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	<title>Staatskultur - Versionsgeschichte</title>
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Was zunächst sich in der [[Selbstlosigkeit]] ihrer [[toten Wahrnehmungen]] versammelt hatte und schließlich durch die [[Produktion von Ereignissen]] zu einm [[Kult]] ihrer [[Gemeinschaft]] sozialisiert worden war, fällt nun auf sich im Mißlingen ihrer sozialen Kraft zurück, die sich in den endlosen Wiederbelebungsversuchen ihrer gesellschaftlichen [[Identität]] durch ihre [[nationale]] [[Eigensinnigkeit]] erschöpft (siehe auch [[Nationalismus]]). Damit ist der Kreislauf der politischen [[Stimmungen]] von den ihnen zugrunde liegenden [[Selbstgefühlen]] zu ihrer [[gesellschaftlichen]] [[Wirklichkeit]] geschlossen. 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Von da her werden nun alle [[Gefühle]] und [[Selbstgefühle]] existenziell und durch die [[Form]] ihrer [[Existenz]] als [[Wählermeinung]] auch [[wirklich]] [[allgemein]] über ihr [[Meinen]] und Dafürhalten [[mächtig]], zur Grundlage der [[Staatsgewalt]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In der [[Masse]] der [[Selbstwahrnehmungen]], in den [[Massengefühlen]] einer Bevölkerung, die ihre Kultur zu einer vollständig [[politischen Kultur]] objektiviert hat (siehe [[objektives Selbstgefühl]]), war die [[Heilserwartung]] zu einem grundlegenden Prinzip ihrer [[Selbstbehauptung]] geworden. 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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:33:12Z</updated>

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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:44:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Das materielle Leben der Individuen, welches keineswegs von ihrem bloßen ‚Willen&amp;#039; abhängt, ihre Produktionsweise und die Verkehrsform, die sich wechselseitig bedingen, ist die reelle Basis des Staats und bleibt es auf allen Stufen, auf denen die Teilung der Arbeit und das Privateigentum noch nötig sind, ganz unabhängig vom Willen der Individuen. Diese wirklichen Verhältnisse sind keineswegs von der Staatsmacht geschaffen, sie sind vielmehr die sie schaffende Macht. Die unter diesen Verhältnissen herrschenden Individuen müssen, abgesehen davon, dass ihre Macht sich als Staat konstituieren muss, ihrem durch diese bestimmten Verhältnisse bedingten Willen einen allgemeinen Ausdruck als Staatswillen geben, als Gesetz - einen Ausdruck, dessen Inhalt immer durch die Verhältnisse dieser Klasse gegeben ist, wie das Privat- und Strafrecht aufs Klarste beweisen. ... Ihre persönliche Macht beruht auf Lebensbedingungen, die sich als Vielen gemeinschaftliche entwickeln, deren Fortbestand sie als Herrschende gegen andere und zugleich als für Alle geltende zu behaupten haben. Der Ausdruck dieses durch ihre gemeinschaftlichen Interessen bedingten Willens ist das Gesetz.&amp;quot; [[(K. Marx, MEW 3, 311).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Staat]] (siehe auch [[Nation]]) ist die [[politisch]] definierte Hoheit einer Administration, die einen nationalen Lebenszusammenhang in seiner [[nationalen]] Einheit von [[Wirtschaft]] und [[Kultur]] politisch durchzusetzen, also [[politische Ökonomie]] und [[politische Kultur]] zu verwaltet hat und durch politische Entscheidung zur Entwicklung ihrer [[Zivilisation]] beiträgt - wenngleich auch nur als [[Bürokratie]] der Verhältnisse, die der Staat als Verhältnisse eines [[politisch]] bestimmten [[Lebensraums]] verwaltet. Von daher kann dies auch nichts mit [[Kultur]] zu tun haben, die im Unterschied zum bürgerlichen Zivilisten und Militaristen [[wesentlich]] sinnlich ist. Kultur wird hierbei aber als politisches Medium eines [[Staates]] verwendet und als [[politische Kultur]] ausgebildet und ausgeprägt, um dem Staat als Zustand eines [[Gemeinwesens]], das sich [[gesellschaftlich]] nicht verwirklichen kann, eine gesellschaftliche Macht zu verleihen, die er selbst nicht wirklich hat. Wesentliches Merkmal einer Staatskultur ist die Vortäuschung einer Gesellschaftlichkeit seiner [[Bürokratie]], deren Gleichsetzung mit Gesellschaftlichem Sinn und Zweck überhaupt. Diese kulturellen Merkmale werden als Staatsideologie durch Werbung und [[Populismus]] der politischen Klasse und der [[Medien]] bewusst oder unbewusst in den Dienst des Staates gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Masse]] der [[Selbstwahrnehmungen]], in den [[Massengefühlen]] einer Bevölkerung, die ihre Kultur zu einer vollständig [[politischen Kultur]] objektiviert hat (siehe [[objektives Selbstgefühl]]), war die [[Heilserwartung]] zu einem grundlegenden Prinzip ihrer [[Selbstbehauptung]] geworden. Was zunächst sich in der [[Selbstlosigkeit]] ihrer [[toten Wahrnehmungen]] versammelt hatte und schließlich durch die [[Produktion von Ereignissen]] zu einm [[Kult]] ihrer [[Gemeinschaft]] sozialisiert worden war, fällt nun auf sich im Mißlingen ihrer sozialen Kraft zurück, die sich in den endlosen Wiederbelebungsversuchen ihrer gesellschaftlichen [[Identität]] durch ihre [[nationale]] [[Eigensinnigkeit]] erschöpft (siehe auch [[Nationalismus]]). Damit ist der Kreislauf der politischen [[Stimmungen]] von den ihnen zugrunde liegenden [[Selbstgefühlen]] zu ihrer [[gesellschaftlichen]] [[Wirklichkeit]] geschlossen. So wird es nun zu einem ausdrücklichen Anliegen der [[Nationalstaaten]], die ihre Bevölkerung &amp;quot;bei der Stange&amp;quot; bzw. &amp;quot;an der Leine halten müssen&amp;quot;, ihre Repräsentanz durch die Gemeinkultur ihrer Staatsgewalt zu verfestigen. Die darin wirksame &amp;quot;Kollektivkraft&amp;quot; (siehe auch [[Abstraktionskraft]]) der [[Wählermeinungen]], des Meinens, und Dafürhaltens kann natürlich längst nicht mehr die sozialen Probleme lösen, die in den [[zwischenmenschlichen]] und nationalen bzw. lokalen Institutionen sich zur Lähmung ihrer [[politischen]] [[Wahrheit]], der Lebendigkeit ihrer [[wirklichen]] [[Beziehungen]] entwickelt haben. Von da her werden nun alle [[Gefühle]] und [[Selbstgefühle]] existenziell und durch die [[Form]] ihrer [[Existenz]] als [[Wählermeinung]] auch [[wirklich]] [[allgemein]] über ihr [[Meinen]] und Dafürhalten [[mächtig]], zur Grundlage der [[Staatsgewalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatskultur entwickelt sich als eine staatlich notwendige [[Kultur]], also eine Kulturformation (z.B. durch [[Religion]], [[Rassismus]], Monarchismus), welche für einen Staat politisch institutionaliert ist, welche also in seiner Vermittlungstätigkeit als [[Gemeinwesen]] kulturell tragend ist. Das politische Moment der Kulturellen Bestimmung füllt darin ein ökonomischen Moment des Staatswesens mit einem [[Zweck]] aus, der für die Ganzheit der Funktionen des Staatswesens zu dessen Erhalt notwendig ist, also eine Not der Ökonomie für ihn wendet. Diese Wendung betrifft nur den Staat als politisches Gemeinwesen, nicht seine Bevölkerung. Aber ihr dient sich der Staat mit kulturellen Gepflogenheiten so an, wie er sich mit ihr kulturell identifizieren muss, um seine Ziele zu erreichen (vergl. z.B. die Bedeutung der englische Monarchie für den Kolonialismus Großbritaniens oder den völkischen Rassismus der [[Nationalsozialisten]] zur Bereicherung einer bankrotten Staatskasse). Darin liegt die Möglichkeit, aus einem Staat vermittelst der Staatskultur einen [[Kulturstaat]] zu machen, also den Staat zu einer Kultur für sich zu verabsolutieren. Der Kulturstaat ist immer eine totalitäre Diktatur, auch wenn er sich innerhalb seiner Kultur ökonomisch liberal zeigen kann (vergl. die Staatsreligionen reicher Scheichtümer).&lt;/div&gt;</summary>
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