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	<title>Totalitarismus - Versionsgeschichte</title>
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Die Darin [[treibende]] [[Abstraktionskraft]] verleiht ihr ungeahnte Verwandlungsmöglichkeiten. Die [[theoretische]] Grundlage hierfür ist die Vereinigung [[subjektiver]] [[Gewohnheiten]] mit [[objektiven]] [[Zwängen]], die durch ihre [[Ausschließlichkeit]] (siehe [[Totalisierung]]) einen Kurzschluss jeglicher [[gesellschaftlichen]] [[Emanzipation]] [[bewirken]], weil sie [[objektive Gefühle]] zur Beherrschung [[subjektiver]] [[Erkenntnisse]] verwenden, [[objektive Subjektivität]] als [[subjektive Objektivität]] zu [[vermitteln]]. Damit kann jedes [[Urteil]] über [[objektive]] [[Beziehungen]] mit [[psychologische]] [[Begründungen]] [[ausgetauscht]] werden. Die [[philosophische]] Grundlage und Rechtfertigung hierfür hat [[Martin Heidegger]] mit seiner [[Fundamentalontologie]] geschaffen, wodurch alles [[Dasein]] von seinen [[Widersprüchen]] freigestellt als reine [[Form]] des [[Seienden]] [[für wahr genommen]] wird. Dies brachte Paul Celan dazu, die deutsche [[Philosophie]] als tötlich zu beschreiben (&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Der Tod ist ein Meister aus Deutschland&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;) und anderswo wurde [[Martin Heidegger]] deshalb als &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Hitler der Philosophie&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;bezeichnet, weil durch Heideggers [[Fundamentalontologie]] nach den Worten des Vorsitzenden des Kongresses der Deutschen Philosophischen Gesellschaft (DPhG) im Oktober 1933 Felix Krüger der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;akademischen Philosophie&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;eine &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;intuitive, ganzheitliche Weltanschauung&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;des [[Nationalsozialismus]] gegenüber gestellt wurde.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Totalitarismus folgt einer [[Logik]], die in [[ausschließlichen]] und abgeschlossenen [[Lebenräumen]] entsteht, wenn sich deren Bewohner aus ihrer [[Ohnmacht]] einer [[politisch]] mächtigen [[Gesinnung]] unterwerfen oder von dieser beherrscht werden. Totalitarismus ist das [[Prinzip]] einer [[politischen]] [[Verselbständigung]] einander [[widersprechender]] [[Positionen]], die über ein [[totalitäres Denken]] eine [[gesellschaftliche]] Einheit und [[Moralisierung]] ihrer [[Gewalt]] beziehen und die darin vereinten [[Lebenshaltungen]] über eine [[dogmatische]] [[Gesinnung]] zur Disziplinierung der Bevölkerung instrumentalisiert. Die Darin [[treibende]] [[Abstraktionskraft]] verleiht ihr ungeahnte Verwandlungsmöglichkeiten. Die [[theoretische]] Grundlage hierfür ist die Vereinigung [[subjektiver]] [[Gewohnheiten]] mit [[objektiven]] [[Zwängen]], die durch ihre [[Ausschließlichkeit]] (siehe [[Totalisierung]]) einen Kurzschluss jeglicher [[gesellschaftlichen]] [[Emanzipation]] [[bewirken]], weil sie [[objektive Gefühle]] zur Beherrschung [[subjektiver]] [[Erkenntnisse]] verwenden, [[objektive Subjektivität]] als [[subjektive Objektivität]] zu [[vermitteln]]. Damit kann jedes [[Urteil]] über [[objektive]] [[Beziehungen]] mit [[psychologische]] [[Begründungen]] [[ausgetauscht]] werden. Die [[philosophische]] Grundlage und Rechtfertigung hierfür hat [[Martin Heidegger]] mit seiner [[Fundamentalontologie]] geschaffen, wodurch alles [[Dasein]] von seinen [[Widersprüchen]] freigestellt als reine [[Form]] des [[Seienden]] [[für wahr genommen]] wird. Dies brachte Paul Celan dazu, die deutsche [[Philosophie]] als tötlich zu beschreiben (&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Der Tod ist ein Meister aus Deutschland&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;) und anderswo wurde [[Martin Heidegger]] deshalb als &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Hitler der Philosophie&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;bezeichnet, weil durch Heideggers [[Fundamentalontologie]] nach den Worten des Vorsitzenden des Kongresses der Deutschen Philosophischen Gesellschaft (DPhG) im Oktober 1933 Felix Krüger der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;akademischen Philosophie&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;eine &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;intuitive, ganzheitliche Weltanschauung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;des [[Nationalsozialismus]] gegenüber gestellt wurde.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Der Vorwurf des Totalitarismus, der gegen Hegel erhoben wird, ist schlicht dumm, denn die philosophische Kategorie der Totalität hat mit dem politischen Totalitarismus gar nichts zu tun. Im Gegenteil: beides schließt einander aus. Jeder politische Totalitarismus ist in Wahrheit Partikularismus, denn er beruht auf Ausgrenzung und Unterdrückung [von Anderem]. Philosophisch aber kann das Totum, das Ganze, gar nicht als etwas gedacht werden, das Anderes ausgrenzt. Es wäre dann nicht das Totum. Die Kategorie der Totalität hat, anders als die Antihegelianer meinen, geradezu eine kritische Funktion gegenüber jeder Form des totalitären Denkens. Sie zwingt dazu, das zu bedenken und einzubeziehen, was ausgegrenzt, verdrängt und unterdrückt wird. Sie läßt keine Grenzziehung gelten, sie sprengt jede Borniertheit.&amp;quot; ([[Andreas Arndt: Warum Heute Noch Hegel? in: Eule: Zeitschrift für philosophische Schriften S. 10]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Totalitarismus folgt einer [[Logik]], die in [[ausschließlichen]] und abgeschlossenen [[Lebenräumen]] entsteht, wenn sich deren Bewohner aus ihrer [[Ohnmacht]] einer [[politisch]] mächtigen [[Gesinnung]] unterwerfen oder von dieser beherrscht werden. Totalitarismus ist das [[Prinzip]] einer [[politischen]] [[Verselbständigung]] einander [[widersprechender]] [[Positionen]], die über ein [[totalitäres Denken]] eine [[gesellschaftliche]] Einheit und [[Moralisierung]] ihrer [[Gewalt]] beziehen und die darin vereinten [[Lebenshaltungen]] über eine [[dogmatische]] [[Gesinnung]] zur Disziplinierung der Bevölkerung instrumentalisiert. Die Darin [[treibende]] [[Abstraktionskraft]] verleiht ihr ungeahnte Verwandlungsmöglichkeiten. Die [[theoretische]] Grundlage hierfür ist die Vereinigung [[subjektiver]] [[Gewohnheiten]] mit [[objektiven]] [[Zwängen]], die durch ihre [[Ausschließlichkeit]] (siehe [[Totalisierung]]) einen Kurzschluss jeglicher [[gesellschaftlichen]] [[Emanzipation]] [[bewirken]], weil sie [[objektive Gefühle]] zur Beherrschung [[subjektiver]] [[Erkenntnisse]] verwenden, [[objektive Subjektivität]] als [[subjektive Objektivität]] zu [[vermitteln]]. Damit kann jedes [[Urteil]] über [[objektive]] [[Beziehungen]] mit [[psychologische]] [[Begründungen]] [[ausgetauscht]] werden. Die [[philosophische]] Grundlage und Rechtfertigung hierfür hat [[Martin Heidegger]] mit seiner [[Fundamentalontologie]] geschaffen, wodurch alles [[Dasein]] von seinen [[Widersprüchen]] freigestellt als reine [[Form]] des [[Seienden]] [[für wahr genommen]] wird. Dies brachte Paul Celan dazu, die deutsche [[Philosophie]] als tötlich zu beschreiben (&amp;quot;Der Tod ist ein Meister aus Deutschland&amp;quot;) und anderswo wurde [[Martin Heidegger]] deshalb als &amp;quot;Hitler der Philosophie&amp;quot; bezeichnet, weil durch Heideggers [[Fundamentalontologie]] nach den Worten des Vorsitzenden des Kongresses der Deutschen Philosophischen Gesellschaft (DPhG) im Oktober 1933 Felix Krüger der &amp;quot;akademischen Philosophie&amp;quot; eine &amp;quot;intuitive, ganzheitliche Weltanschauung&amp;quot; des [[Nationalsozialismus]] gegenüber gestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Totalitarismus gilt das [[Einzelne]] schon als [[wesentliches]] [[Radikal]] des [[Ganzen]], und daher [[substanziell]] in seiner [[vereinzelten]] Gestalt [[unmittelbar]] [[allgemein]]. Von da her lassen sich [[Einzelheiten]] auch schon in ihrer [[unmittelbaren]] [[Erscheinung]] [[beliebig]] damit vertauschen, zu einzelnen [[Wesenheiten]] [[verallgemeinern]] und bequem im Personenkult vermitteln und ermächtigen. Und von daher ist [[Nationalismus]] die [[gewöhnliche]] [[Form]] eines [[totalitären]] [[Bewusstseins]], das wie von selbst aus dem [[reaktionären Bewusstsein]] hervorwächst. Genutzt wird dies besonders von [[autoritären Charakteren]], die entweder einen [[Selbstwert]] hieraus beziehen oder sich dem [[persönlichen]] Schutz [[prominenter]] Autoritäten überantworten. über deren [[Massengefühle]] wird der Totalitarismus einer [[Gefühlsmasse]] zu einer ungemein durchsetzungsfähige Seuche einer [[krisenhaften]] [[Geselschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Totalitarismus ist das Resultat einer [[Totalisisierung]] von [[Verhältnissen]], die damit ihre Mängel oder [[Krisen]] im Großen und [[Ganzen]] zu überwinden suchen. Hierdurch wird Totalitarismus zur [[Selbstbehauptung]] einer [[Politik]], die sich mit der [[Vorstellung]] einer abstrakten [[Ganzheit]] durchsetzen will (siehe hierzu auh [[Technokratie]]). Die darin formulierte [[Abstraktion]] besteht allerdings nicht verbunden mit einem konkreten Ziel, sondern durch eine [[Heilsvorstellung]] für alle, das sich aus abgerissenen, von einander [[getrennten]] [[Idealisierungen]], aus dem [[nichtigen]] Zusammenhang von [[Idealen]], die zu einer [[Heilserwartung]] verdichtet sind.Totalitarismus ist somit praktisch eine zum staatlichen [[Prinzip]] gewordene [[Totalisierung]] und meint die Ver[[absolut]]ierung seiner politischen Bezogenheit zu einem totalen, in sich geschlossenen und damit [[ausschließlichen]] [[Ganzen]]. Sie beruht auf der Ermächtigung einer totalen Gewalt des [[politischen Willens]] über die [[Bürger]], die damit zur [[Ohnmacht]] gezwungen und zu [[Bürgen]] der Staatsmacht gedungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Totalitarismus ensteht entweder durch [[körperliche]] oder auch durch [[psychische]] [[Gewalt]] und kann sich von daher auch aus jeder [[repräsentativen Demokratie]] entwickeln, sobald die [[Meinungsbildung]] der Menschen durch unauflösbar gewordene [[ökonomische]] und demzufolge auch soziale oder kulturelle [[Krisen]] ihre Relationen, die [[Beziehungen]] des [[Meinens]] und Dafürhaltens zu den [[Gegebenheiten]] der [[Politik]] aufgehoben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlage dafür ist eine Fremdidentifikation durch Vertrautes, die Vertauschen eigener [[Absichten]] durch die Formalisierung eines [[Fremden]], also der [[Selbsttäuschung]] durch Selbstgeborgenheit (siehe [[Lebensbergung]]), Antrieb des [[reaktionären Bewusstseins]], Grundbefindlichkeit für [[Rassismus]]. Im [[autoritären Charakter]] wird Totalisierung genutzt, um eine [[Identität]] aus der Aneignung fremder Lebensinhalte zu gewinnen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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