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	<title>Wahrnehmen - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:34:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Wahrnehmen&amp;diff=1357&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Wahrnehmen&amp;diff=1357&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:45:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Wahrnehmung unterstellt eine [[Wahrheit]], die gegeben ist und genommen wird, wie sie ist. Als [[gesellschaftliche]] [[Beziehung]] können die Menschen darin also nur finden, was sie in [[Wahrheit]] sind, was sie außer sich von sich [[wahr haben]] und durch einander als [[Wahrheit]] für sich nehmen und für ihr [[Dasein]] [[wahrmachen]], was sie für sich [[empfinden]] und durch Andere von sich [[fühlen]]. In einer Welt, worin die Menschen sich nicht [[gegenständlich]] [[verhalten]], weil sie weder einen [[gesellschaftlichen]] [[Gegenstand]] haben, noch sich auf einen Menschen [[gegenständlich]] [[beziehen]] können, haben sie im Grunde nur noch sich selbst und andere Menschen in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] als [[Material]] ihres [[Lebens]], sich selbst als [[Sinn]] für andere wahr. Wenn aber menschliches Leben - nur weil es geäußert ist - schon [[Gegenstand]] für andere sein muss, kann es sich nicht im [[Verhalten]] zu anderen äußern. So wie es außer sich ist [[verhält]] es sich zu ihnen durch sich selbst im bloßen [[Erleben]], wodurch es zunächst in seiner [[Selbstbezogenheit]] nur durch die [[Form]] ihres [[Daseins]] [[Wirkung]] haben und also auch nur darin [[gesellschaftlich]] [[existieren]] kann. Werden Menschen sich selbst zum [[Gegenstand]], so müssen sie sich daher in ihrer [[Zwischenmenschlichkeit]] zum [[Gegenstand]] ihres [[Erlebens]], sich selbst zur [[objektiven]] [[Form]] ihrer [[Wahrnehmung]] als [[Ganzes]] machen. Und so werden ihre [[Eigenschaften]] zu leiblichen [[Elemente]] ihrer [[zwischenmenschlich]] vergegenständlichten [[Sinne]], die sie sich ebenso [[einverleiben]], wie die [[Gegenstände]] ihrer [[gesellschaftlichen]] [[Bedürfnisse]]. Indem sie hierdurch ihren [[Empfindungen]] einen [[Gegenstand]] ihrer Eigenheiten verleihen, erzeugen sie Gefühle ihrer Selbstwahrnehmung und verkehren über ihre Selbstgefühle, durch die sich ihre [[Zwischenmenschlichkeit]] in ihnen selbst objektiviert, indem sie von ihrer wirklichen [[Beziehung]] absehen muss (siehe [[Abstraktion]]) und sich [[getrennt]] von ihrer [[sachlichen]] [[Wirklichkeit]] [[verselbständigen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Menschen [[wahrnehmen]] entspringt der [[Tätigkeit]] ihrer [[Wahrnehmung]], die für den [[vereinzelten]] Einzelnen nötig ist, um dem [[monadischen]] [[Dasein]] seiner Partikularisaierung zu entkommen. Und sie besteht zunächst aus dem, was sie darin als Mensch für sich finden, was sie in der [[Empfindung]] ihrer eigenen [[Gegenständlichkeit]] von sich und für sich [[wahr haben]] und also auf sich schon [[bezogen]] [[wissen]], wo sie sich ihrer Beziehungen in dern Verhältnissen der Menschen gewiss sind (siehe [[Interesse]]). Für sich werden sie sich selbst schon als [[Gegenstand]] ihres [[Lebens]] gewahr, weil sie darin ihr Leben außer sich [[wahr haben]], für [[wahr]] [[empfinden]], weil dieser auf sie schon bezogen ist, bevor sie ihn [[erfahren]] können, weil er durch seine [[sinnliche]] Gestalt (siehe auch [[Form]]) schon das ist, was sie in ihrem [[Leben]] für sich [[wahrhat]]. Indem sie ihn [[empfindenist er in seinersinnlichen Gewissheitfür sie auch als dieser außer sichgewissobjektiv schon durch sichwahr(siehesinnliche Gewissheit).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahrnehmung]] ist die einzige Grundlage einer [[Wahrheit]], die ihre [[Urteilskraft]] aus ihrem [[Verhältnis]] zu ihrer [[Wirklichkeit]] [[entwickelt]]. Menschen lassen sich leicht [[täuschen]], wenn sie ihre [[Empfindungen]] durch ihre [[Gefühle]] bestimmen lassen und von daher nur [[empfinden]] können, was ihren [[Gefühlen]], bzw. ihrer [[Psyche]] dienlich ist. Von daher hat das [[Gefühl]] in [[Wahrheit]] eine dominante [[Wirkung]] auf die [[Wahrnehmung]] (siehe auch [[Eindruck]]), weil es zwar nicht unbedingt die Urteilskraft, wohl aber die [[Selbstwahrnehmung]] der Menschen bestärkt (siehe auch [[Urteil]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Wahrnehmen]] ist ein Prozess der [[Verwirklichung]] eigener [[Wahrheit]], einem persönlichen [[wahr machen]] dessen, was geboten ist, z.B. wenn man einen Termin wahrnimmt. Man macht hierbei [[wahr]], was schon vor aller [[Erfahrung]] wahr gehabt, [[gewiss]] wird, auch wenn es bislang nicht [[wirklich]] [[anwesend]], nicht sinnlich [[gegenständlich]], wohl aber ausgemacht, aber noch nicht für [[wahr]] genommen wurde. Von da her ist das Wahrnehmen als Prozess der [[Wahrnehmung]] nicht bloße Betrachtung oder passive Aufnahme einer [[Information]], sondern eine [[Tätigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon das bloße Wahrnehmen unterstellt die Wahrnehmungsorgane zur Kognition und einen [[Gegenstand]], der wahrnehmbar ist. Sie unterstellt aber auch eine [[Beziehung]] zu ihm, wenn er nicht gegenständlich wahrnehmbar ist. Es kann alles [[Gegenstand]] der [[Wahrnehmung]] sein, sofern es [[Wirkung]] auf sie hat. Dies wird [[wahr gehabt]], auch wenn es [[abwesend]] ist, sich nur als [[Wirkung]] in der [[Wahrnehmung]] selbst [[vergegenwärtigt]], zur [[Selbstwahrnehmung]] wird. Von daher ist Wahrnehmen nicht unmittelbare wahr; es ist das Nehmen einer [[Wahrheit]], die Bildung von Wahrheit im Prozess der [[Wahrnehmung]], die in ihrer [[Bestimmtheit]] erst abgeschlossen ist, wenn ihre [[Wahrheit]] als [[Erkenntnis]] evident geworden ist und die [[Selbstachtung]] eines Menschen bestätigt und bestärkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahrnehmung]] als solche lebt daher durch die Erneuerung eigener [[Wahrheit]], durch die [[Empfindung]] der [[Lebensäußerungen]] von Mensch und [[Natur]]. Sie setzt die [[gesellschaftliche]] Lebensproduktion voraus, die ihre [[Wahrheit]] in der [[Aneignung]] ihrer [[Gegenstände]] erfährt. [[Wahrnehmung]] lebt also mit der [[Produktion]] des [[Lebens]], mit der [[Sinnbildung]] der [[Natur]] überhaupt, mit der [[Subjektivität]]seines [[objektiven]] [[Seins]], wie es sich in seinem [[geschichtlich]] gewordenn [[Dasein]] [[verwirklicht]] hat. Im [[Lebensraum]] der auf sich selbst [[reduzierten]] [[Kultur]] [[zwischenmenschlicher Verhältnisse]] werden sich die Menschen selbst [[Gegenstand]] ihrer [[Wahrheit]], damit zu einem zwiespätigen [[Dasein]] ihres [[gesellschaftlichen]] [[Lebens]], das im [[Dazwischensein]], in der [[Trennung]] zwischen [[Subjektivität]] und [[Objektivität]] ihrer[[Lebensäußerungen]] durch die Vereinseitigung ihrer [[Kultur]] sich in unendlich vielen Vereinzelungen mitteilt, die ihre [[gegenständliche]] [[Wahrheit]] durch die wechselseitige [[Einverleibungen]] [[zwischenmenschlicher Beziehungen]] [[austauscht]] und von daher zu einer Blase ihrer [[Gewohnheiten]], zu einem Echoraum der [[Täuschungen]] sich selbst verwirklichender [[Gefühle]] wird, die aus einer [[Kultur]] der [[Selbstverwertung]] sich zu einer [[Kultur]] der [[Selbstvergegenwärtigung]] entwickelt, woraus sich schließlich eine [[zwischenmenschliche Gesellschaft]] bildet, in der die Menschen selbst zum [[Material]] ihrer gewöhnlichen [[Wahrnehmung]] geworden sind (siehe [[Systematik der politischen Kultur]]), sich selbst [[Gegenstand]] einer [[Wahrnehmung]] sind, die sich für sie [[gesellschaftlich]] [[vergegenständlicht]] hat, zu ihrer [[gesellschaftlichen]] [[Gewohnheit]] geworden ist (siehe hierzu auch [[Menschenpark]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prozess des Wahrnehmens finden und [[empfinden]] die Menschen ihre [[Bedürfnisse]] in den Produkten ihrer [[Gesellschaft]] (siehe auch [[Arbeit]]) bestätigt, soweit sie sich so objektiv finden können wie jene subjektiv, soweit sie befriedigt sind und zur Ruhe eines immer auch vergänglichen Friedens kommen (siehe [[Befriedgung]]). Darin vereint sich der Mensch mit seinem [[Gegenstand]], als [[Subjekt]] mit seinem [[Objekt]], das so [[subjektiv]] ist, wie jenes [[objektiv]] (mehr hierzu siehe [[Wahrnehmung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Welt, in der die [[Beziehungen]] der Menschen [[gleichgültig]] gegen ihre [[Lebensäußerungen]] bleiben, in der sie keine [[gesellschaftliche]] [[Form]], keine [[Gegenständlichkeit]] erlangen können, müssen sie sich unentwegt [[Geltung]] verschaffen, durch die sie eine [[Form]] für sich gewinnen können. Durch ihr [[Geltungsstreben]] können sie ihre [[persönlichen]] [[Verhältnisse]] gemäß ihrer [[Selbstwahrnehmung]] gestalten und sichern und sich in ihrem [[eigenen]] [[ästhetischen]] Maßstab gegen die Irritationen einströmender [[Täuschungen]] fremder Zusammenhänge und [[Geschichten]] zu vergegenwärtigen. Deshalb sucht eine sich selbst [[ungewisse]], eine [[ohnmächtige]] [[Wahrnehmung]] sich [[rein]] zu halten und zu bereiniigen und sich als eigene [[Wahrheit]] zu behaupten, indem sie sich [[Geltung]] gegen alle fremden [[Eindrücke]] verschafft und aus ihrer [[Selbstwahrnehmung]] eine bleibende [[Gewissheit]] durch das zu beziehen, was die Menschen an einander in ihren [[zwischenmenschlichen Beziehungen]][[wertschätzen]] können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[absolute]] [[Wahrheit]] kann es nicht geben. Die [[Wahrnehmung]] insgesamt verhält sich daher immer schon zwischen [[Subjekt]] und [[Objekt]] der [[Wahrheit]] ihrer [[gegenständlichen]] [[Beziehungen]] und kann darin auch selbst sehr [[widersprüchlich]] werden - besonderss wenn diese [[Beziehungen]] nur noch durch [[Ereignisse]] vermittelt sind (siehe hierzu auch [[Eventkultur]]). Von der [[Empfindung]] her ist die [[Wahrnehmung]] sowohl in [[Inhalt]] als auch der [[Form]] nach [[objektiv]] bestimmt; im Gefühl ist sie zunächst ein ganz [[subjektives]] Gespür für Sinnzusammenhänge, wie sie aus der Geschichte ihrer [[Erfahrungen]] sich gebildet haben (siehe auch [[Lernen]]) und in die [[Fähigkeiten]] des &amp;quot;Wahrheit-Nehmens&amp;quot; eingegangen sind. Während die [[Empfindung]]ihren [[Sinn]] in den [[Gegenständen]] ihrer [[Wahrnehmung]] findet, hat daher das Gefühl auch einen [[Sinn]] für sich. Gefühle entstehen aus [[Empfindungen]], sind aber für sich eine eigene [[Wahrheit]], eine Form der Erkenntnis, die sie aus vielen [[Empfindungen]] heraus in sich tragen und für sich fortbilden. Sie sind [[Empfindung]] und doch nicht [[Empfindung]]. lebendiges [[Bild]] von [[Wahrnehmungen]] und doch nicht wirkliche [[Bildung]], sondern bloße [[Erinnerung]] und oft auch Einbildung, wo sie besonders [[eindrücklich]] sind, weil sie [[fremden]] [[Reizen]] [[gehorchen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Prozess bildet sich die [[Wahrheit]] der [[Erkenntnis]] durch das, was an und in ihrem Gegenstand gefunden und in der vollständigen [[Empfindung]] (= zu Ende finden) des wahrnehmenden Menschen mit dem auch identifiziert ist, was er [[wahr hat,]] und ihm somit in seinem [[Gefühl]] [[gewiss]] wird. Wahrnehmung ist in solchem Zusammenhang wesentlich ein Prozess der [[Identitäts]]bildung im Erkennen der Welt, die Identifizierung dessen, was wahrgenommen wird, mit dem, was Menschen für sich wahr haben oder auch wahr machen können (siehe auch [[Täuschung]]). [[Wahrnehmung]] ist zunächst also die unmittelbare Form der [[Erkenntnis]], eine [[Beziehung]] auf das, was für [[wahr]] genommen und in [[Kenntnis]] versetzt wird. Wo sie aber getäuscht wird, da wird ihr diese [[Beziehung]] genommen. Sie wird als bloße [[Selbstbeziehung]] nicht nur gegen ihren Gegenstand, sondern auch gegen sich selbst [[gleichgültig]] (siehe auch [[Ästhetik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Gleichgültigkeit]] wiederholt sich das Gewöhnliche, dem das Besondere, der besondere Unterschied entzogen ist. Jede Kenntnis hiervon wird durch die Verdopplung der [[Gewohnheiten]] ausgeschlossen, die [[Wahrnehmung]] zum bloßen &amp;quot;Echo&amp;quot; eines darin gleich bleibenden [[Wesens]] und somit ihrer Neugierde beraubt und jeder bestimmten [[Beziehung]] enthoben. Alles Bestimmte verschwindet in der Unterschiedslosigkeit eines unbestimmten [[Verhältnisses]], in einer [[allgemeinen Abstraktiion]] der [[Wahrnehmung]], die meist auch den [[abstrakten]] [[Verhältnissen]] ihres Gegenstand ausgesetzt ist, weil sie sich an die Gleichförmigkeit iher [[Lebensverhältnisse]] gewöhnt hat (siehe auch [[Realabstraktion]]). Weder der wirkliche Gegenstand noch der bestimmte Inhalt der [[Wahrnehmung]] lassen sich in dieser [[Form]] [[erkennen]], wenn sie nur als Ergeinis für wahr genommen wird und somit auch für das [[Denken]] die Wahrnehmung als eine bloße Vorstellung von ihren Zusammenhängen gleichförmig geworden ist, seine Inhalte nur noch idealisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht [[Wahrnehmung]] kompliziert, ihre Inhalte austauschbar, so dass sie diese ebenso leicht vertauschen wie auch als [[Täuschung]] für sich wahmachen und [[verrrückt]] werden kann. So wie etwas nämlich [[subjektiv]] für die [[Wahrnehmung]] als Material einer voraussetzungslosen [[Erkenntnis]] ist, wie es sich anfühlt, wo es zu finden ist, wie es also für die [[Empfindung]] ist, kann es auch [[objektiv]] gleichgültig [[bestimmt]] sein. Wo bestimmte [[Verhältnisse]] sich &amp;quot;gleichgültig gegen ihre Bestimmtheit&amp;quot; (Hegel) entwickeln, bestimmen sie sich durch eine [[Abstraktion]], [[reduzieren]] sie ihre [[Beziehungen]] auch [[wirklich]] auf ihre [[objektive]] [[Substanz]], die darin sich gleich bleibt, sich in ihrer bloßen [[Allgemeinheit]] als [[abstrakt Allgemeines]] in [[Form]] hält (siehe [[Elementarform]]) und sich im [[Allgemeinen]]nur [[abstrakt]] bewahren und bewähren kann. Subjektiv wie objektiv wird hierbei von der bestimmten [[Gewissheit]] ihrer [[Wahrheit]] und [[Wahrnehmung]] abgesehen, und damit auch in ihrer [[Wirklichkeit]] zugleich eine [[Absicht]] [[verwirklicht]], durch die der [[Gegenstand]] der [[Erkenntnis]] als etwas Drittes zu begreifen ist, das weder das eine, noch das andere, aber doch beides in einem ist (siehe auch [[Dialektik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrheit setzt [[Wahrnehmung]] immer schon voraus. Es gibt sie nicht ohne den wahrnehmenden Menschen, ohne menschliche [[Tätigkeit]]. Aber Wahrheit kann man nicht wahrnehmen. Sie ist nicht unmittelbar gegenständlich, also nicht einfach [[objektiv]]. Sie ist auch nicht unmittelbar [[subjektiv]]; man muss sie erkennen, um nicht in [[Not]] gegen das [[eigene]] [[Sein]] zu geraten. Wahrheit ist eine [[Notwendigkeit]] der Wahrnehmung und steht die Frage hiernach an, so zeigt das eine Not der Wahrnehmung gegen ihre Wahrheit. Jede Wahrheitsfrage hat ihren Sinn und Ursprung in der Wahrnehmung. Wo diese Frage aufkommt, ist diese im [[Zwiespalt]]. Und so zeigt hierin die Wahrnehmung, dass sie nicht erkennen kann, was sie als Wahrheit nimmt. Die Wahrheit ist ihr also noch äußerlich, ihre zweifältige Wahrheit. Es kann Wahrnehmung zwar nicht unwahr sein, aber ihre Wahrheit ist nicht durch sie. Wahrheit kann nicht genommen werden, unterscheidet sich daher wesentlich von den [[Gegebenheiten]]. Sie ist genauso in dem, was [[wahr gehabt]] wird. Wahrheit kann nur jeder Mensch für sich finden in der Beziehung von dem, was er wahr hat und dem, was er wahrnimmt. Es liegt weder am Verständnis, noch an der Vernunft, ob etwas wahr ist. Jeder Mensch ist im Grunde nicht verstehbar und unvernünftig . Was der andere Mensch wahrhat, lässt sich nicht in der Wahrnehmung erkennen. Wer Schmerzen hat, ist darin zweifellos anders als der, welcher Schmerzen wahrnimmt, auch wenn beide in derselben Wirklichkeit sich zu einander darin verhalten, der eine vielleicht als Arzt, der andere als Hilfsbedürftiger. Auch ein Blindgeborener ist in gewisser Weise unverstehbar für einen Sehenden und umgekehrt. Nicht nur, weil ihre Wahrnehmung sich unterscheidet, sondern auch, weil sie ihr Leben anders wahrhaben. In der Wahrheit ist jeder Mensch nur für sich wahr. Die Wahrnehmung ist aber noch bloße Form einer Wahrheit, [[Erkenntnis]], die noch nichts über ihren [[Gegenstand]] [[weiß]].Sie ist die [[Elementarform]], worin Erkenntnis ihre Wahrheit hat, ohne sie zu kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrnehmung ist daher schon eine Erkenntnis in einer Welt, worin die [[Beziehungen]] der Menschen nicht unmittelbar in ihrem [[Sein]] mit ihrem [[Sinn]] zusammenfallen, worin nicht alles so wesentlich ist, wie es erscheint (siehe [[Schein]]). Erkenntnis in bloßer [[Form]] jedoch kann nicht sein. Sie in ihrem Sinn sie zu beschreiben ist daher nicht ganz einfach, ist darin doch immer eine Beziehung gegenwärtig, die in ihrer Ungegenwärtigkeit festgehalten wird. Das geht nur, wenn und weil dieser schon [[formbestimmt]] ist. Was ein Mensch wahrnimmt und was er wahrhat, fallen darin auseinander, dass die [[Empfindung]] nicht vollständig wahr sein kann und das Wahrgehabte im [[Gefühl]] verbleibt. Wo deren Bezug nicht [[wirklich]] zu erkennen ist, sind auch die Beziehungen in der Wahrnehmung gespalten. Weil ich ihn [[wahrhabe]], indem ich wahrnehme und nur wahrnehmen kann, was ich nicht wahrhabe, entwickeln sich die Empfindungen nicht von selbst zu Gefühlen, mit denen die Gegenstände der Wahrnehmung ungebrochen erkannt wären. Sie enthalten selbst eine Vermittlung, welche den Wahrnehmungen beständig andere Seiten ihrer Gegenstände eröffnen, je nachdem, was ein Mensch hiervon [[wahrhat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine objektive Wahrnehmung gibt es nicht, weil und sofern sie subjektiv durch das bedingt ist, was ein Mensch [[wahrhat]]. Und indem sie bedingt ist, ist sie auch nicht subjektiv, einfaches Auffassen. Sie ist objektiv und subjektiv in einem. Damit enthält jede Wahrnehmung eine zwiespältige Wahrheit: Wahrnehmung setzt einen äußeren [[Gegenstand]] voraus, also einen Gegenstand, der ein anderes [[Sein]] hat als der wahrnehmende Mensch, und sie hat zugleich die Wahrheit, die ihm durch seine objektive Bestimmtheit gegeben, wie auch dem wahrnehmenden Menschen zu [[eigen]] ist. Ich nehme wahr, was mir eine äußere Wahrheit ist und bin dabei bestimmt von dem, was mir wahr ist. Was ich wahrhabe, kann ich nicht wahrnehmen und was ich wahrnehme, habe ich nicht wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung ist somit die Form von [[Erkenntnis]], die nicht ohne das fortbestehen kann, was ich zugleich [[wahrhabe]], die mich an dessen [[Anwesenheit]] bindet. Sie ist gegenständliche [[Beziehung]] meiner [[Sinne]] in ihrem ganzen [[Sein]], das darin wahr ist, dass ich sie wahrhabe, indem ich etwas wahrnehme, was notwendig anwesend sein muss. Sinn und Sein sind sowohl mein wie anderes, [[Subjekt]] und [[Objekt]] der Wahrnehmung, [[gegenständlicher]] Sinn in subjektivem Sein wie gegenständliches Sein in subjektivem Sinn. Meine Wahrheit, die Identität meines Sinnlichseins ist die [[Erkenntnis]] meiner Wahrnehmung, wie ich sie wahrhabe, also nicht Erkenntnis, die aus der Wahrnehmung resultiert, ihr freigelassenes Resultat ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann einen Gegenstand [[(Sache]] oder Mensch) zunächst einmal nicht be[[urteil]]en. Ich kann ihn also nur wahrnehmen, weil ich ihn wahrhabe, also weil er da ist, und ich ihn für wahr halten muss. Sein [[Dasein]] und meine [[Wahrnehmung]] sind in dem [[Sinn]] identisch, in welchem sie da sind. Noch selbst die äußerlichste Wahrnehmung, die Empfindung des [[Konsums]], ist sich mit dem Gegenstand eins im Glanz der Begierde oder der Lebhaftigkeit des Scheinbaren, der geronnenen Leblosigkeit. In der Wahrnehmung habe ich den [[Sinn]] wahr, in welchem ich die Wahrheit eines [[Gegenstands]] aufnehme, in welchem ich ihn empfinde. Die [[Empfindung]] ist die erste und einfachste Form der Wahrnehmung, worin ich zugleich meinen Sinn wahrhabe. Darin finde ich den Gegenstand so, wie ich ihn wahr finde, wie ich ihn befinde, wie ich ihn fühle. Und wenn mein Befinden sich hiermit begnügt, wenn ich ihn also wahrhaben kann, so mag dies auch die einfache Wahrheit bleiben, gleich, wie bescheiden oder wie tiefsinnig sie ist. Erst wo mein Befinden mir sagt, dass die Empfindung als solche täuscht, nicht als bestimmte Empfindung, wohl aber als gefühlte, wo also mein [[Gefühl]] sich gegen die Empfindung regt, da regt sich auch der [[Zweifel]] meiner Wahrnehmung: Sie kann so nicht wahr sein, wie sie ist. Was ich wahrhabe, muss ich erkennen, um es anders wahrzunehmen, um also eine andere Wahrheit von meinem Gegenstand zu nehmen oder ein anderes Gefühl für ihn zu haben. Der Zweifel erweist einen doppelten Gehalt der Wahrnehmung, in welcher eine doppelte [[Beziehung]] zum Gegenstand sich formuliert. Wäre der Gegenstand selbst doppelt, so ließe er sich darin auch erkennen. In doppelter Beziehung aber ist der Gegenstand zweifelsfrei, wiewohl er zweierlei Bezug zulässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung erweist sich so als Form der [[Erkenntniss]], als notwendige Form, die sich dann als [[Form]] erkennbar macht, wo sich Empfinden und Befinden widerstreitet. Die Entwicklung der Wahrnehmung als Form für sich hängt davon ab, wie sie sich zu anderen Wahrnehmungen verhält, wie sie zum Inhalt zwischenmenschlicher Verhältnisse wird. Deren [[Lebensraum]] bewährt die Wahrnehmung als wechselseitige Wahrheit, als Wahrheit eines [[Raums,]] in welchem sie sich selbst Gegenstand ist. Alle Empfindungsurteile darin sind Be[[urteil]]ung der Gefühle und ihre Wirklichkeit ist so wahr wie ihre Gefühle wirksam sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gefühle sind somit selbst Gegenstand der Empfindungen und bewähren sich durch deren Wirklichkeit. Als Empfindung eines Gefühlsverhältnisses wird das Gefühl zu einem Verhältnis zu sich selbst: Selbstgefühl. Darin bewährt sich jedes Gefühl durch Empfindung, wie sich die Empfindung im Gefühl verwirklicht findet. So entspricht das Wahrnehmen ganz seinem Gegenstand, seiner Selbstvergegenständlichung und hat seine Gegenständlichkeit als eigene Wirklichkeit wahr. Sie hat von sich wahr, was sie durch sich wirklich wahrnimmt und nimmt ungebrochen auf, was sie ist. Selbst wenn dieser Raum des Wahrnehmens sich mit allen anderen Räumen dieser Welt total brechen würde, sie blieb für sich wahr, weil sie sich im Gefühl wahr hat. Aber ihre Wahrheit kann nicht sein, weil sich kein Urteil daraus folgern lässt, weil ihre Selbstverwirklichung keine Wirklichkeit sein kann. In [[Scheinwelten]] wird Wahrnehmung absolut, weil darin wahrgehabt wird, was Empfindung ist. Daran würde Wahrnehmung zerbrechen, sich selbst auflösen, wenn sie nicht den Gegensatz ihres Empfindens und Fühlens selbst vergegenständlichen würde. Die Wahrnehmungsidentität verändert das Wahrnehmen selbst: Es erhält eine [[Absicht]] und redueziert sich auf eine bloße [[Selbstwahnehmung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Selbstwahrnehmung]] kehrt sich die [[Beziehung]] von [[Empfindung]]und [[Gefühl]] um. Während die gegenstöndliche [[Wahrnehmung]] nach der [[Erkennntnis]] von dem sucht, was sie darin [[wahr hat]], was sie an ihrem [[Gegenstand]] findet und für sich als [[wahr]] [[empfindet]], was darin zweifelsfrei von ihr und für sie [[gewiss]] ist, strebt die Selbstwahrnehmung nach einem [[Gefühl]] für sich, das sich in ihren [[Empfindungen]] [[behaupten]] und durchsetzen kann. Hier ist die Folge von Emfindung und Gefühl gerade umgekehrt, weil die Empfindung das Gefühl [[ästhetisch]] auszufüllen hat, dass es [[Selbstgefühl]] werden kann, dass es einen [[Selbstwert]] der [[zwischenmenschlichen]] [[Wahrnehmung]] eibringt und bereichert, um für sich selbst in einer Welt [[Sinn]] zu machen, den es in ihr nicht finden, nicht [[empfinden]] kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebensräume der Wahrnehmung, in denen sie sich gegen ihre Wahrheit, gegen die Welt, die sie wahrhat, absichert und entwickelt, sind die Welten, in denen sie ihre Wahrnehmung wahrmacht: Die Welten der [[Selbstgefühle]], in denen das Befinden zum Raum der Empfindung wird: [[Seele]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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