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	<title>Verselbständigung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Verselbst%C3%A4ndigung&amp;diff=1326&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Verselbst%C3%A4ndigung&amp;diff=1326&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:45:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine [[Beziehung]] verselbstandigt sich, wenn und wo ihr [[Inhelt]] selbst zur [[Form]], somit die [[Form]] selbst [[substanziell]] wird und als diese sich [[qualitativ]] wie eine [[Institution]] [[verhält]] (siehe z.B. [[Familie]]). Von daher [[erscheint]] sich auch eine [[Gesellschaft]] durch das [[Verhalten]] im [[Verhältnis]] ihrer [[vereinzelten]] [[Individuen]] als [[info]]einzelne[[Persönlichkeiten]] des öffentlichen [[Rechts]] durch ihr [[Gemenge]] von [[privaten Persönlichkeiten]] als [[Masse]] selbst schon als eine menschliche [[Gesellschaft]] (siehe auch [[Verallgemeinerung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Abstraktionskraft]] ist die [[Wirkung]] einer [[antäußerten]] [[Beziehung]]. Sie entsteht im [[Trieb]] ihres Unfriedens in einer unbefriedigten [[Beziehung]], die sich [[sinnlich]] [[verselbständigt]] hat, die also gewalttätig wird, wo und weil sie [[unsinnig]] geworden, wo sie [[substanziell]] außer sich geraten ist und im [[Trieb]] ihrer [[wesentliche]] [[Lebensäußerung]] entstellt und in ihrer Entstellung entstellt sit, die sie [[verrückt]] macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang stand die [[Abstraktion]], die ihre [[Wirklichkeit]] entzweit, weil sie die [[Inhalte]] auf die [[Substanz]] ihrer [[Beziehungen]] [[reduziert]]. Weil in einem [[abstrakten]] [[Verhältnis]] sich daher die [[Form]] zunehmend entleert, sich von ihrem [[Inhalt]] ablösen muss, [[bestimmt]] sich das mit der [[Trennung]] von [[Form]] und [[Inhalt]] seiner [[Beziehungen]] gespaltene Verhältnis nun auch [[wirklich]] [[abstrakt]]. Das somit veränderte [[Verhältnis]] [[reduziert]] die [[Qualität]] seiner [[Beziehungen]] und [[bestimmt]] schließlich sich selbst über die [[Masse]] ([[Quantität]]) ihrer [[Form]]. Diese entleert nun selbst ihre [[Verhältnisse]] und [[nichtet]] ihre [[inhalte]] durch das [[abstrakte]] [[Verhalten]] ihrer [[Vermittlung]] und wandelt ihre abstrakte [[Substanz]] zum [[Inhalt]] ihrer [[Form]]. Mit ihrer zunehmenden [[Verallgemeinerung]] [[bestimmt]] das schließlich auch die [[Inhalte]] ihrer [[Beziehungen]], die durch ihre [[Form]] (siehe [[Formbestimung]]) verkehren, weil sie durch ihre Allgemeinform selbst auch die [[Verkehrung]] des [[Wesens]] der einzelnen [[Beziehungen]] zu ihren von einander [[isolierten]] [[Inhalten]] betreiben. Das [[abwesende]] [[Wesen]] vermittelt dann das [[anwesende]] un bestimmt seine [[Beziehungen]]. Diese [[Schlussfolgerung]] hat Marx am Beispiel der [[Wertform]] aufgezeigt, wie und warum die [[abstrakt allgemeinen]] [[Beziehungen]] einer [[Äquivalentform]] durch die [[allgemeinen]] [[Bestimmungen]] der Gleichsetzung von [[Waren]], also über ihre an und für sich [[gleichgültige]] [[Vermittlung]] einer im [[Allgemeinen]] [[verselbständigten]] [[Form]]. So entsteht die [[allgemein]] besonderte [[Geldform]], die das [[abstrakt Allgemeine]] der [[Äquivalenzen]] als [[Wert]] der [[Tauschwerte]], die über ihre einfache [[Wertformen]] als [[Preise]] gegen die hierdurch vereinzelten [[Inhalte]] der [[Gebrauchswerte]][[bestimmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo eine [[Form]] sich als [[Form]] für sich hernimmt, deren Beziehungen auf sich beschränkt und zurückwirft, sich selbst aus ihrem [[Dasein]] reflektiert und vereinseitigt (siehe [[Abstraktion]]), da bestärkt sie sich gegen ihren [[Inhalt]] (siehe[[Dialektik]]). Weil sie sich also durch sich selbst außer sich durch eine [[negative Identität]] begründet, hat sie durch ihre Verallgemeineung verdoppelte [[Wirkung]] einer inhaltslose [[Form]] und wird durch seine [[negative Identität]] gegen deren [[Inhalt]]e mächtig, zur [[Formbestimmung]] von [[Inhalten]]. Wenn [[Inhalte]] nicht für sich durch sich sind, sich also nur durch die [[Form]] ihrer [[Natur]], als [[Naturalform]] für sich [[verwirklichen]] können, wenn sie ohne [[Form]] nur [[abwesend]] sind (siehe [[Wesen]]), können sie sich nur über die [[Formbestimmungen]] ihres [[Daseins]], durch die [[Abwesenheit]] ihres [[Wesens]], durch ihre [[Abstraktion]] von sich [[veräußern]], sich [[entäußern]] (siehe [[Entfremdung]]) und so zu einer äußerlichen [[Macht]] gegen ihren [[Inhalt]] werden. Nur in den den[[Formen]] ihres [[Daseins]], nur durch ihre [[Form]] für sich können sie [[wesentlich]] [[erscheinen]]. [[Form]] und [[Inhalt]] [[erscheinen]] in ihrem [[allgemeinen]] [[Verhältnis]] durch einander [[verkehrt]], jedes für sich durch andres, weil durch die [[Formen]] ihrer [[natürlichen]] [[Erscheinung]] deren [[Formbestimmung]] herrscht (siehe hierzu [[Warenfetischismus]]). Sie haben nichts mehr zu erzählen, weil sie für sich selbst auch nur [[als Form]] einer [[fremden]] [[Macht]] für sich selbst (siehe auch [[fremde Kraft]]), also als verdoppelte [[Form]] [[entäußerlicht]] [[da sind]], weil sie sich nurmehr in [[Zahlen]], also rein [[quantitativ]] darstellen lassen (vergleiche hierzu auch die Entstehung von [[Geld]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In der Macht des Geldes, in der Verselbständigung des allgemeinen Tauschmittels, sowohl der Gesellschaft wie den Einzelnen gegenüber, tritt die Verselbständigung der Produktions- und Verkehrsverhältnisse überhaupt am deutlichsten hervor.&amp;quot; [[(MEEW 3, Seite 380)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verselbständigung entsteht also als eine selbständige [[Form]] in einerm [[Verhältnis]], das sich durch die Aufhebung seiner [[Inhalte]] (siehe [[Widerspruch]]) gegen sich selbst gekehrt hat (siehe [[Verkehrung]]), indem es die bloße Form seiner [[Beziehungen]] bestärkt, so dass es sich nur noch in seiner bloßen Substanz darstellen kann. Indem eine inhaltliche Form sich durch jede [[Aufhebung]] ihrer Inhalte in ihrer [[Substanz]] verdoppelt, wird diese [[abstrakt allgemein]] berstärkt und hierdurch selbst zu einer [[Formbestimmung]] (vergleiche hierzu die [[Geldform]]), die sich ihrer Inhalte entzieht, gegen sie gleichgeltend wird (siehe [[Gleichgültigkeit]]) und von ihrer immer unnötiger werdenden Form zehrend Macht über sie gewinnt (siehe z.B. auch das [[Zahlungsmittel]] [[Geld]], wie und warum es im Gegensatz zum [[Kaufmittel]] [[Geld]] zum Subjekt aller Märkte wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Kinder selbständig werden, so stehen sie gegenüber ihren Eltern&amp;quot; auf eigenen Füßen&amp;quot;, sagtr man. Wenn sich aber etwas verselbständigt hebt es sich ab, wird zum Selbstlauf, dreht sich jenseits jeder erkennbaren Begründung um sich selbst und verbraucht seine [[Substanz]] durch die [[Trennung]] von allem, was hierfür Inhaltliche [[Beziehung]] wäre. Es tritt nicht nur aus einem [[Verhältnis]] aus, sondern verhält sich hiergegen im [[Selbstbezug]], bezieht sich [[ausschließlich]] auf sich, wird nicht nur unabhängig, sondern sich selbst [[Grund]] genug, im [[Ausschluss]] seiner Bezogenheiten, also [[isoliert]] zu [[existieren]]. Es ist das Für-Sich-Sein von etwas,, das an und für sich dadurch schon etwas anderes sein müsste als das, was es ist und woher es entstanden ist, das seine [[Beziehung]] verloren hat, deren &amp;quot;[[Schmerz]]&amp;quot; (Hegel) aber in sich und nur für sich fortträgt und damit [[total]] wird (siehe auch [[Totalitarismus]]). Es ist eine Selbständigkeit, die durch eine [[Selbstentfremdung]] entstanden ist und aus der [[Trennung]] zehrt und sich zugleich selbst dabei verzehrt, weil es [[Teil]] von anderem bleibt, und doch für sich [[ganz]] sein muss (siehe auch [[Dialektik]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbständigkeit meint Unabhängigkeit, die [[Beziehung]] aus eigenem Stand, der allerdings immer vieles voraussetzt, vor allem eine Vielfalt von Beziehungen in der [[ganzen]] Welt, die so reichhaltig sind (siehe auch [[Reichtum]]), dass sie sich in vielem erkennen und nicht von ihrem [[Grund]] und Boden sich ablösen, sich nicht [[abtrennen]] müssten. Wo sie aber nur auf sich zurückkommen und somit selbständig [[erscheinen]], werden sie zu einer [[Formbestimmung]] für sich. Es handelt sich in dieser [[Form]] dann um eine sich [[ausschließende]] [[Beziehung]], die selbst [[ausschließlich]] für sich zu bestehen scheint, sich nur selbst bestätigen kann - ein [[Widersinn]] in sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verlangt aber auch, dass ihre [[Ausschließlichkeit]] nur formell ist, ihr [[Inhalt]] also nicht ihre Form selbst ausmacht, sondern sich darin ausschließend, sich selbst also auch als [[Fremdbestimmung]] reflektiert. Verselbständigung von [[Bestimmungen]] setzt eine solche [[Formbestimmung]] voraus, eine Bestimmung durch die Form, die aus [[fremder Kraft]] einen eigenen [[Trieb]] entwickelt, in welcher sie an und für sich so sein kann, wie sie sich auch zu sich verhält. Da dies aber nicht allein durch sich ist, weil die Form ja fremden Inhalt reflektiert, verlängt es eine beständige Erneuerung der [[Substanz]], die diese Form bewahren muss. Von daher gerät eine Selbständigkeit immer irgendwann in [[Not]], weil sie als [[Erscheinung]] vielfältiger Beziehungen und Verhältnisse [[notwendige]] [[Schlussfolgerungen]] betreibt, die sich nur in [[Widersprüchen]] [[verhalten]] und beschließen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Vorgang wird gerne von der [[bürgerlichen]] [[Wissenschaft]] [[ideologisiert]], weil sie meist an den Formbestimmungen festhalten will ([[Ideologischer Begriff]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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