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	<title>Subjektive Objektivität - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Subjektive_Objektivit%C3%A4t&amp;diff=10948&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:53:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Subjektive_Objektivit%C3%A4t&amp;diff=1184&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:44:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Indem im Rahmen der subjektivistischen Erkenntnisweise letztendlich die alltäglichen Primärerfahrungen unkritisch-distanzlos reproduziert werden, wird nicht nur der Schein der „Naturgegebenheit“ der für das Alltagshandeln relevanten Realitätsausschnitte befestigt, sondern darüberhinaus die sinnlich-konkret nicht unmittelbar einsichtige gesamtgesellschaftliche Vermitteltheit des subjektiven Lebensstandorts ausgelöscht. Auf diese Weise verflüchtigt sich auch die mehrdimensionale, z.B. „klassenwidersprüchlich“ konstituierte Sinnstruktur der Lebenspraxis. Da nämlich die Phänomenologie die Frage nach den gesellschaftlichen und ökonomischen Bedingungen des Glaubens an die ‚unmittelbare‘ Wirklichkeit außer Acht läßt, befestigt sie die darin beschlossene ‚Kontingenz- bzw. Möglichkeitsauslöschung‘, d. h. das „Aussetzen des Zweifels hinsichtlich der Möglichkeit, daß die Welt der natürlichen Einstellung auch anders sein könnte“ (Hartmut Krausse: &amp;quot;Zwischen Subjektivismus und Objektivismus. Zum Erkenntnisgehalt der theoretischen Konzeption Pierre Bourdieus&amp;quot;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Subjektivität]] ist die Gesamtheit, das [[Ganze]] eines [[subjektiven]] [[Seins]] im [[Dasein]] der Menschen als [[private]] [[Subjekte]] ihrer [[persönlichen]] [[Wahrheit]] in einem an und für sich unwahren [[Verhältnis]] ihrer [[Empfindungen]] und [[Gefühle]] (siehe [[Teilung der Wahrnehmung]]). Dieses entsteht im Jenseits ihrer [[Tätigkeiten]], im Körpergedächnis ihrer [[Wahrnehmungen]]. In den [[Gefühlen]] der Menschen treffen sich ihre [[Empfindungen]] in einer [[Stimmung]], die sich als etwas [[Ganzes]] anfühlt und die daher auch [[wissen]] kann, was außer ihr und für sie durch ihre [[Gegenstände]] [[bestimmt]] und von daher [[wahr]] ist, also eine wahre [[Bestimmung]] hat. [[Objektiv]] stellen Empfindungen allerdings ihre Wahrnehmung nur [[subjektiv]] dar. Dagegen entstehen [[Gefühle]] unmittelbar im [[Sinn]] ihrer [[Beziehungen]], – und also [[objektiv]]. Die [[Sinnbildung]] der Menschen ist daher immer schon eine [[gesellschaftliche]] [[Bildung]] der [[Subjektivität]] der Menschen, die Bildungsgeschichte ihrer [[Sinne]], ihrer [[Sinnbildung]] durch deren [[Lebensäußerungen]], wie sie in ihrer Kultur über ihre [[Verwertung]] hinaus verbleiben und sich über ihre [[Unmittelbarkeit]] hinweg [[sinnlich]] [[vermitteln]]. Von da her ist die [[Subjektivität]] der [[Gefühle]] nicht wirklich von der ihr entsprechenden [[Objektivität]] zu [[trennen]]; – sie überdauern diese durch deren [[kulturelle]] [[Mittel]] und [[Vermittlungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings kann das was z.B. als [[Empfindung]] schon im [[erkennenden]] [[Subjekt]] [[objektiv]] ist, nicht einfach subjektiviert werden und auch nicht so einfach das Subjektive der [[Gefühle]] [[objektiviert]] (siehe auch [[objektive Subjektivität]]). Dennoch gibt es [[objektive Gefühle]], sobald sie in ihrer [[Kultur]] - z.B. durch [[Literatur]], [[Kunst]], [[Architektur]], [[Musik]], [[Gedächtnis]] etc. - [[vergegenständlicht]] sind. Aber erst in deren eigenständigen Lebensverhältnissen unterscheiden sie sich von ihrer bloßen [[Objektivität]] und bewahren in ihrer Unterschiedenheit dennoch ihre [[gesellschaftlich]] [[gegenständliche]] [[Identität]] und können daher selbst als [[Gegenstand]] von [[Empfindungen]] [[existieren]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir unter [[Erleben]] verstehen, ist hiernach lediglich ein [[Ereignis]] des [[Seins]], &amp;quot;Seinsgeschichte&amp;quot;. Über das [[Sein]] läßt sich daher nichts mehr aussagen; es ist einfach es selbst, das [[Heile]] durch sich selbst, durch sein [[ganzes]] [[Sein]], durch seine Totalität (siehe auch [[Totalitarismus]]), wie es [[Martin Heidegger]] in ein monströses [[bürgerliches Subjekt]] des [[rektionären Bewusstseins]] fixiert wissen wollte. Nach solchem [[Objtivismus]] offenbare es sich dem Menschen, der in der &amp;quot;Lichtung des Seins&amp;quot; steht, genauer in das [[Sein]] hinaussteht, ek-sistiert. Das beängstigende In-der-Welt-Sein wird zum &amp;quot;Haus des Seins&amp;quot;, in dem uns das uns Zukommende zugeschickt wird (&amp;quot;Seins-Geschick&amp;quot;). Aus der Freiheit des Sein-Könnens, wird ein &amp;quot;dankendes Sein-Lassen&amp;quot;. Es geht um das Offenbarwerden, um die Unverborgenheit (=[[Wahrheit]]) des [[Seins]], die sich als geschichtliche [[Tatsache]], sich nicht als kritische Einsicht erweist, sondern dieser immer schon geltende [[Wahrheiten]] vorausgesetzt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Frage nach dem Sinn des Seins&amp;quot; ist nicht hinterfragbar, weil ihr [[Sinn]] nur durch die Fragestellung selbst gegeben, wodurch eine Übersinnlichkeit des Fragestellers vorab schon gesetzt ist, der die [[Wahrheit]] einer [[Wahrnehmung]] zu begründen verstehen wollte. Weil er diese aber nicht als seinen [[Gegenstand]] begründen wollte, setzte er sie als ein Phänomen des Geistes voraus und konnte nich erkennen, dass sie durch sich selbst begründet, also selbstevident und zugleich die Antwort ist, die sie zu entwickeln vermeint. Sie hat ihren Sinn allein dadurch, dass sie gestellt wurde, auch wenn sie [[widersinnig]] ist, denn sie offenbart, dass dem Fragenden der &amp;quot;Sinn des Seins&amp;quot; selbst [[fremd]] geworden ist. Sie kann nur gestellt werden, weil er weiß, dass es Sinn gibt. Sie enthält also schon die [[Erkenntnis]], dass ihr Sinn den Menschen [[fremd]] geblieben, dass sie unsinnig und dass [[Wissen]] hierüber nötig ist, um [[bewusst]] sinnlich, um [[selbstbewusst]] zu sein. Und genau hiergegen richtet sich der [[Objektivismus]] des [[Martin Hedeggers]], der sich durch die Verweigerung jeglicher Subjektivität der Erkenntnis (siehe auch [[Erkenntnisinteresse]]) mit seinen Existenzialienüber die ganze [[Natur]] der Welt stellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhängnis der Totalität einer geistigen Unterdrückung hat zwei Gründe, die sich in der Einheit einer kulturellen Deformation ([[Dekadenz]]) und der Endzetideologie einer [[Heilserwartung]] wie die allgemeine [[Notwendigkeit]] einer [[übermenschlichen]] Größe und Macht durchsetzt, wenn sich darin Staat und &amp;quot;[[Volk]]&amp;quot; in einem Gemeinsinn ihrer Art und Natur einig werden (siehe [[Rassismus]]), wenn ihre geistige Zerteilung, ihre [[allgemeine]] Vereimzelung und [[Isolation]] in der Geimeinseligkeit eines [[Kulturstaats]] verenden und sich in dessen [[Gefühlsmasse]] zu einem Ntionalgefühl (siehe auch [[Massengefühl]]) herausstellen und [[totalisiren]]. Es ist ein s[[ubjektiver Objektgivisms,]] in dem sich die Menschen gemein machen und der Staat die [[Subjektivität]] der [[Gesinnung]] voll und ganz objektivieren, sich darin selbst wie ein absolut notwendiges Allgemeinwesen durchsetzen kann. Das Selstbewusstsein eines verelendeten [[Kleinbürgertums]] (siehe auch [[Kulturbürgertum]]) trift sich mit den Verwerfungen einer Geisteswissenschaft, die ein absulutes Allgemeinwesen gegen die &amp;quot;Erschütterungen ihres [[Dasins]]&amp;quot; ([[Martin Heidegger]]) zu begründen sucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Marx hatte solche [[philosophische]] [[Selbstlosigkeit]] trefflich beantwortet, indem er der Kreisbewegung einer [[objektivistischen]] Fragestellung die Subjektivität ihrer Natur selbst entgegenhielt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du mußt auch die Kreisbewegung, welche in jenem Progreß sinnlich anschaubar ist, festhalten, wonach der Mensch in der Zeugung sich selbst wiederholt, also der Mensch immer Subjekt bleibt. Allein du wirst antworten: Diese Kreisbewegung dir zugestanden, so gestehe du mir den Progreß zu, der mich immer weitertreibt, bis ich frage, wer hat den ersten Menschen und die Naturüberhaupt gezeugt? Ich kann dir nur antworten: Deine Frage ist selbst ein Produkt der Abstraktion. Frage dich, wie du auf jene Frage kommst; frage dich, ob deine Frage nicht von einem Gesichtspunkt aus geschieht, den ich nicht beantworten kann, weil er ein verkehrter ist? Frage dich, ob jener Progreß als solcher für ein vernünftiges Denken existiert? Wenn du nach der Schöpfung der Natur und des Menschen fragst, so abstrahierst du also vom Menschen und der Natur. Du setzest sie als nichtseiend und willst doch, daß sie ich als seiend dir beweise. Ich sage dir nun: Gib deine Abstraktion auf, so gibst du auch deine Frage auf, oder willst du an deiner Abstraktion festhalten, so sei konsequent, und wenn du den Menschen und die Natur als nichtseiend denkend, denkst, so denke dich selbst als nichtseiend, der du doch auch Natur und Mensch bist. Denke nicht, frage mich nicht, denn sobald du denkst und fragst, hat deine Abstraktion von dem Sein der Natur und des Menschen keinen Sinn. Oder bist du ein solcher Egoist, daß du alles als Nichts setzt und selbst sein willst?&amp;quot;[[(MEW 40, Seite 545*f)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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