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	<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Vergeltungstrieb</id>
	<title>Vergeltungstrieb - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Vergeltungstrieb&amp;diff=1310&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:45:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Wo die [[Selbstachtung]] in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] durch [[Selbstverlust]] aufgehoben wurde, sucht die [[Selbstwahrnehmung]] die [[Geltung]] einer [[Wahrheit]] für sich. Diese verlangt aber schon durch sich die allgemeine Gültigkeit einer [[Bewertung]], stellt also die Gültigkeit einer [[Eigenschaft]] als allgemeinen [[Wert]] dar, der in der Lage ist, [[Selbstachtung]] durch [[Selbstwert]] zu ersetzen. Hierbei ist einerseits die [[Allgemeinheit]] des Vorhandenseins allgemeiner [[Lebenswerte]] unterstellt, die eine allgemeine [[Selbstwahrnehmung]] zufrieden stellen können, die sie also durch die [[Kultur]] einer äußerlichen Adäquanz der [[Wahrnehmung]] zufrieden sein lassen (siehe hierzu auch [[heile Welt]]). Zugleich aber wird auch erst mit dieser [[Bewertung]] die allgemeine Gültigkeit eines [[Werts]] hergestellt, an der es dem Einzelnen ermangelt, weil ihm diese äußerlich begegnet. Von daher ist mit dieser [[Geltung]] eine Eigenschaft einerseits [[subjektiv]] hervorgehoben, wird aber allgemein als [[Wert]] durch allgemeine Anerkennung dieser Geltung erzeugt. Dieses [[Geltungsstreben]] existiert daher als Streben nach einem [[Selbstwert]], durch dessen praktische [[gesellschaftliche]] Bestätigung [[allgemeine]] Anerkennung als [[äußerliche]] Gültigkeit, als [[abstrakt allgemeiner]] [[Sinn]] (siehe [[abstrakt menschlicher Sinn]]) der [[Selbstwahrnehmung]] [[gesellschaftlich]] [[objektiv]] wird. Dies macht die Grundlage für das [[Bedürfnis]] nach [[Geltung]] aus, welche das [[Selbstgefühl]] verlangt und ein [[Geltungsbedürfnis]] begründet, um sich im [[Allgemeinen]] [[behaupten]] zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Geltungsstreben]] der Menschen in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] wird kopflos, wenn es [[kulturell ausgegrenzt]] wird, wenn es durch eine gesellschaftliche Kulturmacht ausgewiesen wird. Die Eigenliebe (siehe [[Narzissmus]]), auf die es zielt, verkehrt das [[Selbstgefühl]] zu einem Vernichtungsgefühl, das nun stattdessen die [[Selbstwahrnehmung]] durch einen unsäglichen [[Hass]] antreibt. [[Hass]] ist verbrannte [[Liebe]], das Gefühl einer [[Vernichtung]] durch [[Gleichgültigkeit]], die in ihrer [[Beliebigkeit]] unendlich mächtig erscheint, weil darin das [[Geltungsstreben]] eines ausgeschlossenen [[Selbstgefühls]] verkörpert ist, darin der [[Schmerz]] der gewaltsamen [[Trennung]] einer [[symbiotische Selbstbehauptung]] [[einverleibt]] wurde und nun als Vergeltungsstreben in einer [[schlechten Unendlichkeit]] als [[Vergeltungstrieb]] vorherrscht. Im Hass verbleibt der [[Schmerz]] einer [[narzisstischen]] [[Bezogenheit]], die für sich sinnlos geworden war und keinen [[Sinn]] findet, sinnlich nichts anderes mehr [[empfindet]] als das [[Gefühl]], von ihrem [[Leben]] ausgeschlossen zu sein - und der sich vielleicht auch schon in einer [[Gemeinschaft]] eingeschlossen hat, die eine [[schlechte Negation]] hiergegen verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nicht mehr gelten kann, behält dadurch eine [[nichtige]] [[Geltung]], eine in der [[Negation]] ihrer [[narzisstischen]] [[Selbstwerte]], ihrer [[Selbstveredelung]] verharrende [[Geltung]], die sich nur durch das [[Bedürfnis]] nach Vergeltung äußern kann. Der [[Gegenstand]] der [[narzisstischen]] [[Selbstwahrnehmung]] kehrt sich in eine [[Selbstentfremdung]], die sich nurmehr durch die [[Wahrnehmung]] von [[Vernichtung]] [[befrieden]] kann. Sie muss daher von deren Gründe in ihrer [[Wirklichkeit]] absehen und eine [[Abstraktionsskraft]] entfalten, die sich in [[Depresssionen]] ebenso wie in Aggressionen oder wie beides in einem Gefühl allgemeiner [[Nichtung]] äußert. Der so entstandene Vergeltungstrieb kann darin schließlich auch in einen [[Todestrieb]] übergehen, wie ihn etwa auch schon S. Freud beschrieben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn was die [[Psyche]]betreibt, was ihre [[Absichten]] und Gefühle erreichen können, ist lediglich die Verwirklichung ihrer [[Selbstbezogenheiten]], die sich im Resultat ihrer [[Selbstverwertungen]] wie der personifizierte [[Edelmut]] ihrer [[Absichten]] herausstellen, auch wenn dieser vernichtend ist. Alle zwischenmenschlichen Beziehungen, die ihr vorausgegangen sind, stellen sich darin nicht mehr als bestimmte [[Absicht]], sondern als Orientierung persönlicher Vorlieben und Handlungen dar. Der Anschein eines inneren Individualwesens, das jenseits der gesellschaftlichen [[Verhältnisse]] nun in der selbstbestimmten [[Persönlichkeit]] des Bürgertums als höchste Sinnesform des [[Lebens]] zur [[Geltung]] gelangt zu sein scheint, [[bestimmt]] nun die [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] so, als ob es nichts anderes mehr gebe, als ob die [[Selbstgefühle]] und [[Absichten]] der [[Psyche]] keine Herkunft aus ihren Lebensverhältnissen mehr hätten, weil sie als Status einer Befindlichkeit und eines Befindens, als zwischenmenschliche [[Eigenschaft]] einer [[Person]] auftreten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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