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	<title>Theoretisches Bewusstsein - Versionsgeschichte</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Nicht nur im Denken, sondern mit allen Sinnen wird ... der Mensch in der gegenständlichen Welt bejaht.&amp;quot; [[(MEW 40, S. 241f.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das theoretische Bewusstsein ist ein [[Bewusstsein]], das sich aus der Identitätsfrage des [[Wissens]] durch die [[wissenschaftliche]] [[Ergründung]] der [[Theorien]] über die Momente des [[Seins]] ergibt und einer [[Erkenntnis]] zuzuführen (siehe auch [[Erkenntnistheorie]]), also aus der Frage nach einem [[Grund]] dessen, was ungewiss ist, seine [[Täuschung]] [[begrifflich]] aufdeckt, um die Protagonisten des [[bürgerlichen]] [[Verstandes]] zu [[enttäuschen]] und ihre [[Wahrnehmungen]] ihren [[Empfindungen]] zu öffnen und [[Widersinnigkeiten]] aufzulösen. Solches Bewusstsein setzt das [[praktische Bewusstsein]] eines [[Undings]] im [[Dasein]] der Menschen voraus, das die Befragungung seines [[Seins]] nötig macht, also die Befragung der [[Notwendigkeit]] seiner [[Existenz]]. Es ist also keine Frage nach den [[Ursachen]] ihrer [[Wirklichkeit]], sondern nach ihrem [[gegenständlichen]] [[Grund]], nach ihrem [[dinglichen]] [[Wesen]], das in [[Not]] geraten ist (siehe hierzu [[Wesensnot]]). Solche Frage ist zunächst nur eine Frage nach der Vorstelllbarkeit eines [[Undings]] und also theoretisch. Aber zugleich ist dies nicht irgendeine [[Vorstellung]] und nicht irgendeine beliebige [[Theorie]], sondern eine Frage um das [[Wissen]] des [[Seienden]] und damit eine Frage des [[Bewusstsein]] an sich. Sie kann sich erst dadurch auflösen, dass die Befragung des[[Grundes]] in einer [[Gewissheit]] des praktischen Seins aufgehoben wird, praktisches und theoretisches Bewusstseins also zu einem [[Bewusstsein]], einem im [[Ganzen]] bewussten Sein gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im theoretischen Bewusstsein ist eine Sinnfrage aufgeworfen, die nicht durch unmittelbares [[Wissen]] beantwortet ist - nicht als Frage nach seinem [[Sinn]], sondern als Grund der Befragung des [[Seienden]], als Frage nach dem [[Wesen]] der vielfältigen Er[[schein]]ungen (siehe auch [[Entfremdung]]). Es verweist jedes [[Theoremen]] in die Philosophie, von der sie sich als praktische [[Theorie]] unterscheidet, indem sie sich selbst philosophisch aufzuheben im [[Begriff]]ist. Wie das praktische Bewusstsein unmittelbar praktisches Wissen des Gegebenen als [[wirkliche]] [[Gegebenheit]] ist, die einen Gedanken nötig hat, so ist das theoretische Bewusstsein reines [[Wissen]] des &amp;quot;[[Gedankens]], der zur Wirklichkeit drängt&amp;quot; (Marx). In diesem Verständnis stellt die Entzweiung des praktischen und des theoretischen Bewusstseins selbst unmittelbar die [[Selbstentfremdung]] des Menschen dar, um deren Aufhebung es dem [[dialektischen]] [[Denken]] geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Selbstständigkeit verkommt theoretisches Bewusstsein leicht zu einer [[Gedankenabstraktion]], zu einer [[Ideologie]], wenn es sich nicht an &amp;quot;das Studium der wirklichen Welt&amp;quot; macht und darin seine gedanklichen Vorstellungen, seine theoretische [[Begriffssubstanz]] ausfüllt. Im [[zweifel]]nden Bezug auf das [[praktische Bewusstsein]] entwickelt sich diese theoretische Substanz in der [[Erkenntnis]] der inneren Zusammenhänge ihres [[Gegenstandes]] zu einem wirkllichen [[Bewusstsein]], wenn sie im Studium der wirklichen Welt, in deren [[Analyse]] aufgeht und sich als [[wahr]] erweist. Dies setzt vorraus, dass praktisches Wissen bezweifelbar ist und dass theoretisches Wissen zum Selbstzweifel fähig ist und überprüfen kann, was es [[wahrzuhaben]] glaubt. Zu wirklickem [[Wissen]] wird es nur über die [[bewiesene]] [[Schlussfolgerung]], das in seiner Einzelheit und Allgemeinheit als [[Ganzes]], als [[Begriff]] gewiss ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne wird theoretisches Bewusstsein gegen das praktische überhoben, nämlich dann, wenn es seine Schlussfolgerung nicht wirklich vollzieht oder vollziehen muss, wenn es also bei seiner der Wirklichkeit analogen Reflektion bleibt. Der Vorwurf, dass Menschen selbst praktisch nur einem [[Fetisch]] unterliegen, wenn sie nicht so denken, wie sich theoretisches Bewusstsein weiß, verdeckt gerade die Notwendigkeit der Vorstellung, sich zu einer Analyse der wirklichen Welt entwickeln zu müssen (siehe hierzu z.B: die [[Antideutschen]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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