt, indem sie sich aus der Not einer Zusammenbrechenden Produktion notwendig erweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Frage ist, wie sich solche Strukturen gegen die politischen und ökonomischen Angriffe der herrschenden Kapitalwirtschaft behaupten können.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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