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	<title>Wahn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:34:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein Wahn ist eine [[entäußerte]] [[Identität]] der [[Wahrnehmung]] (siehe [[Wahrnehmungsidentität]]), die eine innere [[Wahrheit]] aus sich selbst heraus sucht ([[Selbstwahrnehmung]]), die außer sich unmnöglich ist - dem [[Traum]] ganz ähnlich. In der gewähnten [[Wahrheit]] [[ereignet]] sich ein [[Gefühl]], das seine [[Empfindungen]] nurmehr [[interpretieren]] kann als ein inneres [[Ereignis]], weil es seinen [[Körper]] hinter sich gelassen hat. Er bildet sich als ein eigener [[Gedanke]], der sich mit seiner Erwähnung gegen die [[Wahrnehmung]] richtet, weil er sie nicht ertragen kann und daher sich selbst tragen muss. Das [[Denken]] ist hierbei von einem Chaos seiner [[Empfindungen]] beherrscht und muss sich über die [[Wahrnehmung]] [[Sinn]] verschaffen, um ihr einen gewähnten [[Sinn]] zu geben gegen das, was sie nicht fassen kann. Er besteht aus den [[Empfindungen]] absolut gewordener [[Selbstgefühle]], die eine Schutzmacht vor der wirklichen [[Wahrnehmung]] errichten, um die Panik, die sie verursachen würde, durch einen [[Eigensinn]] der Wahrnehmung, durch eine eigene Sensorik abzuwehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer visuelle oder akustische Halluzinationen hat oder seinem Geruchsinn oder Tastsinn nicht mehr trauen kann, versetzt sich ob der Verwirrung, die ihn hierbei überkommen muss, in eine Eigenwelt, die seine innere Wahrmehmung, also das, was hinter allem [[Selbstgefühl]] für ihn [[wahr]] ist und verschafft sich aus ihrem Standort für seine Wahrnehmung innere [[Ereignisse]], die sich gegen die äußeren richten. Es sind Inhalte die einen [[Eigensinn]] aufklären sollen, der in der Wahrnehmung nurmehr als [[Unsinn]] wahrgehabt werden kann. Zum Beispiel spricht in den Stimmen, die auf diese Weise gehört werden, die Macht einer [[Identität]], die sich gegen eine hörigen Wahrnehmung wendet (siehe [[Hörigkeit]]), sich ein Gehör erzeugt für das, was sie nicht hören kann, was aber ihre [[Beziehung]] [[bestimmt]]. Ähnlich kann es dem Geruchsinn ergehen, wenn ein Mensch in einer bestimmten Situation sich und andere nicht riechen, nicht leiden kann. Und wer dem Augenschein erlegen ist, muss dessen Wahrheit als Halluzination erfahren. Der Wahn ist nichts anderes als die [[Wahrnehmung]] einer innerlichen [[Wahrheit]], die von der äußerlichen abgespalten ist, sich gegen ihre [[Entäußerung]] wendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre [[Abstraktionskraft]] ist die [[Wirkung]] einer [[antäußerten]] [[Beziehung]]. Sie entsteht im [[Trieb]] ihres Unfriedens in einer unbefriedigten [[Beziehung]], die sich [[sinnlich]] [[verselbständigt]] hat, die also gewalttätig wird, wo und weil sie [[unsinnig]] geworden, wo sie [[substanziell]] außer sich geraten ist und im [[Trieb]] ihrer [[wesentliche]] [[Lebensäußerung]] entstellt und in ihrer Entstellung entstellt sit, die sie [[verrückt]] macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wahn entsteht aus der [[Kraft]] einer[[entwirklichten]] [[Wahrnehmung]], die suggestiv geworden war und in sie eindringt. [[Suggestion]] erzeugt die [[Macht]] einer entwirklichten Wahrnehmung, einen Sog, der aus einer [[abwesenden]] [[Wahrheit]] entsteht, aus der die Gegenwärtigkeit ihrer ästhetischen [[Verdichtung]] die Wahrnehmung abstrakt bestimmt und ihre [[Reduktion]] im [[Nichtung]]sprozess, also aus einer vernichteten Wahrnehmung heraus das Gewähnte produziert. Es ist die [[Tätigkeit]] eines [[Eindrucks]] im Wahrnehmungsprozess, die entweder mit einer manipulativen [[Absicht]] an sie gerichet wird oder ihrer Bereitschaft hierfür aus vernichteter Wahrheit in ihrer [[Negation]] selbst entspricht und in der [[Wahrnehmung]] deren [[seelische]] [[Bedingung]] veräußert, indem sie diese ihrem [[Gegenstand]] unterstellt. Das Wahrgehabte wird nicht als [[Inhalt]] der Wahrnehmung wahr, sondern aus ihrer [[Form]], aus dem [[Körper]] ihrer Organe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahn kommt eigentlich von Witz und meint schon im Wortursprung so etwas wie Wahnwitz. Das Wähnen hat sprachgeschichtlich damit nicht viel gemein. Im Wahn springt man allerdings tatsächlich über seinen eigenen Schatten, ist dem Witz näher, den etwas hat, als der Sache. Es ist der Witz der Sache, die sich positiv aus einer [[reduzierten]] Wahrnehmung als suggestive [[Selbstwahrnehmung]] über sie erheben kann oder aber den Fortgang ihrer Vernichtung objektiv betreibt, indem sie ihr Unvermögen, [[Wirklichkeit]] wahrzuhaben gegen sich zirkulär potenziert und die Kraft der entwirklichten Wahrnehmung befriedet und erschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahn ist das Geschöpf einer Befriedung, hat aber oft die bloß negative Bedeutung, die den Wortsinn aber eher entstellt und zur aufgeklärten Intervention einer objektiv dünkenden [[Vernunft]] gemahnt. Aber nicht mal der [[Wahnsinn]] hat solche Interventionen nötig und zeugt oft von einer größeren [[Freiheit]] als diese je vermitteln können, weil er eben seinen Witz hat, seine [[Sache]] [[erkennt]], auch wenn und weil er ihre [[Wirklichkeit]] verkennt. Wahn wird meist nur als Versagen gegen die Wirklichkeit begriffen und auch umgangssprachlich ist das Wähnen eher auf ein objektives Unvermögen bezogen, denn auf subjektives. Aber er ist eine durchaus objektive Tätigkeit eines Subjekts, das zu begreifen sucht, dass es aus äußeren Gründen nicht innerlich sein kann, mit einer [[Wahrheit]] leben muss, die nicht sein kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es setzt dies Lebensbedingungen voraus, die nicht wahr sein können oder dürfen, aber Macht haben (z.B. der selbstbezügliche Gerbrauch von Kindern in der [[Familie]]). Wo etwas nicht klar zu sehen, zu erkennen, wahrnehmbar ist, muss es gewähnt werden. Im Wahn wird [[Wahrheit]] gesucht, geahnt oder als [[Wahnsinn]] gewährt, ohne dass dies irgendeine [[Gewissheit]] erlangt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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