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	<title>Symbiotische Selbstbehauptung - Versionsgeschichte</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Symbiose bezeichnet das Zusammenwirken verschiedener Organismen in einer hierfür [[notwendigen]] Verflechtung ihrer Organe, z.B. für den [[Stoffwechsel]], die Mobilität oder Sicherheit. Wesentlich ist dabei die Verschmelzung ihrer Funktionen, die organische Unselbständigkeit der beteiligten Organismen, also nicht ihre Beziehung, die zwei unterschiedene [[Subjekte]] unterstellt, sondern die Objektivität ihrer Abhängigkeit, die &quot;Entsubjektivierung&quot; zweier Lebewesen durch die Verwachsung oder [[Ergänzung]] ihrer jeweiligen Organe zu einem Lebenssystem von einer eigenen [[Ganzheit]].  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Symbiose bezeichnet das Zusammenwirken verschiedener Organismen in einer hierfür [[notwendigen]] Verflechtung ihrer Organe, z.B. für den [[Stoffwechsel]], die Mobilität oder Sicherheit. Wesentlich ist dabei die Verschmelzung ihrer Funktionen, die organische Unselbständigkeit der beteiligten Organismen, also nicht ihre Beziehung, die zwei unterschiedene [[Subjekte]] unterstellt, sondern die Objektivität ihrer Abhängigkeit, die &quot;Entsubjektivierung&quot; zweier Lebewesen durch die Verwachsung oder [[Ergänzung]] ihrer jeweiligen Organe zu einem Lebenssystem von einer eigenen [[Ganzheit]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Symbiotische_Selbstbehauptung&amp;diff=1198&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:44:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Ein Wesen gilt sich erst als selbständiges, sobald es auf eignen Füßen steht, und es steht erst auf eignen Füßen, sobald es sein Dasein sich selbst verdankt. Ein Mensch, der von der Gnade eines andern lebt, betrachtet sich als ein abhängiges Wesen. Ich lebe aber vollständig von der Gnade eines andern, wenn ich ihm nicht nur die Unterhaltung meines Lebens verdanke, sondern wenn er noch außerdem mein Leben geschaffen hat, wenn er der Quell meines Lebens ist, und mein Leben hat notwendig einen solchen Grund außer sich, wenn es nicht meine eigne Schöpfung ist.&amp;quot; [[(MEW 40, S.543)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[symbiotische]] [[Selbstbehauptung]] besteht darin, dass ein Mensch sich nur in der Einheit mit einem anderen Menschen behaupten kann (siehe [[Zwischenmenschliche Beziehung]]). In einer [[Symbiose]] ist [[Selbstgewissheit]] aufgehoben, da darin [[Stimmungen]] vorherrschen, die ein [[anderes Sein]] mit sich und durch sich [[vereinen]] und [[Gegensätze]] in [[Widersprüche]] verschmelzen, [[gemeinsinnig]] machen. Der [[Grund]] hierfür ist das [[Bedürfnis]] nach einer vergemeinschafteten [[Wahrnehmungsidentität]], wo allgemeine [[Umstände]] und [[Erkenntnisinteressen]] (siehe z.B. [[Narzissmus]]) sie bedrohen oder [[nichten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der [[Lebensburgen]] entwickelt sich das abgeschotteten Glück einer [[heilen Welt]], das als Sphäre absoluter Privatheit alle Störung energisch von sich weisen muss (siehe hierzu auch [[Spießbürger]]), soweit sich die darin eingeschlossenen Menschen einig sind (siehe [[Familiensinn]]). Allerdings sind sie dadurch, dass und soweit sie von ihren öffentlichen [[Beziehungen]] absehen ihre [[Absichten]] durch ihr [[zwischenmenschliches]] [[Erleben]] bestätigen und bestärken müssen. So entsteht eine vergemeinschafftete [[Selbstbehauptung]], die von der Funktionsweise ihrer wechselseitigen Bestärkungen abhängig ist und [[Angst]] macht, wo das [[Heil]] ihrer kleinen Welt scheitert oder auch nur zu scheitern droht. Diese [[heile Welt]] birgt daher immer schon ein potenzielles [[Unheil]], das die Menschen immer stärker verbindet auch wo sie sich nicht [[wirklich]] verbünden können. Diese Angst tritt vielleicht in Streitereien und Verlustängsten auf, ist aber wesentlich in der bourgoisen [[Struktur]] dieser Lebensbündnisse, in der Struktur ihrer [[Lebensburgen]] angelegt. Ihre Bedrohung wird zunächst gerne auf äußere Mächte verlegt, erscheint daher aber vor allem als eine innere, unspezifische [[Angst]] als ihre [[Lebensangst]], die immer tödliche Abgründe, nämlich den Verlust der gemeinschaftlichen und also auch persönlichen [[Wahrheit]] ([[Identität]]), [[Selbstverlust]] auf allen Ebenen des [[zwischenmenschlichen Verhaltens]] [[erlebt]]. Sie ist der Ursprung aller verunsicherungen in einer an und für sich [[heilen Welt]] und somit die Grundlage der [[Verrücktheiten]], welche die Menschen in ihrer[[Wahrnehmung]] und Wahrheitsfindung durchmachen, wenn sie die [[widersprüchlichen]] [[Verhältnisse]] ihrer Herkunft verlassen. Deren [[Widersprüche]] erscheinen dann in den Störungen ihrer verlustig gegangenen [[Selbstwahrnehmung]] (siehe [[Selbstverlust]]), in den Angststörungen (siehe auch [[Phobien]]) und [[Depressionen]], den [[Zuständen]] zwanghafter Lebenhaltungen und Handlungen (siehe [[Zwangshandlung]]) und in der sie verrückenden Überwältigung radikalisierter [[Selbstzweifel]] durch Gefühlsstürme, die die Wahrnehmung überhaupt überfluten und entstellt (siehe [[Psyhosen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihren [[Gefühlen]] schafft die [[Liebe]] vielerlei Symbiosen, die für die Ewigkeit gemacht sein sollten, aber mit den [[Umständen]] ihrer Augenblicke auch oft schnell wieder vergehen. Dauerhaft werden solche Symbiosen wenn sie einen ihnen äußerlichen [[Zweck]] verfolgen. Die [[Symbiotische Selbstbehauptung]] verfolgt vor allem den Zweck ängstlicher Menschen (siehe auch [[Lebensangst]]), sich in ihrer [[Selbstbeauptung]] zu [[ergänzen]] und zu bestärken. Dies führt meist zu einer Lebenkonstruktion [[geborgener]] [[Gefühle]] in den verschiedensten Formation von [[Lebensburgen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders das Resultat von [[erzieherischen Verhältnisse]] (siehe [[erzieherische Beziehung]]) in der bürgerlichen [[Familie]] sind [[zwischenmenschliche Beziehungen]] zwischen Lebenslust und Vernichtungsangst (siehe [[Lebensangst]]), die unter den öffentlichen [[Lebensbedingungen]] der heranwachsende [[Generation]] aus ihren familiär bedingten Vorsichten und Rücksichten - und oft unter Protest gegen ihre Eltern - zu [[symbiotischen]] [[Beziehungen]] ihrer [[Selbstbehauptungen]] [[zwischenmenschlich]] gestalten werden. Sie kennen aus ihrer Familie heraus schon den [[Selbstverlust]] durch frmede Macht, die [[Entfremdung]] ihrer [[Selbstwahrnehmung]] und die aus [[willkürlichem]] [[Belieben]] fürsorglicher [[Lebenshaltungen]] entstandenen Wirrungen ihrer Selbstverlorenheit. Von daher entwickeln sie in ihren Beziehungen jenseits der Familie ihre [[Selbstbehauptung]] in der [[Gemeinschaft]] ihrer [[Generation]], aus der sich der Prozess der famiolliären Symbiose zu [[symbiotischen Selbstbehauptungen]] verbündet und entfaltet. Letztlich ist solche Beziehung vor allem eine Umsetzung der [[Lebensängste]], die schon in der Familie ihrer Herkunft ihre Grundlagen und [[Strukturen]] [[entwickelt]] haben. Jetzt erst - in der erwachenden [[zwischenmenschlich]] [[Liebe]] - erfährt sie ihre gesellschaftliche [[Wirklichkeit]] und darin auch die Formationen [[zwischenmenschlicher]] [[Selbstentfremdung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine symbiotische [[Selbstbehauptung]] ist eine doppelte und zugleich gegensinnige Bindung, die sich in [[symbiotische]] [[Verhältnissen]] behauptet und sich in ihrer [[Widersprüchlichkeit]] bestärkt (siehe auch [[schlechte Unendlichkeit]]), sich im Grenzbereich zwischen Menschen verhält, die sich darin untereinander und aneinander entgrenzen (siehe auch [[Borderlinebeziehung]]). Sie entsteht durch den Mangel einer [[Selbstbeziehung]], sich nicht wirklich aus sich selbst heraus äußern und beziehen zu können, der sich zugleich in den [[Konkurrenz]]verhältnissen des [[Geltungsbedürfnisses]] gegen die [[Absichten]] fremder [[Einverleibungen]] behaupten muss. Darin ist das Verhältnis von mindestens zwei Menschen bestimmt, die sich in unterschiedlichen Positionen befinden müssen, und dass diese Form der Selbstbehauptung im [[Ganzen]] auch gelingen kann, also unteilbar bleibt. Die eine Position muss hierfür die vergemeinschaftete [[Selbstbeziehung]] verfestigen, die andere hat diese zu ihrer Lebensbedingung und geht darin auf, weil sie hierüber zu sich kommen kann. Während die eine zum &amp;quot;Fels in der Brandung&amp;quot; wird und in ihren [[Bedürfnissen]] versteinert, erfährt die andere die Kräfte himmlicher [[Gewohnheiten]], die nicht mehr an ihrer Wirklichkeit zerbrechen müssen, solange sich die Bindung und Gebundenheit in diesem Verhältnis vertiefen. Es ist dies die Grundlage einer ganz gewöhnlichen [[Lebensburg]], die ihre Innenwelt solange genießen kann wie die [[Selbstbehauptung]] dieser Burg im Großen und Ganzen sich halten lässt. Allerdings ist sie auch sehr zerbrechlich, sobald ihre Mauern gläsern, ihre Positionen machtlos werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine symbiotische Selbstbehauptung ist von da her eine [[Selbstbehauptung]] durch eine Verschmelzung der [[persönlichen]] Lebensinteressen, [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]] in einer [[symbiotischen]] Lebensgemeinschaft, die nach außen durchsetzungsfähig ist und sich durch die Funktion organisch geteilter [[Eigenschaften]] bestärkt. Die [[Abwesenheit]] der einbezogenen Menschen erzeugt einen erheblichen Mangel der eigenen Durchsetzungsfähigkeit, der durchaus auch [[Angst]] machen kann (siehe auch [[Lebensangst]]). Von daher setzt dieser Mangel eine [[negative]] [[Energie]] frei, eine Energie aus dem Verlust eigener [[Substanz]] (siehe auch [[Selbstverlust]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Innern einer solchen [[Symbiose]] herrscht die [[Gemeinschaft]] verschiedener [[Personen]], die sich zugleich schon dann elementar bedroht fühlen, wenn sich darin unterschiedliche Lebensinteressen auftun. So mag durch die [[Selbstgefühle]] einer vergemeinschafteten [[Liebe]] eine große Kraft der [[Selbstbehauptung]] entstehen, die aber im Zerfall durch die [[Wirklichkeit]] der gegensätzlichen Interessen eine ebenso starke [[Lebensangst]] hervorruft. Die Stärke der [[Gemeinschaft]] beruht in dieser [[Selbstbehauptung]] eben auf einem Zwang zur Einheit, die ihre höchste [[Lebenspflicht]] ausmacht und sich z.B. in [[Familien]] mit ihrem [[Familiensinn]] durchzusetzen sucht, ganz gleich, wie sich dieser räumlich und wohnlich gestaltet, also auch unabhängig von den Strukturen einer [[Lebensburg]] wirksam ist. Dieser Zwang bewirkt allerdings bei jedem in diesem [[Verhältnis]] die Abspaltung der [[Gefühle]] in seinem [[Selbstgefühl]], die sich nicht mehr verwirklichen können und deshalb zwangsläufig unbewusst werden müssen (siehe [[Unbewusstes]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede [[Selbstbehauptung]] will eine [[Selbstbeziehung]] verwirklichen und so mächtig machen, wie es der [[Selbstwahrnehmung]] nötig ist. Sie [[bestimmt]] die [[Wahrnehmung]] aus den [[Selbstgefühlen]] so, wie sie sich als [[Formbestimmung]] [[zwischenmenschlicher Beziehungen]] [[wahrmachen]] und sich hierdurch selbst [[wahrhaben]] kann. Eine [[symbiotische]] [[Selbstbehauptung]] ist die [[zwischenmenschliche]] Lebensform eines [[narzisstischen]] Verhältnisses, ist eine [[Behauptung]] seiner selbst, in der sich Menschen in ihrer [[Ausschließlichkeit]] und Ausgeschlossenheit lebendig [[erscheinen]], indem sie sich ihre Eigenheiten, und damit ihre [[Selbstachtung]] durch fremde Bestimmung aufheben lassen. Auch wenn sie dabei nicht als Menschen &amp;quot;auf eigenen Füßen&amp;quot; stehen, ihr [[Leben]] in ihrer [[Gesellschaft]], im [[Verhältnis]] zu sich und zu anderen und zu ihrer [[Natur]] nicht selbst verantworten, nicht durch sich begründet einander [[wahrhaben]], nichts [[Eigenes]] sind, weil sie es nicht [[sein]] können, können sie sich dennoch durch eine [[Gemeinschaft]] ihrer Sinnbeziehungen menschlich verkörpern und behaupten, indem sie ihre [[Selbstwahrnehmung]] voneinander abhängig machen und durch einander [[erleben]]. In soweit [[reduzieren]] sie ihr [[Verhalten]] als Menschen zu Menschen darauf, dass es vor allem ihre Sinnesgemeinschaft behaupten und bestärken kann (siehe hierzu auch [[erzieherischen Beziehung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem vergemeinschafteten [[Narzissmus]] beziehen sie die [[Substanz]] ihres [[Lebens]] aus einer [[Gemeinschaft]] ihrer Selbstwahrnehmung, aus einer [[Beziehung]], die ihre [[Kraft]] durch die [[Symbiose]] ihrer [[Empfindungen]] hat, um ein gemeinschaftliches [[Selbstgefühl]] zu beschaffen und zu bestärken, worin ihre [[Subjektivität]] in ihrem Einklang zugleich [[objektiv]] wird, ununterscheidbar, identisch, im Grunde aber nur [[fremde]] [[Identität]] für jeden sein kann. Bei einer solchen Beziehung ist ein innerer [[Stoffwechsel]] unterstellt, der sich vom äußeren darin unterscheidet, dass er diesen ununterschieden, also [[gleichgültig]] aufnimmt, weil er dessen [[Nutzung]] in sich für sich schon gemeinschaftlich angleicht und mit seinen Ausscheidungen sich auf keine äußere Welt bezieht, sondern dort lediglich seine Abfälle hinterlässt. Symbiotisch wird eine solche [[Selbstbehauptung]] dadurch, dass sie ausschließlich durch eine [[zwischenmenschliche Beziehung]] besteht, die sich in ihrer [[Ausschließlichkeit]] gegen alle [[Eindrücke]] und [[Reize]] der [[Selbstwahrnehmung]] in ihren [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] abschottet und verfestigt. Sie ist die [[Bedingung]] dafür, dass Menschen von ihrer Lebenswelt entrückt und [[verrückt]] werden können, wenn sie sich in einer [[Lebensangst]] dieser [[Symbiose]] selbst vertauschen und also einer [[Selbsttäuschung]] erliegen, die [[Identitätsangst]] zur Folge hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beziehung in solcher [[Gemeinschaft]] wird die [[Selbstbeziehung]] der Beteiligten fragmentiert, denn was darin den [[Sinn]] des Einen verwirklicht, ist für den anderen bloße Behauptung, die zugleich seiner [[Selbstbehauptung]] sowohl dienlich wie auch [[abwesend]] ist. Was die [[Fähigkeiten]] der [[Wahrnehmung]] des Einen bildet, ist für den anderen äußerlich, seiner [[Selbstbehauptung]] entzogen und nur in der [[Gemeinschaft]] der [[Selbstbehauptung]] [[wahr]] und ohne für sich sie verloren. Von daher besteht in den darin verschmolzenen Menschen eine [[Lebensangst]], die nur strukturell durch die Lebensform ihrer [[erzieherischen Beziehung]] existiert und noch nicht wirklich wahrgenommen wird, solange sie darin lebensräumlich - z.B. in ihrer [[Familie]] - beisammen sind. Aber beim Verlassen einer solchen [[Beziehung]] müssen die Menschen ihre [[gesellschaftliche]] [[Wahrnehmung]], also die Wahrnehmung ihrer [[gesellschaftlichen]] [[Wirklichkeit]] aus ihrer [[abwesenden]] [[Selbstgewissheit]] heraus jenseits ihrer herkömmlichen [[Fähigkeiten]] erst bilden und geraten von daher in [[zwischenmenschliche Beziehungen]], in denen diese hierfür instrumentalisiert sind, also nicht ganz [[wirklich]] da (siehe [[Gegenwärtigkeit]]) und in [[Wirklichkeit]] nicht [[ganz]] [[wirklich]] sind. So entstehen durch die [[Absichten]] aus dem Außersichsein Gegensätze in einem [[entäußerten]] [[symbiotischen]] Interesse, die diese Beziehungen zu einer &amp;quot;weltlichen Symbiose&amp;quot; treiben und ihr [[Geltungsstreben]] [[verkehren]] und unmittelbar von sich entrücken, in ihrer [[Selbstentfremdung]] sich [[verrückt]] machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar entwickelt sich in solchen [[Verhältnisse]]n eine Identifikation aller [[Beziehung]] mit diesem Verhältnis, also auch der [[Gefühle]] mit den [[Empfindungen]] darin. [[Widersprüche]] werden damit der [[Wahrnehmung]] entzogen. Und weil in Verhältnissen, die nur als [[Beziehung]] wahrgenommen werden, alles nur als das wahrgenommen wird, als was es [[wahrgehabt]] wird, entsteht darin eine Art [[ästhetische]] Weltfremdheit, also [[Entfremdung]] der Lebensgefühle von der Welt, weil darin die zwischenmenschlichen Gefühle ihren Empfindungen vorausgesetzt sind und zugleich als Lebensbedingung empfunden werden. Es entsteht hieraus eine Art Verhältnisschwachsinn zu wirklichen sozialen [[Beziehungen]] und den wirklichen [[Dingen]] und vor allem den [[Bedingungen]] einer Lebens[[gewissheit]]. Dieser Verhältnisschwachsinn, der in seiner chronischen Verständigkeit jeden [[Verstand]] in sich auflöst und also auch kein [[Bewusstsein]] nötig hat, verschafft sich sein Verständnis aus den Gewohnheiten seiner Lebenswelt. Dies zerstört vor allem die Fähigkeit zu deren Kritik. Denn die setzt eine [[Erkenntnis]] widersinniger Wahrnehmungen voraus, aus der ihrer [[Widersprüche]] überhaupt erst [[begreifbar]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zwischenmenschliche Verhältnisse]] erzeugen in ihrem Kampf um die [[Selbstgerechtigkeit]], um das [[Recht]] von [[Zwischenmenschen]] auf den [[Wert]] ihrer [[Selbstgefühle]], um einen eigenständigen und doch allgemein gültigen [[Selbstwert]], einen unauflösbaren Konflikt zwischen sich und anderen. In ihren hierbei immer allgemeiner werdenden [[Geltungsbedürfnissen]] entstehen bizarre Formen der [[Selbstbehauptung]], in denen sich zwangsläufig ein Lebensverhältnis zwischen Missachtung und [[Selbstachtung]] verfestigt und formatiert, das eine Selbstsicherheit gewährt, die nicht von dieser Welt ist. In ihrer [[Symbiose]] können die Menschen sich gegen diese behaupten, ohne überhaupt für sich [[eigen]] zu sein, weil sie sich durch andere als [[Ganzes]] für sich behaupten können, auch wenn sie sich nicht wirklich mit ihnen ergänzen, keinen wirklichen Bezug durch sich auf andere haben, wohl aber als Behauptung etwas [[Ganzes]] sind, weil sie darin ganz für sich dargestellt sind und [[vorgestellt]] werden. Nur von daher kann ihnen ihre &amp;quot;Außenwelt&amp;quot; wirklich [[gleichgültig]] werden, auch wenn sie [[Macht]] über sie hat. Die [[Ereignisse]] in solcher Beziehung müssen nur mächtige [[Reize]] ausüben, um sie vergessen zu machen und in ihre [[Selbstbehauptung]], in die andere [[Form]] einer Privatmacht zu [[verkehren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit sie in ihren gegenständlichen [[Beziehungen]] hiergegen keine Selbstbestätigung durch ihre [[Sache]] finden, werden diese [[Verhältnisse]] zu [[Lebensburgen]], in denen gerade das Leben vor dem Selbstverlust geborgen werden soll, das sich darin in seiner Ausschließlichkeit und Einseitigkeit verfestigt. Dadurch werden ihre [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] unauflösbar, werden zu [[erzieherischen Beziehungen]], in denen sie sich [[Selbstgefühle]] anerziehen müssen, die sie nur durch ihre Abschottung bewahren können (siehe hierzu auch [[Familie]]). Was sie gegen ihren [[Selbstverlust]] darin gewinnen, das verfestigen sie in einer [[symbiotischen Selbstbehauptung]], die vor allem ihre [[Selbstgewissheit]] von den weltlichen [[Beziehungen]] entrückt und sie hiergegen verrückt macht. Jede Infragestellung wird dort zu einer Lebenskrise, weil sie die notwendige [[Objektivität]] ihrer durch ihre [[Selbstbehauptung]] gewonnene Selbstsicherheit [[substanz]]iell bedroht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Symbiotische]] [[Selbstbehauptung]] ist [[Selbstbehauptung]], die auf einer sinnlichen Verschmelzung beruht, sich also nur durch diese behaupten und durchsetzen kann. Sie dient einem an und für sich [[ohnmächtigen]] Menschen zur Sinnverdichtung (siehe [[Dichte]]), welche seiner [[Selbstbehauptung]] eine [[Macht]] verleiht, die er ohne diese nicht hat, verschafft also durch ihm äußerliche Sinne einen mächtigen [[Eigensinn]], durch den er sein kann, was er nicht [[wirklich]]ist. Nur im [[Sinn]] mit anderen Menschen, mit einer ihm [[vergemeinschafteten]] [[Natur]] kann sich ein solcher Mensch in seiner [[Selbstbeziehung]] behaupten und diese [[Beziehung]] auch - für sich selbst äußerlich - erhalten, bewahren und bewähren, ohne sich überhaupt [[gegenständlich]] zu beziehen oder zu äußern. Er ist von daher der Willkür seiner Regungen überlassen, die lediglich an den [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] scheitern können, die seine Selbstbehauptung begründen und ermächtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen zu einer Lebensform gewordenen [[symbiotischen]] Beziehung in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen,]] die zur [[Selbstbehauptung]] genutzt und [[einverleibt]] werden (siehe auch [[Selbstvergegenwärtigung]], erzieherische Beziehung,[[prosthetische Beziehung]]), ist das Potenzial eines [[Selbstverlustes]] in dem Maß geborgen, wie sich darin aus der wirklichen Beziehungslosigkeit deren Mangel als Gefahr um das eigene [[Leben]] aufbraucht. Die wirkliche Gefahr kehrt kehrt dann darin in einer Angst hervor, die ihren [[Sinn]] für sich durch sich selbst in eine Beziehung außer sich abgeführt und verloren hat. Es ist die [[Angst]] eines Gefühls der Substanzlosigkeit um das [[eigene]] [[Lebens]], das als Angst um den Verlust der [[Fähigkeiten]] der [[Selbstbehauptung]] sich im [[Zweifel]] an ihrer [[zwischenmenschlichen]] Lebensform gegen sich selbst richtet. Weil ihr Sinn sich zunehmend dispensiert (abwesend macht), kann sie keinen [[Grund]] durch sich, sich nicht mehr aus sich selbst heraus, sich also nicht begründet finden. Und weil sie hierbei ihre [[Empfindungen]] für sich verloren hat ist Lebensangst an dessen Stelle getreten, die [[Angst]] um die [[Nichtigkeit]] des eigenen [[Lebens]] im &amp;quot;Abgrund&amp;quot; seiner [[Selbstbezogenheit]], in der die Selbstwahrnehmung sich um sich selbst dreht und sich im Schwindel der eigenen [[Bewegung]], der &amp;quot;[[Emotionen]]&amp;quot; auflöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist die [[Angst]] aus der [[Symbiose,]] die in der [[Formbestimmung]] einer [[zwischenmenschlichen]] [[Gemeinschaft]] entsteht und nicht ohne die Anderen leben kann, die [[Angst]], die sich mit der [[Energie]] einer substanziellen Selbstverlorenheit auflädt, weil sie im Anderen sich nicht [[kennt]] und ihre [[Erkenntnis]] auße1r sich nicht finden kann, für sich selbst also [[abwesend]] wird. Es ist [[Liebes]]angst, die [[Angst]] im [[Selbstverlust]] durch ein [[zwischenmenschliches Verhältnis]], worin das Erkenntnisvermögen aufgehoben wurde. Es ist die [[Angst]] einer bodenlos gewordenen [[Selbstwahrnehmung]], einer verlorenen [[Gewissheit]], die wie eine aufgelöste Wahrnehmungsidentität [[empfunden]] wird, weil sich darin ihre [[Selbstentfremdung]] äußert. Es ist das Resultat einer [[symbiotische Selbstbehauptung]], das sich im Innern ihrer an und für sich gegensinnigen [[Beziehungen]] [[entäußert]], aber außer sich nicht wirklich [[ganz]] sein kann und sich verloren fühlt. Was in der [[Symbiose]] noch [[Selbstbehauptung]] war, wird jetzt zum [[Selbstverlust]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf diese Weise [[gleichgeschalteten]] [[Regungen]] vollziehen einen [[Widerspruch]], der durch das eingeschlossene, also [[ausschließliche]] [[Verhältnis]] eines [[Gemeinsinns]] in einem Menschen verursacht ist, das ihm zugleich lebensnotwendig ist (siehe auch [[Familiensinn]]). Er leidet an seiner Unterworfenheit in diesem [[Verhältnis]], dem er sich durch [[Selbstbehauptung]] entgegenstellen muss, und er leidet an seinem unerfüllbaren Verlangen nach Verschmelzung, die ihn davon befreien soll, indem er ihn mit dem vergemeinschaftet, was ihn wiederum zur Unterwerfung treibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Widerspruch, in welchem sich gemeinsinnige Lebensverhältnisse in den Individuen begründen, für das sie im Einzelnen nur mangelhaft sein können, für das sie zu sein haben, um hierdurch nichts anderes zu werden, als was sie sein müssen. Der [[Widerspruch]] besteht aus einer hintersinnigen [[Schuld]] am [[Leben]], die einen Menschen im [[gewöhnlichen]]Leben hält, ihn in den gegebenen Existenzformen [[leben]] lässt. Das kommt nicht von ungefähr, weil solche [[Verhältnisse]] [[notwendig]] werden, wo das allgemeine gesellschaftliche Lebensverhältnis ein [[Selbstbewusstsein]] ihres [[Leben]]s dadurch verunmöglicht, dass sie darin einander und sich selbst als [[Objekte]] nur [[wahrhaben]] können, also aus einer Objekt-Objekt-Beziehung nicht herauskommen können. Die [[Selbstgefühle]] werden daher von tiefen [[Schuldgefühlen]] bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind diese Gefühle, welche eine Trennung ebenso verlangen wie verwerfen. Wer sonst hätte &amp;quot;Angst vor Virginea Woolf&amp;quot; als der, welcher seine Beziehung zu ihr durch ihre Abhängigkeit von sich fixiert? Die Konflikte, die daraus erwachsen und gerne als neurotisch postuliert werden, haben die [[Ideologie]] dieser Begrifflichkeit selbst als Teil ihres Problems. Im Grunde kämpfen beide fortwährend vor allem darum, &amp;quot;über Wasser&amp;quot; zu bleiben, sich nicht &amp;quot;krank&amp;quot; zu fühlen, sich also in ihrer [[widersprüchlichen]] Bezogenheit selbst &amp;quot;gesund &amp;quot; im Sinne von [[heil]] zu fühlen, um ihr [[Unheil]] nicht wahrzunehmen, bzw. sich hierdurch als [[ganze]] [[Persönlichkeit]] für sich behaupten zu können. Aber gerade das kann eine bürgerliche Persönlichkeit .nur durch eine radikale [[Egozentrik]], die jenseits ihrer [[Wirklichkeit]] zu vollziehen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Lebensumständen]] einer [[symbiotischen Selbstbehauptung]] entstehen [[erzieherische Beziehungen]], weil darin im Widerspruch der Gefühle sich bestimmte Selbstgefühle allgemein durchsetzen müssen, um ihr Verhältnis in einem Gemeinsinn zu verstetigen und abzusichern, sich gegen äußere Irritationen zu schützt und um sich überhaupt [[verhalten]] zu können. Jede erzieherischen [[Beziehung]] verlangt die Einheit einer [[zwischenmenschlichen Beziehung]] mit dem ihr äußerlichen Zweck der Anpassung an ihre Lebensform (siehe hierzu auch [[Lebensraum]]). Sie bestimmt einerseits die zwischenmenschlichen [[Gefühle]] durch das [[Selbstgefühl]] des [[Erziehenden]] und trennt hierdurch die [[Empfindungen]] des &amp;quot;Zöglings&amp;quot; von seinen [[Lebensumständen]]. Der wird in dieser [[Beziehung]] von seinen [[Empfindungen]] abgezogen (siehe auch [[Realabstraktion]]) und der [[Notwendigkeit]] eines ihm äußerlichen [[erzieherischen]] Zwecks unterworfen. Er wird fortwährend darin gekränkt, dass er nur sein kann, was er für die Gefühlsverhältnisse seiner Lebensumstände (siehe auch [[Familie]]) sein soll. Und oft tritt erst in einer &amp;quot;[[psychischen Krankheit]]&amp;quot; der Verlust seiner [[Selbstgewissheit]] zu Tage, das &amp;quot;Loch&amp;quot;, die [[Lebensangst]] seiner [[Selbstwahrnehmung]] zwischen [[Empfindungen]] und [[Gefühlen]], das deren [[Nichtung]] geschaffen hat und vielerlei Arten von [[Selbstentfremdung]] erzeugen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leidet das [[Selbstbewusstsein]] der Menschen ja schon [[allgemein]] unter der Bedingung ihrer Verwertbarkeit in [[zwischenmenschliche Verhältnissen]] an seinem permanenten [[Selbstverlust]]. Und wo kein Selbstbewusstsein entstehen kann, muss [[Selbstwert]] herrschen - nicht, weil der Selbstwert Ersatz dafür wäre, sondern weil er [[Identität]] verschafft, wo sie nicht sein kann. Er verschafft sich [[Gefühle]] durch andere, um als [[Selbstgefühl]] [[Selbstwert]] zu erfahren. Selbstgefühle können aber nur unter der [[Bedingung]] Identität stiften, dass sie einen [[Lebensraum]] begründen, in welchem die [[Empfindungen]] zwischen den Menschen selbst durch ihre [[Gefühle]] bestimmt werden, selbst also durch das bestimmt sind, was Menschen darin nicht [[wirklich]] sein müssen, wohl aber durch ihr [[Dasein]] als Mensch in diesem Raum sein können: Eine [[Gemeinschaft]] symbiotischer Selbstbehauptung, die sich selbst Schutzraum und Heim, Wohnstätte eines zwiespältigen und an sich selbst zweifelnden Lebens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erscheint geborgen, wo es sich verbergen kann und es erscheint geglückt, wo ihm [[Geldbesitz]] als Mittel seiner Geborgenheit geboten ist. Meist verschafft sich einen solchen Lebensbunker die Kleinfamilie, in der die Natur der Generationen ein Lebensglück stiftet, das alle Empfindungen in einem gemeinschaftlichen Selbstgefühl bindet, solange also dieses als Sinn für sich und füreinander existieren kann, solange die Menschen sich selbst als das wahrhaben, was sie durch einander wahrnehmen und worin ihre gesellschaftlich gebrochene Lebendigkeit sich in ihrer Lebensgemeinschaft eint. Und es eint sich in der Natur dieser Verhältnisse dann auch, was sich aus der Unnatur ihrer Gesellschaft ergibt und unausweichlich ist: Die Sorge um das Gattungsleben, die Erzeugung, Erziehung und Bildung der nachfolgenden Generationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine symbiotische [[Selbstbehauptung]] ist eine [[Selbstvergegenwärtigung]], die sich durch ein symbiotisches Verhältnis bestärkt und durchsetzt, das ihrer [[Selbstwahrnehmung]] zugrunde liegt. Nicht die Symbiose setzt sich hierbei durch, sondern die Kraft einer [[Selbstbeziehung]], die sich aus ihr gewinnt, ihren [[Selbstgewinn]] ausmacht, weil sich aus ihr eine [[Selbstveredelung]] ergeben hatte, die im [[allgemeinen]] im [[zwischenmenschlichen Verhältnis]] einer bestimmte [[Kultur]] eine hohe Wertschätzung genießt. Es ist die subjektiv und [[privat]] angeeignete Wahrnehmungsform dieses [[Verhältnisses]], welche einen [[Geldbesitz]] voraussetzt, der das zwischenmenschliche Verhältnis bürgerlicher Persönlichkeiten bestimmt (siehe hierzu auch [[Egozentrik]]). Es ergibt sich hierdurch die Kraft einer persönlichen Identität, die durch die persönliche Macht in Beziehungen entstanden ist, die durch Einverleibung menschlicher Lebensäußerungen gewonnen wird, bevor sie sich überhaupt vergegenständlichen könnte - entwickelt sich also besonders aus [[erzieherischen Beziehungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbiose bezeichnet das Zusammenwirken verschiedener Organismen in einer hierfür [[notwendigen]] Verflechtung ihrer Organe, z.B. für den [[Stoffwechsel]], die Mobilität oder Sicherheit. Wesentlich ist dabei die Verschmelzung ihrer Funktionen, die organische Unselbständigkeit der beteiligten Organismen, also nicht ihre Beziehung, die zwei unterschiedene [[Subjekte]] unterstellt, sondern die Objektivität ihrer Abhängigkeit, die &amp;quot;Entsubjektivierung&amp;quot; zweier Lebewesen durch die Verwachsung oder [[Ergänzung]] ihrer jeweiligen Organe zu einem Lebenssystem von einer eigenen [[Ganzheit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist aus der Natur in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] gegeben, wo diese das Verhältnis einer [[Gesellschaft]] zu ihrem [[Gattungswesen]] darstellen (z.B. die Mutter-Kind-Symbiose, Mann-Frau-Beziehung) und von daher sich in einer Gesellschaft von [[privater]] Gesellschaftlichkeit auch in entsprechenden Existenzformen formieren (siehe hierzu auch [[Familie]]). Durch ihre Gemeinschaftsform entsteht eine [[Selbstbeziehung]], die aus der [[Selbstwahrnehmung]] in dieser [[Gemeinschaft]] eine [[Selbstbehauptung]] der Individuen, deren Grundlage ihre symbiotischen Gefühlsbeziehungen ist. so entsteht eine zirkuläre Selbstwahrnehmung, deren Zirkelschluss eine Einheit von Lebensform und [[Selbstgefühl]] veräußert (siehe [[Wohnen]], [[Heim]]) und sich aus diesem Vermögen in einer Welt behaupten kann, in der sie selbst keinen Boden für sich findet, keinen [[Gegenstand]] hat und auf ein [[Dasein]] [[zwischen den Menschen]] angewiesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist ist es ein [[Familiensinn]] oder ein dem entsprechender Wahrnehmungszusammenhang, der diese zirkuläre [[Selbstbehauptung]] in Gang hält, auch wenn dessen [[Wirklichkeit]] längst zerstört ist und nur noch in der [[Psyche]] fortwirkt (siehe auch [[Gedächtnis]]). Weil und solange diese innere Wirkung nicht durch neue [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] unnötig geworden ist verhält sie sich zwischen [[Selbstempfinden]] und [[Selbstgefühle]], die einander durch ihren darin belebten [[Lebensraum]] [[bestimmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf diese Weise bewahrte Selbstbehauptung speist sich aus der [[Einverleibung]] von Eindrücken und [[Reizen]] in eine Wahrnehmung, die durch [[Erlebnisse]] der [[Selbstgefühle]] bewirkt ist, die dem psychischen [[Gedächtnis]] entsprechend sich wiederholen (siehe [[Konservatismus]]) und die Wahrnehmung ungegenwärtig machen, ihre Inhalte aus der bloßen Existenzform ihrer Selbstgefühle vergegenwärtigen (siehe [[reaktionäres Bewusstsein)]]. Das macht die Resistenz einer inneren Wahrnehmung, eine [[Hörigkeit]] aus, die sich auch oft zu psychischen Störungen entwickelt (siehe auch [[Verrücktheit]]), wenn sie sich Existenzformen Verhältnissen sucht, die ihr widersprechen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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