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	<title>Test Kopie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-04T23:29:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Test_Kopie&amp;diff=11364&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:57:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dass allein eine Welt-Interpretation im Rechte sei, bei der ihr zu Rechte besteht, bei der wissenschaftlich in eurem Sinne [...] geforscht und fortgearbeitet werden kann, eine solche, die Zählen, Rechnen, Wägen, Sehn und Greifen und nichts weiter zulässt, das ist eine Plumpheit und Naivität, gesetzt, dass es keine Geisteskrankheit, kein Idiotismus ist. [...] Gesetzt, man schätze den Werth einer Musik darnach ab, wie viel von ihr gezählt, berechnet, in Formeln gebracht werden könne – wie absurd wäre eine solche wissenschaftliche Abschätzung der Musik! Was hätte man von ihr begriffen, verstanden, erkannt! Nichts, geradezu Nichts von dem, was eigentlich an ihr Musik ist! (Nietzsche Die fröhliche Wissenschaft, 2009, 285f.)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zahl stellt die Menge vereinheitlichter Einzelheiten von Gegsständen, von Ereignissen, Sachen, Menschen usw. dar, die darin als als bloße Größen ihrer Vereinzelung, als Monaden gerechnet, in einer ihnen äußerlichen Einheit zuaammengefasst sind. Jede Zahl enthält eine [[Erzählung]], die in ihr abstrakt aufgehoben und aufgeteilt ist. Die Zahl als solche ist also nur die [[Abstraktion]] eines [[Quantums]], geradezu gegen die [[Erzählung]] wie ein Statist ihrer Zusammenhänge herausgestellt, als bloße Statistik ohne einen [[Sinn]] für ihre [[Geschichte]]. Sie formuliert eine Menge ohne eine andere [[Bestimmung]] als die des Aufgezählten, und sie wird nur durch das bestimmt, was ihren Bezug ausmacht (z.B. [[Dichte]], Größe, Fläche oder [[Raum]]). Eine Menge kann man sich eigentlich nur als bestimmte Menge (z.B. als ein Haufen Steine o.ä.) vorstellen. Dennoch können Zahlen in ihrer Unbestimmtheit Bestimmungen enthalten, als unbestimmte Mengen, wenn sie als Verhältniszahlen gültig werden (z.B. in der Mathematik). Mit Zahlen sind [[Verhältnisse]] in quantitativem Bezug, also als logische Quantität darstellbar, nicht aber Dinge. Die Zahl ist in sich unbestimmt und wird auch als Maß nur [[relativ]] [[wirklich]]. Sie verschwindet gänzlich in der [[Masse]], worin nurmehr der reine [[Stoff]] quantitative [[Wirkung]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die formale Logik war die große Schule der Vereinheitlichung. Sie bot den Aufklärern das Schema der Berechenbarkeit der Welt. Die mythologisierende Gleichsetzung der Ideen mit den Zahlen in Platons letzten Schriften spricht die Sehnsucht aller Entmythologisierung aus: die Zahl wurde zum Kanon der Aufklärung. Dieselben Gleichungen beherrschen die bürgerliche Gerechtigkeit und den Warenaustausch. Ist nicht die Regel, wenn Du Ungleiches zu Gleichem addierst kommt Ungleiches heraus, ein Grundsatz sowohl der Gerechtigkeit als der Mathematik? Und besteht nicht eine wahrhafte Übereinstimmung zwischen wechselseitiger und ausgleichender Gerechtigkeit auf der einen und zwischen geometrischen und arithmetischen Proportionen auf der anderen Seite? Die bürgerliche Gesellschaft ist beherrscht vom Äquivalent. Sie macht Ungleichnamiges komparabel, indem sie es auf abstrakte Größen reduziert. (Theodor W. Adorno Dialektik der Aufklärung Fischer 2002 S. 13)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Logisch stellen Zahlen immer Kategorien dar, z.B. [[Zeit]], [[Raum]] oder Fläche, die auch selbst logische Verhältnisse ausdrücken können, soweit sie zugleich zahlenunabhängig, also variable Mengen sind, die sich in Variablen darstellen lassen (vergl. z.B. den Satz des Pythagoras). Von daher können sie durchaus auch natürliche Verhalte zum Ausdruck bringen (z.B. chemische Formeln), die darin allerdings nicht ihre Natur sondern nur das Interesse an ihrer Verhältnisform darstellen. Natur ist darin lediglich die (menschliche) Vorstellung vom Naturstoff (z.B. den Elementen), wie sie für den Menschen sind. Dies ist selbst nur innerhalb eines geschichtlich gewordenen Bewusstseins, nicht an sich. Als Vorstellung zu bestimmten Zusammenhängen drücken Zahlen also Verhältnisse aus, die als solche gedacht werden können, wenn die darin enthaltenen Beziehungen denkbar sind. Von daher taugen sie besonders zur Herstellung von Algorithmen in der Technik und Physik (z.B. auch als Computerprogramm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Aussage aber enthalten sie auch in bester Signifikanz nur die Aussage, welche mit ihrer Hilfe gefunden werden soll, die Relation, für welche sie Maße bieten. Für sich haben sie keinerlei [[Wahrheit]]. Von daher sind sie lediglich Beziehungsformen der formalen [[Logik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zahl kann daher durch sich selbst auch keinerlei Wahrheit belegen - außer der bloßen Menge einer Fiktion (vergl. z.B. [[fiktives Kapital]]). Zahlen als solche sind fiktiv. Gerne werden sie als quasi [[objektive]] Formulierung von Maßen eines Zusammenhangs genommen (z.B. als Statistik) und als solche diskutiert. Aber die Statitistik kann zahlenmäßig auch nur formulieren, was [[subjektiv]] in sie eingebracht wird. Die Betimmtheit des Bezugs der Zahlen bleibt hierbei daher immer strittig, weil das Quantum selbst ein und desselben Zusammenhangs verschieden interpretiert werden kann (z.B. was die zahlenmäßige Aussage für wen heißt, wenn Börsenkurse sinken oder steigen). Zahlen verbergen Luftschlösser ebenso wie harte Fakten. Und die Fakten selbst lassen sich nicht durch Zahlen bewahrheiten, sondern nur aufzählen. Eine Beweisführung durch Zahlen hat keine andere Wahrheit als das, was sie erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Zahlen erzählen können, haben sie die [[Wahrheit]] der Erzählung. Soweit sie das nicht tun, taugen sie für jede [[Täuschung]]. In der bloßen Zahl ist alles verschwunden, was ihre Entstehung ausgemacht hat. Dennoch läst sich an der Veränderung von Zahlen auch Geschichte und die Bewegung in Verhältnissen ablesen, so die Zahl das Erzählte auch wirklich meint und trifft. So hat die Zahl in der Wissenschaft über die Statistik eine sonderbare Bedeutung: Einerseits beschreibt sie die gemeinten Merkmale als Aufhäufung ihres Auftretens, andererseits reduziert sie das auftretende Merkmals auf einen Zähler, dessen Nenner beliebig sein kann. Der Bezug, also das Verhältnis von Ereignissen, wird zur Abstraktion einer Masse, die in beliebigigem Verhältnis zu anderen Ereignismassen oder Ereignisvarianzen stehen. Eine [[Beweis]]führung ist damit ausgeschlossen, wird aber dennoch betrieben, indem die Beliebigkeit der zahlenmäßigen Beziehung durch eine Hypothese gefüllt wird. So klingt es immerhin plausibel, wenn &amp;#039;&amp;#039;bewiesen&amp;#039;&amp;#039; wird, dass die Kinder vom Storch gebracht werden, wenn die Abnahme des Storchenflugs mit der Abnahme der Kindsgeburten signifikant korreliert. Dennoch bleibt die Aussage eine bloße Behauptung und beruht alleine auf einer bestimmten Sortierung von Wahrnehmungen, die zur Ermittlung von Zahlen entwickelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es auch, wo Zahlen [[Geschichte]] repräsentieren sollen. Nichts ist schwieriger als eine Scheidung oder Trennung durch Zahlenwert, als wenn eine Geschichte in Zahlen, meist eben durch Jahreszahlen oder durch die Bezifferung von Summen, z.B. Geldsummen, dargestellt oder aufgehoben wird. Eine Jahreszahl ohne Kenntnis der damit verbundenen Geschichte besagt gar nichts. Und jeder Scheidungsrichter kennt das Problem im Übermaß, wenn es darum geht, eine [[zwischenmenschliche Beziehung]] in Sachwerten zu bemessen. Dies ist eigentlich unmöglich oder könnte sich nur in reinen Sachbeziehungen lösen lassen. Das Verhältnis von Menschen, besonders auch zu abhängigen Menschen, Kindern, wird darin zwangsläufig beschädigt, manchmal auch vernichtet. Der Aktionär kann im Vorhinein darüber informiert sein, dass sein Geld auch vollständig kaputt gehen kann. Nur im Nachhinein kann er es wissen. Bei Zufällen von Erfolgslagen, der Abwägung der Beiträge hierfür ahnt keiner, welches Quantum hiervon abhängig ist, weil die Beziehungen, die sich darin abbilden, noch nicht [[wahrgehabt]] werden, sondern lediglich als [[Wahrnehmung]] bestehen. Gerne werden daher oft Erzählungen durch die Heftigkeit von Zahlen, Mengen und Größen entwertet (wie etwa das &amp;#039;&amp;#039;Jäger- und Anglerlatein&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer logischen Darstellung von Zusammenhängen allerdings können Zahlen geradezu erhellend sein - allerdings nicht als positive Repräsentanten der Zusammenhänge, sondern in der [[Logik]] ihrer Variation. So hat Marx den &amp;#039;&amp;#039;tendenziellen Fall der [[Profitrate]]&amp;#039;&amp;#039; in der Variation der unterschiedlichen Verhältnisse zwischen Gesamtkapital und seinen Bestandteilen (variables Kapital, konstantes Kapital und [[Mehrwert]]) beweisen und dies in höhere Beziehungen zur [[Mehrwertrate]] stellen können. Hierdurch ist die bewahrheitung komplexer Aussagen im Zusammenhang eines [[Begriffs]], eines ganzen Gedankens oder in einer Geschichte möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist dienen Zahlen der [[Bewertung]]. Darin werden Verhältnisse ausgedrückt, die sich nur quantitativ darstellen, sich aber als [[Gewohnheit]] der [[Werte]] in diesen Zahlen qualitativ regeln, indem sie z.B. verschiedenen Lebensstandard in eine [[Beziehung]] setzen. Was sich darin erweist ist immer nur die Sortierung von [[Wahrnehmungen]]. Wer z.B. den Lebensstandard eines Menschen in der Dritten Welt bei 1 Doller pro Tag ermitteln will, kann nur in Bezug der Devisenmärkte zu den Inlandsmärkten fündig werden. Die Zahl für sich macht keinerlei Aussage, sie zeigt sich schon unserer Gewohnheit völlig unsinnig.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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