<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wahrnehmungsidentit%C3%A4t</id>
	<title>Wahrnehmungsidentität - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wahrnehmungsidentit%C3%A4t"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Wahrnehmungsidentit%C3%A4t&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-05T00:26:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Wahrnehmungsidentit%C3%A4t&amp;diff=11091&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Wahrnehmungsidentit%C3%A4t&amp;diff=11091&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-04T18:55:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Wahrnehmungsidentit%C3%A4t&amp;amp;diff=11091&amp;amp;oldid=9657&quot;&gt;Änderungen zeigen&lt;/a&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Wahrnehmungsidentit%C3%A4t&amp;diff=9657&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Wahrnehmungsidentit%C3%A4t&amp;diff=9657&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-02T16:34:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 2. November 2025, 18:34 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l9&quot;&gt;Zeile 9:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 9:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ohne [[Begriff]] der [[Beziehungen]] und [[Gründe]] ihres [[gegenständlichen]] [[Daseines]] bleibt [[Wahrnehmung]] eine bloße Tautologie, die [[schlechte Unendlichkeit]] einer sinnlosen [[Wahrheit]], eine unendliche Vertauschung von [[Empfindungen]] mit [[Gefühlen]], unstete Wechselwirkung einer [[subjektiven Objektivität]] mit einer [[objektiven Subjektivität]], die sich in einer [[abstrakten]] [[Identität]] erschöpfen. Darin bewegt sich lediglich der [[Glaube]] an ihre [[abstrakte]] [[Wirklichkeit]], und diese wird hierdurch zu einer [[verselbständigten]] [[Abstraktion]] ihrer selbst, zum [[abstrakt Allgemeinen]] ihrer Suibstanzlosigkeit (siehe auch [[abstraktes Denken]]). Solche [[Methode]] der [[Erkenntnis]] betreibt lediglich eine Verdopplung ihrer Substanzlosigkeit, wie sie durch [[positivistische]] &amp;quot;Erklärungen&amp;quot; bestens veranschaulicht wird, weil sie darin letztlich nur ihre [[Selbstbezüglichkeit]] [[totalisiert]] (siehe auch [[hermeneutischer Zirkel]]), die letztlich durch ihre [[Angst]] um ihre [[Wahrheit]] in der Bodenlosigkeit ihrer [[Selbstwahrnehmung]], durch ihre [[Lebensangst]] bewegt wird.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ohne [[Begriff]] der [[Beziehungen]] und [[Gründe]] ihres [[gegenständlichen]] [[Daseines]] bleibt [[Wahrnehmung]] eine bloße Tautologie, die [[schlechte Unendlichkeit]] einer sinnlosen [[Wahrheit]], eine unendliche Vertauschung von [[Empfindungen]] mit [[Gefühlen]], unstete Wechselwirkung einer [[subjektiven Objektivität]] mit einer [[objektiven Subjektivität]], die sich in einer [[abstrakten]] [[Identität]] erschöpfen. Darin bewegt sich lediglich der [[Glaube]] an ihre [[abstrakte]] [[Wirklichkeit]], und diese wird hierdurch zu einer [[verselbständigten]] [[Abstraktion]] ihrer selbst, zum [[abstrakt Allgemeinen]] ihrer Suibstanzlosigkeit (siehe auch [[abstraktes Denken]]). Solche [[Methode]] der [[Erkenntnis]] betreibt lediglich eine Verdopplung ihrer Substanzlosigkeit, wie sie durch [[positivistische]] &amp;quot;Erklärungen&amp;quot; bestens veranschaulicht wird, weil sie darin letztlich nur ihre [[Selbstbezüglichkeit]] [[totalisiert]] (siehe auch [[hermeneutischer Zirkel]]), die letztlich durch ihre [[Angst]] um ihre [[Wahrheit]] in der Bodenlosigkeit ihrer [[Selbstwahrnehmung]], durch ihre [[Lebensangst]] bewegt wird.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der [[Glaube]] taugt nur zur [[Moral]]. Und die kann nur in ihrem Recht von und durch sich, in [[Selbstgerechtigkeit]] aufgehen. Dieses aber verlangt im Streit um seine [[Wahrheit]] nach [[Wissen]] und kann nur über dessen Inhalte, über das [[Bewusstsein]] der Menschen als menschliches [[Bewusstsein]] überwunden werden. Ohne dieses haben schon die ursprünglichsten [[Philosophen]], die [[Sophisten]], zu ihrer [[Selbstbehauptung]] ihr [[Wissen]] nicht aus einander gesetzt und vereint, sondern es vor allem gegeneinander abgegrenzt. Die [[Wissenschaften]] entzweien sich seitdem immer wieder in dem, was sie für wahr halten, was als [[bewiesen]] gilt und was nur [[Tatsache]] für sie ist. Und gerne wird die [[Tatsache]] als bloßes Fakt selbst schon zum [[Beweis]] hergenommen, ihre &quot;Empirie&quot; als [[Erkenntnis]] verstanden (siehe hierzu [[Positivismus]]) und dementsprechend hiervon auch nur das hergenommen und ausgesucht, was sich hierfür [[nutzen]] lässt. So gilt die [[Wahrheit]] schon durch eine Wahrnehmungsidentität der Betrachtung, eben so, wie sie durch die Wahrnehmungsorgane und ihre Werkzeuge schon gegeben und [[gewiss]] sein soll.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der [[Glaube]] taugt nur zur [[Moral]]. Und die kann nur in ihrem Recht von und durch sich, in [[Selbstgerechtigkeit]] aufgehen. Dieses aber verlangt im Streit um seine [[Wahrheit]] nach [[Wissen]] und kann nur über dessen Inhalte, über das [[Bewusstsein]] der Menschen als menschliches [[Bewusstsein]] überwunden werden. Ohne dieses haben schon die ursprünglichsten [[Philosophen]], die [[Sophisten]], zu ihrer [[Selbstbehauptung]] ihr [[Wissen]] nicht aus einander gesetzt und vereint, sondern es vor allem gegeneinander abgegrenzt. Die [[Wissenschaften]] entzweien sich seitdem immer wieder in dem, was sie für wahr halten, was als [[bewiesen]] gilt und was nur [[Tatsache]] für sie ist. Und gerne wird die [[Tatsache]] als bloßes Fakt selbst schon zum [[Beweis]] hergenommen, ihre &quot;Empirie&quot; als [[Erkenntnis]] verstanden (siehe hierzu [[Positivismus]]) und dementsprechend hiervon auch nur das hergenommen und ausgesucht, was sich hierfür [[nutzen]] lässt. So gilt die [[Wahrheit]] schon durch eine Wahrnehmungsidentität der Betrachtung, eben so, wie sie durch die Wahrnehmungsorgane und ihre Werkzeuge schon gegeben und [[gewiss]] sein soll.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Damit besteht allerdings auch schon seit den ersten Begründungsversuchen für die [[Wahrheit]] einer [[Erkenntnis]] ein Streit um das [[richtige]] Organ, den richtigen [[Verstand]] und das richtige Wissen - um das [[Erkenntnisinteresse]] überhaupt. Und nur wenn die Menschen sich hierüber offensichtlich grundlos zerstreiten, erkennen sie überhaupt die Frage um das [[Wesen]] ihres [[Erknntnisinteresses]], ihrer [[Wahrheit]] an. Aber gerade die kann nicht dort beantwortet werden, wo sie gestellt wird. Denn sie wird schon anders gestellt, wo die [[Verhältnisse]] anders sind. [[Wahrheit]] ist von daher immer schon Ausdruck unterschiedlich bestimmter [[Existenz]] und erscheint von daher erst mal dem Standpunkt einer bestimmten Existenzweise entnommen, einer [[Klasse]] von eigener [[Gewissheit]] (siehe auch [[Selbstgewissheit]]) und einem dem entsprechenden [[Klassenbewusstsein]].  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Damit besteht allerdings auch schon seit den ersten Begründungsversuchen für die [[Wahrheit]] einer [[Erkenntnis]] ein Streit um das [[richtige]] Organ, den richtigen [[Verstand]] und das richtige Wissen - um das [[Erkenntnisinteresse]] überhaupt. Und nur wenn die Menschen sich hierüber offensichtlich grundlos zerstreiten, erkennen sie überhaupt die Frage um das [[Wesen]] ihres [[Erknntnisinteresses]], ihrer [[Wahrheit]] an. Aber gerade die kann nicht dort beantwortet werden, wo sie gestellt wird. Denn sie wird schon anders gestellt, wo die [[Verhältnisse]] anders sind. [[Wahrheit]] ist von daher immer schon Ausdruck unterschiedlich bestimmter [[Existenz]] und erscheint von daher erst mal dem Standpunkt einer bestimmten Existenzweise entnommen, einer [[Klasse]] von eigener [[Gewissheit]] (siehe auch [[Selbstgewissheit]]) und einem dem entsprechenden [[Klassenbewusstsein]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;So müssen z.B. Soldaten unter Kampfbedingungen unentwegt damit rechnen, dass ihr [[Leben]] schnell beendet ist, wenn sie nicht darum kämpfen. Entscheidend ist, dass nur der überlebt, der den Gegener vernichtet. Soldaten verlieren daher auch schnell die gewohnten [[Gewissheiten]] ihres [[Lebens]], ihrer [[Wahrnehmung]] und [[Selbstwahrnehmung]]. Sie müssen mit dem [[Tod]] leben können, schneller und mächtiger sein, als die Feinde, immer bereit zum Töten ohne konkretes Wissen um die [[Gründe]] ihrer lebensgefährlichen Konfrontation, dem Gegenübersein zu anderen Menschen, die sich von ihnen kaum unterscheiden. Und oft haben sie auch massive Schwierigkeiten mit dem, was danach kommt wenn es vorbei ist, was sie in Friedenszeiten mit ihrem [[Leben]] anfangen können sollen. Die Texte von Soziologen wie z.B. Jan Phillip Reemtsma, die Studien über die Wahrnehmungsprobleme ehemaliger Wehrmachtssoldaten nach dem 2. Weltkrieg angetrieben haben, belegen dass die Veränderungen der Wahrnehmungsidentität unter wesentlich veränderten Überlebensbedingungen zu einem wesentlichen Problem des ganzen Menschen werden kann.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;So müssen z.B. Soldaten unter Kampfbedingungen unentwegt damit rechnen, dass ihr [[Leben]] schnell beendet ist, wenn sie nicht darum kämpfen. Entscheidend ist, dass nur der überlebt, der den Gegener vernichtet. Soldaten verlieren daher auch schnell die gewohnten [[Gewissheiten]] ihres [[Lebens]], ihrer [[Wahrnehmung]] und [[Selbstwahrnehmung]]. Sie müssen mit dem [[Tod]] leben können, schneller und mächtiger sein, als die Feinde, immer bereit zum Töten ohne konkretes Wissen um die [[Gründe]] ihrer lebensgefährlichen Konfrontation, dem Gegenübersein zu anderen Menschen, die sich von ihnen kaum unterscheiden. Und oft haben sie auch massive Schwierigkeiten mit dem, was danach kommt wenn es vorbei ist, was sie in Friedenszeiten mit ihrem [[Leben]] anfangen können sollen. Die Texte von Soziologen wie z.B. Jan Phillip Reemtsma, die Studien über die Wahrnehmungsprobleme ehemaliger Wehrmachtssoldaten nach dem 2. Weltkrieg angetrieben haben, belegen dass die Veränderungen der Wahrnehmungsidentität unter wesentlich veränderten Überlebensbedingungen zu einem wesentlichen Problem des ganzen Menschen werden kann.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Was unter dem [[Begriff]] &quot;posttraumatische Belastungsstörungen&quot; bekannt geworden ist, beschreibt die oft noch umfassenderen, weil länger wirkenden Lebensvernichtungen im Überleben, die zerstörerischen Lebenshaltungen und [[Selbstwahrnehmungen]], mit denen Psychologen und Psychiater auch in Friedenszeiten konfrontiert wurden. Aber die sind nichts Ungewöhnliches überhaupt. Es wird unter den [[Traumata]] wesentlicher Vernichtungserfahrungen lediglich besonders deutlich, dass [[Wahrnehmung]] kein selbständiger, unabhängiger Prozess der [[Erkenntnis]] ist, indem er schon unter außergewöhnlichen [[Bedingungen]] seine Herkunft und Gründe nicht leugnen kann. Den über alle Erfahrung erhabenen frei entscheidenden Menschen der [[Aufklärung]] gibt es offenbar nicht [[wirklich]].  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Was unter dem [[Begriff]] &quot;posttraumatische Belastungsstörungen&quot; bekannt geworden ist, beschreibt die oft noch umfassenderen, weil länger wirkenden Lebensvernichtungen im Überleben, die zerstörerischen Lebenshaltungen und [[Selbstwahrnehmungen]], mit denen Psychologen und Psychiater auch in Friedenszeiten konfrontiert wurden. Aber die sind nichts Ungewöhnliches überhaupt. Es wird unter den [[Traumata]] wesentlicher Vernichtungserfahrungen lediglich besonders deutlich, dass [[Wahrnehmung]] kein selbständiger, unabhängiger Prozess der [[Erkenntnis]] ist, indem er schon unter außergewöhnlichen [[Bedingungen]] seine Herkunft und Gründe nicht leugnen kann. Den über alle Erfahrung erhabenen frei entscheidenden Menschen der [[Aufklärung]] gibt es offenbar nicht [[wirklich]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&quot;Die materialistische Lehre, daß die Menschen Produkte der Umstände und der Erziehung, veränderte Menschen also Produkte anderer Umstände und geänderter Erziehung sind, vergißt, daß die Umstände eben von den Menschen verändert werden und daß der Erzieher selbst erzogen werden muß. Sie kommt daher mit Notwendigkeit dahin, die Gesellschaft in zwei Teile zu sondern, von denen der eine über der Gesellschaft erhaben ist. (Z. B. bei Robert Owen.)&quot; (3. Feuerbachthese, in [[MEW 3, Seite 5)]]  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&quot;Die materialistische Lehre, daß die Menschen Produkte der Umstände und der Erziehung, veränderte Menschen also Produkte anderer Umstände und geänderter Erziehung sind, vergißt, daß die Umstände eben von den Menschen verändert werden und daß der Erzieher selbst erzogen werden muß. Sie kommt daher mit Notwendigkeit dahin, die Gesellschaft in zwei Teile zu sondern, von denen der eine über der Gesellschaft erhaben ist. (Z. B. bei Robert Owen.)&quot; (3. Feuerbachthese, in [[MEW 3, Seite 5)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das wesenseigene [[Erkenntnisinteresse]] des [[bürgerlichen Subjekts]] hat keinen monokausalen &amp;quot;guten Kern&amp;quot;, der von einer &amp;quot;schlechten Umwelt&amp;quot; bedroht, bedrängt und verkehrt wird (siehe hierzu auch den [[Verblendungszusammenhang]] bei [[Adorno]]). Und es ist auch nicht wesentlich der Wolf der anderen, wie es Hobbes beschreibt. Es ist immer zunächst ein Resultat seiner individuellen wie gesellschaftlichen [[Geschichte]] und ihrer [[Bedingtheit]], aus der es sich nicht so einfach durch metaphysische Spitzfindigkeiten seiner [[Selbsterkenntnisse]] [[emanzipieren kann. Deutlich wird dabei aber, dass es schon durch dieUmständeder Wahrnehmung, denBedingungenderSelbstwahrnehmungselbst schon negative oder positive Bestrebungen gibt, die sie außerstande versetzen, auf eine allgemein vermittelbare gesellschaftliche Wahrheit zurückzukommen. Dasbürgerlichen Subjektist und bleibt eben derKleinbürger, der seinen Himmel auf Erden haben will, und der seine Tugenden gegen dasBöseder Welt zu wenden sucht und für seinen Frieden jeden Krieg riskiert. Die Tugenden des Friedens sollen den kriegerischen Tugenden der Verderbnis, der Raubsucht, Gewalt und List aufewig(sieheReligion) widerstehen (siehe hierzu auchheile Welt).]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das wesenseigene [[Erkenntnisinteresse]] des [[bürgerlichen Subjekts]] hat keinen monokausalen &amp;quot;guten Kern&amp;quot;, der von einer &amp;quot;schlechten Umwelt&amp;quot; bedroht, bedrängt und verkehrt wird (siehe hierzu auch den [[Verblendungszusammenhang]] bei [[Adorno]]). Und es ist auch nicht wesentlich der Wolf der anderen, wie es Hobbes beschreibt. Es ist immer zunächst ein Resultat seiner individuellen wie gesellschaftlichen [[Geschichte]] und ihrer [[Bedingtheit]], aus der es sich nicht so einfach durch metaphysische Spitzfindigkeiten seiner [[Selbsterkenntnisse]] [[emanzipieren kann. Deutlich wird dabei aber, dass es schon durch dieUmständeder Wahrnehmung, denBedingungenderSelbstwahrnehmungselbst schon negative oder positive Bestrebungen gibt, die sie außerstande versetzen, auf eine allgemein vermittelbare gesellschaftliche Wahrheit zurückzukommen. Dasbürgerlichen Subjektist und bleibt eben derKleinbürger, der seinen Himmel auf Erden haben will, und der seine Tugenden gegen dasBöseder Welt zu wenden sucht und für seinen Frieden jeden Krieg riskiert. Die Tugenden des Friedens sollen den kriegerischen Tugenden der Verderbnis, der Raubsucht, Gewalt und List aufewig(sieheReligion) widerstehen (siehe hierzu auchheile Welt).]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;„Nun sind sicher beide Sätze wahr: Der Mensch ist ein Gott für den Menschen, und: Der Mensch ist ein Wolf für den Menschen; jener, wenn man die Bürger untereinander, dieser, wenn man die Staaten untereinander vergleicht. Dort nähert man sich durch Gerechtigkeit, Liebe und alle Tugenden des Friedens der Ähnlichkeit mit Gott; hier müssen selbst die Guten bei der Verdorbenheit der Schlechten ihres Schutzes wegen die kriegerischen Tugenden, die Gewalt und die List, d. h. die Raubsucht der wilden Tiere, zu Hilfe nehmen.“ (Hobbes)  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;„Nun sind sicher beide Sätze wahr: Der Mensch ist ein Gott für den Menschen, und: Der Mensch ist ein Wolf für den Menschen; jener, wenn man die Bürger untereinander, dieser, wenn man die Staaten untereinander vergleicht. Dort nähert man sich durch Gerechtigkeit, Liebe und alle Tugenden des Friedens der Ähnlichkeit mit Gott; hier müssen selbst die Guten bei der Verdorbenheit der Schlechten ihres Schutzes wegen die kriegerischen Tugenden, die Gewalt und die List, d. h. die Raubsucht der wilden Tiere, zu Hilfe nehmen.“ (Hobbes)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;So auch der [[Lebenstrieb]], den S. Freud als grundlegenden Antrieb der menschlichen [[Psyche]] und der individuellen wie auch der allgemeinen [[Geschichte]] unterstellt hatte. Er musste angesichts der [[Eindrücke]] vor, in und nach den Weltkriegen seine Einsichten in die menschliche [[Psyche]] relativieren und mit einem [[Todestrieb]] konfrontiert verstehen, der nach seiner Auffassung in jedem einzelnen Menschen verwurzelt sei. Und damit geriet ihm alles, was an seiner anfänglich [[emanzipatorisch]] gemeinten [[Psychoanalyse]] und ihrer metaphysischen Grundlagen befreiend erschienen war, zu einer dionysischen Katastrophe, die sein [[Lustprinzip]] gnadenlos relativierte - bzw. &quot;null und nichtig&quot; machte.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;So auch der [[Lebenstrieb]], den S. Freud als grundlegenden Antrieb der menschlichen [[Psyche]] und der individuellen wie auch der allgemeinen [[Geschichte]] unterstellt hatte. Er musste angesichts der [[Eindrücke]] vor, in und nach den Weltkriegen seine Einsichten in die menschliche [[Psyche]] relativieren und mit einem [[Todestrieb]] konfrontiert verstehen, der nach seiner Auffassung in jedem einzelnen Menschen verwurzelt sei. Und damit geriet ihm alles, was an seiner anfänglich [[emanzipatorisch]] gemeinten [[Psychoanalyse]] und ihrer metaphysischen Grundlagen befreiend erschienen war, zu einer dionysischen Katastrophe, die sein [[Lustprinzip]] gnadenlos relativierte - bzw. &quot;null und nichtig&quot; machte.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Menschen unterscheiden sich eben nicht nur durch ihre Herkunft, [[Klasse]], Alter oder Geschlecht, sondern auch in dem, was für sie als wahr gilt, was sie zwischen [[Wahrheit]] und [[Täuschung]] unterscheiden. Immerhin entsteht durch alles, was ihre [[Wahrnehmung]] mit sich identisch werden lässt die entscheidende [[Substanz]] der [[Sinnbildung]] und des darauf gründenden Urteilskraft, den [[Verstandes]], der Urteilskraft des [[Gefühls]] in einer Welt, in der die [[unmittelbare]] [[Gewissheit]], die wahre [[Selbstgewissheit]] des [[Lebens]] unentwegt gebrochen wird. Die Empathie hierfür wird daher in einem wie [[selbstverständlich]] scheinenden [[Dasein]] (siehe auch [[Scheinwelt]]) zersetzt, welches die [[Empfindungen]] der Menschen nur [[abstrakt]] zusammenführt (siehe auch [[abstrakt menschlicher Sinn]]) und sie durch den [[Glauben]] an ihre [[Ewigkeit]] ersetzt. Darin wird es unmöglich ihnen dessen wahre Zusammenhänge zu eröffnen, die ihre [[Seelen]] aus den dumpfen Ahnungen ihrer naturgetrübten Gedankenwelt heraustreibt und zu einem menschlichen [[Bewusstsein]] [[emanzipiert]]. Denn nur dieses kann die gesellschaftliche Voraussetzung und der [[Inhalt]] eines menschliche [[Selbstbewusstseins]] sein. Und von da her hat dies strenge Folgen für jegliche &quot;Informationsverarbeitung&quot; in allen Lebensbereichen, den [[persönlichen]], [[zwischenmenschlichen]] und [[politischen]] überhaupt.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Menschen unterscheiden sich eben nicht nur durch ihre Herkunft, [[Klasse]], Alter oder Geschlecht, sondern auch in dem, was für sie als wahr gilt, was sie zwischen [[Wahrheit]] und [[Täuschung]] unterscheiden. Immerhin entsteht durch alles, was ihre [[Wahrnehmung]] mit sich identisch werden lässt die entscheidende [[Substanz]] der [[Sinnbildung]] und des darauf gründenden Urteilskraft, den [[Verstandes]], der Urteilskraft des [[Gefühls]] in einer Welt, in der die [[unmittelbare]] [[Gewissheit]], die wahre [[Selbstgewissheit]] des [[Lebens]] unentwegt gebrochen wird. Die Empathie hierfür wird daher in einem wie [[selbstverständlich]] scheinenden [[Dasein]] (siehe auch [[Scheinwelt]]) zersetzt, welches die [[Empfindungen]] der Menschen nur [[abstrakt]] zusammenführt (siehe auch [[abstrakt menschlicher Sinn]]) und sie durch den [[Glauben]] an ihre [[Ewigkeit]] ersetzt. Darin wird es unmöglich ihnen dessen wahre Zusammenhänge zu eröffnen, die ihre [[Seelen]] aus den dumpfen Ahnungen ihrer naturgetrübten Gedankenwelt heraustreibt und zu einem menschlichen [[Bewusstsein]] [[emanzipiert]]. Denn nur dieses kann die gesellschaftliche Voraussetzung und der [[Inhalt]] eines menschliche [[Selbstbewusstseins]] sein. Und von da her hat dies strenge Folgen für jegliche &quot;Informationsverarbeitung&quot; in allen Lebensbereichen, den [[persönlichen]], [[zwischenmenschlichen]] und [[politischen]] überhaupt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Alles, was ihre lebendige [[wahrnehmung (siehe auchtote Wahrnehmung) ausmacht, ist dieWahrheitihrerWahrnehmungfür sich, das für wahr nehmen ihresLebensund seinerGründein dieser Welt in ihrerGeschichteundGegenwart. Was für die einen einGlaubean das Glück auf Erden oder an einenGottder Schöpfung oder an das Vaterland ihresHeilsist, mag für die anderen einGlaubean die &amp;quot;FreiheitderWissenschaft&amp;quot;, an dieVernunfteines Weltgeistes oder an die Botschaften des Internets, der Werbung, den Weltuntergang usw. sein. Letztlich bestehen ihreErkenntnissedaraus, was sich ihnen alsWahrheitfür ihrLebeneröffnet hat, was für sie sich über dessen verschiedene Momente als das bewahrt hat, was für sie gültig geworden ist, was Geltung in ihrem Lebensbereich bekommen hat, die soallgemeinwie aucheinzelnstimmig ist und sich über ihreStimmungenhinweg erheben kann. Eine Wahrnehmungsidentität ist von da her dieWahrheiteinerWahrnehmung, wie sie sich im Lebenszusammenhang der Menschen bewährt und bewahrt und sich darin durch dieUmständeihrer gesellschaftlichen oderzwischenmenschlichen Beziehungenerschlossen hat oder auch verschlossen bleibt. Es ist, was sich alsGanzesauch in einer gebrochenenWahrnehmungerwiesen hat, auch für das gilt, das nicht wahrnehmbar ist.]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Alles, was ihre lebendige [[wahrnehmung (siehe auchtote Wahrnehmung) ausmacht, ist dieWahrheitihrerWahrnehmungfür sich, das für wahr nehmen ihresLebensund seinerGründein dieser Welt in ihrerGeschichteundGegenwart. Was für die einen einGlaubean das Glück auf Erden oder an einenGottder Schöpfung oder an das Vaterland ihresHeilsist, mag für die anderen einGlaubean die &amp;quot;FreiheitderWissenschaft&amp;quot;, an dieVernunfteines Weltgeistes oder an die Botschaften des Internets, der Werbung, den Weltuntergang usw. sein. Letztlich bestehen ihreErkenntnissedaraus, was sich ihnen alsWahrheitfür ihrLebeneröffnet hat, was für sie sich über dessen verschiedene Momente als das bewahrt hat, was für sie gültig geworden ist, was Geltung in ihrem Lebensbereich bekommen hat, die soallgemeinwie aucheinzelnstimmig ist und sich über ihreStimmungenhinweg erheben kann. Eine Wahrnehmungsidentität ist von da her dieWahrheiteinerWahrnehmung, wie sie sich im Lebenszusammenhang der Menschen bewährt und bewahrt und sich darin durch dieUmständeihrer gesellschaftlichen oderzwischenmenschlichen Beziehungenerschlossen hat oder auch verschlossen bleibt. Es ist, was sich alsGanzesauch in einer gebrochenenWahrnehmungerwiesen hat, auch für das gilt, das nicht wahrnehmbar ist.]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l31&quot;&gt;Zeile 31:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 31:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Allerdings ist die [[Wahrheit]] der Wahrnehmung davon abhängig, was sie aus ihrer [[sinnlichen Gewissheit]] auf das [[beziehen]] kann, was nicht da ist, was nicht als das da ist, als was es erscheint (siehe auch [[Dasein]]). Durch die [[Abwesenheit]] ihrer Lebenszusammenhänge entsteht sonst für die Menschen ein [[Zustand]] der [[Wahrnehmung]], an dem sie [[zweifeln]] oder auch verzweifeln müssen, weil sie an etwas [[leiden]] das sie nicht leiden können, weil es in ihren [[Selbstwahrnehmungen]] keinen Platz hat, keinen [[Raum]] gewinnen kann, weil es keinen [[Körper]] für sich hat, und durch sich, durch die [[Form]] seiner Existenz [[isoliert]] ist und gegen ihre entleerte [[Selbstgewissheit]] auf sich verworfen wurde und mit der Auflösung ihrer [[symbiotischen Selbstbehauptung]] ihre gewohnte (siehe auch [[Wohnen]]) [[Identität]], ihre [[Wahrheit]] für sich und durch sich verloren hat.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Allerdings ist die [[Wahrheit]] der Wahrnehmung davon abhängig, was sie aus ihrer [[sinnlichen Gewissheit]] auf das [[beziehen]] kann, was nicht da ist, was nicht als das da ist, als was es erscheint (siehe auch [[Dasein]]). Durch die [[Abwesenheit]] ihrer Lebenszusammenhänge entsteht sonst für die Menschen ein [[Zustand]] der [[Wahrnehmung]], an dem sie [[zweifeln]] oder auch verzweifeln müssen, weil sie an etwas [[leiden]] das sie nicht leiden können, weil es in ihren [[Selbstwahrnehmungen]] keinen Platz hat, keinen [[Raum]] gewinnen kann, weil es keinen [[Körper]] für sich hat, und durch sich, durch die [[Form]] seiner Existenz [[isoliert]] ist und gegen ihre entleerte [[Selbstgewissheit]] auf sich verworfen wurde und mit der Auflösung ihrer [[symbiotischen Selbstbehauptung]] ihre gewohnte (siehe auch [[Wohnen]]) [[Identität]], ihre [[Wahrheit]] für sich und durch sich verloren hat.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ihre [[Selbstbeziehung]] hat hierdurch einen wesentlichen [[Selbstverlust]] erlitten. Sie [[fühlen]] fortan, was sie nicht [[wirklich]] [[empfinden]] können (siehe auch [[Unbewusstes]]). Es ist hierdurch ein [[Verhältnis]] der [[Selbstwahrnehmung]] entstanden, worin sich Wahrheit nicht nehmen lässt, in sich oder durch sich keinen [[Widerspruch]] mehr [[erfahren]] kann und auch nicht mehr [[erfahren]] muss. Die [[Eindrücke]], die auf einen Menschen einwirken, der diese [[Verhältnisse]] nicht mehr [[gegenständlich]] auszudrücken in der Lage ist, lassen sich auch nicht mehr [[erkennen]] und können sich also auch nicht mehr [[leiden]]. Weil die psychologische Diagnostik meist individualpsychologisch denkt, wird ihr dann auch noch ein &quot;abweichendes Verhalten&quot;, eine [[Falschheit]] in seinem [[Verhalten]] zugewiesen, das in seinem &quot;Krankheitssymptom&quot; auftritt und als solches zu beheben wäre.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ihre [[Selbstbeziehung]] hat hierdurch einen wesentlichen [[Selbstverlust]] erlitten. Sie [[fühlen]] fortan, was sie nicht [[wirklich]] [[empfinden]] können (siehe auch [[Unbewusstes]]). Es ist hierdurch ein [[Verhältnis]] der [[Selbstwahrnehmung]] entstanden, worin sich Wahrheit nicht nehmen lässt, in sich oder durch sich keinen [[Widerspruch]] mehr [[erfahren]] kann und auch nicht mehr [[erfahren]] muss. Die [[Eindrücke]], die auf einen Menschen einwirken, der diese [[Verhältnisse]] nicht mehr [[gegenständlich]] auszudrücken in der Lage ist, lassen sich auch nicht mehr [[erkennen]] und können sich also auch nicht mehr [[leiden]]. Weil die psychologische Diagnostik meist individualpsychologisch denkt, wird ihr dann auch noch ein &quot;abweichendes Verhalten&quot;, eine [[Falschheit]] in seinem [[Verhalten]] zugewiesen, das in seinem &quot;Krankheitssymptom&quot; auftritt und als solches zu beheben wäre.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es treibt sich darin ein [[Gefühl]] aus sich heraus und verselbständigt darin enthaltene [[Empfindungen]] in einer &amp;quot;[[schlechte Unendlichkeit]]&amp;quot;, einen subjektiven Zirkel. Die Wahrnehmung erscheint durch sich selbst beherrscht, bedrängt (siehe [[Angst]]) und [[bestimmt]] in ihrer [[Selbstentfremdung]]. Das wird dann meist als &amp;quot;[[psychische Krankheit]]&amp;quot; bezeichnet.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es treibt sich darin ein [[Gefühl]] aus sich heraus und verselbständigt darin enthaltene [[Empfindungen]] in einer &amp;quot;[[schlechte Unendlichkeit]]&amp;quot;, einen subjektiven Zirkel. Die Wahrnehmung erscheint durch sich selbst beherrscht, bedrängt (siehe [[Angst]]) und [[bestimmt]] in ihrer [[Selbstentfremdung]]. Das wird dann meist als &amp;quot;[[psychische Krankheit]]&amp;quot; bezeichnet.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Wahrnehmungsidentit%C3%A4t&amp;diff=1359&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Wahrnehmungsidentit%C3%A4t&amp;diff=1359&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:45:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;„Wie man wird, was man ist&amp;quot; (Vielfalt und Identität in Egon Schieies Selbstdarstellungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Getrennt]] von dem was sie [[wahrhat]] vollstreckt [[Wahrnehmung]] als bloße Kognition einen [[Sinn]], der sie einfach &amp;quot;überkommt&amp;quot;&amp;quot;, weil sie sich darauf nur [[äußerlich]] und also nicht [[wirklich]] [[beziehen]] kann. Solche [[Wahrnehmung]] bezieht sich auf die menschlichen [[sinne]] indem sie diese [[bewegt]] wie eine Außenwelt, die keine [[Welt]] kennt. Was sie mit einem Menschen macht bleibt ihm daher [[wesentlich]] verborgen und bewegt ihn je nach den [[Wirkungen]] einer ihm [[äußerlichen]] [[Wirklichkeit]], denen er praktisch so folgt, wie es ihm darin durch deren [[Gegebenheiten]] geboten [[erscheint]]. Die Wahrnehmuneg nimmt die unterschiedliche [[Gegebenheiten]] im Zusammenhang ihres Auftretens für [[wahr]] und kann daher durch sich und für sich nicht [[wirklich]] [[wahr]] sein. Im Verlauf ihrer [[Selbstbezogenheit]] [[widerspricht]] sie daher immer mehr selbst ihren [[Empfindungen]] und vereint ihre [[Gefühle]] so, wie sie nicht durch sich [[wahr]] sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es [[Wahrheit]] nur in der Konsistenz von Aussagen geben kann, gibt es keine [[Wahrheit]] an sich und also auch keine [[wirkliche]] Wahrnehmungsidentität, keine in sich konsistente [[Wirklichkeit]]. Diese kann nur im Jenseits hiervon, also nur [[abstrakt]] [[wahr]] sein und sich im Nachweis ihrer [[Wirkung]] ([[Kraft]]) ihrer [[Abstraktion]] zeigen lassen (siehe auch [[Abstraktionskraft]]). Hierüber wird meist aber mehr oder weniger nur nach [[Gefühl]] geurteilt (siehe auch [[ästhetisches Urteil)]], wodurch man auch unversehens ihrer [[Wahrheit]] näher kommen kann. Denn [[Gefühle]] bilden sich in [[Stimmungen]], worin [[Empfindungen]] aufeinander [[bezogen]] und [[ausgetauscht]] werden. [[Erkenntnisse]] unterstellen eine [[Wahrnehmung]], die sich nicht [[täuschen]] lässt, die mit dem [[übereinstimmen]], was sie [[wahrhaben]]. Das verlangt, dass die [[Gefühle]] hierin ihre [[Empfindungen]] [[verstehen]] und als [[Gedächtnis]] in ihren [[Erinnerungsnbildern]] bewahren können. [[Gefühle]] entstehen also in den [[gesellschaftlichen]] [[Gewohnheiten]] aus einer [[allgemeinen]] Übereinstimmung in den [[Verhältnissen]] einer Ansammlung von [[Stimmungen]] in der [[Beziehung]] von [[einzelnen]] [[Empfindungen]] in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] (siehe [[Wahrnehmungsidentität]]). Alle [[Wahrnehmungen]] haben ihren [[Sinn]] in ihren [[Empfindungen]], in denen sich ihre [[Gefühle]] aus dem [[entwickeln]], was sie aus den [[Stimmungen]] ihrer [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] versammeln und [[erinnern]], also das, was sie aus ihren [[zwischenmenschlichen]] [[Wahrnehmungen]] in ihrem [[Gedächtnis]] [[verinnerlichen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede [[Wahrnehmung]] besteht [[objektiv]] aus [[Empfindungen]] und [[subjektiv]] aus [[Gefühlen]]. Weil sich [[Gefühle]] aus [[Empfindungen]] bilden, weil sie also [[allgemeiner]] bestimmt sind als diese, können sie nicht mit ihnen identisch sein, kann die [[Wahrnehmung]] nicht [[unmittelbar]] mit sich [[identische]] [[Wahrnehmung]], also nicht [[unmittelbar]] [[wahr]] sein. Sie erzeugt in der [[Abstraktion]] von ihrer [[Wahrheit]] ein [[notwendiges]] Bestreben nach einer [[Wahrnehmungsidentität]], einen [[Willen]], sich in ihrem [[Gegenstand]] im [[Ganzen]] zu [[erkennen]], eine ganze [[Wahrnehmung]] für sich [[wahr zu machen]], auch ohne dass ihre [[Empfindungen]] darin [[wahr]] sein können. Dieses Verlangen stellt einen [[ästhetischen Willen]] dar, der aus dem Jenseits der [[Gefühle]] die [[Wahrnehmung]] bestimmt, so dass sie ihre [[Gefühle]] in der [[Abwesenheit]] ihrer [[Empfindungen]], im Nichts ihrer [[Empfindungen]] verdoppelt. Von daher spaltet sich die [[Wahrheit]] der [[Wahrnehmung]] in eine [[unmittelbar]] gegenständliche der [[Empfindung]] und eine unmittelbar [[persönliche]] als [[Form ihrer]] [[Selbstbezogenheit]] (siehe hierzu [[Teilung der Wahrnehmung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne [[Begriff]] der [[Beziehungen]] und [[Gründe]] ihres [[gegenständlichen]] [[Daseines]] bleibt [[Wahrnehmung]] eine bloße Tautologie, die [[schlechte Unendlichkeit]] einer sinnlosen [[Wahrheit]], eine unendliche Vertauschung von [[Empfindungen]] mit [[Gefühlen]], unstete Wechselwirkung einer [[subjektiven Objektivität]] mit einer [[objektiven Subjektivität]], die sich in einer [[abstrakten]] [[Identität]] erschöpfen. Darin bewegt sich lediglich der [[Glaube]] an ihre [[abstrakte]] [[Wirklichkeit]], und diese wird hierdurch zu einer [[verselbständigten]] [[Abstraktion]] ihrer selbst, zum [[abstrakt Allgemeinen]] ihrer Suibstanzlosigkeit (siehe auch [[abstraktes Denken]]). Solche [[Methode]] der [[Erkenntnis]] betreibt lediglich eine Verdopplung ihrer Substanzlosigkeit, wie sie durch [[positivistische]] &amp;quot;Erklärungen&amp;quot; bestens veranschaulicht wird, weil sie darin letztlich nur ihre [[Selbstbezüglichkeit]] [[totalisiert]] (siehe auch [[hermeneutischer Zirkel]]), die letztlich durch ihre [[Angst]] um ihre [[Wahrheit]] in der Bodenlosigkeit ihrer [[Selbstwahrnehmung]], durch ihre [[Lebensangst]] bewegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Glaube]] taugt nur zur [[Moral]]. Und die kann nur in ihrem Recht von und durch sich, in [[Selbstgerechtigkeit]] aufgehen. Dieses aber verlangt im Streit um seine [[Wahrheit]] nach [[Wissen]] und kann nur über dessen Inhalte, über das [[Bewusstsein]] der Menschen als menschliches [[Bewusstsein]] überwunden werden. Ohne dieses haben schon die ursprünglichsten [[Philosophen]], die [[Sophisten]], zu ihrer [[Selbstbehauptung]] ihr [[Wissen]] nicht aus einander gesetzt und vereint, sondern es vor allem gegeneinander abgegrenzt. Die [[Wissenschaften]] entzweien sich seitdem immer wieder in dem, was sie für wahr halten, was als [[bewiesen]] gilt und was nur [[Tatsache]] für sie ist. Und gerne wird die [[Tatsache]] als bloßes Fakt selbst schon zum [[Beweis]] hergenommen, ihre &amp;quot;Empirie&amp;quot; als [[Erkenntnis]] verstanden (siehe hierzu [[Positivismus]]) und dementsprechend hiervon auch nur das hergenommen und ausgesucht, was sich hierfür [[nutzen]] lässt. So gilt die [[Wahrheit]] schon durch eine Wahrnehmungsidentität der Betrachtung, eben so, wie sie durch die Wahrnehmungsorgane und ihre Werkzeuge schon gegeben und [[gewiss]] sein soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit besteht allerdings auch schon seit den ersten Begründungsversuchen für die [[Wahrheit]] einer [[Erkenntnis]] ein Streit um das [[richtige]] Organ, den richtigen [[Verstand]] und das richtige Wissen - um das [[Erkenntnisinteresse]] überhaupt. Und nur wenn die Menschen sich hierüber offensichtlich grundlos zerstreiten, erkennen sie überhaupt die Frage um das [[Wesen]] ihres [[Erknntnisinteresses]], ihrer [[Wahrheit]] an. Aber gerade die kann nicht dort beantwortet werden, wo sie gestellt wird. Denn sie wird schon anders gestellt, wo die [[Verhältnisse]] anders sind. [[Wahrheit]] ist von daher immer schon Ausdruck unterschiedlich bestimmter [[Existenz]] und erscheint von daher erst mal dem Standpunkt einer bestimmten Existenzweise entnommen, einer [[Klasse]] von eigener [[Gewissheit]] (siehe auch [[Selbstgewissheit]]) und einem dem entsprechenden [[Klassenbewusstsein]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So müssen z.B. Soldaten unter Kampfbedingungen unentwegt damit rechnen, dass ihr [[Leben]] schnell beendet ist, wenn sie nicht darum kämpfen. Entscheidend ist, dass nur der überlebt, der den Gegener vernichtet. Soldaten verlieren daher auch schnell die gewohnten [[Gewissheiten]] ihres [[Lebens]], ihrer [[Wahrnehmung]] und [[Selbstwahrnehmung]]. Sie müssen mit dem [[Tod]] leben können, schneller und mächtiger sein, als die Feinde, immer bereit zum Töten ohne konkretes Wissen um die [[Gründe]] ihrer lebensgefährlichen Konfrontation, dem Gegenübersein zu anderen Menschen, die sich von ihnen kaum unterscheiden. Und oft haben sie auch massive Schwierigkeiten mit dem, was danach kommt wenn es vorbei ist, was sie in Friedenszeiten mit ihrem [[Leben]] anfangen können sollen. Die Texte von Soziologen wie z.B. Jan Phillip Reemtsma, die Studien über die Wahrnehmungsprobleme ehemaliger Wehrmachtssoldaten nach dem 2. Weltkrieg angetrieben haben, belegen dass die Veränderungen der Wahrnehmungsidentität unter wesentlich veränderten Überlebensbedingungen zu einem wesentlichen Problem des ganzen Menschen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unter dem [[Begriff]] &amp;quot;posttraumatische Belastungsstörungen&amp;quot; bekannt geworden ist, beschreibt die oft noch umfassenderen, weil länger wirkenden Lebensvernichtungen im Überleben, die zerstörerischen Lebenshaltungen und [[Selbstwahrnehmungen]], mit denen Psychologen und Psychiater auch in Friedenszeiten konfrontiert wurden. Aber die sind nichts Ungewöhnliches überhaupt. Es wird unter den [[Traumata]] wesentlicher Vernichtungserfahrungen lediglich besonders deutlich, dass [[Wahrnehmung]] kein selbständiger, unabhängiger Prozess der [[Erkenntnis]] ist, indem er schon unter außergewöhnlichen [[Bedingungen]] seine Herkunft und Gründe nicht leugnen kann. Den über alle Erfahrung erhabenen frei entscheidenden Menschen der [[Aufklärung]] gibt es offenbar nicht [[wirklich]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die materialistische Lehre, daß die Menschen Produkte der Umstände und der Erziehung, veränderte Menschen also Produkte anderer Umstände und geänderter Erziehung sind, vergißt, daß die Umstände eben von den Menschen verändert werden und daß der Erzieher selbst erzogen werden muß. Sie kommt daher mit Notwendigkeit dahin, die Gesellschaft in zwei Teile zu sondern, von denen der eine über der Gesellschaft erhaben ist. (Z. B. bei Robert Owen.)&amp;quot; (3. Feuerbachthese, in [[MEW 3, Seite 5)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wesenseigene [[Erkenntnisinteresse]] des [[bürgerlichen Subjekts]] hat keinen monokausalen &amp;quot;guten Kern&amp;quot;, der von einer &amp;quot;schlechten Umwelt&amp;quot; bedroht, bedrängt und verkehrt wird (siehe hierzu auch den [[Verblendungszusammenhang]] bei [[Adorno]]). Und es ist auch nicht wesentlich der Wolf der anderen, wie es Hobbes beschreibt. Es ist immer zunächst ein Resultat seiner individuellen wie gesellschaftlichen [[Geschichte]] und ihrer [[Bedingtheit]], aus der es sich nicht so einfach durch metaphysische Spitzfindigkeiten seiner [[Selbsterkenntnisse]] [[emanzipieren kann. Deutlich wird dabei aber, dass es schon durch dieUmständeder Wahrnehmung, denBedingungenderSelbstwahrnehmungselbst schon negative oder positive Bestrebungen gibt, die sie außerstande versetzen, auf eine allgemein vermittelbare gesellschaftliche Wahrheit zurückzukommen. Dasbürgerlichen Subjektist und bleibt eben derKleinbürger, der seinen Himmel auf Erden haben will, und der seine Tugenden gegen dasBöseder Welt zu wenden sucht und für seinen Frieden jeden Krieg riskiert. Die Tugenden des Friedens sollen den kriegerischen Tugenden der Verderbnis, der Raubsucht, Gewalt und List aufewig(sieheReligion) widerstehen (siehe hierzu auchheile Welt).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nun sind sicher beide Sätze wahr: Der Mensch ist ein Gott für den Menschen, und: Der Mensch ist ein Wolf für den Menschen; jener, wenn man die Bürger untereinander, dieser, wenn man die Staaten untereinander vergleicht. Dort nähert man sich durch Gerechtigkeit, Liebe und alle Tugenden des Friedens der Ähnlichkeit mit Gott; hier müssen selbst die Guten bei der Verdorbenheit der Schlechten ihres Schutzes wegen die kriegerischen Tugenden, die Gewalt und die List, d. h. die Raubsucht der wilden Tiere, zu Hilfe nehmen.“ (Hobbes) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So auch der [[Lebenstrieb]], den S. Freud als grundlegenden Antrieb der menschlichen [[Psyche]] und der individuellen wie auch der allgemeinen [[Geschichte]] unterstellt hatte. Er musste angesichts der [[Eindrücke]] vor, in und nach den Weltkriegen seine Einsichten in die menschliche [[Psyche]] relativieren und mit einem [[Todestrieb]] konfrontiert verstehen, der nach seiner Auffassung in jedem einzelnen Menschen verwurzelt sei. Und damit geriet ihm alles, was an seiner anfänglich [[emanzipatorisch]] gemeinten [[Psychoanalyse]] und ihrer metaphysischen Grundlagen befreiend erschienen war, zu einer dionysischen Katastrophe, die sein [[Lustprinzip]] gnadenlos relativierte - bzw. &amp;quot;null und nichtig&amp;quot; machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen unterscheiden sich eben nicht nur durch ihre Herkunft, [[Klasse]], Alter oder Geschlecht, sondern auch in dem, was für sie als wahr gilt, was sie zwischen [[Wahrheit]] und [[Täuschung]] unterscheiden. Immerhin entsteht durch alles, was ihre [[Wahrnehmung]] mit sich identisch werden lässt die entscheidende [[Substanz]] der [[Sinnbildung]] und des darauf gründenden Urteilskraft, den [[Verstandes]], der Urteilskraft des [[Gefühls]] in einer Welt, in der die [[unmittelbare]] [[Gewissheit]], die wahre [[Selbstgewissheit]] des [[Lebens]] unentwegt gebrochen wird. Die Empathie hierfür wird daher in einem wie [[selbstverständlich]] scheinenden [[Dasein]] (siehe auch [[Scheinwelt]]) zersetzt, welches die [[Empfindungen]] der Menschen nur [[abstrakt]] zusammenführt (siehe auch [[abstrakt menschlicher Sinn]]) und sie durch den [[Glauben]] an ihre [[Ewigkeit]] ersetzt. Darin wird es unmöglich ihnen dessen wahre Zusammenhänge zu eröffnen, die ihre [[Seelen]] aus den dumpfen Ahnungen ihrer naturgetrübten Gedankenwelt heraustreibt und zu einem menschlichen [[Bewusstsein]] [[emanzipiert]]. Denn nur dieses kann die gesellschaftliche Voraussetzung und der [[Inhalt]] eines menschliche [[Selbstbewusstseins]] sein. Und von da her hat dies strenge Folgen für jegliche &amp;quot;Informationsverarbeitung&amp;quot; in allen Lebensbereichen, den [[persönlichen]], [[zwischenmenschlichen]] und [[politischen]] überhaupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was ihre lebendige [[wahrnehmung (siehe auchtote Wahrnehmung) ausmacht, ist dieWahrheitihrerWahrnehmungfür sich, das für wahr nehmen ihresLebensund seinerGründein dieser Welt in ihrerGeschichteundGegenwart. Was für die einen einGlaubean das Glück auf Erden oder an einenGottder Schöpfung oder an das Vaterland ihresHeilsist, mag für die anderen einGlaubean die &amp;quot;FreiheitderWissenschaft&amp;quot;, an dieVernunfteines Weltgeistes oder an die Botschaften des Internets, der Werbung, den Weltuntergang usw. sein. Letztlich bestehen ihreErkenntnissedaraus, was sich ihnen alsWahrheitfür ihrLebeneröffnet hat, was für sie sich über dessen verschiedene Momente als das bewahrt hat, was für sie gültig geworden ist, was Geltung in ihrem Lebensbereich bekommen hat, die soallgemeinwie aucheinzelnstimmig ist und sich über ihreStimmungenhinweg erheben kann. Eine Wahrnehmungsidentität ist von da her dieWahrheiteinerWahrnehmung, wie sie sich im Lebenszusammenhang der Menschen bewährt und bewahrt und sich darin durch dieUmständeihrer gesellschaftlichen oderzwischenmenschlichen Beziehungenerschlossen hat oder auch verschlossen bleibt. Es ist, was sich alsGanzesauch in einer gebrochenenWahrnehmungerwiesen hat, auch für das gilt, das nicht wahrnehmbar ist.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist die [[Wahrheit]] der Wahrnehmung davon abhängig, was sie aus ihrer [[sinnlichen Gewissheit]] auf das [[beziehen]] kann, was nicht da ist, was nicht als das da ist, als was es erscheint (siehe auch [[Dasein]]). Durch die [[Abwesenheit]] ihrer Lebenszusammenhänge entsteht sonst für die Menschen ein [[Zustand]] der [[Wahrnehmung]], an dem sie [[zweifeln]] oder auch verzweifeln müssen, weil sie an etwas [[leiden]] das sie nicht leiden können, weil es in ihren [[Selbstwahrnehmungen]] keinen Platz hat, keinen [[Raum]] gewinnen kann, weil es keinen [[Körper]] für sich hat, und durch sich, durch die [[Form]] seiner Existenz [[isoliert]] ist und gegen ihre entleerte [[Selbstgewissheit]] auf sich verworfen wurde und mit der Auflösung ihrer [[symbiotischen Selbstbehauptung]] ihre gewohnte (siehe auch [[Wohnen]]) [[Identität]], ihre [[Wahrheit]] für sich und durch sich verloren hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre [[Selbstbeziehung]] hat hierdurch einen wesentlichen [[Selbstverlust]] erlitten. Sie [[fühlen]] fortan, was sie nicht [[wirklich]] [[empfinden]] können (siehe auch [[Unbewusstes]]). Es ist hierdurch ein [[Verhältnis]] der [[Selbstwahrnehmung]] entstanden, worin sich Wahrheit nicht nehmen lässt, in sich oder durch sich keinen [[Widerspruch]] mehr [[erfahren]] kann und auch nicht mehr [[erfahren]] muss. Die [[Eindrücke]], die auf einen Menschen einwirken, der diese [[Verhältnisse]] nicht mehr [[gegenständlich]] auszudrücken in der Lage ist, lassen sich auch nicht mehr [[erkennen]] und können sich also auch nicht mehr [[leiden]]. Weil die psychologische Diagnostik meist individualpsychologisch denkt, wird ihr dann auch noch ein &amp;quot;abweichendes Verhalten&amp;quot;, eine [[Falschheit]] in seinem [[Verhalten]] zugewiesen, das in seinem &amp;quot;Krankheitssymptom&amp;quot; auftritt und als solches zu beheben wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es treibt sich darin ein [[Gefühl]] aus sich heraus und verselbständigt darin enthaltene [[Empfindungen]] in einer &amp;quot;[[schlechte Unendlichkeit]]&amp;quot;, einen subjektiven Zirkel. Die Wahrnehmung erscheint durch sich selbst beherrscht, bedrängt (siehe [[Angst]]) und [[bestimmt]] in ihrer [[Selbstentfremdung]]. Das wird dann meist als &amp;quot;[[psychische Krankheit]]&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Wahrnehmungszustand ist für die Wahrnehmung keine Wahrheit möglich, keine [[Gewissheit]] über das, was sie [[wahrnimmt]]. Ihre [[Empfindung]] wird durch die [[Kraft]] eines [[Gefühls]] [[formbestimmt]] und hierdurch wird das entsprechende Gefühl zu einer unendlich gewordene Empfindung, zu einem Zustand, worin das Gefühl durch sich selbst bestimmt erscheint, in welchem sich also Gefühle einfinden, die erst dann erkennbar werden, wenn man ihre Umkehrung zu [[denken]] versteht. Daran erweist sich schließlich, dass in einem Wahrnehmungszustand die Wahrnehmung selbst eine [[Verkehrung]] darstellt, eine [[abstrakte]] [[Allgemeinheit]] in ihrer besonderen [[Form]] veräußert und hierdurch [[unendlich]] bestimmt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So erweist sich z.B. der [[Angstzustand]] einer Platzangst erst dann erkennbar, wenn man ihn von seiner gegenständlichen Beziehung her umkehrt, nicht auf Platz sondern auf unendlichen Platzbedarf bezieht, der dadurch entsteht, dass man [[Angst]] hat, zu platzen, dass man also aus seiner Lebenssituation heraus so aufgestaut ist, dass jede gefühlte Einengung zum ausschließlichen Lebensproblem in der Wahrnehmung wird. Ähnlich verhält es sich bei allen Ängsten: Z.B. Angst vor öffenlichen Plätzen aus einem durch Vereinsamung unendlich gewordenen Bedürfnis der Selbveröffentlichung; Höhenangst aus einem durch absolute Bindung unendlich gewordenen Bedürfnis nach Bodenflucht usw. Auch in den Gefühlen selbst kann ihre Beziehung zu einander zu einer ausschließlichen Negation, zu einer Paralyse des Gefühlslebens führen, wenn sich ihre einfachen Entgegensetzungen nicht [[wirklich]] leben lassen (siehe z.B. [[Depression]]). Selbst in dem gegen [[Nichtigkeit]] und [[Vernichtung]] gerichteten reflexhaften [[Zwangsverhalten]] ist die Umkehrung der Wahrnehmungsidentität noch erkennbar. Erst in der [[Sucht]] erscheint die Selbstaufhebung vollkommen und diese nicht mehr als Wahrnehmungszustand, sondern als wirklich anderer Zustand des Wahrnehmens, als Zustand des Andersseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Wahrnehmungszustand ist die Wahrnehmung umgekippt in ein bestimmungsloses, also unendlich aufgehobenes Gefühl ([[Bestimmung]]) ohnmächtiger [[Wahrheit]]. Er setzt also eine [[Machtfrage]] voraus, welche die Gewohnheiten eines [[Verhältnisses]] der [[Erkenntnis]] entzogen haben, z.B. durch einfache Überlastung oder durch systematische Beherrschung mit einer mächtigen Identifizierung in einem eingebürgerten Lebensraum (siehe auch [[Lebensburg]]). Ein Wahrnehmungszustand entsteht also meist nicht durch einen bestimmten Anlass; oft ist es die reine [[Anwesenheit]] eines unbegründeten [[Gefühls]], eines grundlosen, also unendlichen Gefühls, das [[Lebensangst]] macht und das die [[Selbstwahrnehmung]] nicht erträgt, weil es ihre [[Identität]] streitig macht. Die Empfindungen werden durch solche [[abstrakten]] Gefühle, die sich aus ihren [[Umständen]] ergeben, schlagartig zu einer Fremdidentität, die sie vollständig beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies gründet auf einer die Wahrnehmung beherrschende Konfliktlage der [[Empfindungen]] und [[Gefühle]], die sich in einer Selbstwahrnemung aufgehoben hatte, weil sich ihre seelischen Grundlagen und [[Absichten]] ausgeschlossen haben. Dies setzt Konflikte von Menschen voraus, die sich in ihrem [[Lebensraum]] ihre [[Wahrheit]] betritten haben oder noch bestreiten, indem sie sich in der Form ihrer Gefühle Wahrheit nehmen ([[Formbestimmung]]) und sich darin [[entleiben]]. Die [[entwirklichte]] Wahrheit tritt als [[fremde Kraft]] in einem Menschen in Erscheinung, die seine Wahrnehmung in der selben Weise beherrscht, wie sie den Lebensraum bestimmt hat (z.B. als Eltern-Kind-Beziehung in der [[Familie]]). Der eigentliche [[Grund]] für den Wahrnehmungszustand ist die durch diese seelische[[Kraft]] permanent ausgeschlossene Bildung eines bestimmten [[Erkenntnisvermögens]]. Durch die Formbestimmung des Verhältnisses bleiben die Inhalte der [[Erkenntnis]] dem betroffenen Menschen und seinem [[Gedächtnis]] unzugänglich, weil sie in den Gewohnheiten dieses [[Lebensraums]] ausgeschlossen bleiben müssen, um ihn zu bewahren - solange, bis er sich hierdurch [[zerstört]] oder verlassen wird. Ein Wahrnehmungszustand gründet also auf einen [[Selbstverlust]], der in einer Entwicklung stattgefunden hat, die zugleich ein Gewinn für die Lebensform und [[Selbstgewinn]] der darin Bestimmenden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Momente der Selbstwahrnehmung wirken darin zugleich: Eine seelische Absicht, welche die Selbstwahrnehmung bedrängt (z.B. Gewohnheiten ursprünglicher Lebensräume und des dort entwickelten Sinns für sich - Familiensinn, elterliche Implikationen für die Selbstwahrnehmung wie z.B. abstrakte Selbstbedrohung, welche die Verarbeitung von Wahrnehmungen bestimmt) und eine Fremdbestimmung (Form), welche die Selbstwahrnehmung abweist (z.B. Urteile, Vorurteile, abgewiesene Selbstbestätigung). Hierdurch wird seelische Absicht Form für sich in der gesellschaftlichen Negation. Ein Mensch erfährt dann also seine Wahrnehmung als seine eigene Form. Er empfindet sich, wo er sein Leben nach seinen Gefühlen gestaltet - und kann genau dies nicht ertragen. Die Seele ist in der Klemme und hat [[Angst]]. In Angstverhältnissen erdrückt sie sich ([[Depression]]), wo sie sich dem entgegenstellt und als Überlebensmacht begründet. In depressiven Verhältnissen flieht sie ihren Sinn ([[Sucht]]), um sich gegen ihre Wirkungen zu setzen. Und in süchtigen Verhältnissen bezwingt sie ihren Selbstverlust ([[Zwang]]). Unter zwanghaften Bedingungen kann sie nur als selbständige Seele, als rein fühlendes Selbstgefühl im [[Wahnsinn]]hervortreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Seele als [[Absicht]] der Wahrnehmung zwischen menschliche Beziehungen tritt, nehmen sich die Menschen in der Wahrnehmung ihre Wahrheit (Identität): Als Selbstauflösung ([[Angst]], [[Depression]], [[Sucht]]) oder Selbstbehauptung ([[Zwang]]) oder Selbstzbezwingung (Verfolgungsangst, [[Wahnsinn]]). Es entstehen hierdurch [[Verrücktheiten]], die solange anhalten, wie die Lebensverhältnisse seelische [[Kräfte]] abverlangen und als [[objektive]] [[Macht]] vermittels subjektiver Bedrängung (als objektive Gefühle) wirksam sind. Objektive Macht ist prinzipiell unpersönlich und unerreichbar und verschafft dem Vorteile, der sie zu nutzen versteht. Solange solche Macht bestritten wird, besteht ein Streit um die Macht, besteht also ein Interesse an Macht, ein Interesse an der Machterhaltung durch [[Besitz]]wechsel. Erst durch die Erkenntnis ihrer Objektivität kann Macht wirklich aufgehoben und die verschlossene Erkenntnis frei für ihre Wahrnehmungstätigkeit werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
</feed>