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	<title>Vergegenständlichung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Vergegenst%C3%A4ndlichung&amp;diff=11051&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:54:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-05-07T21:45:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Das praktische Erzeugen einer gegenständlichen Welt, die Bearbeitung der unorganischen Natur ist die Bewährung des Menschen als eines bewußten Gattungswesens, d.h. eines Wesens, das sich zu der Gattung als seinem eigenen Wesen oder zu sich als Gattungswesen verhält. Zwar produziert auch das Tier. Es baut sich ein Nest, Wohnungen, wie die Biene, Biber, Ameise usw. Allein es produziert nur, was es unmittelbar für sich oder sein Junges bedarf; es produziert einseitig, während der Mensch universell produziert; es produziert nur unter der Herrschaft des unmittelbaren physischen Bedürfnisses, während der Mensch selbst frei vom physischen Bedürfnis produziert und erst wahrhaft produziert in der Freiheit von demselben; es produziert nur sich selbst, während der Mensch die ganze Natur reproduziert; sein Produkt gehört unmittelbar zu seinem physischen Leib, während der Mensch frei seinem Produkt gegenübertritt. Das Tier formiert nur nach dem Maß und dem Bedürfnis der Spezies, der es angehört, während der Mensch nach dem Maß jeder Spezies zu produzieren weiß und überall das inhärente Maß dem Gegenstand anzulegen weiß; der Mensch formiert daher auch nach den Gesetzen der Schönheit.&amp;quot; [[(MEW 3, Seite 516*f)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur [[Verdinglichung]] ist Vergegenständichung eine [[Tätigkeit]], die Erzeugung von [[Gegenständen]] durch die [[Fähigkeiten]] und [[Eigenschaften]] der menschlichen [[Wahrnehmung]] und [[Arbeit]]. Vergegenständichung beschreibt den Prozess ihrer Objektivierung, die algemeine Natur der menschlichen Produktion - ganz gleich, was ihre gesellschaftliche Form betrifft. Dabei werden zwar Dinge als Gebrauchsgüter jedweder Art hergestellt (siehe auch [[Gebrauchswert]]), damit aber nicht &amp;quot;[[verdinglicht]]&amp;quot;. Ein [[Ding]] als solches ist als bloße Materie noch lange kein [[Gegenstand]] für den Menschen. Es existiert durch sich selbst schon objektiv und ist also etwas anderes als eine [[Sache]], die für den existiert, der sie geschaffen und nötig hat, weil sie sein [[Gegenstand]] als seine Vergegenständlichung ist. Das [[Produkt]] als [[Sache]] wird nicht erst durch seine [[Nutzung]] zu einem [[Ding]], das es schon ohnedies ist. Es wird als menschlicher Gegenstand für den Menschen produziert und ist von daher immer schon ein menschliche [[Äußerung]], Lebensäußerung von und für Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerung ist Formgebung, Objektivierung, Vergegenständlichung, setzt also [[subjektive]] Inhalte als [[objektive]] [[Form]], ist Produkt einer Lebenstätigkeit, die als Äußeres nach ihrer Äußerung [[Gegenstand]] für das [[Leben]] in seiner Entfaltung sind. Äußerung ist Lebensentfaltung, Erzeugung des Lebens als [[Reichtums]] an Leben und Aneignung des Erzeugnisses. Das Geäußerte steht dem Menschen gegenüber und ist sein [[Gegenstand]], menschliche Gegenständlichkeit, ein Produkt, das von und für Menschen ist. Wenn es nicht als dieses existiert, wenn es nicht als das für sie ist, als was es von ihnen ist, so ich es auch in [[Wahrheit]] dem Menschen äußerlich, ein äußeres [[Ding]], [[Unding]], das in der [[Äußerlichkeit]] seiner [[Form]] zugleich einen eigenen äußeren Zweck als [[Bestimmung]] seiner [[Form]], als [[Formbestimmung]] seiner [[Existenz]]: hat (siehe hierzu [[Entäußerung]]) und von daher eine [[fremde Kraft]], eine [[Entfremdung]] seines Inhalts verwirklicht, ihn verkehrt, eben als [[Verkehrung]] seiner [[Form]], als verkehrte [[Form]] einer [[Scheinwelt]] äußert (siehe hierzu auch [[Warenfetischismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Theodor W. Adorno]] war dies einerlei. Er beschrieb jede Art von Objektivität als eine unwahre Existenz. &amp;quot;Wahr ist nur, was nicht von dieser Welt ist.&amp;quot; (Adorno). Mit dieser Art von religiösem Denken lässt sich immerhin sehr praktosch umgehen. Von daher bezog sich Adorno auf Hegel und Karl Marx. In seiner Philosophie der [[negativen Dialektik]] wollte er sie beide wiedervereinen. So konnte er sich zwar mit marxistischer Terminologie antibürgerlich formulieren, wendete sich aber zugleich hinterrücks gegen das marxistische [[Erkenntnisinteresse]], indem er die marxistische Analyse auf ihre logische Struktur zurückwarf und ihrem sinnlichen Kern enthob. So vertauscht er die natürlichen Inhalte der Marx&amp;#039;sche Analyse mit logischen Konstrukten, machte aus der [[Vergegenständlichung]] des Menschen durch seine [[Arbeit]] eine schlichte [[Verdinglichung]] seines Lebens und stand schon vor aller Analyse mit einer Doktrin der negativen Bestimmtheit der bürgerlichen Lebenverhältnisse parat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Weise ließ sich jeder Vorgang beschreiben, durch den Menschen sich der Kulturmacht von Industrie und Staat beugten, so dass sie durch deren manipulativen Charakter in einen &amp;quot;[[Verblendungszusammenhang]]&amp;quot; geraten wären. Damit wurde der Begriff seiner wirklichen Bedeutung enthoben und in die Psychologie einer [[Kulturkritik]] gewendet, die es für nötig befand die Menschen darauf hinzuweisen, dass sie nichts für sich und um ihre selbst Willen taten, wenn sie für ihren [[Lohn arbeiten]] und an dessen Verhältnissen teilnehmen mussten. Alles schien schon hierdurch &amp;quot;kritisch erklärt&amp;quot; (siehe hierzu z.B. auch [[Kritische Psycholigie]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nur als [[Sache]] existiert die Vergegenständlichung des menschlichen [[Lebens]] in seiner gesellschaftlichen Form. Getrennt von ihrer Erzeugung existiert sie alerdings nur als [[Ware]], als eine [[allgemeine]] Entgegenständlichung des Menschen durch seine [[Sache]], wie sie als allgemeines [[Privateigentum]] für ihn ist (siehe [[Geld]]). Und was er hierfür in seinen [[Gegenstand]] von sich geäußert hat, verliert darin seinen menschlichen Gehalt, die konkrete [[Substanz]] für ein menschliches [[Leben]], sieht von diesem ab (siehe [[Dialektik]]), sodass ihm sein [[verallgemeinertes]] [[Leben]] in dieser [[allgemeine]]n [[Abstraktion]] selbst als ein [[abstrakt Allgemeines]] (siehe auch [[Wertsubstanz]]), das ganz [[gleichgültig]] gegen ihn sich verhält (siehe auch [[Wirklichkeit]]), ihm nur [[fremd]], als eine [[fremde Kraft]]begegnen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese [[Entfremdung]] wird im Himmel philosopischer [[Interpretationen]], in ihrer Abstraktheit gerne selbst wie eine kokrete [[Allgemeinheit]] des Meinens als Vorstellung von einem allgemeinen eigentümlichen Sinn auch als positive [[Gedankenabstraktion]] vermittelt, weil er auf Erden nur zu erspüren, aber kaum wirklich zu entdecken sei (siehe hierzu auch [[Esoterik]]).&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ganz im Gegensatz zur deutschen Philosophie, welche vom Himmel auf die Erde herabsteigt, wird hier von der Erde zum Himmel gestiegen. D.h., es wird nicht ausgegangen von dem, was die Menschen sagen, sich einbilden, sich vorstellen, auch nicht von den gesagten, gedachten, eingebildeten, vorgestellten Menschen, um davon aus bei den leibhaftigen Menschen anzukommen; es wird von den wirklich tätigen Menschen ausgegangen und aus ihrem wirklichen Lebensprozeß auch die Entwicklung der ideologischen Reflexe und Echos dieses Lebensprozesses dargestellt. Auch die Nebelbildungen im Gehirn der Menschen sind notwendige Sublimate ihres materiellen, empirisch konstatierbaren und an materielle Voraussetzungen geknüpften Lebensprozesses. Die Moral, Religion, Metaphysik und sonstige Ideologie und die ihnen entsprechenden Bewußtseinsformen behalten hiermit nicht länger den Schein der Selbständigkeit.&amp;quot; [[(MEW 3, S. 26 f)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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