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	<title>Täuschung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:44:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;In Zeiten universeller Täuschung ist das Aussprechen von Wahrheit ein revolutionärer Akt.&amp;quot; (George Orwell)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täuschung kommt vom [[Vertauschen]], das Versetzen von einer [[Gewissheit]] in eine andere oder ihre Verwechslung. Die allgemeineste Täuschung ist die [[Vertauschung]] von [[Form]] und [[Inhalt]], wodurch eine [[Form]] in ihrer [[Wirklichkeit]] [[verselbständigt]], durch ihre [[Verallgemeinerung]] verschmolzen (siehe hierzu auch [[Strukturalismus]]), durch ihre [[abstrakte]] [[Identität]] (siehe [[abstrakt Allgemeines]]) mit eigenem [[Wesen]] gegen seinen [[Inhalt]] begabt werden kann (siehe z.B. [[Geld]]), also ein [[Inhalt]] seiner [[Form]] zufolge bestimmt wird (siehe [[Formbestimmung]]) und sein [[Wesen]] in sich selbst [[verkehrt]] [[erscheint]] (siehe hierzu auch [[Fetisch]]). Eine Täuschung kann aktiv durch Fälschung oder passiv im Nachvollzug eines Sachverhalts in der [[Wahrnehmung]] entstehen oder auch durch [[Magie]] und [[Suggestion]] betrieben sein. Die [[Erkenntnis]], dass man sich getäuscht hat, ist die Gewissheit, dass etwas anders ist, als es gescheint, dass die Täuschung der [[Schein]] von etwas anderem war, das darin [[entwirklicht]] ist. Eine allgemeine Täuschung kann eine falsche Verallgemeinerung oder eine [[Idee]] sein, die einer Gewissheit überstellt wird (siehe z.B. [[Bewertung]]). Sie ist darin möglich, dass das Gewisse in einem allgemeinen Zweck verschwindet, der ihm überstellt wird (z.B. in einer [[Ideologie]]). [[Wahrheit]] ergibt sich aus der Überwindung von Täuschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anspruch auf eine Identität ist eine Fiktion des [[bürgerlichen]] [[Selbstverständnisses]], das der Zumutung seiner [[Selbstentfremdung]] zu entkommen sucht. Aber weder eine [[Heimat]], noch eine Staatsbürgerschaft, Hautfarbe, Lebensart, [[Gewohnheit]] usw. kann dem sich im [[Wesentlichen]] [[selbst fremden]] Menschen eine Identität, noch ihren [[Seelen]] einen [[Sinn]] für sich beschaffen (siehe hierzu auch [[Religion]]). Sie verdoppeln lediglich das ihnen [[Fremde]], indem sie damit eine ihnen [[veräußerlichte]] [[Objektivität]] zu einem mächtigen [[Subjekt]] objektivieren, es zu einer [[subjektiven Objektivität]] erheben, zu einer Geborgenheit im [[fremd bestimmten]] [[Raum&amp;lt;]], zu einem [[Lebenswert]] eines entwerteten [[Lebens]] ersuchen. Identität ist lediglich ein [[logischer]] [[Begriff]], durch den [[Beziehungen]] und [[Verhältisse]] in der [[Widersprüchlichkeit]] ihrer [[Ideologisierung]] [[erkennbar]] werden können. Doch wenn sie einer [[Analyse]] entwunden werden, wenn die [[Täuschungen]] in ihrem [[Widersinn]] nicht [[erkennbar]] gemacht werden, wenn sie das darin [[Abwesende]] nicht als das [[Wesen]] einer [[fremden Kraft]] [[erklären]] können, wenn sie dessen [[ideologische]] [[Wirkung]] im [[Bewusstsein]] der Menschen nicht aufgedeckt haben (siehe hierzu [[Ideologiekritik]]), so herrscht das [[abstrakt Allgemeine]], der [[Tod]] über das [[Leben]]. Wenn aber in der [[Täuschung]] das [[Vertauschte]] [[erkennbar]] wird, kann dessen [[Wahrheit]] auch in seiner [[Wirklichkeit]] [[begriffen]] und verändert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als unmittelbare Absicht kann Täuschung eine Lüge, z.B. im Zweck eines Betrugs sein, der die Verfälschung einer Interpretation zur Ausnutzung oder Ausbeutung eines Verhältnisses bezweckt, das damit unerkennbar gemacht werden soll. Auch unbewusst wird getäuscht, um eine [[Selbsttäuschung]] leben zu können oder in der [[Absicht]], die [[Wahrnehmung]] oder die [[Sprache]] so abzufälschen, dass sie sich mit andrem Sinn verhält (z.B. [[objektive Gefühle]], [[Ideologie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahrnehmung]] wird durch [[seelische]] [[Täuschung]] [[verrückt]], zu einem [[Zustand]] der [[Wahrnehmung]] (siehe [[Wahrnehmungszustand]]), weil sie einen Übersinn aufnimmt, der einen Menschen seiner [[sinnlichen Gewissheit]], der [[Wahrheit]] seiner [[Sinne]] enthebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Denken vollzieht sich eine [[Täuschung]] oft auch ohne Absicht durch fehlerhaftes (vielleicht auch voreingenommes) Zusammenführen von [[Bestimmungen]] oder in einem Verstand von Zusammenhängen, der ihnen ein [[Wesen]] anmutet, das sich nicht unmittelbart erkennen lässt und sich im begrifflichen Nachvollzug des [[Ganzen]] der Vermittlung als Täuschung erweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letztren Sinn ist [[Täuschung]] ein Begriff der [[Erkenntnistheorie]], der eine Aussage beschreibt, in welcher die Gegenstände als Erscheinung von einem Zusammenhang erfasst sind, dessen [[Wesen]] nicht wirklich erkannt und daher nur scheinhaft begriffen ist. Dem hierdurch getäuschten [[Bewusstsein]] erscheinen daher die Dinge so, wie sie ihm als [[Gegebenheit]] eines Wesens gelten, durch das sie ein [[zweifel]]haftes, gespenstisches oder mystisches [[Sein]] bekommen, dessen [[Identität]] dem unmittelbaren [[Wissen]] verborgen ist. Ihre Faktizität besteht in ihrem [[Nutzen]], den sie für den Menschen haben und dem sich die Menschen wie einem [[Fetisch]] überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein getäuschtes Bewusstsein hat in seinem Sein den Grund seiner Täuschung. Es ist nicht platter Widerschein (siehe [[Widerspiegelungstheorie]]), sondern ein [[Sinn]], den ein solches [[Sein]] für den hat, der sich davon täuschen lässt. Ein solches Bewusstsein ist ein Bewusstsein mit eigner Sinnlichkeit, das als Unwissen verborgener [[Wahrheit]] sich verhalten kann, weil es einen Sinn hat, der zur Nichterkenntnis dessen treibt, was das ganze Wesen dieses Seins in [[Wahrheit]] ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täuschung verfolgt also immer einen Zweck, sei es subjektiv oder objektiv. Im Gegensatz zur [[Wahrheit]] bezweckt die Täuschung eine Störung oder Zerstörung eines bestimmten Sinne. Die Täuschung hat ihren [[Sinn]] wie eine Willen, der auf eine Wirklichkeit gerichtet ist, die ihm dient (z.B. den Willen einer [[Ideologie]] oder einem seelischen Zweck). Durch ihn wird der Teil der Wirklichkeit für sich genommen, der solchen Sinn erfüllt. Hierdurch wird zugleich der ganzen [[wirklichen]] [[Welt]] ihre Wirkung in dem genommen, was sie in dem abgetrennten und verselbständigten Sinn nicht ist. Die abgetrennte Ganzheit dieses Sinns beruht also aus dem Ausschluss und der Abtrennung dessen, was ihn wesentlich ausmacht. Es ist die [[Scheinwelt]] einer aparten Sinnelichkeit. Das hiervon [[Isolierte]] aber enthält die [[Erkenntnis]] dessen, was das Aparte ist. Wer in der Täuschung lebt, dem wird seine Wahrheit zum Fluch. Es ist der Fluch des [[Ganzen]], der jedes Moment ereilt. Das Ende einer verfluchten Geschichte ist die [[Enttäuschung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selbst kann man nur täuschen, wenn man sich selbst als [[Objekt]] hat, dem etwas vorgemacht werden soll. In der [[Selbsttäuschung]] reflektiert sich eine Beziehung auf anderes, was sein muss, um selbst zu sein, eine [[Scheinwelt]], die mächtiger ist als man selbst sein kann. Selbsttäuschung entsteht aus der objektiven [[Bedingung]], dass [[Zweifel]] nicht sein kann. Wo die Bedingtheit seiner selbst zu erkennen unmöglich ist, ist die Selbsttäuschung [[notwendig]]. Sie ist aber nicht nur objektiv elendig, sondern betreibt subjektiv Elend fort als Beschränkung jeder [[Erkenntnis]] überhaupt (siehe auch [[Sekte]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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