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	<title>Spaltungderwahrnehmung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Spaltungderwahrnehmung&amp;diff=11287&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Spaltungderwahrnehmung&amp;amp;diff=11287&amp;amp;oldid=1551&quot;&gt;Änderungen zeigen&lt;/a&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-08T08:29:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;So wie sich der Mensch ... nur im Menschen erkennen kann, erkennt er sich erst dann im andern Menschen als eigenes Wesen, wenn sein Wesen ihm im andern auch als anderes Wesen gilt. Der Mensch als Wesen der Natur, als natürliches Wesen, hat die Natur seines Wesens in jedem andern Menschen, denn seine eigene Sinnlichkeit ist erst durch den andern Menschen als menschliche Sinnlichkeit für ihn selbst.&amp;quot; [[(MEW 40, S. 544).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Wirklichkeit]] einer [[Masse]] von Menschen (siehe auch [[Massenmensch]]) gleicht alles sich dem puren [[Anderssein]] der verschiedensten Gestaltungen an (siehe auch [[Phänomenologie]]), weil darin seine [[Beziehungen]] sich [[inhaltlich]] durch [[nichts]] unterscheiden können. Sie realisieren sich als Mensch in ihrer realen Masse, [[verhalten]] sich daher familiär als Menschen, die nur fürchten können, dass sie einander nicht [[erkennen]], sich in ihrer [[Selbstverwertung]] so [[fremd]] sind und bleiben wie jeder schon als Mensch [[substanziell]] durch seine bloße [[Selbstbehauptung]] für sich ist, weil sich ihr [[Verhältnis]] zueinander durch die [[gesellschaftlichen]] [[Abstraktionen]] ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]] bestimmt. Jeder bleibt sich gleich, indem er durch sein abstraktes [[Anderssein]] sich nur in seinem bloßen Menschsein [[wahrhat]] (siehe auch [[eidetische Reduktion]]) und sich daher auch nur außer sich verwirklicht. Von daher eistieren die Menschen in der [[bürgerlichen Gesellschaft]] für einander nur durch den [[Wert]], den sie für andere in den [[Beziehungen]] ihres sozialen [[Nutzens]] finden können, der ihren [[Selbstwert]] im [[Allgemeinen]] vereinseitigt (siehe auch [[Monade]]), [[bestimmt]] und [[verselbständigt]] und daher vor allem die Oberflächlichkeiten ihrer [[Abstraktionen]] bestärkt und [[prominent]] macht (siehe [[Norm]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spaltung der [[Wahrnehmung]] (siehe auch [[Teilung der Wahrnehmung]]) geht von der [[Ganzheit]] einer natürlichen Wahrheit aus (siehe auch [[Form]]), die sich zu einer [[natürliche Intelligenz]] entzweit, die über unterschiedliche [[Formen]] ihrer Lebensmomente – also durch ihre [[Erlebnisse]] – [[zeitlich]] aufgeteilt und [[räumlich]] versetzt erscheint (siehe auch [[Traum]]). Darin können die Menschen das [[Anderssein]] ihrer [[Wahrnehmung]] als [[Teil]] ihrer Lebenszusammenhänge [[begreifen]], wenn sie diese als [[Gewohnheiten]] ihrer augenscheinlichen [[Bezogenheiten]] in sich tragen (siehe auch [[Körpergedächtnis]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das setzt zugleich schon eine [[allgemeine]] [[Abgetrenntheit]] der [[Form]] ihres [[Lebens]] vom [[einzelnen]] [[Inhalt]] derselben [[Substanz]] und dessen [[Verselbständigung]] in seiner existenten [[Elementarform]] voraus, die ihren menschlichen [[Sinn]] zunächst rein formal spaltet und den sie [[abstrakt]] in sich [[aufgehoben]] bewahrt, soweit er sich darin bewähren kann. Das Gewöhnliche ereignet sich dann in seinen [[Gewohnheiten]] wie von selbst und das Außergewöhnliche erscheint als Mythos [[abstrakter]] Lebenszusammenhänge (siehe hierzu auch [[Prominenz]]), die nichts anderes als eine [[Spekulation]] wäre und bliebe, wenn ihr konkreter [[Sinn]] nicht [[erkannt]] wird. Das Abgespaltene würde dann zu einem [[abwesenden]] [[Wesen]] werden, zu einem [[Wesen]] ohne [[Sinn]] für sich und also auch nicht für andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Spaltung der [[Wahrnehmung]] kann daher nur durch ihre allgemeinen Form bestehen, denn [[Wahrnehmung]] ist nicht bloßes Auffassen, nicht einfache Kognition als Aufnahme von dem, was sie faktisch vorfindet und fühlt. Sie stellt immer schon eine Frage der [[Täuschung]] dar – als Frage, was darin [[Form]] und was deren [[Inhalt]] sein könnte, was existenziell und was lediglich Vorstellung oder Anschauung wäre. In der [[Empfindung]] wird dieses wesentlich für sie, wenn sich ihre [[Gefühle]] [[aufheben]]. Von daher wird sie zu einer [[Elementarform]] der [[Erkenntnis]], die [[Form]], in der für die Menschen [[wahr]] wird was sie für einander sind und was sie von einander halten. Es erfährt darin also alles als ein menschliches [[Wesen]] als das, was ihr [[gesellschaftliches]] [[Sein]], was ihr [[Leben]] im [[Dasein]] ihrer [[Verhältnisse]] [[gegenständlich]] ausmacht – was sie darin also für [[wahr]] halten, weil es ansonsten nur [[Täuschung]] wäre. Jede [[Wahrnehmung]] besteht [[objektiv]] aus [[Empfindungen]] von dem, was sie [[wahr hat]] und [[subjektiv]] aus dem, was sie [[wahr nimmt]]. Beides vereint sie in Stimmungen, in denen sie sich in den Launen ihrer[[Gefühlen]] bewegt une identifiziert (siehe [[Wahrnehmungsidentität]]). Weil sich [[Gefühle]] aus vielen [[einzelnen]] [[Empfindungen]] bilden, weil sie also [[allgemeiner]] bestimmt sind als diese, können sie nicht mit ihnen identisch sein, kann die [[Wahrnehmung]] nicht [[unmittelbar]] mit sich [[identische]] [[Wahrnehmung]], also nicht [[unmittelbar]] [[wahr]] sein. Von daher spaltet sich die [[Wahrheit]] der [[Wahrnehmung]] in eine [[unmittelbar]] gegenständliche der [[Empfindung]] und eine unmittelbar [[persönliche]] als [[Form ihrer]] [[Selbstbezogenheit]] (siehe hierzu [[Teilung der Wahrnehmung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand wird bestreiten, dass sich [[Gefühle]] auf [[Empfindungen]] [[beziehen]], dass sie diese zumindest [[erinnern]], weil sie darin ihre [[Wahrnehmungen]] [[verinnerlicht]] haben. Aber [[wahr]] ist auch, dass sie nicht so für sich entstehen, wie sie in den einzelnen Menschen auftreten. Sie haben immer schon ihre [[Geschichte]] hiter sich, fast wie Reflexe aus einer [[objektiven]] [[Wahrnehmung]], als Innerlichkeit einer Außenwelt. Doch warum soll man dann darüber überhaupt nachdenken? - Ganz einfach: Weil sie eine Eigenwelt haben, wodurch sie die Menschen [[täuschen]] können, wenn sie sich mit ihren [[Empfindungen]] verwechseln, vertauschen, verzaubern oder blamieren. Sie verwirklichen in ihrer [[eigentümlichen]] [[Wirkung]] das [[unmittelbare]] Geheimnis der [[Erkenntnis]] überhaupt und ihrer [[Enttäuschungen]], wie sie im [[Dasein]] ihrer [[einzelnen]] [[Sinne]] immer wieder entstehen. Wo [[Gefühle]] sich [[verallgemeinern]], wo sie im [[Allgemeinen]] nur durch sich zu [[verstehen]] sind, da sie schon vor aller Reflexion erst mal nur [[Stimmungen]] sind, auf die sich niemand so recht verlassen kann, weil er oder sie darin auch seine [[Empfindungen]] verlassen muss. Wenn man sie nicht schon [[kennt]], dann sind [[Gefühle]] eben immer auch [[täuschend]] echt! Sie sind eben meistens selbst schon unvernünftig (siehe [[Vernunft]]) und kränken schon mit ihrem Auftreten ihre [[Aufklärung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den [[Empfindungen]] sind nicht nur [[Verinnerlichungen]] der [[Wahrnehmung]] durch ihre [[Erinnerungsbilder]] hervorgegangen. Sie gehen auch von Selbst schon in der äußeren [[Wahrnehmung]] [[Beziehungen]] dort ein, wo ihre [[Empfindungen]] mit anderen übereinstimmen und sich auch schon füreinander in ihrer [[Stimmung]] zu bewähren suchen. Die [[Sinnbildungen]] der [[zwischenmenschlichen]] [[Kultur]] gründen auf dieser Übereinstimmung, durch die sich schließlich auch ihre [[Gefühle]] zu [[bewahrheiten]] suchen (siehe auch [[Wahrnehmungsidentität]]). Von da her begründet sich aus den Stimmungen in [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] eine [[kulturelle]] [[Macht]] auch über die [[einzelne]] bzw. [[vereinzelte]] [[Wahrheit]] ihrer jeweiligen [[Empfindungen]] übergreift. Wo [[Kultur]] nur noch für sich ist, werden Stimmungen daher selbst zu ihren Trägern in ihren [[Bräuchen]], [[Sitten]], [[Ritualen]] und [[Kulte]] (siehe auch [[Liturgie]]), in denen sie sich schließlich auch [[persönlich]] durch ihre [[kulturellen]] [[Existenzen]] bestärken und erhalten (siehe [[Kulturbürger]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Natur]] aus [[bezieht]] sich alles im Übergang ihrer [[Bewegungen]]: Aus ihrer organischen [[Stofflichkeit]] haben sich Pflanzen und Tiere entwickelt, aus den Tieren Menschen und aus den Menschen ganze [[Gesellschaften]]. In der [[Wahrheit]] der [[Natur]] (siehe auch [[Empfindung]]) ist Alles eins. Doch in der herrschenden [[Wirklichkeit]] ist alles außer sich. Es trägt sich zu, indem es sich [[äußert]] und sich [[außer sich]] vereint, aus seinen [[subjektiven]] [[Gründen]] (siehe auch [[Sinnbildung]]) [[objektive]] Zusammenhänge bildet (siehe auch [[Gesellschaft]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche bezeichnen solche [[Beziehungen]] als [[Dialektik]]. Friedrich Engels wollte in solchem [[Verständnis]] eine &amp;quot;Dialektik der Natur&amp;quot; erkennen. Sie geriet aber sogleich – ganz undielektisch – zum [[Dogmatismus]] einer fatalen [[Dialektik]] einer [[Ontologie]], welche sich im Stalinismus gewaltsam durchgesetzt hatte. Doch [[Natur]] entzieht sich aller [[Dialektik]], denn sie besteht zwischen Geburt (lat. Natus) und [[Tod]], betreibt dabei aber keine [[Nichtung]] ihres [[Wesens]]. Sie ist also immer schon im [[Teil]] wie auch im [[Ganzen]], im [[Einzelnen]] wie im [[Allgemeinen]] immer schon [[substanziell]] [[existent]] und kann nicht [[Wirklichkeit]] irgendeiner [[Abbstraktion]] sein. Und deshalb hat [[Dialektik]] auch keine [[Natur]] außer der, die sie selbst [[vernutzt]]. Eine natürliche [[Dialektik]] bliebe bloßer Unsinn (siehe hierzu auch [[Dialektischer Materialismus]]). Doch die Natur ist das [[Material]] ihrer [[Geschichte]] (siehe hierzu auch [[Historischer Materialismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Daß der Mensch ein leibliches, naturkräftiges, lebendiges, wirkliches, sinnliches, gegenständliches Wesen ist, heißt, daß er wirkliche, sinnliche Gegenstände zum Gegenstand seines Wesens, seiner Lebensäußerung hat oder daß er nur an wirklichen, sinnlichen Gegenständen sein Leben äußern kann. Gegenständlich, natürlich, sinnlich sein und sowohl Gegenstand, Natur, Sinn außer sich haben, oder selbst Gegenstand, Natur, Sinn für ein Drittes sein, ist identisch.&amp;quot; [[(MEW 40, S. 578).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Menschen von [[Natur]] aus [[gesellschaftlich]] sind, [[erkennen]] sie sich auch in der [[Gesellschaft]] ihrer Produkte. In der [[kapitalistische]] [[Gesellschaft]] wird ihnen die [[gesellschaftliche]] [[Produktion]] nicht als [[gesellschaftliche]] [[Lebenswirklichkeit]], sondern als [[Naturnotwendigkeit]] der [[Gattung]] [[vermittelt]] (siehe hierzu auch [[Immanuel Kant]]), als erst durch ihre [[Arbeit]] sich ernähren könne, weil sie von [[Natur]] aus zur [[Selbsterhaltung]] durch die [[Befriedigung]] ihrer [[Bedürfnisse]] gezwungen sei. Diese würden als bloße [[Tatsache]] einer [[allgemeinen]] [[notwendigkeit]] den Menschen als ihre naturgegebene [[Lebenspflichtigkeit]] vorausgesezt, die im [[Allgemeinen]] nur durch den [[Einkauf]] und [[Verkauf]] von [[Waren]] im [[Austausch]] gegen einzelne Leistungungen (siehe [[Warentausch]]), quasi als reine [[Naturnotwendigkeit]] der [[Produktion]] von [[Gebrauchswerten]] zu gewähren sei. Demnach wäre [[Arbeit]] überhaupt nur in einer [[allgemeinen]] [[Naturnotwendigkeit]] zur [[Befriedigung]] der einzelnen ebenso naturgegebenen [[Bedürfnisse]] der Menschen zu [[begreifen]], [[Sinn]] selbst auf eine bloße [[Naturgegebenheit]] von [[Lebensnotwendigkeiten]] zu [[verstehen]] und nach den Gesetzen einer [[vernünftigen]] [[Selbsterhaltung]] [[reduziert]], wie sie auch in der tierischen [[Gattung]] vom Rudel oder der Herde allein schon mit der &amp;quot;[[Vernunft]]&amp;quot; einer natürlichen Begabung zu bewältigen sei. Doch es gibt da einen Unterschied:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das praktische Erzeugen einer gegenständlichen Welt, die Bearbeitung der unorganischen Natur ist die Bewahrung des Menschen als eines bewußten Gattungswesens, d.h. eines Wesens, das sich zu der Gattung als seinem eignen Wesen oder zu sich als Gattungswesen verhält. Zwar produziert auch das Tier. Es baut sich ein Nest, Wohnungen, wie die Biene, Biber, Ameise etc. Allein es produziert nur, was es unmittelbar für sich oder sein Junges bedarf; es produziert einseitig, während der Mensch universell produziert; es produziert nur unter der Herrschaft des unmittelbaren physischen Bedürfnisses, während der Mensch selbst frei vorn physischen Bedürfnis produziert und erst wahrhaft produziert in der Freiheit von demselben; es produziert nur sich selbst, während der Mensch die ganze Natur reproduziert; sein Produkt gehört unmittelbar zu seinem physischen Leib, während der Mensch frei seinem Produkt gegenübertritt. Das Tier formiert nur nach dem Maß und dem Bedürfnis der species, der es angehört, während der Mensch nach dem Maß jeder species zu produzieren weiß und überall das inhärente Maß dem Gegenstand anzulegen weiß; der Mensch formiert daher auch nach den Gesetzen der Schönheit.&amp;quot; [[(MEW 40, S. 517f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen bilden ihre [[Gesellschaften]] nicht in der Entsprechung zu ihren [[natürlichen]] [[Lebensbedingungen]] als [[Nutzen]] ihrer [[Lebenssmittel]] und [[Lebensbedingungen]] dar. Sie bilden sich ihre [[Sinne]] auch durch die [[Selbstgewissheit]] ihrer [[Trennung]], wodurch sie das [[Material]] ihre [[Lebens]] über die Verarbeitung ihrer [[Naturstoffe]] auch selbst bestimmen. Von daher stellt die [[Lebenswelt]] ihrer [[Produktion]] auch ihre [[Sinnliche]] Lebensgestaltung ([[Sinnbildung]]), ihre [[Kultur]] jenseits ihrer bloßen Stofflichkeit dar. Diese sind durch ihre [[Kultur]] auch das [[Material]] ihrer gesellschaftlichen [[Entwicklung]], das [[Lebensmittel]] ihrer Zukunft, wie es sich aus ihrer Vergangenheit ergeben hat (siehe hierzu auch [[historischer Materialismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Produktion liefert dem Bedürfnis nicht nur ein Material, sondern sie liefert dem Material auch ein Bedürfnis. Wenn die Konsumtion aus ihrer ersten Naturrohheit und Unmittelbarkeit heraustritt – und das Verweilen in derselben wäre selbst noch das Resultat einer in der Naturrohheit steckenden Produktion –, so ist sie selbst als Trieb vermittelt durch den Gegenstand. Das Bedürfnis, das sie nach ihm fühlt, ist durch die Wahrnehmung desselben geschaffen. Der Kunstgegenstand – ebenso jedes andere Produkt – schafft ein kunstsinniges und schönheitsgenußfähiges Publikum. Die Produktion produziert daher nicht nur einen Gegenstand für das Subjekt, sondern auch ein Subjekt für den Gegenstand.&amp;quot; [[(MEW 13, Seite 625)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im [[Einzelnen]] selbst voraussetzungslos [[verstandene]] [[Lebensnotwendigkeit]] des des [[Konsums]] von [[Lebensmitteln]] haben die Menschen in der bisherigen [[Geschichte]] von ihrer [[Arbeit]] unterschieden, weil deren [[Produktivkraft]] durch ihre Sinngebungen zu ihrer [[Naturmacht]] geworden ist. Der [[Kapitalismus]] hat diesen Unterschied durch die ihm [[eigentümliche]] Lebensverwertung (siehe [[Verwertungslogik]]) zur [[Trennung]] der menschlichen [[Bedürfnisse]] von menschlicher [[Arbeit]] zur [[Trennung]] der [[gesellschaftlichen]] [[Form]] der [[Arbeit]] von der Form ihrer [[isolierten]] Lebensinhalte gebracht (siehe [[Teilung der Arbeit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald die [[Teilung der Arbeit]] durch die [[Vermittlung]] des [[Geldes]] als reines [[Kapital]] aufgehoben war (siehe [[Finanzindustrie]]), sobald die [[gesellschaftliche]] [[Trennung]] von [[Arbeit]] und [[Bedürfnis]] [[gesellschaftlich]] vollzogen War, kam das [[Geld]] in der [[Verselbständigung]] des [[Geldbesitzes]] in [[Eigentumstitel]] an die [[Macht]] (siehe [[Feudalkapital]]). In reichen Ländern die durch ihren [[Geldbesitz]] die Weltwirtschaft [[bestimmen]], hat die [[Teilung der Arbeit]] eine Spaltung der Wahrnehmung, eine [[Trennung]] von [[Empfindung]] und [[Gefühl]] ihrer Bevölkerungen [[bewirkt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo der [[Geldbesitz]] selbst zum [[Lebensmittel]] der Menschen geworden ist in dem sich ihre [[Wahrnehmung]] zwischen der [[Gewissheit]] ihrer [[Empfindungen]] mit ihren [[Gefühlen]] versöhnt, wird deren [[Wahrnehmungsidentität]] in ihren [[Selbstgefühlen]] [[aufgehoben]]. In den reichen Ländern des [[Geldbesitzes]] und seiner [[Existenzform]] als [[fiktives Kapital]] hat die [[Teilung der Arbeit]] durch die Verselbständigung der Wertform des Kaufmittel zur Macht des Konsumtionsvermögens eine [[Trennung]] von unmittelbarer [[Gewissheit]] der [[Wahrnehmung]] und ihrer [[Gewohnheiten]] als [[zwischenmenschliches]] [[Gefühl]] der damit verbundenen [[Erinnerungen]]. Sie werden immer [[subjektiver]], während die [[Empfindungen]] sich auf den [[objektiven]] Ursprung ihrer [[sinnliche Gewissheit]] besinnen muss. Mit der Ablösung von ihrem [[unmittelbaren]] [[Sinn]] wurde das [[Gedächtnis]] der [[Empfindungen]] zu einem [[Selbstgefühl]] ihrer [[Lebensäußerungen]]. Was davon empfunden wurde, [[verwirklicht]] sich nun im hiervon abgeschiedenen [[Selbstgefühl]] der [[zwischenmenschlicher]] [[Persönlichkeiten]]. So [[entwickelt]] sich zwischen ihren [[subjektiven]] und den [[objektiven]] [[Inhalten]] der [[Wahrnehmung]] deren [[Teilung]] durch die [[Trennungen]] von [[Empfindungen]] und ihren [[Gefühlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle [[Wahrnehmung]] hat [[Sinne]] als Rezeptoren, die ihren [[Gegenstand]] für sich [[wahrhaben]] und von daher [[empfinden]] und in ihren [[Gefühlen]] als das [[erinnern]], was sie hierdurch für wahr genommen haben. Von daher vereinen sie ihre [[Empfindungen]] in ihren [[Erinnerungen]] als [[Wahrheit]] ihrer Beziehung auf ihre [[Lebenswelt]], die ihre [[Sinnlichkeit]] als [[Ganzes]] ausmacht und im [[Individuum]] [[verwirklicht]], weil sie nur dort ihre [[Wirkung]] zeitigen kann. Das [[einzelne]] [[Individuum]] nimmt über eine bestimmte [[Zeit]] hinweg alles auf, was zur [[Allgemeinheit]] seiner [[Wahrheit]] wird. Sein Wahrheitsvermägen besteht daher in der [[Wahrnehmungsidentität]] seiner [[Erfahrungen]] fort, aus der sich sein Verhältnis zu seiner Lebenszeit (siehe auch [[Geschichte]]) und Lebenswelt (siehe auch [[Lebensraum]]) bestimmt. Und also drückt dieses alle [[Wahrnehmung]] ihrer [[Lebensverhältnisse]] zu den [[Dingen]] und [[Tätigkeiten]] ihres [[Lebens]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sich genommen ist die [[Wahrnehmung]] ein [[Verhältnis]], worin Menschen [[Sinne]] durch sich für ihr [[Leben]] haben und finden, sich oder andere, Menschen oder [[Sachen]] als [[Gegenstand]] ihrer Welt durch ihre [[Empfindung]] für [[wahr]] nehmen. Darin stehen sie zwischen sich und Anderem (siehe [[Dazwischensein]]), machen ihre [[Lebensverhältnisse]] nach dem Vermögen ihrer [[Erfahrung]] und [[Erinnerung]] für sich gültig (siehe [[Geltung]]), ihr stoffliches [[Dasein]] ebenso wie auch ihre [[Verhältnisse]] untereinander und ihre [[Beziehungen]] zu einander. In der [[Wahrnehmung]] selbst verspüren sie, was sie durch sich [[kennen]] und an anderen für sich [[erkennen]] können, was sie [[wahrhaben]], was daran an und für sich und für sie [[wahr]] oder auch was unwahr ist. Eine voraussetzungslose, eine &amp;quot;apriorische&amp;quot; [[Wahrheit]] vor aller [[Erfahrung]], eine [[Vernunft]] der [[Erfahrung]] kann nicht [[wirklich]] [[wahr]] sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Wahrnehmung]] der Menschen identifiziert sich ihre [[Objektivität]] mit der [[Subjektivität]] ihrer [[Selbsterkenntnis]] als Mensch, ihr [[Empfinden]] und Fühlen (siehe [[Wahrnehmungsidentität]]). Jede [[Wahrnehmung]] lebt durch ihre [[Empfindungen]], weil sie durch diese bewegt wird und ihre [[Gefühle]] zu einer inneren [[Bewegung]] ([[Emotion]]) werden. Die [[zwischenmenschlichen]] [[Wahrnehmungen]] [[verhalten]] sich daher in ihren [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] aus den [[objektiv]] [[bestimmten]] [[Empfindungen]] zu sich selbst, zu den aus ihrer [[subjektiven]] [[Beziehungen]] gefundenen und verlorenen [[Empfindungen]] [[verallgemeinerten]] [[verallgemeinerten]] [[Selbstgefühlen]]. Diese [[identifizieren]] sich in ihren [[existenziellen]] [[Verhältnissen]] durch ihre [[Wirkung]] auf andere, sodass diese [[zwischenmenschlichen]] [[Gefühle]] mit den [[Empfindungen]] ihrer Herkunft austauschbar und in ihrem so entstandenen [[Selbstgefühl]] zum Äquivalent ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]] werden. Darin sind allerdings ihre [[Empfindungen]] nicht mehr zu unterscheiden, weil sie das, was sie [[wahrhaben]] nicht mehr [[wahrnehmen]] können. Sie bewahrheiten sich selbst in ihrem ureigesten [[Widerspruch]], bleiben in ihrer [[Gemeinschaft]] von einander und von ihren [[Gefühlen]] [[getrennt]], so dass sie sich in ihrer [[Allgemeinheit]] [[veräußern]], sich im [[Dazwischensein]] ihrer [[Beziehungen]] früher oder später in ihrem [[Selbstgefühl]] behaupten müssen und darin ihre [[Wahrheit]] [[veräußerlichen]] (siehe [[Tote Wahrnehmung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[zwischenmenschlichen]] [[Wahrnehmung]] [[beziehen]] sich die [[Empfindungen]] [[unmittelbar]] als [[Form]] der [[Wahrnehmung]] auf ihren [[Gegenstand]], die [[inhaltlich]] nach Maßgabe ihrer [[gegenwärtigen]] [[Aufmerksamkeit]] und [[Eindrücklichkeit]] [[subjektiv]] verinnerlicht wird. In den [[Gefühlen]] bewahren sich also die [[Inhalte]] ihrer Verinnerlichung als [[unmittelbarer]] Zusammenhang von [[Erinnerungen]]. In der [[Wahrnehmung]] bewähren sich im Menschen die [[Erfahrungen]] ihrer [[objektiven]] [[Daseinsweisen]] darin, wie sie als [[objektive]] [[Form]] ihrer [[Objekte]] und zugleich [[subjektiv]] als deren [[Inhalte]] in den [[Gefühlen]] der Menschen wahr sein können. Aber schon vor aller Erfahrung sind die [[Subjekte]] und [[Objekte]] der [[Wahrnehmung]] unterschieden. Und so haben sie auch in ihrer [[Wahrnehmung]] unterschiedliche Seinsweisen zwischen [[Eindruck]] und Kontinuum ihrer [[sinnlichen Gewissheit]] und so können sie nur in der [[Trennung]], im [[Dazwischensein]] ihrer [[Gegenwärtigkeit]] die letztliche [[Gewissheit]] ihrer [[Sinne]], die [[Wahrheit]] ihrer [[Wahrnehmung]] [[erkennen]]. Ihr [[subjektiver]] [[Sinn]] trifft darin auf die [[objektiven]] [[Erfahrungen]] und [[verhält]] sich in seiner [[Subjektivität]] wie [[Form]] und [[Inhalt]] ihrer [[Erkenntnis]] zu einander (weiteres siehe [[Wahrnehmung]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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