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	<title>Unwirklich - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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Unwirkliches gibt es von daher durch eine [[Wirkung]], die sich gegen ihre eigene [[Substanz]] verhält. So z.B. die Wirkung von [[Konkurrenz]]verhalten, das einem abwesenden [[Wert]] in einem wirklichen Wertverhältnis zukommt. [[Konkurrenz]] ist nötig, wo etwas beschränkt ist und zugleich auch durch Konkurrenz beschränkt wird, weil es eben nicht [[wirklich]] in [[Beziehung]] zu seinem [[Grund]] existiert (z.B. Verwertung von [[Wert]]). Indem die Konkurrierenden sich gegeneinander übertreffen müssen, um ihr Verhältnis zu bestehen oder sogar zu überstehen, vernichten sie das Potenzial ihrer [[Ergänzung]], [[verkehren]] es zu einer [[Trennung]], in der sich zunehmend [[reduzieren]] muss, was nur durch anderes [[wirklich]] [[wahr]] sein kann, etwas ganz Wirkliches wäre, wenn es nicht dazu getrieben wäre, nie wirklich [[ganz]] werden zu können, weil es [[fremde]] Herrschaft über sich bestärkt, durch die es immer ohmächtiger werden muss - &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Teile und herrsche&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;heißt dieses [[Prinzip]]. In seiner [[Wirkung]], seiner [[Nichtung]] geht die [[Synergie]] unter, die in der [[Ergänzung]] [[Fortschritt]] erbringen würde. Man kämpft um den eigenen [[Wert]], indem man ihn im [[allgemeinen]] [[Verhältnis]] nur erhalten kann, wenn man ihn [[reduziert]]. Unwirklichkeit stellt die [[Reduktion]] eines [[widersinnigen]] [[Verhältnis]]ses dar (siehe z.B. [[Warentausch]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Unwirklich ist ein bloß ideeles [[Dasein]], das nicht [[wirklich]] [[wahr]] sein kann, [[entwirklicht]] ist, weil es ohne einen wirkenden [[Körper]] sich selbst [[fremd]], wesenlos [[erscheint]] (siehe [[Wesen]]). Das [[Abwesende]] ist nicht [[wirklich]] da, aber es wirkt, weil und sofern es [[wesen]]tlich ist, für das [[Sein]] nötig, sein [[Dasein]] also [[notwendig]] ist. 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Unwirkliches gibt es von daher durch eine [[Wirkung]], die sich gegen ihre eigene [[Substanz]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;verh�lt&lt;/del&gt;. So z.B. die Wirkung von [[Konkurrenz]]verhalten, das einem abwesenden [[Wert]] in einem wirklichen Wertverhältnis zukommt. [[Konkurrenz]] ist &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;n�tig&lt;/del&gt;, wo etwas &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;beschr�nkt &lt;/del&gt;ist und zugleich auch durch Konkurrenz &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;beschr�nkt &lt;/del&gt;wird, weil es eben nicht [[wirklich]] in [[Beziehung]] zu seinem [[Grund]] existiert (z.B. Verwertung von [[Wert]]). Indem die Konkurrierenden sich gegeneinander &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�bertreffen m�ssen&lt;/del&gt;, um ihr &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verh�ltnis &lt;/del&gt;zu bestehen oder sogar zu &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�berstehen&lt;/del&gt;, vernichten sie das Potenzial ihrer [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Erg�nzung&lt;/del&gt;]], [[verkehren]] es zu einer [[Trennung]], in der sich zunehmend [[reduzieren]] muss, was nur durch anderes [[wirklich]] [[wahr]] sein kann, etwas ganz Wirkliches &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;w�re&lt;/del&gt;, wenn es nicht dazu getrieben &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;w�re&lt;/del&gt;, nie wirklich [[ganz]] werden zu &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;k�nnen&lt;/del&gt;, weil es [[fremde]] Herrschaft &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�ber &lt;/del&gt;sich &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;best�rkt&lt;/del&gt;, durch die es immer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ohm�chtiger &lt;/del&gt;werden muss - &quot;Teile und herrsche&quot; &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;hei�t &lt;/del&gt;dieses [[Prinzip]]. In seiner [[Wirkung]], seiner [[Nichtung]] geht die [[Synergie]] unter, die in der [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Erg�nzung&lt;/del&gt;]] [[Fortschritt]] erbringen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;w�rde&lt;/del&gt;. Man &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;k�mpft &lt;/del&gt;um den eigenen [[Wert]], indem man ihn im [[allgemeinen]] [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verh�ltnis&lt;/del&gt;]] nur erhalten kann, wenn man ihn [[reduziert]]. Unwirklichkeit stellt die [[Reduktion]] eines [[widersinnigen]] [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verh�ltnis&lt;/del&gt;]]ses dar (siehe z.B. [[Warentausch]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Unwirklich ist ein bloß ideeles [[Dasein]], das nicht [[wirklich]] [[wahr]] sein kann, [[entwirklicht]] ist, weil es ohne einen wirkenden [[Körper]] sich selbst [[fremd]], wesenlos [[erscheint]] (siehe [[Wesen]]). Das [[Abwesende]] ist nicht [[wirklich]] da, aber es wirkt, weil und sofern es [[wesen]]tlich ist, für das [[Sein]] nötig, sein [[Dasein]] also [[notwendig]] ist. Es ist eine unwirkliche [[Notwendigkeit]], die sich hinter dem Rücken des [[Anwesenden]] durchsetzt, gerade weil es nicht da sein kann, weil es [[wesen]]tlich nur [[abstrakt]] da ist, aber im [[Allgemeinen]] sein muss (siehe [[abstrakt Allgemeines]]). Unwirkliches gibt es von daher durch eine [[Wirkung]], die sich gegen ihre eigene [[Substanz]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;verhält&lt;/ins&gt;. So z.B. die Wirkung von [[Konkurrenz]]verhalten, das einem abwesenden [[Wert]] in einem wirklichen Wertverhältnis zukommt. [[Konkurrenz]] ist &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nötig&lt;/ins&gt;, wo etwas &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;beschränkt &lt;/ins&gt;ist und zugleich auch durch Konkurrenz &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;beschränkt &lt;/ins&gt;wird, weil es eben nicht [[wirklich]] in [[Beziehung]] zu seinem [[Grund]] existiert (z.B. Verwertung von [[Wert]]). Indem die Konkurrierenden sich gegeneinander &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;übertreffen müssen&lt;/ins&gt;, um ihr &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnis &lt;/ins&gt;zu bestehen oder sogar zu &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;überstehen&lt;/ins&gt;, vernichten sie das Potenzial ihrer [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ergänzung&lt;/ins&gt;]], [[verkehren]] es zu einer [[Trennung]], in der sich zunehmend [[reduzieren]] muss, was nur durch anderes [[wirklich]] [[wahr]] sein kann, etwas ganz Wirkliches &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wäre&lt;/ins&gt;, wenn es nicht dazu getrieben &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wäre&lt;/ins&gt;, nie wirklich [[ganz]] werden zu &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;können&lt;/ins&gt;, weil es [[fremde]] Herrschaft &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;über &lt;/ins&gt;sich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;bestärkt&lt;/ins&gt;, durch die es immer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ohmächtiger &lt;/ins&gt;werden muss - &quot;Teile und herrsche&quot; &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;heißt &lt;/ins&gt;dieses [[Prinzip]]. In seiner [[Wirkung]], seiner [[Nichtung]] geht die [[Synergie]] unter, die in der [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ergänzung&lt;/ins&gt;]] [[Fortschritt]] erbringen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;würde&lt;/ins&gt;. Man &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;kämpft &lt;/ins&gt;um den eigenen [[Wert]], indem man ihn im [[allgemeinen]] [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnis&lt;/ins&gt;]] nur erhalten kann, wenn man ihn [[reduziert]]. Unwirklichkeit stellt die [[Reduktion]] eines [[widersinnigen]] [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnis&lt;/ins&gt;]]ses dar (siehe z.B. [[Warentausch]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Das muss ein [[Grund]] sein, der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;f�r &lt;/del&gt;seine [[Wirkung]] keine [[Ursache]] hat, sich aber in der [[Wirklichkeit]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;verh�lt&lt;/del&gt;, sich in den wirklichen [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verh�ltnissen&lt;/del&gt;]] immer wieder [[aufhebt]]und sich zugleich darin &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;best�rkt&lt;/del&gt;, seine eigene [[Aufhebung]] bis hin zu seiner [[Nichtung]] treiben kann. Ein Grund hat aber immer Folgen. Und wo diese nicht wirklich erkennbar sind, weil sie sich nur hinter seinen [[Erscheinungen]] [[vermitteln]], also einem fremden [[Wesen]] folgen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;m�ssen &lt;/del&gt;(siehe [[Entfremdung]]), da ist deren [[Wirkung]] auch [[notwendig]] nur in ihrer [[Verkehrung]] erkennbar, da erscheint die Welt verkehrt, paradox (siehe hierzu z.B. auch den [[Warenfetischismus]]). Wer etwas als unwirklich befindet, der muss dessen [[Grund]] [[erkennen]], seinen [[Sinn]] [[begreifen]], um &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;f�r &lt;/del&gt;sich auch [[wirklich]] da zu sein, um also nicht sich selbst zu verkehren und sich verkehrten [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verh�ltnissen&lt;/del&gt;]] kritiklos (siehe [[Kritik]]) zu &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�berlassen&lt;/del&gt;, sich nicht zu &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;�berantworten &lt;/del&gt;(siehe hierzu auch [[Selbstentfremdung]]). Kritisch ist dann schon die Frage, was &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;f�r &lt;/del&gt;einen [[Sinn]] diese [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verh�ltnisse&lt;/del&gt;]] haben sollen (siehe auch [[Logik]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das unterstellt ein [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnis&lt;/ins&gt;]], das im Prinzip seiner Wirklichkeit schon im Vorhinein durch das wirkt, worin es sich aufzuheben muss, was [[wirklich]] ist oder [[wirklich]] werden kann nur durch seine Nichtung. Es ist die pure [[Negation]] von [[Wirklichkeit]], das, was als etwas wirkt, das nicht [[wirklich]] [[erkennbar]] ist, weil es nur durch seine [[Abwesenheit]] [[Wirkung]] hat. Es ist nur in seinem [[Trieb]] aus dem Betreiben eines nicht wirklich wirkenden [[Grundes]] zu begreifen. Das muss ein [[Grund]] sein, der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für &lt;/ins&gt;seine [[Wirkung]] keine [[Ursache]] hat, sich aber in der [[Wirklichkeit]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;verhält&lt;/ins&gt;, sich in den wirklichen [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnissen&lt;/ins&gt;]] immer wieder [[aufhebt]]und sich zugleich darin &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;bestärkt&lt;/ins&gt;, seine eigene [[Aufhebung]] bis hin zu seiner [[Nichtung]] treiben kann. Ein Grund hat aber immer Folgen. Und wo diese nicht wirklich erkennbar sind, weil sie sich nur hinter seinen [[Erscheinungen]] [[vermitteln]], also einem fremden [[Wesen]] folgen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;müssen &lt;/ins&gt;(siehe [[Entfremdung]]), da ist deren [[Wirkung]] auch [[notwendig]] nur in ihrer [[Verkehrung]] erkennbar, da erscheint die Welt verkehrt, paradox (siehe hierzu z.B. auch den [[Warenfetischismus]]). Wer etwas als unwirklich befindet, der muss dessen [[Grund]] [[erkennen]], seinen [[Sinn]] [[begreifen]], um &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für &lt;/ins&gt;sich auch [[wirklich]] da zu sein, um also nicht sich selbst zu verkehren und sich verkehrten [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnissen&lt;/ins&gt;]] kritiklos (siehe [[Kritik]]) zu &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;überlassen&lt;/ins&gt;, sich nicht zu &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;überantworten &lt;/ins&gt;(siehe hierzu auch [[Selbstentfremdung]]). Kritisch ist dann schon die Frage, was &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;für &lt;/ins&gt;einen [[Sinn]] diese [[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verhältnisse&lt;/ins&gt;]] haben sollen (siehe auch [[Logik]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:45:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Die Menschen machen ihre eigene Geschichte, aber sie machen sie nicht aus freien St�cken, nicht unter selbstgew�hlten, sondern unter unmittelbar vorgefundenen, gegebenen und �berlieferten Umst�nden. Die Tradition aller toten Geschlechter lastet wie ein Alp auf dem Gehirne der Lebenden. Und wenn sie eben damit besch�ftigt scheinen, sich und die Dinge umzuw�lzen, noch nicht Dagewesenes zu schaffen, gerade in solchen Epochen revolution�rer Krise beschw�ren sie �ngstlich die Geister der Vergangenheit zu ihrem Dienste herauf, entlehnen ihnen Namen, Schlachtparole, Kost�m, um in dieser altehrw�rdigen Verkleidung und mit dieser erborgten Sprache die neuen Weltgeschichtsszene aufzuf�hren. &amp;quot; [[(MEW 8, S. 115)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unwirklich ist ein bloß ideeles [[Dasein]], das nicht [[wirklich]] [[wahr]] sein kann, [[entwirklicht]] ist, weil es ohne einen wirkenden [[Körper]] sich selbst [[fremd]], wesenlos [[erscheint]] (siehe [[Wesen]]). Das [[Abwesende]] ist nicht [[wirklich]] da, aber es wirkt, weil und sofern es [[wesen]]tlich ist, für das [[Sein]] nötig, sein [[Dasein]] also [[notwendig]] ist. Es ist eine unwirkliche [[Notwendigkeit]], die sich hinter dem Rücken des [[Anwesenden]] durchsetzt, gerade weil es nicht da sein kann, weil es [[wesen]]tlich nur [[abstrakt]] da ist, aber im [[Allgemeinen]] sein muss (siehe [[abstrakt Allgemeines]]). Unwirkliches gibt es von daher durch eine [[Wirkung]], die sich gegen ihre eigene [[Substanz]] verh�lt. So z.B. die Wirkung von [[Konkurrenz]]verhalten, das einem abwesenden [[Wert]] in einem wirklichen Wertverhältnis zukommt. [[Konkurrenz]] ist n�tig, wo etwas beschr�nkt ist und zugleich auch durch Konkurrenz beschr�nkt wird, weil es eben nicht [[wirklich]] in [[Beziehung]] zu seinem [[Grund]] existiert (z.B. Verwertung von [[Wert]]). Indem die Konkurrierenden sich gegeneinander �bertreffen m�ssen, um ihr Verh�ltnis zu bestehen oder sogar zu �berstehen, vernichten sie das Potenzial ihrer [[Erg�nzung]], [[verkehren]] es zu einer [[Trennung]], in der sich zunehmend [[reduzieren]] muss, was nur durch anderes [[wirklich]] [[wahr]] sein kann, etwas ganz Wirkliches w�re, wenn es nicht dazu getrieben w�re, nie wirklich [[ganz]] werden zu k�nnen, weil es [[fremde]] Herrschaft �ber sich best�rkt, durch die es immer ohm�chtiger werden muss - &amp;quot;Teile und herrsche&amp;quot; hei�t dieses [[Prinzip]]. In seiner [[Wirkung]], seiner [[Nichtung]] geht die [[Synergie]] unter, die in der [[Erg�nzung]] [[Fortschritt]] erbringen w�rde. Man k�mpft um den eigenen [[Wert]], indem man ihn im [[allgemeinen]] [[Verh�ltnis]] nur erhalten kann, wenn man ihn [[reduziert]]. Unwirklichkeit stellt die [[Reduktion]] eines [[widersinnigen]] [[Verh�ltnis]]ses dar (siehe z.B. [[Warentausch]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das unterstellt ein [[Verh�ltnis]], das im Prinzip seiner Wirklichkeit schon im Vorhinein durch das wirkt, worin es sich aufzuheben muss, was [[wirklich]] ist oder [[wirklich]] werden kann nur durch seine Nichtung. Es ist die pure [[Negation]] von [[Wirklichkeit]], das, was als etwas wirkt, das nicht [[wirklich]] [[erkennbar]] ist, weil es nur durch seine [[Abwesenheit]] [[Wirkung]] hat. Es ist nur in seinem [[Trieb]] aus dem Betreiben eines nicht wirklich wirkenden [[Grundes]] zu begreifen. Das muss ein [[Grund]] sein, der f�r seine [[Wirkung]] keine [[Ursache]] hat, sich aber in der [[Wirklichkeit]] verh�lt, sich in den wirklichen [[Verh�ltnissen]] immer wieder [[aufhebt]]und sich zugleich darin best�rkt, seine eigene [[Aufhebung]] bis hin zu seiner [[Nichtung]] treiben kann. Ein Grund hat aber immer Folgen. Und wo diese nicht wirklich erkennbar sind, weil sie sich nur hinter seinen [[Erscheinungen]] [[vermitteln]], also einem fremden [[Wesen]] folgen m�ssen (siehe [[Entfremdung]]), da ist deren [[Wirkung]] auch [[notwendig]] nur in ihrer [[Verkehrung]] erkennbar, da erscheint die Welt verkehrt, paradox (siehe hierzu z.B. auch den [[Warenfetischismus]]). Wer etwas als unwirklich befindet, der muss dessen [[Grund]] [[erkennen]], seinen [[Sinn]] [[begreifen]], um f�r sich auch [[wirklich]] da zu sein, um also nicht sich selbst zu verkehren und sich verkehrten [[Verh�ltnissen]] kritiklos (siehe [[Kritik]]) zu �berlassen, sich nicht zu �berantworten (siehe hierzu auch [[Selbstentfremdung]]). Kritisch ist dann schon die Frage, was f�r einen [[Sinn]] diese [[Verh�ltnisse]] haben sollen (siehe auch [[Logik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F�r solche Sinnfragen muss [[erkl�rba]]r sein, was sie implizieren: Es muss eine [[Wirklichkeit]] geben, die durch etwas bewirkt ist, das ohne Ursache ist, aber nicht grundlos sein kann. Es muss daher einen [[abstrakten]] [[Grund]] haben, einen Grund, der [[gleichg�ltig]] gegen die [[Wirklichkeit]] erscheint und diese doch [[bestimmt]]. Es geht also um eine Wirklichkeit, die nicht wirklich ist, eine Unwirklichkeit, eine Wirklichkeit, die sich selbst [[widerspricht]]: eine unwirkliche Wirklichkeit, eine dem Menschen fremde Verwirklichungsform, [[Entfremdung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F�r [[Adorno]] war deren Grund ein geistiges [[Prinzip]], das er als &amp;quot;[[Negative Dialektik]]&amp;quot; beschrieb. F�r [[Karl Marx]] war es die [[Dialektik]] des [[Wert]]verh�ltnisses selbst, das den [[Schein]] der Verh�ltnisse von ihrem [[Wesen]] trennt und sie wesentlich unwirklich bestimt (siehe [[Realabstraktion]]). Er stellte dies besonders ausdr�cklich in seiner Theorie vom [[Warenfetischismus]] dar.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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