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	<title>Unbewusstes - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Unbewusstes&amp;diff=11017&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:54:23Z</updated>

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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:33:56Z</updated>

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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:44:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Das Unbewußte ist das eigentlich reale Psychische, uns nach seiner inneren Natur so unbekannt wie das Reale der Außenwelt und uns durch die Daten des Bewußtseins ebenso unvollständig gegeben wie die AußenweIt durch die Angaben unserer Sinnesorgane.&amp;quot; (S. Freud, 1900, Traumdeutung, S. 580, S. Fischer-Verlag, Studienausgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt [[Wirkungen]] auf die [[Wahrnehmung]] und [[Selbstwahrnehmung]], die sich aus dieser nicht [[erklären]] lassen, die also im [[Bewusstsein]] auf etwas [[Abwesendem]] gründen, das sich dennoch als [[Kraft]] gegen die [[eigene]] [[Wahrnehmung]], als [[fremde Kraft]] eines externalisierten [[Wesens]] [[geltend]] macht (siehe z.B. [[Zwangshandlungen]]). Was man als Unbewusstes bezeichnet ist der Rückstand einer [[entwirklichten]] [[Beziehung]] durch die [[Abstraktionskraft]] einer [[toten Wahrnehmung]], die innerhalb des [[Bewusstseins]] sich in ihrer reinen [[Form]] als [[Erregung]] [[triebhaft]] oder auch nur in einem [[Angstzustand]] gegen ihren [[Inhalt]] stellt. Diesen hat sie durch sich [[aufgehoben]], weil sie aus einer [[Trennung]] von [[Empfindungen]] und [[Gefühlen]] im [[Dazwischensein]] ihres [[Bewusstseins]] aus einer [[strukturellen]] [[Lebensangst]] heraus vereinseitigt und [[verselbständigt]] wurden. Die [[strukturellen]] Voraussetzungen dieser Angst können nur durch die [[Vergegenwärtigung]] [[körperlicher]] und [[psychischer]] [[Erinnerungen]] (siehe auch [[Erinnerungsbilder]]) und ihrer [[Stimmungen]] wieder angeeignet werden (siehe hierzu auch [[Trauma]]). Diese &amp;quot;Aneignung&amp;quot; ist zunächst allerdings nur eine rein geistige Überbrückung der [[Trennung]] von [[Form]] und [[Inhalt]] der [[Aufmerksamkeit]] des [[Bewusstseins]], - solange, bis sie sich schließlich im Alltag der [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] auch [[bewahrheitet]] und bewährt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bewusstsein]] ist eben nichts anderes als ein bewusstes [[Sein]], Wissen um das Sein der Welt wie sie [[gegenwärtig]] [[substanziell]] so da, [[anwesend]] ist und den Menschen in ihrem geschichtlich entstandenen [[Sosein]] [[erscheint]] - eben so wie ihre [[Lebensinhalte]] ihre [[Lebensform]] vergegenwärtigt oder aus ihren [[unbewussten]] [[Erinnerungen]] bezogen, sich bewusst gemacht haben (siehe hierzu [[Erinnerungsbild]]). Darin sind sie sich ihrer selbst durch ihre wieder hergestellte [[Wahrnehmungsidentität]] gewahr geworden und können die [[Wahrheit]] ihres [[Seins]] auch dann finden, wenn es [[abwesend]] ist. Was ihre [[Empfindungen]] in ihrem [[Sosein]] finden, das [[erkennt]] das [[Bewusstsein]] auch wo es nicht [[wirklich]] als das da ist (siehe [[Dasein]]), als was es [[erscheint]]. [[Bewusstsein]] entsteht eben auch durch die [[Gefühle]], welche Menschen für etwas oder auch für einander haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sigmund Freud wollte das Unbewusste als die &amp;quot;innere Natur&amp;quot; der [[Psyche]], als Wesen ihrer Geheimnisse, als ihr kindlicher Kern, als &amp;quot;Es&amp;quot; verstehen, in dem sich ein [[Widerspruch]] zwischen [[Natur]] und [[Kultur]] offenbare, der sich für einen [[aufgeklärten]], erwachsenen und bewussten Menschen zu einem an und für sich [[vernünftigen]] &amp;quot;Ich&amp;quot; gestalten solle, das seine [[Widersprüche]] im [[Dazwischensein]] seiner [[zwischenmenschliche Beziehungen]] kontrollieren kann (siehe auch [[Kontrollbedürfnis]]). &amp;quot;Wo Es war soll Ich werden&amp;quot; (Freud 1933).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit dem [[System]] ihrer Mythologisierten Innerlichkeit entzweit er ihr Dasein als menschliche [[Naturmacht]] und deren innere [[Beziehung]] zu ihrer [[Wirklichkeit]], versetzt sie ins [[Ontologische]]. Dabei verkennt er die wirklichen [[Notwendigkeiten]] der [[Abstraktionskraft]] der [[Selbstwahrnehmung]] einer Lebensbergung (siehe [[Lebensburg]]) in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen,]] die ihm als Geheimnis der [[bürgerlichen Kultur]] verblieben war und [[verkehrt]] diese zu einem psychischen [[Wesen]] seiner Individualpsychologie, die gerade die [[Emotionen]] bestärkt, die sich darin entfalten und für die [[Psychoanalyse]] in [[Wahrheit]] für die [[bürgerliche]] [[Selbstwahrnehmung]] unbewusst - also ohne [[Bewusstsein]] - bleiben sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist das Resultat der [[symbiotischen]] Verhältnisse, das in den [[erzieherischen Beziehungen]] der [[Lebenspflichtigkeit]] entsteht, dass ihre [[Selbstbehauptungen]] jenseits dieser Verhältnisse nicht mehr gelingen können (siehe [[symbiotischeselbstbehauptung]]). Es drängt sich dort nämlich das Unvermögen vor, sich als ein [[ganzer]] Mensch zu fühlen, der allerdings durch sich und für sich nicht [[wirklich]] [[wahr]] sen kann. Mit der Verwirklichung der [[symbiotischen Selbstbehauptung]] verwirklicht sich nämlich in der Lebenswirklichkeit des erwachsenen Menschen ein gespaltener Sinn, der zunehmend von dem [[abwesend]] gewordenen Teil seiner Sinne in der [[Selbstvergegenwärtigung]] seiner [[Symbiose]] beherrscht wird und seinen [[Selbstverlust]] [[wahrmacht]]. Darin gerät die [[Psyche]] außer sich, verliert ihre wirklichen [[Absichten]] und spaltet sie ab in einem unbewussten Verlangen, in dem sich die Bilder ihrer abgespaltenen Inhalte mit der [[Kraft]] ihrer sich selbst fremd gewordenen [[Gedanken]] als psychische Regungen behaupten und die [[Psyche]] als [[Ganzes]] erregen. Hierbei geben sie allerdings auch das [[verselbständigtes]] [[Denken]] ihrer Gefühle preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unbewussten [[beziehen]] die Menschen nämlich ihre [[Gewohnheiten]] aus den [[Ungewissheiten]] ihrer [[Selbstwahrnehmungen]], den Interessen ihrer [[Selbstveredelung]] und [[Selbstvergegenwärtigung]] ihres [[Wohnens]], worin sie ihren [[Narzissmus]] durch einander [[geborgen]] haben und von daher in einer [[symbiotischen Selbstbehauptung]] existieren. Was sie sich hierin gegenseitig [[einverleiben]] und aneinander [[erziehen]], [[widerspricht]] oft dem Vermögen ihres [[Selbstbewusstseins]], das im [[Zweifel]] zu seiner [[zwischenmenschlichen]] [[Wirklichkeit]] zwischen seinen inneren Beweggründen, seinen [[Selbstgefühlen]] befangen ist. Darin sind nicht nur die [[Erinnerungen]] ihrer [[Gefühle]] enthalten, sondern auch die [[Erkenntnisse]] ihrer [[Lebensängste]], ihres [[Unheils]]. Das so genannte Unbewusste ist eine dem [[Bewusstsein]] entzogene [[Wahrnehmungsidentität]], welche die [[Absichten]] und [[Getriebenheiten]] der [[Psyche]] verfolgt, die ihm oft auch entgegenstehen, weil sie sich in der Symbiose ihrer Selbstbehauptung aneinander festhalten und begründen, also nur als feste Teile ganz sein können. In der Trennung spalten sie sich ab und bilden durch ihre Unvollständigkeit in [[Abwesenheit]] ihrer [[Ganzheit]] ein [[Bedürfnis]], das dem [[Bewusstsein]] entwunden ist, ein unbewusstes Verlangen des [[Selbstgefühls]], das in jeder [[zwischenemnschlichen Beziehung]] nach dem entwundenen [[Inhalt]] seiner [[Selbstwahrnehmung]] verlangt und mit der [[Kraft]] seiner [[abwesenden]] [[Sinne]] (siehe [[abstrakt menschlicher Sinn]]) sich auflädt und [[erregt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher galt das Unbewusste für [[Sigmund Freud]] (siehe hierzu auch [[Aufklärung]]) und [[C.G. Jung]] (siehe hierzu auch [[Esoterik]]) - nicht aber [[Wilhelm Reich]] - als [[Substanz]] des [[Seelischen]], bzw. als die [[Psyche]] schlechthin, wodurch deren Beziehung zum Bewusstsein notwendig verkehrt begrifffen wurde. Für [[Sigmund Freud]] ist die Unterscheidung von [[Bewusstem]] und Unbewusstem kein Resultat, sondern schon eine wesentliche &amp;quot;Grundvoraussetzung&amp;quot; seiner [[Psychoanalyse]], worin er folglich das Unbewusste zu einer höheren Wahrheit des [[Bewusstseins]] machte und diesem als eine eigenständige [[Form]] der [[Subjektivität]] überordnet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Unterscheidung des Psychischen in Bewußtes und Unbewußtes ist die Grundvoraussetzung der Psychoanalyse und gibt ihr allein die Möglichkeit, die ebenso häufigen als wichtigen pathologischen Vorgänge im Seelenleben zu verstehen, der Wissenschaß einzuordnen. Nochmals und anders gesagt: Die Psychoanalyse kann das Wesen des Psychischen nicht ins Bewußtsein verlegen, sondern muß das Bewußtsein als eine Qualität des Psychischen ansehen, die zu anderen Qualitäten hinzukommen oder wegbleiben mag.&amp;quot; (S. Freud, 1923, Das Ich und das Es, S. 283, S. Fischer-Verlag, Studienausgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man etwas nicht weiß, so hat das vielleicht Folgen in der Handhabung von einem [[Gegenstand]], nicht aber in einem Menschen. Dagegen muss ein Unbewusstes als Substantiv für eine Art und Weise der [[Wahrnehmung]] eine eigene [[Substanz]] haben, die es aus einer [[Ungewissheit]] in [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] bezieht. Das Unbewusste formuliert daher etwas, das ihre [[Erkenntnis]] behindert, weil es einer [[Täuschung]] unterliegt, vertauschte [[Wahrheit]] darstellt und sich die damit [[abwesende]] [[Wahrheit]] in einem [[Fühlen]] und Handeln durchsetzen muss, das der [[Empfindung]] ihrer [[Verhältnisse]] widerspricht (siehe z.B. [[Zwangshandlungen]]). Unbewusst benennt man daher [[psychische]] [[Kräfte]], die das [[Bewusstsein]] überkommen, es durch irrational [[erscheinende]] Motive &amp;quot;überfallen&amp;quot;, deren Bezug auf die [[Wahrnehmung]] nicht [[unmittelbar]] [[erkennbar]] ist und von daher einer [[Analyse]] bedarf. Für [[positivistische]] [[Erkenntnisinteressen]] ist die Feststellung, dass es solche Kräfte gibt, reine Spekulation einer willkürlichen [[Theorie]] der Introspektion. Dem halten solche Positionen dann meist eine biologistische, genetische, stoffwechselbedingte oder [[systemtheoretische]] Begründung entgegen, mit der sie schon vor jeder [[Analyse]] das so genannte [[Leib-Seele-Problem]] aufgelöst wissen wollen. Sigmund Freud war umgekehrt aber als junger Arzt schon zuBeginn des 20. Jahrhunderts gerade von naturwissenschaftlichen Intersessen ausgehend auf das Problem gestoßen, dass vor allem [[verdrängte]] soziale Inhalte in solchen Kräften ganz offensichtlich erkennbar und nachweisbar sind. Der Streit innerhalb der [[bürgerlichen Wissenschaften]] war in ihren entsprechenden Ausrichtungen damit allerdings nicht aufgelöst und ist es bis heute nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[dialektischen]] Methode lässt er sich eher aufklären, wenn die [[gesellschaftlichen]] [[Verhältnisse]] der [[Psyche]] als [[körperliche]] wie [[geistige]] Grundlage der [[Wahrnehmung]] und ihrer [[Erkenntnisse]] vorausgesetzt und deren [[Widersprüche]] auch in der [[Psyche]] selbst dargestellt und [[begriffen]] werden. Demnach ist Unbewusstes nicht das Symptom eines körperlichen Defizits, und auch kein bloßes Unwissen, sondern etwas, das nicht gewusst werden darf und dennoch aus seiner [[Verdrängung]] heraus [[wirksam]] ist, weil die sozialen Bedingungen dieses nicht zulassen, solange sie nicht durch [[Kritik]] dem [[Bewusstsein]] zugänglich gemacht und als [[Formbestimmungen]] der [[Psyche]] aus ihm herausgesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Unbewusste eine Selbstbedrängung der [[Psyche]] betreibt, indem es die [[Wahrnehmung]] eines oder mehrerer Menschen oder Gruppen bestimmt, [[bedrängt]] es ihre [[Beziehungen]] in ihrer [[persönlichen]] [[Identität]]. Es stellt die Wirkung ihrer inneren [[Wirklichkeit]] dar, die in der [[Psyche]] mehr oder weniger [[getrennt]] von der [[Wahrnehmung]] der [[gesellschaftlichen]] [[Wirklichkeit]] besteht und eine eigene [[Kraft]] äu&amp;quot;ert, die dem [[Bewusstsein]] entzogen ist und von daher seine [[Entfremdung]] bestärkt, wie durch den [[Trieb]] unbewusster [[Kräfte]] es [[widersinnig]] macht. Man kann unterstellen, dass es etwas [[Wahrgehabtes]] in der Abtrennung von der [[Wahrnehmung]] ist. Doch dies muss etwas sein, was die Menschen wirklich nötig haben, was aber in ihrer [[Wirklichkeit]] nicht wahrnehmbar sein kann, weil es die [[isolierte]] [[Identität]] ihrer Privatsphäre, das [[Heil]] ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]] gefährdet. In einer Welt worin ihnen ihre [[gegenständliche]] Wirklichkeit entmenschlicht ist, [[erscheint]] die blo&amp;quot;e [[Anwesenheit]] einer Menschlichkeit in persönlichen Verhältnissen als eine Geborgenheit in einer [[Privatwelt]], die ihnen gro&amp;quot;e [[Aufwände]] und [[Pflichten]] abverlangt. Am [[Unbewussten]] wird erkennbar, dass es etwas gibt, was allein durch seine [[körperliche]] [[Abwesenheit]] bestimmend ist und eine bestimmte [[Anwesenheit]] von Menschen einfordert, um ein unkenntlich gewordenes [[zwischenmenschliches Verhältnis]] zu vollziehen oder zu bestreiten. Unkenntlich wird ein solches Verhältnis durch eine darin herrschende [[symbiotische Selbstbehauptung]], worin sie sich als [[Gegenstand]] ihrer [[Selbstwahrnehmung]] objektiv vereinen müssen (siehe [[Selbstwert]]), um sich als [[Subjekt]] ihrer [[zwischenmenschlichen Verhältnisse]] [[erscheinen]] zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eindrucksvoll hatte [[Sigmund Freud]] besonders bei Zwangshandlungen und Angstzuständen gezeigt, dass sie einen Kompromiss der [[Psyche]] belegen, zwischen dem,was wahrgenommen wird, von ihr aber nicht wahrgehabt werden darf. Für ihn war das Unbewusste der wesentliche Gegenstand der Psychologie und die Auflösung seiner Konflikte das allgemeine Ziel der [[Psychoanalyse]]. Indem er aber darin nur eine psychische Konfliktlösung in den betroffenen Individuen sah, verschloss er sich der Erkenntnis, dass darin überhaupt die [[Psyche]] als gesellschaftliche Form einer [[Abwesenheit]] von gesellschaftlichen Verbundenheiten zu begreifen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Unbewusste]] der [[Psyche]] lässt sich interpretieren als [[Grund]] von [[Absichten]], die sich nicht aus wirklichen Verhältnissen durch deren gegenständliche Bezogenheiten erklären lassen, sondern aus einer eigenständigen Gefühlswelt, die ihre Verwirklichung für sich selbst sucht, weil sie Gefühle nötig hat, um [[Selbstgefühle]] zu entwickeln und zu gestalten (siehe [[Selbstverwertung]]), auch wenn diese sich den [[Empfindungen]] entziehen, die ihren Sinn begründen (siehe [[Entgegenwärtigung]]). Von daher begründet das [[Unbewusste]] selbst eine [[Notwendigkeit]] dieser Abwendung, die sich aus den Implikaten dieser Form von [[Sinnbildung]] erschlie&amp;quot;en lassen (z.B. durch [[Wunsch]]bilder aus der [[Traum]]deutung, aus Abwehrhaltungen oder [[Verdrängungen]] etc.). Von daher zehrt die Psyche aus ihrem [[Gedächtnis]] (bei Freud als &amp;quot;Erinnerungsbild eines Befriedigungserlebnisses&amp;quot;), worin Gefühle noch sinnvoll erscheinen, auch wenn sie keiner gegenwärtigen [[Empfindung]] mehr entsprechen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuere Psychologie, die solches eher neurophysiologisch interpretiert, sieht darin den überwiegenden Anteil (95%) nicht nur der Willenskraft, sondern des [[Willens]] selbst begründet. Damit wäre der Mensch (untersucht und gemeint wurde hier der US-Bürger und der Wedsteuropäer) in seinem bewussten Entscheidung hiervon fast vollständig von einem [[Gefühl]] determiniert, das immer schon vor allem willentlichen Handeln steht und wäre damit kaum in der Lage ein Bewusstsein seines Handelns zu bilden, aus dem es erst begründet wäre. Dagegen wäre das Beuwsstsein auch kaum vom [[Verstand]] her beeinflussbar, also alle im politischen Diskurs implizierten Einflüsse und ihr Rekurs auf [[Vernunft]] und Einsicht unwirksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun setzt aber auch in dieser Theorie dieses Gefühl [[Empfindungen]] voraus, aus denen es sich gebildet und schlie&amp;quot;lich selbständig gemacht hat. Dass es allerdings sich verselbständigen konnte und nachweisbar auch eine Kraft über sie hinaus, oft auch gegen sie entwickelt, also geradezu [[Verkehrungen]] des [[Verhältnisses]] von [[Empfindungen]] und [[Gefühle]] betreibt, wird naturwisenschaftlich nur mit der Effizienz der [[Gewohnheiten]] [[erklärt]]. Alle [[Verrücktheiten]] der [[Psyche]] werden durch solche [[positivistische]] Sichtweise aus irgendwie verhärteten Erfahrungstatsachen verklärt, deren [[Erklärung]] [[gleichgültig]] geworden sei. Auch das [[phänomenologische]] Denken der [[Psychoanalyse]] spekuliert auf solche naturwissenschaftliche Grundlagen und behauptet an Stelle der Gewohnheit ein [[Erinnerung]]sbild eines Befriedigungs[[erlebnisses]], welches alles weitere Luststreben danach ausrichtet und die Psyche hiernach folgend triebökonomisch auflädt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich lässt sich nicht bezweifeln, dass es die [[Psyche]] als eine innere Wirklichkeit gibt, die derlei Verkehrungen hervorbringen kann. Aber sie resultiert nicht aus den natürlichen Inhalten der Wahrnehmung, sondern aus einer [[Formbestimmung]] durch die Getrenntheit ihrer [[Gegenstände]], aus den Verhältnissen des [[zwischenmenschlichen]] [[Lebens]] als [[Erlebnis]] der [[Selbstwahrnehmung]], in welcher sich eine persönliche [[Identität]] zu einer Persönlichkeit entwickelt, die nicht mehr [[wissen]] muss was sie tut, solange ihr die [[Möglichkeiten]] ihres Handelns unendlich erscheinen, solange sie also durch [[Geldbesitz]] bestimmt ist. Die Theorien des Unbewussten, die Psyche nicht aus den [[abstrakten]] [[Beziehungen]] der [[Selbstwahrnehmung]] zwischen [[Empfindung]] und [[Gefühl]] erklären, gründen daher auf den Konsumgewohnheiten der [[bürgerlichen Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die [[Selbstwahrnehmung]] von einem [[Wesen]]szweifel frei zu halten, wird das Bewusstsein von etwas frei gehalten, das unbewusst werden und bleiben muss, eine [[Wahrheit]], die nicht [[sein]] darf, wiewohl man sie wahr hat. Die Verwirklichung des [[Zweifels]] vollzieht das Zusammenbrechen einer Wahrnehmungsidentität, die aus dem Ausschluss von [[Empfindungen]] besteht, deren Wahrheit den eigenen Lebensverhältnissen im Weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit aber ist das Unbewusste die Form von einem Wissen, das [[verzweifelt]] ist, das sich der [[Subjektivität]] entziehen und von ihr abtrennen musste, um eine Lebensnot zu überstehen (z.B. Gebundenheit in einer [[Familie]] oder [[Beziehung]] voll subjektiver Mächtigkeit). Im Unbewussten lebt das Ungetrennte fort als [[Notwendigkeit]] des Lebens, das sich nicht [[gewiss]] sein kann, weil es sich nicht wirklich von seinen [[Lebensbedingungen]] unterscheiden kann und daher hiervon abgetrennt im Ungewissen bleiben muss. Darin erscheinen die bedrängten [[Empfindungen]] objektiv als Gefühle und wirken auch als [[objektive Gefühle]], die wie aus einer [[Verdrängung]] hervorbrechen und sich der Wahrnehmung bemächtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unbewusste ist also ein systematisch bestimmtes Ungewisses, ein notwendiges Unwissen, das wie ein hintersinniges [[Gewissen]] sich in die [[Selbstwahrnehmung]] versetzt, wie ein lebendiges Anderssein-sollen, das sich in der Selbstwahrnehmung vergegenwärtigt. Hierin bewahrheitet sich eine Fremdwahrnehmung in der Selbstwahrnehmung und spaltet davon bestimmte Gewissheiten, sich also als Unbewusstes von der [[Wahrnehmung]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbewusstes als solches gibt es nicht. Schon der Begriff sagt, dass es sehr wohl [[Gewissheiten]] voraussetzt, die es nicht [[wirklich]] [[wahr]] werden lassen darf. Es sind Gewissheiten, welche eine [[persönliche]] [[Identität]] bedrohen. Von daher ist das Unbewusste nur als ein nicht wirklich begründetes Handeln der Seele zu verstehen. Es drückt sich in [[seelischen]] [[Absichten]] aus, die jede Gewissheit meiden müssen, die in einer bestimmten Wahrnehmung unter bestimmten Anlässen sich auftun müssten. Es erscheint selbst als ein objektiv bestimmtes Gefühl, ein [[Gefühl]], das keinen [[Gegenstand]] hat und selbst gegenständlich auf die [[Wahrnehmung]] wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Zwangshandlungen]] zum Beispiel ist ein solches [[objektives Gefühl]] besonders deutlich: Der oder die Betroffene muss sich dann z.B. permanment waschen, weil ihm oder ihr das [[Gefühl]] absoluter Unreinheit beständig überkommt. [[Selbstvergegenwärtigung]] ist nur noch möglich durch waschen, weil die eigene Gegenwärtigkeit durch etwas bedroht wird, was nicht gewiss ist und auch innerhalb dieses Zwangsverhältnisses nicht gewiss werden kann. Es handelt sich nicht um eine Formulierung, etwa Verbote oder dergleichen. Der Zwang selbst ist eine Formulierung gegen Unformulierbares.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unbewusste ist das [[Gewissen]] vom Ungewissen und kann sich auch nur in Ungewissheit forttragen und verwirklichen. Schon in seinem Ursprung beruht es auf einer objektiven Verunmöglichung von Selbstgewissheit, die durch [[Lebensraum]] oder Lebens[[gewohnheiten]] oder [[Beziehungen]] bestimmt worden war und die Notwendigkeit eigener Identitätsbildung, das [[Kritik]]vermögen, erst bedrängt und schlie&amp;quot;lich verdrängt hatte. Das Erschlie&amp;quot;en von Unbewusstem verlangt den Vollzug des Ungewissen, (also auch Wissen hierzu) und ist deshalb meist mit [[Schmerz]] verbunden, weil es den Schmerz des [[Zweifels]] in sich trägt. Die [[Erkenntnis]] unbewusst begründeteter Absichten löst sich von ihrem Schmerz in dem Ma&amp;quot;e, wie darin sich der Zweifel in [[Selbsterkenntnis]] aufhebt, welche zuvor sich in der [[Selbstverleugnung]] verzweifeln lie&amp;quot;. Es verlangt also die Befreiung von Erfahrungsmöglichkeiten, welche das Unbewusste behindert hatte. Dies geschieht nicht theoretisch oder durch sprachliches Folgern oder gar durch übermitteltes [[Wissen]], sondern nur praktisch und im wirklichen [[Leben]]. Eine Erschlie&amp;quot;ung solcher unbewusster Absichten muss sich deshalb auch auf die Lebenspraxis beschränken, also auf das, was dem Schmerz zu seiner [[Gewissheit]] verfügbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unbewusste ist auch ein Begriff der [[Aufklärung]], den [[Freud]] und Breuer und viele [[Psychoanalytiker]] zur &amp;quot;Erklärung von Neurosen&amp;quot; verwendet haben. Er behauptet durch diesen Begriff die Verdrängung eines Wissens, welches durch innerpsychische Bedingungen, im allgmeinen durch einen &amp;quot;Triebkonflikt&amp;quot; (siehe auch [[Trauma]]) nicht &amp;quot;bewusst&amp;quot; werden dürfe. Damit ist das Unbewusste vollkommen in seiner Verkehrung erfasst: Es erscheint nötig für ein &amp;quot;heimliches&amp;quot; Glück, das erst in der Wirklichkeit Unglück bringt oder als Schmerz eines Wunsches, der nicht wahr werden kann (z.B. Ödipuskomplex). Dies zeigt - nebenbei - den willkürlichen Zynismus, den die Psychoanalyse dem [[Leiden]] der [[Erkenntnis]] entgegenbringt: Du wolltest ja vergewaltigt sein, Schmerz haben, Krank sein usw. usf.; Du hast es &amp;quot;nur&amp;quot; [[verdrängt]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wird dem Unbewussten ein Abkommen aus dem Bewusstsein zugesprochen, welches durch [[Bewusstsein]] oder Bewusstmachung darin wieder einbezogen werden müsse, um aus der &amp;quot;Neurose&amp;quot; herausgeführt zu werden (siehe [[Freud]], [[Psychoanalyse]]). Dem entsprechend behandelt die Psychoanalyse des Bewusstsein und reproduziert zur &amp;quot;Bewusstmachung&amp;quot; die &amp;quot;innerpsychischen&amp;quot; Reminiszenzen durch eine Übertragungsbeziehung auf einen Therapeuten, der mit dem Unbewussten identifiziert auftritt (Wiederholung von Familienbeziehungen). Ähnliches findet auch in der Familienaufstellung der systemischen Psychologie statt, allerdings mit dem Ziel, Erlebens- und Verarbeitungsmuster aufzuspüren und dem Wissen zugänglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach meiner Auffassung ist das hier Gemeinte eine zwischenmenschlich notwendige [[Wissens]]form als ein [[Gedächtnis]], welches die [[Wahrnehmung]] haben muss, solange die Inhalte bestimmter zwischenmenschlicher Beziehungen die [[Wahrheit]] von Menschen bedrängen oder bedrohen (siehe [[Identität]]). Dass dieses Wissen sich vor die Wahrnehmung stellt, also Wahrnehmungszustände bereitet, liegt an ihrer Beziehung zur Wahrnehmung als Vorgeschichte ihres Wissens, die ihre Gewissheit blendet, weil sie sich ihr widersetzen muss - nicht als innerpsychische Notwendigkeit, sondern als Art und Weise, bestimmte Beziehungen mit bestimmter Wahrnehmungsgeschichte zu realisieren. Es müssen gerade die Beziehungen damit erhalten werden, die ausgetrennte Erkenntnis enthalten, also oft in Gegnerschaft zu dem verlaufen, was die Menschen voneinander wahrnehmen, weil sie sich nur in dieser Beziehung als das wahrhaben, was sie für ihre ausgetrennte [[Erkenntnis]] sind. Als &amp;quot;Unbewusstes&amp;quot; wäre sie grundsätzlich verkehrt zu einem innerseelischen Verhältnis, das au&amp;quot;erseelische Folgen hat und sich also der &amp;quot;Neuverarbeitung&amp;quot; von [[Realität]] zu beugen hätte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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