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	<title>Wachstumszwang - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Wachstumszwang&amp;diff=11084&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:54:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:34:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Wachstumszwang&amp;diff=1350&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:45:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;In der großen Industrie und Konkurrenz sind die sämtlichen Existenzbedingungen, Bedingtheiten, Einseitigkeiten der Individuen zusammengeschmolzen in die beiden einfachen Formen: Privateigentum und Arbeit. Mit dem Gelde ist jede Verkehrsform und der Verkehr selbst für die Individuen zufällig gesetzt. Also liegt schon im Gelde, daß aller bisherige Verkehr nur Verkehr der Individuen unter bestimmten Bedingungen, nicht der Individuen als Individuen war.&amp;quot; ([[MEW 3, S.66)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Bedingung der [[Verwertungslogik]] des Kapitals kann das [[Wirtschaftswachstum]] nur über das Wertwachstum verlaufen. Ein zentrales Argument für das Verständnis der [[Marktwirtschaft]] und ihrem [[Wertwachstum]] ist daher auch die Notwendigkeit des Kapitalismus, über den Bedarf und das Vermögen der Menschen, also über die [[Nachfrage]] hinaus zu produzieren und hierfür [[Arbeitszeit]] und [[Ressourcen]] der [[Natur]] zu verbrauchen. Die Frage, ob dies nur aus einer Gewinnsucht der Kapitalisten, aus dem Drang zum Betrug durch Übervorteilung des Käufers, oder aus der Notwendigkeit eines ökonomischen Widerspruchs der Markt- und Kapitalwirtschaft entspringt, ist zentral für das politische Verhalten hierzu und die Behauptung, dass dies durch staatliche Eingriffe auch leicht zu regeln sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzelkapital kann zwar entscheiden, auf welchem Markt es wachsen kann oder will, aber der Markt im [[Allgemeinen]] treibt alleine schon durch das Geldverhältnis und dem daraus erwachsenden Geldumlauf die [[kurrierenden]] Preise zum wechelseitigen Knockout an, der nur in der Geldform den [[Warentausch]] durch Beschleunigung seiner Umsätze überstehen kann und zum [[Wertwachstum]] treibt (siehe [[Trieb]]). Das erscheint dann als Geld, das sich vermehrt, während die Waren verschwinden und wird mit [[Geldschöpfung]] bezeichnet - so, als ob das [[Geld]] selbst seinen [[Wert]] vermehren könnte (siehe hierzu [[Kapitalfetisch]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses &amp;quot;Argument&amp;quot; betrifft den Geldumlauf auf dem einfachen Warenmarkt wie auch auf dem Markt des Finanzhandelskapitals. Ihm vorausgesetzt ist allerdings, dass Geld eine [[Wertform]] ist, also immer ein [[Quantum]] von menschlicher Arbeit darstellt. Und dem wird mit der Theorie der Geldschöpfung widersprochen, die besagt, dass Geld durch sich selbst, durch geschicktes Verhalten der [[Geldbesitzer]] auf den Finanzmärkten zu gewinnen sei, die völlig abgetrennt von der Produktion, also von der Arbeitswelt sich bewegen. Es ist schwer zu verstehen, wie die [[Preise]] für Geld dessen Wertmenge tatsächlich bestimmen können, wo doch die [[Konkurrenz]] sie immer wieder korrigiert, sie auf ihren Durchschnitt als Wert reduziert (siehe [[Durchschnittsbildung]]). Aber gerade diese Konkurrenz beschränkt die Selbsterneuerung des Kapitals, da es seinen Eigenwert im Durchschnitt auf den real gehandelten Warenwert reduziert, und sich als [[Mehrwert]] des Geldes nur halten kann, wenn sich die [[Konkurrenz]] erneuert. Das verlangt eine Fortwährende [[Mehrproduktion]] nur zu dem Zweck, dass das Kapital sich als selbständige [[Wertgröße]] des Geldes erhalten kann, die auch den [[Geldwert]] als [[Mehrwert]], also als überdurchschnittliche [[Wertgröße]] hält. Nichts ist für die Geldbesitzer wichtiger, als dass sie den Geldwert ihres Vermögens halten, der sich beständig durch die Entwicklung der Märkte reduziert. Die Maschinen sind z.B. schon mit dem Beginn ihres Einsatzes wesentlich weniger wert und daher für den Konkurrenten schon auf dem Gebrauchtmarkt erschwinglicher, wenn der Neugerätemarkt keine Marktvorteile (z.B. durch höhere [[Produktivität]]) beschaffen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich treibt also die [[Konkurrenz]] in der [[Preisbildung]] die Preise auf den Wert der Waren zu, die ihren Wert in der Konsumtion aufbrauchen. Ursprünglich, also in der einfachen Warenzirkulation, zwingt sie ja den Warenhandel zwischen [[Angebot und Nachfrage]] auf seine Wertform, also auf das Quantum, was an menschlicher Arbeit in ihnen steckt, solange sie auf dem Markt sind. Schon durch den &amp;quot;Händewechsel des Geldes&amp;quot;, wie Marx das nennt, stellt es den darin transportierten Wert zunächst zwei mal dar, einmal im [[Kauf]] der Produkte, einmal im [[Verkauf]]. Im zweiten Fall allerdings ist es auf die vorausgesetzte Wertsumme bezogen (siehe [[Sozialprodukt]]), die Geld als reales Allgemeingut vergangender Produktion gesellschaftlich transportiert. Im ersten Fall, beim Kauf von Waren bezieht sich Geld auf das konkrete [[Bedürfnis]] nach einem [[Gebrauchswert]] relativ zu diesem. Indem die gesellschaftliche Entwicklung sich über die Naturalform des Produktentausches hinaus fortgebildet hat, transportiert Geld einen [[Reichtum]] an menschlichen Produkten, der den Wert überhaupt erst wirklich gesellschaftlich existieren lässt, weil es ihn verdoppelt hat, einmal als Gut für den Markt, als [[Kaufmittel]], als Maß des Tauschhandels, einmal als [[Zahlungsmittel]] für den Bedürftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Wachstumszwang&amp;quot; entsteht mit der [[Verwertung]] der [[Arbeitskraft]], weil diese mehr Wert bildet, als sie kostet. Ihr [[Preis]] und ihr [[Wert]] sind gegensätzlich bestimmt. Nicht weil die Kapitalbesitzer Betrüger sind, sondern weil unter marktwirtschaftlichen Bedingungen jede Ware das Wert in zweierlei Hinsicht existiert: Einmal als das, was ihre Produktion an Aufwand kostet, und zugleich das, was sie darüber hinaus durch die Nachfrage an Wert realisiert. Einmal repräsentiert sie den Wert, der die Arbeitskraft reproduziert. Zum anderen stellt sie als Produkt auf dem Markt zugleich eine bestimmte Wertmenge darüber hinaus dar und enthält einen [[Mehrwert]], also den Wert von mehr Produkten (siehe [[Mehrprodukt]]), der erst real wird, wenn sie verkauft, also als Marktpreis realisiert sind und damit das [[Risiko]], das sie enthielten, eingelöst und aufgelöst ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Risiko der Produktion in der Privatwelt der Kapitalverfügung löst sich gesellschaftlich nach dem Warenhandel auf, und beginnt sogleich mit dem Dasein von Geldmengen als Mengen von Mehrwert zu &amp;quot;schwelen&amp;quot;. Der ursprüngliche [[Zins]] stellt diesen als Wertform von Mehrprodukten dar, die als Kapital in die Produktion geworfen werden, bevor sie verkauft sind. Und gerade das verfängt sich durch Kredite, die zunehmend &amp;quot;deckungslos&amp;quot; werden, je weiter sich die Unverkäuflichkeit von Mehrprodukten mangels Geld der Bedürftigen entwickelt. Aus Zins wird Finanzkapital, das selbst nur spekulativ als [[fiktives Kapital]] existiert. Die Krisenmechanismen stellen dies dar und bereinigen das Problem der permanenten Überproduktion der teilweise Wertvernichtung, die den Geldwert, der turbulent geworden war, wieder durch Produktvernichtung oder verschäfte [[Ausbeutung]] oder durch [[Wirtschaftswachstum]], also durch anwachsende [[Produktivität]] der Arbeit stabilisieren (&amp;quot;produktive Zerstörung&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes kann sich also nur soweit entwickeln, wie die Masse des Händewechsels von Geld beim Kauf und Verkauf von Produkten auch die Masse seines Wertes und dessen Realisierung ansteigen lässt. Dies fortzutreiben bedeutet, möglichst viel Geld vor seiner Zerstörung zu &amp;quot;retten&amp;quot;. das macht den Wachstumszwang aus, der damit selbst unendlich bestimmt ist. Solange der Markt die [[Wirtschaft]] bestimmt kann das nicht dauerhaft politisch eingedämmt werden, weil es nur die Geldentwertung, die Inflation totalisieren würde. Von daher wird es unter dieser Bedingung auch keine wirklichen Regularien geben. Die [[Politik]] kann nur hie und da Überschäumungen kompensieren. Das Dilemma der Marktwirtschaft aber bleibt total: Was Schaum, was real ist, kann niemand im Vorhinein beurteilen.&lt;/div&gt;</summary>
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