<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Verwertungszwang</id>
	<title>Verwertungszwang - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Verwertungszwang"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Verwertungszwang&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-07T02:25:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Verwertungszwang&amp;diff=11341&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Verwertungszwang&amp;diff=11341&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-04T18:57:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 4. November 2025, 20:57 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l1&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Fixiert man die besondren Erscheinungsformen, welche der sich verwertenden Wert im Kreislauf seines Lebens abwechselnd annimmt, so erhält man die Erklärungen: Kapital ist Geld, Kapital ist Ware. In der Tat aber wird der Wert hier das Subjekt eines Prozesses, worin er unter dem beständigen Wechsel der Formen von Geld und Ware seine Größe selbst verändert, sich als Mehrwert von sich selbst als ursprünglichem Wert abstößt, sich selbst verwertet. Denn die Bewegung, worin er Mehrwert zusetzt, ist seine eigne Bewegung, seine Verwertung – also Selbstverwertung. Er hat die okkulte Qualität erhalten, Wert zu setzen, weil er Wert ist. Er wirft lebendige Junge oder legt wenigstens goldne Eier..&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;(K. Marx, Kapital I, [[MEW 23, Seite 168)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Fixiert man die besondren Erscheinungsformen, welche der sich verwertenden Wert im Kreislauf seines Lebens abwechselnd annimmt, so erhält man die Erklärungen: Kapital ist Geld, Kapital ist Ware. In der Tat aber wird der Wert hier das Subjekt eines Prozesses, worin er unter dem beständigen Wechsel der Formen von Geld und Ware seine Größe selbst verändert, sich als Mehrwert von sich selbst als ursprünglichem Wert abstößt, sich selbst verwertet. Denn die Bewegung, worin er Mehrwert zusetzt, ist seine eigne Bewegung, seine Verwertung – also Selbstverwertung. Er hat die okkulte Qualität erhalten, Wert zu setzen, weil er Wert ist. Er wirft lebendige Junge oder legt wenigstens goldne Eier.. (K. Marx, Kapital I, [[MEW 23, Seite 168)]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Verwertungszwang entsteht in der [[Geldzirkulatioon]], worin [[Kapital]] durch [[Geld]] nur gebildet werden kann, wenn es den [[Wert]] von [[Gebrauchswerten]] in seinem [[Geldumlauf]] zweimal darstellen und einlöst: Einmal beim [[Verkauf]] (W-G) als [[Zahlungsmittel]], und zugleich beim [[Kauf]] (G-W) als[[Kaufmittel]]. Denn seine Funktion als [[Kapital]] bereichert den [[Geldbesitzer]] nur dadurch, dass er zwischen dem [[Warentausch]] zweifach - einmal als [[Verkäufer]] von [[Waren]] und zugleich als [[Käufer]] von gekauften [[Waren]] auftritt, – z.B. als [[Verkäufer]] der [[Produkte]], welche nach dem [[Preise]]Kauf von [[Arbeitszeit]] deren [[Wert]] durch die Funktion der [[Preisbildung]] doppelt realisiert: einmal als [[Maß der Werte]] und zugleich als [[Maßstab der Preise]]. Die [[Gebrauchswerte]] mussten wertmäßig also doppelt so oft gehandelt wie produziert werden. Weil ohnedies [[Geld]] an [[Wert]] verliert und Halden unverkaufter oder vernichteter [[Waren]] bildet (siehe [[Inflation]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Verwertungszwang entsteht in der [[Geldzirkulatioon]], worin [[Kapital]] durch [[Geld]] nur gebildet werden kann, wenn es den [[Wert]] von [[Gebrauchswerten]] in seinem [[Geldumlauf]] zweimal darstellen und einlöst: Einmal beim [[Verkauf]] (W-G) als [[Zahlungsmittel]], und zugleich beim [[Kauf]] (G-W) als[[Kaufmittel]]. Denn seine Funktion als [[Kapital]] bereichert den [[Geldbesitzer]] nur dadurch, dass er zwischen dem [[Warentausch]] zweifach - einmal als [[Verkäufer]] von [[Waren]] und zugleich als [[Käufer]] von gekauften [[Waren]] auftritt, – z.B. als [[Verkäufer]] der [[Produkte]], welche nach dem [[Preise]]Kauf von [[Arbeitszeit]] deren [[Wert]] durch die Funktion der [[Preisbildung]] doppelt realisiert: einmal als [[Maß der Werte]] und zugleich als [[Maßstab der Preise]]. Die [[Gebrauchswerte]] mussten wertmäßig also doppelt so oft gehandelt wie produziert werden. Weil ohnedies [[Geld]] an [[Wert]] verliert und Halden unverkaufter oder vernichteter [[Waren]] bildet (siehe [[Inflation]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l5&quot;&gt;Zeile 5:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 5:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das einzelne Kapital beendet seinen Kapitalumschlag mit einem [[Mehrwert]], den es auf dem Warenmarkt erst [[realisieren]] muss, um ihn tatsächlich als [[Profit]], als relative Erhöhung der [[Preise]], als [[geldwerten]] Ertrag zu [[besitzen]]. Im [[allgemeinen]] [[Verhalten]] der Kapitalisten [[konkurrieren]] sie um diese Preisspanne indem sie die [[Masse]] des hierfür angewandten [[Kapitals]] vergrößern. So treibt jeder den anderen zu einer Aufsummierung seines Vermögens, das ganz allgemein ein im Prinzip endloses [[Wertwachstum]] nötig hat, das zu einem [[Wirtschaftswachstum]] (siehe [[Produktivität]]) pro Umschlagzeit zwingt. Darin werden zum Einen die [[Ressourcen]] monetarisiert, zum Anderen immer mehr [[Geld]] kapitalisisiert. Auf Dauer fressen hierbei die Kaitalumschläge nicht nur das [[Material]] ihrer [[Natur]] auf, sondern auch den [[Wert]], den das Einzelkapital realisieren müsste. Das Einzelkapital kommt aber nach jedem Kapitalumschlag (G-G&amp;#039;) monetär immer nur an seinen Ausgangspunkt zurück, wobei sich sein [[Wert]] im Verhältnis zu seiner [[Masse]] dezimiert, um zugleich seine Produktion zu intensivieren, die mit fortschreitender [[Produktivität]] nicht nur den [[Wert]] der [[Arbeit]] [[reduziert]], sondern zugleich immer mehr [[Kraft]] und [[Material]] (siehe hierzu [[Stoff pro Arbeit]]) für sich nutzen und also anziehen muss, - schon allein um sein Vermögen in seinem [[Wert]] zu erhalten:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das einzelne Kapital beendet seinen Kapitalumschlag mit einem [[Mehrwert]], den es auf dem Warenmarkt erst [[realisieren]] muss, um ihn tatsächlich als [[Profit]], als relative Erhöhung der [[Preise]], als [[geldwerten]] Ertrag zu [[besitzen]]. Im [[allgemeinen]] [[Verhalten]] der Kapitalisten [[konkurrieren]] sie um diese Preisspanne indem sie die [[Masse]] des hierfür angewandten [[Kapitals]] vergrößern. So treibt jeder den anderen zu einer Aufsummierung seines Vermögens, das ganz allgemein ein im Prinzip endloses [[Wertwachstum]] nötig hat, das zu einem [[Wirtschaftswachstum]] (siehe [[Produktivität]]) pro Umschlagzeit zwingt. Darin werden zum Einen die [[Ressourcen]] monetarisiert, zum Anderen immer mehr [[Geld]] kapitalisisiert. Auf Dauer fressen hierbei die Kaitalumschläge nicht nur das [[Material]] ihrer [[Natur]] auf, sondern auch den [[Wert]], den das Einzelkapital realisieren müsste. Das Einzelkapital kommt aber nach jedem Kapitalumschlag (G-G&amp;#039;) monetär immer nur an seinen Ausgangspunkt zurück, wobei sich sein [[Wert]] im Verhältnis zu seiner [[Masse]] dezimiert, um zugleich seine Produktion zu intensivieren, die mit fortschreitender [[Produktivität]] nicht nur den [[Wert]] der [[Arbeit]] [[reduziert]], sondern zugleich immer mehr [[Kraft]] und [[Material]] (siehe hierzu [[Stoff pro Arbeit]]) für sich nutzen und also anziehen muss, - schon allein um sein Vermögen in seinem [[Wert]] zu erhalten:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Sobald der gesamte Kapitalwert, den ein individueller Kapitalist in einem beliebigen Produktionszweig anlegt, den Kreislauf seiner Bewegung beschrieben hat, befindet er sich wieder in seiner Anfangsform und kann nun denselben Prozeß wiederholen. Er muß ihn wiederholen, soll der Wert sich als Kapitalwert verewigen und verwerten. Der einzelne Kreislauf bildet im Leben des Kapitals nur einen Abschnitt, der sich beständig wiederholt, also eine Periode. Am Abschluß der Periode G ... G? befindet sich das Kapital wieder in der Form des Geldkapitals, das die Reihe der Formverwandlungen, worin sein Reproduktions- resp. Verwertungsprozeß einbegriffen ist, von neuem durchläuft. Beim Abschluß der Periode P ... P befindet das Kapital sich wieder in der Form der Produktionselemente, welche die Voraussetzung seines erneuerten Kreislaufs bilden.&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;(K. Marx, Kapital II, [[MEW 24, Seite 156)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Sobald der gesamte Kapitalwert, den ein individueller Kapitalist in einem beliebigen Produktionszweig anlegt, den Kreislauf seiner Bewegung beschrieben hat, befindet er sich wieder in seiner Anfangsform und kann nun denselben Prozeß wiederholen. Er muß ihn wiederholen, soll der Wert sich als Kapitalwert verewigen und verwerten. Der einzelne Kreislauf bildet im Leben des Kapitals nur einen Abschnitt, der sich beständig wiederholt, also eine Periode. Am Abschluß der Periode G ... G? befindet sich das Kapital wieder in der Form des Geldkapitals, das die Reihe der Formverwandlungen, worin sein Reproduktions- resp. Verwertungsprozeß einbegriffen ist, von neuem durchläuft. Beim Abschluß der Periode P ... P befindet das Kapital sich wieder in der Form der Produktionselemente, welche die Voraussetzung seines erneuerten Kreislaufs bilden. (K. Marx, Kapital II, [[MEW 24, Seite 156)]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Wert]] stellt ein [[politisches]] [[Verhältnis]] unterschiedlicher [[Existenzen]] zu einander so dar, wie sie sich als [[gesellschaftlich]] [[gegenständliches]] [[Verhältnis]] vermitteln (siehe hierzu [[Kritik der politischen Ökonomie]]). Verwertung ist die Vernutzung (siehe [[Nutzen]]) eines Menschen, einer Sache oder der [[Natur]], um hieraus einen wertmäßigen Zugewinn, einen [[Mehrwert]] zu beziehen. Verwertung ist also eine [[Wertbildung]], die sich aus der Nutzung ergibt; im Gewinn stellt sich dar, was über den Verschleiß des Nutzobjekts hinaus für den Nutzer entstanden ist. Es versetzt ihn in die Lage, nicht nur einen [[Wert]] zu [[haben,]] sondern auch über die Wertbildung zu bestimmen, also sich selbst in der Verwertung [[fortzubestimmen]]. Was jedoch als [[Wert]] auf der einen Seite zugesetzt wird, entzieht der anderen den [[politischen]] [[Wert]], den sie in ihren [[wirklichen]] [[Lebensverhältnissen]] hat (siehe hierzu [[Verwertungslogik]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[Wert]] stellt ein [[politisches]] [[Verhältnis]] unterschiedlicher [[Existenzen]] zu einander so dar, wie sie sich als [[gesellschaftlich]] [[gegenständliches]] [[Verhältnis]] vermitteln (siehe hierzu [[Kritik der politischen Ökonomie]]). Verwertung ist die Vernutzung (siehe [[Nutzen]]) eines Menschen, einer Sache oder der [[Natur]], um hieraus einen wertmäßigen Zugewinn, einen [[Mehrwert]] zu beziehen. Verwertung ist also eine [[Wertbildung]], die sich aus der Nutzung ergibt; im Gewinn stellt sich dar, was über den Verschleiß des Nutzobjekts hinaus für den Nutzer entstanden ist. Es versetzt ihn in die Lage, nicht nur einen [[Wert]] zu [[haben,]] sondern auch über die Wertbildung zu bestimmen, also sich selbst in der Verwertung [[fortzubestimmen]]. Was jedoch als [[Wert]] auf der einen Seite zugesetzt wird, entzieht der anderen den [[politischen]] [[Wert]], den sie in ihren [[wirklichen]] [[Lebensverhältnissen]] hat (siehe hierzu [[Verwertungslogik]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Entwertung der [[Lebens]] überhaupt stellt sich in der [[Entwertung]] des [[zirkulierenden]] [[Geldes]] dar und verlangt schon von daher nach einer erweiterten [[Reproduktion]] der [[Arbeit]] und erzeugt von daher Einen Verwertungszwang, der in eine Entwertungssprirale übergeht, wenn der gebildete Neuwert die [[Entwertung]] nicht mehr ausgleichen kann und dadurch in eine [[Stagflation]] übergeht und damit die [[Produktivität]] überhaupt mindert und finale [[ökonomische Krisen produziert]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Entwertung der [[Lebens]] überhaupt stellt sich in der [[Entwertung]] des [[zirkulierenden]] [[Geldes]] dar und verlangt schon von daher nach einer erweiterten [[Reproduktion]] der [[Arbeit]] und erzeugt von daher Einen Verwertungszwang, der in eine Entwertungssprirale übergeht, wenn der gebildete Neuwert die [[Entwertung]] nicht mehr ausgleichen kann und dadurch in eine [[Stagflation]] übergeht und damit die [[Produktivität]] überhaupt mindert und finale [[ökonomische Krisen produziert]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Verwertungszwang&amp;diff=1572&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Verwertungszwang&amp;diff=1572&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-08T08:29:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Fixiert man die besondren Erscheinungsformen, welche der sich verwertenden Wert im Kreislauf seines Lebens abwechselnd annimmt, so erhält man die Erklärungen: Kapital ist Geld, Kapital ist Ware. In der Tat aber wird der Wert hier das Subjekt eines Prozesses, worin er unter dem beständigen Wechsel der Formen von Geld und Ware seine Größe selbst verändert, sich als Mehrwert von sich selbst als ursprünglichem Wert abstößt, sich selbst verwertet. Denn die Bewegung, worin er Mehrwert zusetzt, ist seine eigne Bewegung, seine Verwertung – also Selbstverwertung. Er hat die okkulte Qualität erhalten, Wert zu setzen, weil er Wert ist. Er wirft lebendige Junge oder legt wenigstens goldne Eier..&amp;quot; (K. Marx, Kapital I, [[MEW 23, Seite 168)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verwertungszwang entsteht in der [[Geldzirkulatioon]], worin [[Kapital]] durch [[Geld]] nur gebildet werden kann, wenn es den [[Wert]] von [[Gebrauchswerten]] in seinem [[Geldumlauf]] zweimal darstellen und einlöst: Einmal beim [[Verkauf]] (W-G) als [[Zahlungsmittel]], und zugleich beim [[Kauf]] (G-W) als[[Kaufmittel]]. Denn seine Funktion als [[Kapital]] bereichert den [[Geldbesitzer]] nur dadurch, dass er zwischen dem [[Warentausch]] zweifach - einmal als [[Verkäufer]] von [[Waren]] und zugleich als [[Käufer]] von gekauften [[Waren]] auftritt, – z.B. als [[Verkäufer]] der [[Produkte]], welche nach dem [[Preise]]Kauf von [[Arbeitszeit]] deren [[Wert]] durch die Funktion der [[Preisbildung]] doppelt realisiert: einmal als [[Maß der Werte]] und zugleich als [[Maßstab der Preise]]. Die [[Gebrauchswerte]] mussten wertmäßig also doppelt so oft gehandelt wie produziert werden. Weil ohnedies [[Geld]] an [[Wert]] verliert und Halden unverkaufter oder vernichteter [[Waren]] bildet (siehe [[Inflation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einzelne Kapital beendet seinen Kapitalumschlag mit einem [[Mehrwert]], den es auf dem Warenmarkt erst [[realisieren]] muss, um ihn tatsächlich als [[Profit]], als relative Erhöhung der [[Preise]], als [[geldwerten]] Ertrag zu [[besitzen]]. Im [[allgemeinen]] [[Verhalten]] der Kapitalisten [[konkurrieren]] sie um diese Preisspanne indem sie die [[Masse]] des hierfür angewandten [[Kapitals]] vergrößern. So treibt jeder den anderen zu einer Aufsummierung seines Vermögens, das ganz allgemein ein im Prinzip endloses [[Wertwachstum]] nötig hat, das zu einem [[Wirtschaftswachstum]] (siehe [[Produktivität]]) pro Umschlagzeit zwingt. Darin werden zum Einen die [[Ressourcen]] monetarisiert, zum Anderen immer mehr [[Geld]] kapitalisisiert. Auf Dauer fressen hierbei die Kaitalumschläge nicht nur das [[Material]] ihrer [[Natur]] auf, sondern auch den [[Wert]], den das Einzelkapital realisieren müsste. Das Einzelkapital kommt aber nach jedem Kapitalumschlag (G-G&amp;#039;) monetär immer nur an seinen Ausgangspunkt zurück, wobei sich sein [[Wert]] im Verhältnis zu seiner [[Masse]] dezimiert, um zugleich seine Produktion zu intensivieren, die mit fortschreitender [[Produktivität]] nicht nur den [[Wert]] der [[Arbeit]] [[reduziert]], sondern zugleich immer mehr [[Kraft]] und [[Material]] (siehe hierzu [[Stoff pro Arbeit]]) für sich nutzen und also anziehen muss, - schon allein um sein Vermögen in seinem [[Wert]] zu erhalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sobald der gesamte Kapitalwert, den ein individueller Kapitalist in einem beliebigen Produktionszweig anlegt, den Kreislauf seiner Bewegung beschrieben hat, befindet er sich wieder in seiner Anfangsform und kann nun denselben Prozeß wiederholen. Er muß ihn wiederholen, soll der Wert sich als Kapitalwert verewigen und verwerten. Der einzelne Kreislauf bildet im Leben des Kapitals nur einen Abschnitt, der sich beständig wiederholt, also eine Periode. Am Abschluß der Periode G ... G? befindet sich das Kapital wieder in der Form des Geldkapitals, das die Reihe der Formverwandlungen, worin sein Reproduktions- resp. Verwertungsprozeß einbegriffen ist, von neuem durchläuft. Beim Abschluß der Periode P ... P befindet das Kapital sich wieder in der Form der Produktionselemente, welche die Voraussetzung seines erneuerten Kreislaufs bilden.&amp;quot; (K. Marx, Kapital II, [[MEW 24, Seite 156)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wert]] stellt ein [[politisches]] [[Verhältnis]] unterschiedlicher [[Existenzen]] zu einander so dar, wie sie sich als [[gesellschaftlich]] [[gegenständliches]] [[Verhältnis]] vermitteln (siehe hierzu [[Kritik der politischen Ökonomie]]). Verwertung ist die Vernutzung (siehe [[Nutzen]]) eines Menschen, einer Sache oder der [[Natur]], um hieraus einen wertmäßigen Zugewinn, einen [[Mehrwert]] zu beziehen. Verwertung ist also eine [[Wertbildung]], die sich aus der Nutzung ergibt; im Gewinn stellt sich dar, was über den Verschleiß des Nutzobjekts hinaus für den Nutzer entstanden ist. Es versetzt ihn in die Lage, nicht nur einen [[Wert]] zu [[haben,]] sondern auch über die Wertbildung zu bestimmen, also sich selbst in der Verwertung [[fortzubestimmen]]. Was jedoch als [[Wert]] auf der einen Seite zugesetzt wird, entzieht der anderen den [[politischen]] [[Wert]], den sie in ihren [[wirklichen]] [[Lebensverhältnissen]] hat (siehe hierzu [[Verwertungslogik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwertung der [[Lebens]] überhaupt stellt sich in der [[Entwertung]] des [[zirkulierenden]] [[Geldes]] dar und verlangt schon von daher nach einer erweiterten [[Reproduktion]] der [[Arbeit]] und erzeugt von daher Einen Verwertungszwang, der in eine Entwertungssprirale übergeht, wenn der gebildete Neuwert die [[Entwertung]] nicht mehr ausgleichen kann und dadurch in eine [[Stagflation]] übergeht und damit die [[Produktivität]] überhaupt mindert und finale [[ökonomische Krisen produziert]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
</feed>