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	<title>Verdraengung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<updated>2025-11-03T19:12:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unterschiedliche [[Inhalte]] können einander immer schon bedrängen, wenn der eine das [[beabsichtigt]], was einen anderen [[ausschließt]]. Verdrängung ist aber selbst schon eine [[inhaltliche]] Absonderung, die dem [[Ausgeschlossenen]] eine selbständige [[Form]], eine [[verselbständigte]] [[Beziehung]] zuweist, die der [[Selbstgerechtigkeit]] einer gebrochenen [[Wahrnehmungsidentität]] [[Folge]] leistet. Die muss hierfür allerdings eine [[verallgemeinerte]], eine [[fremde]] [[Allgemeinheit]] ihrer [[Substanz]] für sich einnnehmen (siehe auch [[Einverleibung]]), um eine eigene [[Kraft]] zu erlangen, so dass es aus einer eigene [[Abstraktionskraft]] betrieben werden kann (siehe hierzu [[Trieb]]). Aber erst dadurch, dass es über eine [[fremde]] [[Identität]] zu einer eigenen [[Formbestimmung]] wird, die alle ihr wesensfremde [[Wahrnehmungen]] zu beherrschen sucht, hat es in der [[Wahrnehmung]] eine [[Wirkung]], weil es ihr als mächtige [[Selbstwahrnehmung]] eigene [[Absichten]] zuträgt, die sie nicht nur [[beeindrucken]], sondern anführen, ihr [[Erkentnisinteresse]] ausrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdrängtes nährt sich aus der [[Abstraktionskraft]] seiner [[Selbstbeziehung]], dem Selbstgefühl einer entleerten Wahrnehmung (siehe auch [[tote Wahrnehmung]]) das ihre Inhalte nichtet und selbst unentwegt leerläuft, und sich im Substanzverlust ihrer [[Selbstwahrnehmung]] (siehe auch [[Selbstverlust]]) entkräftigt, sich also stetig [[entwirklicht]] und zur Bewahrung einer hierdurch entäußerten Wahrnehmungsidentität ihre [[enttäuschten]] [[Erinnerungsbilder]] in eine darin [[verkehrte]] [[Sinnbildung]] wendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn ein [[Gefühl]] ist ursprünglich das innere der [[Form]] des [[Erlebens]], die an und für sich [[wahre]] [[Subjektivität]] der [[Natur]] ihrer [[Empfindung]], die in der [[Wahrnehmung]] ihrer [[Gegenstände]] nicht [[unmittelbar]] eins mit sich sein kann. Wohl aber sind [[Gefühle]] auch außer sich vermittelbar, wenn sie ihren objektiven [[Anreiz]] in sich erkennen. Denn auch im Gefühl können Empfindungen sich wiederum &amp;quot;einmischen&amp;quot; als bloß reizvolle [[Form]] der [[Wahrnehmung]] die Fortbildung ihrer Inhalte bestimmen (siehe hierzu auch [[Traum]]). Denn weil Gefühle sich auch durch objektivierte [[Empfindungen]] beeindrucken lassen, wenn sie selbst [[formbestimmt]] und hierdurch zu [[objektiven Gefühle]] werden und sich in ihrem [[Sinn]] [[verdichten]], können sich hieraus auch deren [[Inhalte]] formieren, deren Inhalt bestimmen und [[verkehren]]. Und wenn von daher die [[Empfindungen]] gegen die [[Wahrheit]] ihrer [[Wahrnehmung]] bestimmt sind und nur objektiv [[erlebt]] werden, wird auch die Beziehung von [[Empfindung]] und [[Gefühl]] durchbrochen und beides voneinander getrennt. Durch die [[Trennung]] von ihren [[Gefühlen]] entsteht eine [[Selbstwahrnehmung]], die sich zu einem [[Verhältnis]] von [[Selbstgefühlen]] [[verselbständigt]], weil sie darin nur als entäußerte Form der Wahrnehmung [[wahr]] sein können, die [[Empfindungen]] zur Erscheinungsform ihrer Gefühle werden (siehe hierzu auch [[Verdrängung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwirklichung ist die [[Aufhebung]] von [[Wirklichkeit]] durch eine gegensinnige Identität, in der sich die [[Subjekte]] ihrer [[Verhältnisse]] im [[Dazwischensein]] ihrer einzelnen Ausdrucksformen zu einer objektiven [[Form]] aufheben, die nurmehr als [[Formbestimmung]] existiert. Ihre objektive [[Form]] wird durch ihr [[Verhalten]]zu einer ihr fremden [[Allgemeinheit]], zu einem [[abstrakt Allgemeinen]] und betreibt hierdurch die [[Verkehrung]] ihrer ihrer formellen Beziehungen gegen ihre Inhalte, [[erzeugt Wirkungen]], worin sich ihre Inhalte trotz ihrer Gleichheit widersprechen, ihre Einheit also dadurch [[vortäuschen]], dass sie sich in ihrer gleichen Gültigkeit selbst schon wesentlich erscheinen, durch ihre Gegensinnigkeit [[bestimmt]] und zugleich [[gleichgültig]] gegen ihre [[Bestimmtheit]] sind. Sie sind in ihren Unterschieden gleichgesetzt und haben ihre substanzielle Beziehung im Vergleich ihrer Wirkung aufeinander, sind nach dem Maß ihrer [[Verhältnisse]] negativ aufeinander bezogen (siehe [[Negation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entstehungsgrund von Verdrängungen ist immer eine Notlage der [[Selbstwahrnehmung]]. Es können die Bezüge der [[Wahrnehmungen]] im [[Gedächtnis]] leicht in Konflikt in ihrem [[Selbstwrt]] geraten und diesen schwächen oder sogar gänzlich bedrohen, ihre [[Selbstwahrnehmung]] widersinnig machen, wenn der wesentliche Gehalt ihres Erkenntnisvermögens gegen sich selbst abgespalten ist. Wenn sich darin [[Inhalte]] von [[Erinnerungen]] eröffnen, die [[gegenwärtige]] [[Empfindungen]] nicht [[wahrhaben]] können, weil sie der [[Selbstbeziehung]] ihrer [[Gefühle]] zuwider sind, gerät sie in eine [[schlechte Unendlichkeit]] und [[entwirklicht]] ihre [[Erkenntnisse]]. Deren [[Gegenwärtigkeit]] wird dadurch verunmöglicht, dass die gegenwärtigen [[Ergeignisse]] die [[Gefühle]] aus vergangenen [[Erlebnissen]] nicht zulassen können, weil und sofern deren Lebenszusammenhang sich der [[Erkenntnis]] entzieht, eben weil ihr die verdrängten [[Selbstgefühle]] vorauseilen und nur noch eine abgespaltene [[Erkenntnis]] &amp;quot;[[erinnert]]&amp;quot; werden kann (siehe auch [[Zwangshandlungen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Grund]] hierfür liegt in einer Wahrnehmungsidentität, die [[fremde]] [[Geschichte]] [[einverleibt]] hat (siehe auch [[Selbstentfremdung]]), z.B. aus [[symbiotischer Selbstbehauptung]] eine im Grunde unmögliche [[Selbstbeziehung,]] eine grundlegende [[Lebensangst]] entwickelt hat. Es entsteht hieraus eine [[Absicht]], diese [[Gefühle]] der [[Wahrnehmung]] zu eintziehen und sie durch ein [[Verhalten]] abzudrängen, die eine [[Selbsttäuschung]] bewirken. Deren [[Vergegenwärtigungen]] lassen dann allerdings einen [[Widersinn]] erkennen, der sich in [[widersprüchlichen]] [[Verhältnissen]] [[fortbestimmt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdrängt werden zum einen [[Ereignisse]], die ihre [[Geschichte]] leugnen müssen, was zugleich eine [[Wahrnehmung]] betreibt, die über ihre sinnliche [[Beziehung]], die sie [[wahrhat]], hinweg [[täuschen]] muss. Von daher ist die Verdrängung die [[Geschichte]], von der sie absieht, [[Abstraktion]] des Sinnbezugs, den ein [[Ereignis]] hat, das nicht [[wirklich]] da sein kann. Weil sich dadurch qualitativ eine [[Abstraktion]] von den bestimmten [[Inhalten]] ergibt, ist deren Rückkunft nicht möglich, nicht realisierbar, denn von was abgesehen wurde, kann sich nicht einfach wieder unmittelbar wirklich in [[Beziehung]] zeigen. Es können sich deren [[Regungen]] nur [[abstrakt allgemein]] als [[Erregungen]] darstellen. Hieraus bezog Sigmund Freud die Katgorie der &amp;quot;Triebbesetzung&amp;quot;, die allerdings das Problem der Verdrängung nur naturmythologisch verschleierte. Es geht bei der Auflösung von Verdrängungen nicht um [[Triebe]], sondern ganz im Gegenteil um die Schwierigkeit, auseinandergefallene, bzw. von ihrer Wahrnehmung abgetrennte Inhalte Erinnerungen an einem Ort zu rekonstruieren, der nur eine Brücke zur [[Wahrheit]] bieten kann und von daher vielen möglichen Irrtümern ausgesetzt ist. Je näher die [[Wahrnehmung]] an ihren [[Widersinn]] durch konkretes [[Erleben]] und [[Erfahren]] gebracht werden kann, desto sinnfälliger, weil [[dichter]], lässt sich ein [[Eindruck]] auf verdrängte Inhalte einer [[Selbstentfremdung]] [[beziehen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Abdrängung bestimmter [[Gefühle]] vergangener [[Eindrücke]] kann zunächst zwar kräftigend sein, wenn dabei ein bestimmtes [[Verhalten]] oder auch ein [[Umgang]] ermöglicht wird, der ihre Verarbeitung, also die Abarbeitung der Bedrängung ihrer Eindrücklichkeit durch eine Annäherung an ihr wahres Verhältnis zugänglich wird. Darüber hinaus kann die Wahrnehmung allerdings auch [[reaktionär]] werden, sich solchem Fortschritt verschließen und zu einer Blockade der [[Erkenntnis]] werden, ihren [[wesentlichen]] Inhalt aus der [[Gewissheit]] ihres [[Bewusstseins]] entfernen, wenn sich das Bedürfnis der [[Selbstbeziehung]] dem der [[Wahrnehmung]], also des [[Wahrheit]] nehmen widersetzt und überstellt und sie entgegenwärtigt. Es ist ein Produkt der [[Psyche]] und ihrer [[Absichten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie macht durch die Bestimmung von [[Ereignisse]]n der Wahrnehmung, von ihrer Erlebensweise Verhältnisse wahr, die nicht das sein können, was sie sind, sondern [[wahrmachen]], was sie sein sollen, die darüber hinwegtäuschen, indem sie durch die Herstellung bestimmter [[Ereignisse]] etwas [[wahrhabe]][[n]], was Menschen in dieser Form nicht wahrnehmen können, weil durch die Absichten der Psyche darin etwas wahrgemacht wird, worin ihre [[Absicht]] den Sinn der Wahrnehmung, die Beziehung von [[Empfindung]] und [[Gefühl]], [[umkehrt]] und funktionalisiert (siehe auch [[Verdrängungsmechanismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Entgegenwärtigung]] entsteht aus der [[Entwirklichung]] eines [[Verhältnisses]], das sich widerspricht. Sein [[Grund]] zeigt sich nicht, sondern setzt sich hinter dem Rücken der Beteiligten durch und verlangt nach einer [[Gegenwärtigkeit]], die substanziell grundlos erscheint. [[Vergegenwärtigung]] soll das [[abwesend]] gemachte der Form nach herstellen, ist das zur [[Anwesenheit]] bringen eines abwesenden [[Sinns]], der im [[Gedächtnis]] sein muss, weil er die [[Form]] dieses Verhältnises als bestimmte Form [[wahrhat]], als diese aber nicht [[erkennen]] kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird eine objektive [[Formbestimmung]] dadurch zu einer subjektiven, dass sie in ihrer [[psychisch]] gewordenen [[Absicht]] nach Vergenwärtigung strebt. Was eine [[Seele]] zu ihrer [[Selbstvergegenwärtigung]] nötig hat, wird hierdurch zu einem [[psychischen]] Verhältnis, das sich ihr [[entfremdet]]. Durch den Drang nach deren Vergegenwärtigung, wenn er zum [[Trieb]] wird, wird das [[Gedächtnis]] zum Ort einer negativen Bestimmtheit der Wahrnehmung und vor allem der [[Empfindung]]. Die [[Psychologie]] spricht dann von [[Verdrängung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Psyche]] muss sich zum Erhalt ihrer [[Selbstbehauptungen]] gegen die hierbei störenden Wahrnehmungen verhalten und das ausschließen, was sie in Frage stellen könnte, was sie also wahr hat und nicht wahrnehmen darf, weil ihr hoch entwickelter und in der [[Symbiose]] ihrer [[Selbstbehauptungen]] verselbständigter Narzissmus jeden [[Zweifel]] fürchtet, weil er unbrüchlich, also unbezweifelbar sein muss, denn er gründet gerade darauf, das ihre [[symbiotische Selbstbehauptung]] aus den [[Einverleibungen]] ihrer[[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] zehrt und deren [[Widersprüche]] zugleich aufzulösen hat. Sie entwickelt sich gegensinnig und verschafft sich einen Gegensinn, der die Bedrohung ihrer abstrakten [[Identität]] vorwegnimmt, indem er diese für sich unmöglich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verdrängung einer [[Wahrnehmung]] wird durch diesen Gegensinn betrieben, der als eigenständige Wahrnehmungsform gegen einen Inhalt auftritt, der [[wahr gehabt]] wird, aber nicht [[wahr]] sein soll, um eine [[notwendige]] [[Selbstbehauptung]] nicht zu gefährden. Dieser Gegensinn wird in der [[Absicht]] betrieben, diese Wahrnehmung durch eine [[Vorstellung]] auszuschließen, die sie verstellt und [[verkehrt]]. Er bezieht seine [[Substanz]] aus dem [[abwesenden]] [[Sinn]] einer [[Symbiose]], der durch diese Vorstellung [[vergegenwärtigt]] wird. Es handelt sich also um eine in sich verkehrte [[Selbstvergegenwärtigung]], die sich dadurch [[beweist]], dass es [[Angst]] macht, ihre Absicht zu [[erkennen]]. Diese [[Verkehrung]] zu bearbeiten erfordert die Verarbeitung der Angst als Ausdruck einer [[symbiotischen Selbstbehauptung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede so genannte [[psychische Krankheit]] drückt eine Störung der [[Aufmerksamkeit]] ihrer [[Wahrnehmungen]] aus, die ihre [[Wahrnehmungsidentität]] entstellt. Die [[psychischen]] [[Phänomene]] ihrer Störungen, besonders der [[psychischen Depressionen]] und [[Zwänge]] offenbaren eine nicht gelungene organische Einheit, die [[psychische]] [[Kräfte]] in Gang gesetzt hat, die ihre [[Natur]] [[bestimmen]], die als [[Formbestimmung]] ihrer Einheit eine [[Abstraktion]] ermächtigt haben, die im Nachhinein ihrer Krise ihrer [[Verwirklichung]] vorauseilen, um sie schon [[auszuschließen]], bevor sie entstehen könnte (siehe hierzu auch [[Verdrängung]]). Der [[Grund]] einer jeden Aufmerksamkeitsstörung liegt daher in den Wahrnehmungsverhältnissen, worin das Wahrgenommene dem [[Wahrgehabten]] [[widerspricht]] (siehe hierzu auch [[erzieherische Beziehung]]). So bedrängt z.B. eine [[psychische Depression]] die [[Macht]] einer [[Selbstwahrnehmung]], die ihrem [[Selbstgefühl]] unterliegt, die ihre [[Gefühle]] beherrscht, wenn sie ihre [[Empfindungen]] von sich abstoßen müssen. Und [[Zwangshandlungen]] suchen übermächtige [[Gefühle]] durch ein [[Verhalten]] gegen ihre [[Verhältnisse]] [[auszuschließen]], die ihre [[Empfindungen]] nötig haben. Das [[Leben]] einer [[isolierten]] [[Zwischenmenschlichkeit]] in den [[Lebensburgen]] einer [[burgherrlichen Kultur]] - besonders wo es in [[symbiotische Selbstbehauptungen]] geraten ist - muss die [[Gesellschaftlichkeit]] seiner [[Generationen]] leugnen und verstrickt sich zunehmend in den Blähungen ihrer [[Eindrücke]] und [[Ausdrücke]], ihre [[Wahrnehmung]] durch das [[Erleben]] in ihren Blasen entstellen oder [[verrückt]] machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdrängen kann man etwas oder jemanden, indem man es oder ihn in den Hintergrund drängt, ausschließt oder ersetzt. Es ist lediglich die Art, worin sich die Erzeugung einer [[Abwesenheit]] unterscheidet. Aber seine [[Anwesenheit]], die damit ja nicht ausgeschaltet ist, wirkt dennoch ganz verschieden, je nach dem, in welcher [[Form]] sie fortbesteht. Im Hintergrund wirkt sie durch den Vordergrund hindurch, also durch das, mit was sie verstellt ist. Als Ausgeschlossenes wirkt es durch die Grenzen hindurch, durch die Mauern, die es verheimlichen, unheimlich machen. Im Ersatz wirkt es unmittelbar durch [[Täuschung]], also dadurch, dass es sich als etwas anderes dasrstellt, als es in Wahrheit ist. In diesen Unterschieden wirken die [[Verdängungsmechanismen]], die allerdings etwas ganz anderes sind, als eine Mechanik es sein kann, denn sie stehen in einer [[dialektischen]] Beziehung, in der [[substanziell]] eine Form durch das [[bestimmt]] ist, was sie nicht sein kann und dennoch sein muss, was ihren Inhalt ausmacht (siehe [[Formbestimmung]]). Es ist die doppelte [[Bestimmung]] des [[Verhaltens]], das sich in seinem [[Verhältnis]] verfangen hat, in dem was unmöglich sein kann, obwohl es wahr ist. Es erscheint daher in einer verkehrten Form, in einer [[Verkehrung]] seiner [[Wahrheit]] als [[Täuschung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Grund]] für diese Täuschung ist die durch eine [[Empfindung]] negierte Gefühlsidentität, die durch das ausgeschlossen wird, was darin [[wahrgehabt]] ist. Die [[Psyche]] schließt sich als [[Gedächtnis]] der [[Selbstgefühle]] gegen diese Wahrheit ab, um ein Selbstgefühl zu bewahren, das sich nicht mehr [[bewähren]] kann, das also eine Psyche gegen diese Wahrnehmung [[bewahrheiten]] muss, die durch diese in Frage gestellt ist. Sie erzeugt daher eine &amp;quot;Fehlleistung&amp;quot;, die im Grunde nur ihre eigene Wahrheit alseine Täuschung herrichtet, mit der die Wahrnehmung &amp;quot;reibungslos&amp;quot; intakt zu bleiben scheint, während sie allerding ihre [[Gegenwärtigkeit]] in dem Maße verliert, wie sie hiermit ihre [[Gewissheit]] sich entfremdet. Ihre [[Gegenwart]] wird durch die psychischen [[Absichten]] bestimmt, die sich gegen ihre [[Wahrnehmung]] als [[Ganzes]] richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Beschreibung scheint zunächst der von Sigmund Freud sehr nahe zu stehen. Sie eröffnet aber eine gänzlich andere Erkenntnis: Während Freud die verdrängten Anteile in einem &amp;quot;[[Unbewussten]]&amp;quot; vermutet, liegen sie hier in der Wahrnehmung selbst und damit in dem[[zwischenmenschlichen Verhältnis]], in welchem sie stattfindet. Die Folge hieraus ist, dass die Erkenntnis der Verdrängung unmittelbare Kritik an diesem Verhältnis bewirkt, während bei Freud eine unendliche innerpsychische Vefolgungsjagd aufgenommen wird, die sich Psychonanalyse nennt und die &amp;quot;Klienten&amp;quot; eher an einen damit gestarteten analytischen Prozess bindet, als dass ihm diese oft simple Erkenntnis zu ihrer Emanzipation gereichen kann. Nicht selten wird damit das Verdrängte durch die [[Psychoanalyse]] vertauscht und damit zu einer gedoppelte Verdrängung, also in sich unendlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdrängung ist als kulturspezifischer [[Begriff]] vor allem ein Ausdruck der [[Psychoanalyse]], der den Vorgang eines [[Ausschlusses]] beschreiben will, durch welchen die [[Psyche]] dem wachen [[Bewusstsein]] eine [[Wahrnehmung]] entzieht, die damit aus ihm herausgedrängt wird und dennoch in die [[ausschließlich]] verbliebene Wahrnehmung als [[Unbewusstes]] hineinwirkt. Die Verdrängung richtet sich in dieser Auffassung daher gegen [[Wünsche]], die das Bewusstsein nicht erreichen dürfen, die also nur unbewusst weiterwirken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychoanalyse sieht Verdrängung in einem rein subjektiven Zweck des [[Erlebens]] begründet, nämlich der Unlust-Vermeidung, in welcher aber zur Aufrechterhaltung der Verdrängungsarbeit Energie verbraucht würde. Sie ist hiernach eine zrikulär gewordene Unlust zugunsten einer ihr fremd gewordenen Lust, also nicht durch eine widersprüchliche [[Erkenntnisse]] begründet (siehe hierzu den [[Widerspruch]] von [[Empfindung]] und [[Gefühl]] oder dem [[Wahrnehmen]] und dem [[Wahrhaben]]). Weil die Psychoanalyse in der Verdrängung nicht den [[Ausschluss]] eines unmöglich gewordenen [[Bewusstseins]] objektiv begreift, kann sie auch nicht die Unmöglichkeit einer [[Gewissheit]] in bestimmten [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] auffassen. Deshalb begründet sie eine Verschiebung der verdrängten Wahrnehmungsinhalte in unbewusste Bereiche, die nicht aus den Wirkungen eines [[obejktiven Selbstgefühls]] sich erklären und verändern lassen, sondern lediglich durch Introspektion zugänglich seien. Der [[Begriff]] soll ihr zufolge zugleich die Entstehung von [[Unbewusstem]] beschreiben, das durch [[Verdrängungsmechismen]] abgeschottet würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat handelt sich hierbei um eine [[dialektische]] [[Beziehung]] in einem unmöglich gewordenen Bewusstsein, das sich darin erhält, sich gegen das [[Ausgeschlossene]] zu errichten, also dessen [[Ausschluss]] permanent zu ernmeuern. Das Bewusstsein ist hierbei in einen subjektiven Zirkel verfallen, den es nur auflösen kann, wenn das dem Bewusstsein als Ganzes unmöglich gewordene sich dahin emanzipiert, dass es als seine Not und als [[Notwendigkeit]] einer lebendigen Wahrnehmung in ihrer [[Angst]] wieder eröffnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von daher entspricht die Psychoanalyse durchaus einer wirklichen Problemlage; sie kann diese aber nicht zu einem wirklichen Lebensverhältnis eröffnen, weil es dieses bei ihr nur [[personifiziert]] gibt. Weil das Unbewusste nach dem Verständnis der Psychoanalyse als [[Trieb]] zur Realisierung eines unmöglichen [[Wunsches]] verstanden wird, letztlich als Triebkonflikt, sei seine Abdrängung durch &amp;quot;Ich-Leistungen&amp;quot; nötig, welche die Verdrängungsmechanismen betreiben. Die Verdrängung ist hiernach ein Begriff konflikthaften [[Begehrens]], welcher aufgelöst werden müsse durch Bewusstsein und Selbstdisziplin (Funktionen des sogenannten Über-Ichs). Darin verbirgt sich der Zynismus der Psychoanalyse gegen den [[Schmerz]] der [[Erkenntnis]] (s.a. [[Verzweiflung]]), wie er ihr in der ganzen Fassung des Verhältnisses von [[Bedürfnis]] (Begehren) und [[Wirklichkeit]] (Realität) zugegen und wie er als Zwangsverhältnis von [[Geist]] und [[Sinn]] der ganzen [[Aufklärung]] zu eigen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorgang dessen, was mit Verdrängung gemeint ist, ist duch das [[Wesen]] [[objektiver Gefühle]] zu begreifen. Das sind objektiv verselbständigte Gefühle, welche ihre [[Subjektivität]] im [[Zweck]] von Lebenserhaltungsinteressen als notwendiges [[Mittel]] bestimmt und sich diesen unterworfen und schließlich darin [[aufgehoben]] haben. Ein Mensch, der somit Teile seiner Subjektivität verdrängt hat, lebt im permanenten Konflikt zwischen [[Vergegenwärtigung]] und [[Selbstvergegenwärtigung]]. Sobald die Vergegenwärtigung durch Widerspruch der Selbstvergegenwärtigung bedrängt ist, können sich innere Wesentlichkeiten der [[Seele]] entwickeln, die keine [[Anwesenheit]] haben dürfen. Das macht dann die von [[Freud]] und anderen Autoren der [[Psychoanalyse]] als &amp;quot;Verdrängungsmechanismen&amp;quot; beschriebenen Ansonderlichekeiten des [[seelisch]] begründeten Verhaltens aus. Hier handelt es sich nicht um einen &amp;quot;Triebkonflikt&amp;quot;, welcher den Menschen eine Unangemessenheit ihrer Seele an die Welt zuweist, sondern um einen [[Identität]]skonflikt als Widerstreit zweier [[Wahrheiten]], die nicht gleichzeitig [[anwesend]] sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund hierfür liegt in ihrem Widerspruch, in der [[notwendigen]] Bezogenheit und Ausschließlichkeit ihres [[Leidens]]. Tatsächlich kann solche [[Wahrnehmung]] nur sein, wenn etwas, das sie [[wahrhat]], ausgeschlossen sein muss und nur in der [[Negation]] [[vergegenwärtigt]] werden kann. So wid dem [[Gedächtnis]] das [[Verkehrte]] seiner Erinnerung nur als Verkehrung der [[Wahrnehmung]] erträglich, die in ihrer Wirklichkeit nicht wahr sein darf. Die Seele macht sich darin geltend, dass sie [[Absichten]] verfolgt, welche bestimmte [[Wirkungen]] ausschließen und macht damit für sich wahr (siehe [[Wahrmachen]]), was nicht wahr sein kann. Von daher vollzieht sie selbst eine [[Verrückung]], die ihr den [[Lebensraum]] zurechtrückt, in welchem sie ihre seelische [[Identität]] findet, allerdings mit dem Tribut, dass sie vor ihrer eigenen Wirklichkeitsform selbst [[Angst]] haben muss, weil sie davon [[bestimmt]] wird (siehe auch [[Scheinwelt]]).&lt;/div&gt;</summary>
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