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	<title>Wahrnehmungszustand - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Wahrnehmungszustand&amp;diff=1360&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Wahrnehmungszustand&amp;diff=1360&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:45:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Psychische Störungen sind Störungen der [[Wahrnehmungsidentität]], die sich in unterschiedlichen Wahrnehmungszuständen äußern, die unter Anderem z.B. als [[Phobien]], [[Depressionen]], [[Aufmerksamkeitstörungen]], [[Zwangshandlungen]], narzisstische Neurosen, Soziopathie, Schizophrenie und [[Psychosen]] in der [[psychologischen]] und [[psychiatrischen]] Literatur beschrieben werden. Es sind letztlich Wahrnehmungsszustände, die sich im Lauf einer [[persönlichen]] [[Geschichte]] in [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] [[entwickelt]] haben. In solchen [[Zuständen]] sind [[Empfindungen]] durch [[mächtige]] [[Gefühle]] versperrt, durch die sie sich mit ihnen vertauschen, [[Gefühle]] als [[Anstimmungen]] [[entäußerter]] [[Empfindungen]] [[erleben]], weil sich ihr [[Sinn]] selbst mit der [[Form]] ihrer [[verallgemeinerten]] [[Gefühle]] [[vertauscht]] und sich selbst damit [[täuschen]] muss, um sich in der [[Verselbständigung]] der [[isolierten]] [[Beziehungen]] ihrer [[abgetrennten]] [[Selbstwahrnehmung]] auf sich zu beziehen (siehe [[Selbstbeziehung]]). Der [[Zustand]] ist ein Produkt aus der [[Verkehrung]] einer [[zwischenmenschlichen Beziehung]], worin das Resultat der [[Empfindung]], das [[Beziehungen]]Gefühl in seiner [[Stimmung]] gegen deren Sinn wendet, weil es darin seine Form verloren hat (siehe [[Selbstverlust]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren [[Abstraktionskraft]] ist die [[Wirkung]] einer [[antäußerten]] [[Beziehung]]. Sie entsteht im [[Trieb]] ihres Unfriedens in einer unbefriedigten [[Beziehung]], die sich [[sinnlich]] [[verselbständigt]] hat, die also gewalttätig wird, wo und weil sie [[unsinnig]] geworden, wo sie [[substanziell]] außer sich geraten ist und im [[Trieb]] ihrer [[wesentliche]] [[Lebensäußerung]] entstellt und in ihrer Entstellung entstellt sit, die sie [[verrückt]] macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Welt, in der die [[Beziehungen]] der Menschen [[gleichgültig]] gegen ihre [[Lebensäußerungen]] bleiben, in der sie keine [[gesellschaftliche]] [[Form]], keine [[Gegenständlichkeit]] für sich erlangen können, müssen sie sich unentwegt [[Geltung]] verschaffen, durch die sie eine [[Form]] für sich gewinnen können. Durch ihr [[Geltungsstreben]] können sie ihre [[persönlichen]] [[Verhältnisse]] gemäß ihrer [[Selbstwahrnehmung]] gestalten und sichern und sich in ihrem [[eigenen]] [[ästhetischen]] Maßstab gegen die Irritationen einströmender [[Täuschungen]] fremder Zusammenhänge und [[Geschichten]] zu vergegenwärtigen. Deshalb sucht eine sich selbst [[ungewisse]], eine [[ohnmächtige]] [[Wahrnehmung]] sich [[rein]] zu halten und zu bereiniigen und sich als eigene [[Wahrheit]] zu behaupten, indem sie sich [[Geltung]] gegen alle fremden [[Eindrücke]] verschafft und aus ihrer [[Selbstwahrnehmung]] eine bleibende [[Gewissheit]] durch das zu beziehen, was die Menschen an einander in ihren [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] [[wertschätzen]] können. Doch diese Schätzung ist wie jede durch einen [[Wert]] bestimmte [[Vermittlung]] davon abhängig, welches konkrete [[Lebensverhältnis]] ihr zugrunde liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[bürgerlichen Gesellschaft]] wurde mit den [[Lebensburgen]] der [[Familien]] ein Schutzwall gegen die wilde Vielfalt der sich über ihre [[Selbstbehauptung]] veredelnden [[narzisstischen Persönlichkeiten]] eine Lebensform errichtet, in der sie sich im geschlossenem [[Lebensraum]] in ihrer Eigenliebe verbünden können. Die Mauern dieser Burg bestehen jedoch nicht [[wesentlich]] aus [[wirklichem]] Bauwerk, sondern aus dem Einschluss von [[Selbswahrnehmungen]] in einer [[vergemeinschafteten]] [[Selbstbezogenheit]] bestimmt wurden, die sich gegen alle ihr [[fremden]] und also hiervon [[ausgeschlossenen]] [[Selbstwahrnehmungen]] richten. So hausen in diesen Mauern nicht nur deren Bewohner mit ihren häuslichen [[Gewohnheiten]], sondern ganz [[wesentlich]] [[allgemein]] [[veräußerte]] [[Subjektivität]], die in diesem [[Raum]] praktisch [[willkürlich]] und nur durch den [[Gemeinsinn]] der je [[einzelnen]] [[Familien]] in deren [[allgemeinen]] [[Verhältnissen]] ihrer [[Kultur]] [[objektivierter Selbstgefühle]] beschränkt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald aber die [[Beziehung]] vom Schutz der Familienstruktur und ihrer objektiven [[Lebensbedingungen]] aufbricht ist die familiäre [[Selbstwahrnehmung]] gefordert, sich in den [[allgemeinen]] kulturbestimmten [[Wahrnehmungen]] als [[gesellschaftlich]] existenter Mensch zu [[erkennen]]. Der Prozess dieser [[Beziehungen]] verläuft über eine Abgrenzung zu den [[kulturell]] existenten [[objektierten]] [[Selbstgefühle]], wie sie in den [[Veranstaltungen]] und [[Kulten]] gesellschaftlich gewahr werden. Die Grundlage dieser [[Verhältnisse]] ist der Durchbruch der familiären [[Beziehungen]] im Aufbruch ihrer Mauern. Doch diese Mauern [[verkörpern]] eben nicht nur die Schranken des [[Privaten]] gegen das Öffentliche, sondern auch die [[Ängste]], die in ihren familiären [[Verhältnissen]] gebunden waren. Der Durchbruch, den jeder Mensch in seiner [[psychischen]] [[Entwicklung]] durchleben muss, eröffnet auch die familiär [[strukturierte]] [[Lebensangst]], die sich nun gegen die öffentliche [[Wahrnehmung]] im [[Dasein]] ihrer [[Kultur]] der [[Zwischenmenschlichkeit]] beziehen können muss. Doch gerade dies verdoppelt die familiär bestimmte [[Angst]] und fixiert die gegenwärtige [[Wahrnehmung]] an ihre ursprüngliche [[Selbstwahrnehmung]] und verhält sich in verschiedenen [[Zuständen]] der Lähmung, in [[Wahrnehhmungszuständen]], die sich zunächst erst mal in ihrem [[Selbstverlust]] [[totalisieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wahrnehmungszustand ist ein [[Zustand]] der [[Wahrnehmung]], in welchem sie sich selbst fortbestimmt, sich durch die [[Verselbständigung]] ihrer [[Sinne]] bestimmen lässt, ihnen verschlossen ist, also insgesamt wirklich &amp;quot;zu&amp;quot; ist. Es ist ein [[Zustand]] der [[Wahrnehmung]], an dem Menschen [[leiden]], die in ihren [[Selbstwahrnehmungen]] [[isoliert]] und gegen ihre [[Selbstgewissheit]] auf sich verworfen wurden und mit der Auflösung der [[symbiotischen Selbstbehauptung]] Ihrer [[Selbstbeziehung]] einen wesentlichen [[Selbstverlust]] erlitten haben. Sie [[fühlen]], was sie nicht [[wirklich]] [[empfinden]] können (siehe auch [[Unbewusstes]]). Es ist ein [[Zustand]] durch ein Gemenge von vielfältigen, oft auch sich selbst [[widersprechenden]] [[Wahrnehmungen]] und [[Eindrücken]], die auf einen Menschen einwirken, der diese [[Verhältnisse]] nicht mehr [[gegenständlich]] [[erkennen]] und also auch nicht mehr [[leiden]] kann. Weil die psychologische Diagnostik meist individualpsychologisch denkt, wird ihm dann auch noch ein &amp;quot;abweichendes Verhalten&amp;quot;, eine [[Falschheit]] in seinem [[Verhalten]] zugewiesen, das in seinem &amp;quot;Krankheitssymptom&amp;quot; auftritt und als solches zu beheben wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es treibt sich darin ein [[Gefühl]] aus sich heraus und verselbständigt darin enthaltene [[Empfindungen]] in einer &amp;quot;[[schlechte Unendlichkeit]]&amp;quot;, einen subjektiven Zirkel. Die Wahrnehmung erscheint durch sich selbst beherrscht, bedrängt (siehe [[Angst]]) und [[bestimmt]] in ihrer [[Selbstentfremdung]]. Das wird dann meist als &amp;quot;[[psychische Krankheit]]&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Wahrnehmungszustand ist für die Wahrnehmung keine Wahrheit möglich, keine [[Gewissheit]] über das, was sie [[wahrnimmt]]. Ihre [[Empfindung]] wird durch die [[Kraft]] eines [[Gefühls]] [[formbestimmt]] und hierdurch wird das entsprechende Gefühl zu einer unendlich gewordene Empfindung, zu einem Zustand, worin das Gefühl durch sich selbst bestimmt erscheint, in welchem sich also Gefühle einfinden, die erst dann erkennbar werden, wenn man ihre Umkehrung zu [[denken]] versteht. Daran erweist sich schließlich, dass in einem Wahrnehmungszustand die Wahrnehmung selbst eine [[Verkehrung]] darstellt, eine [[abstrakte]] [[Allgemeinheit]] in ihrer besonderen [[Form]] veräußert und hierdurch [[unendlich]] bestimmt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So erweist sich z.B. der [[Angstzustand]] einer Platzangst erst dann erkennbar, wenn man ihn von seiner gegenständlichen Beziehung her umkehrt, nicht auf Platz sondern auf unendlichen Platzbedarf bezieht, der dadurch entsteht, dass man [[Angst]] hat, zu platzen, dass man also aus seiner Lebenssituation heraus so aufgestaut ist, dass jede gefühlte Einengung zum ausschließlichen Lebensproblem in der Wahrnehmung wird. Ähnlich verhält es sich bei allen Ängsten: Z.B. Angst vor öffenlichen Plätzen aus einem durch Vereinsamung unendlich gewordenen Bedürfnis der Selbveröffentlichung; Höhenangst aus einem durch absolute Bindung unendlich gewordenen Bedürfnis nach Bodenflucht usw. Auch in den Gefühlen selbst kann ihre Beziehung zu einander zu einer ausschließlichen Negation, zu einer Paralyse des Gefühlslebens führen, wenn sich ihre einfachen Entgegensetzungen nicht [[wirklich]] leben lassen (siehe z.B. [[Depression]]). Selbst in dem gegen [[Nichtigkeit]] und [[Vernichtung]] gerichteten reflexhaften [[Zwangsverhalten]] ist die Umkehrung der Wahrnehmungsidentität noch erkennbar. Erst in der [[Sucht]] erscheint die Selbstaufhebung vollkommen und diese nicht mehr als Wahrnehmungszustand, sondern als wirklich anderer Zustand des Wahrnehmens, als Zustand des Andersseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Wahrnehmungszustand ist die Wahrnehmung umgekippt in ein bestimmungsloses, also unendlich aufgehobenes Gefühl ([[Bestimmung]]) ohnmächtiger [[Wahrheit]]. Er setzt also eine [[Machtfrage]] voraus, welche die Gewohnheiten eines [[Verhältnisses]] der [[Erkenntnis]] entzogen haben, z.B. durch einfache Überlastung oder durch systematische Beherrschung mit einer mächtigen Identifizierung in einem eingebürgerten Lebensraum (siehe auch [[Lebensburg]]). Ein Wahrnehmungszustand entsteht also meist nicht durch einen bestimmten Anlass; oft ist es die reine [[Anwesenheit]] eines unbegründeten [[Gefühls]], eines grundlosen, also unendlichen Gefühls, das [[Lebensangst]] macht und das die [[Selbstwahrnehmung]] nicht erträgt, weil es ihre [[Identität]] streitig macht. Die Empfindungen werden durch solche [[abstrakten]] Gefühle, die sich aus ihren [[Umständen]] ergeben, schlagartig zu einer Fremdidentität, die sie vollständig beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies gründet auf einer die Wahrnehmung beherrschende Konfliktlage der [[Empfindungen]] und [[Gefühle]], die sich in einer Selbstwahrnemung aufgehoben hatte, weil sich ihre seelischen Grundlagen und [[Absichten]] ausgeschlossen haben. Dies setzt Konflikte von Menschen voraus, die sich in ihrem [[Lebensraum]] ihre [[Wahrheit]] betritten haben oder noch bestreiten, indem sie sich in der Form ihrer Gefühle Wahrheit nehmen ([[Formbestimmung]]) und sich darin [[entleiben]]. Die [[entwirklichte]] Wahrheit tritt als [[fremde Kraft]] in einem Menschen in Erscheinung, die seine Wahrnehmung in der selben Weise beherrscht, wie sie den Lebensraum bestimmt hat (z.B. als Eltern-Kind-Beziehung in der [[Familie]]). Der eigentliche [[Grund]] für den Wahrnehmungszustand ist die durch diese seelische[[Kraft]] permanent ausgeschlossene Bildung eines bestimmten [[Erkenntnisvermögens]]. Durch die Formbestimmung des Verhältnisses bleiben die Inhalte der [[Erkenntnis]] dem betroffenen Menschen und seinem [[Gedächtnis]] unzugänglich, weil sie in den Gewohnheiten dieses [[Lebensraums]] ausgeschlossen bleiben müssen, um ihn zu bewahren - solange, bis er sich hierdurch [[zerstört]] oder verlassen wird. Ein Wahrnehmungszustand gründet also auf einen [[Selbstverlust]], der in einer Entwicklung stattgefunden hat, die zugleich ein Gewinn für die Lebensform und [[Selbstgewinn]] der darin Bestimmenden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Momente der Selbstwahrnehmung wirken darin zugleich: Eine seelische Absicht, welche die Selbstwahrnehmung bedrängt (z.B. Gewohnheiten ursprünglicher Lebensräume und des dort entwickelten Sinns für sich - Familiensinn, elterliche Implikationen für die Selbstwahrnehmung wie z.B. abstrakte Selbstbedrohung, welche die Verarbeitung von Wahrnehmungen bestimmt) und eine Fremdbestimmung (Form), welche die Selbstwahrnehmung abweist (z.B. Urteile, Vorurteile, abgewiesene Selbstbestätigung). Hierdurch wird seelische Absicht Form für sich in der gesellschaftlichen Negation. Ein Mensch erfährt dann also seine Wahrnehmung als seine eigene Form. Er empfindet sich, wo er sein Leben nach seinen Gefühlen gestaltet - und kann genau dies nicht ertragen. Die Seele ist in der Klemme und hat [[Angst]]. In Angstverhältnissen erdrückt sie sich ([[Depression]]), wo sie sich dem entgegenstellt und als Überlebensmacht begründet. In depressiven Verhältnissen flieht sie ihren Sinn ([[Sucht]]), um sich gegen ihre Wirkungen zu setzen. Und in süchtigen Verhältnissen bezwingt sie ihren Selbstverlust ([[Zwang]]). Unter zwanghaften Bedingungen kann sie nur als selbständige Seele, als rein fühlendes Selbstgefühl im [[Wahnsinn]]hervortreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die Seele als [[Absicht]] der Wahrnehmung zwischen menschliche Beziehungen tritt, nehmen sich die Menschen in der Wahrnehmung ihre Wahrheit (Identität): Als Selbstauflösung ([[Angst]], [[Depression]], [[Sucht]]) oder Selbstbehauptung ([[Zwang]]) oder Selbstzbezwingung (Verfolgungsangst, [[Wahnsinn]]). Es entstehen hierdurch [[Verrücktheiten]], die solange anhalten, wie die Lebensverhältnisse seelische [[Kräfte]] abverlangen und als [[objektive]] [[Macht]] vermittels subjektiver Bedrängung (als objektive Gefühle) wirksam sind. Objektive Macht ist prinzipiell unpersönlich und unerreichbar und verschafft dem Vorteile, der sie zu nutzen versteht. Solange solche Macht bestritten wird, besteht ein Streit um die Macht, besteht also ein Interesse an Macht, ein Interesse an der Machterhaltung durch [[Besitz]]wechsel. Erst durch die Erkenntnis ihrer Objektivität kann Macht wirklich aufgehoben und die verschlossene Erkenntnis frei für ihre Wahrnehmungstätigkeit werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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