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	<title>Warenästhetik - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Waren%C3%A4sthetik&amp;diff=1364&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:45:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Die Warenform und das Wertverhältnis der Arbeitsprodukte, worin sie sich darstellt, (hat) mit ihrer physischen Natur und den daraus entspringenden dinglichen Beziehungen absolut nichts zu schaffen. Es ist nur das bestimmte gesellschaftliche Verhältnis der Menschen selbst, welches hier für sie die phantasmagorische Form eines Verhältnisses von Dingen annimmt.&amp;quot; [[(MEW 23, 86)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo [[Wahrnehmung]] unabhängig von ihrem [[Gegenstand]] [[begriffen]] wird (siehe hierzu auch [[Phänomenologie]]), wo sie nur in der Anschauung und auch nur als diese [[erlebt]] wird, kann sie nicht [[wirklich]] [[gegenständlich]] sein. Hierdurch wird sie in ihrer [[Ästhetik]] als [[Gefühl]][[bewertet]] (siehe auch [[Gefühlsurteil]]), das vor aller [[Empfindung]] [[da ist]], das also ihre [[Abwesenheit]] zur Bedingung und zugleich zur [[Erinnerung]] hat, um für sie und anstelle ihres wirklichen [[Daseins]] zu stehen, ihr [[Gebrauchswert]] also zu einem gefühlten Nutzen wurde. Weil solche [[Wahrnehmung]] keinen [[Gegenstand]] [[erkennt]], weil er nicht [[wirklich]] möglich, also nur unwirklich erscheint, weil sie also von ihm im Wesentlichen abgetrennt ist (siehe auch [[Wesensabstraktion]]), herrscht die Art und Weise vor, wie dieser sich anfühlt (siehe auch [[Haptik]]). Weil unmittelbar das, was auf solche [[Wahrnehmung]] wie ein bloßes [[Ereignis]], wie vorgefunden [[wirkt]], scheint sie schon als [[Selbstgefühl]] aus dem bloßen [[Erleben]] in der [[Wahrnehmung]] von [[Ereignissen]] heraus[[objektiv]]en [[Wert]] zu haben - einfach weil ihr [[Gegenstand]] in dieser [[unmittelbaren]] Form nicht begriffen werden kann und rein [[ästhetisch]] bestimmt zu sein scheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zum [[Warenfetischismus]], der sich als [[Verkehrung]] des [[Bewusstseins]] durch den [[Warentausch]] zu einem [[notwendigen Schein]] der Geldform herausstellt und sich also als objektive [[Täuschung]] nachweisen lässt, wird mit einer warenästhetischen [[Interpretation]] des [[Warentauschs]] eine &amp;quot;Modellierung der menschlichen Sinnlichkeit&amp;quot; (Haug) beschrieben, wie sie durch den technischen Stand der [[Kommunikationsindustrie]] zum Zweck der Werbung für den Konsum (nach [[Adorno]]) bestimmt sein soll. Von daher war die Kritik der Warenästhetik mit einer Kritik der Technologie und der Konsumfixierung verbunden, die auch an den marxitischen [[Begriff]] des [[Warenfetischismus]] angelehnt war, sodass sich auch das bornierteste [[Bewusstsein]] mit einer Geisterwelt besonders begabter Intellektualität hervortun, und seine [[Subjektivität]] weiterhin auch mit der marxistischen [[Kritik der politischen Ökonomie]] ganz dem Weltgeist Hegels verpflichtet fühlen konnte. Hierfür wird der [[Fetisch]], der die [[Waren]] in &amp;quot;sinnlich-übersinnliche&amp;quot; Dinge verwandelt, wie ihn Marx aus der Geldform entwickelt hatte, zu einer besonders gearteten Psychologie des [[Bewusstseins]] als Vorwurf an die Menschen, dass sie durch das [[Geld]] &amp;quot;fetischisiert&amp;quot; seien - nicht weil sie es haben müssen, um leben zu können, sondern weil sie es haben wollen, weil sie seinem &amp;quot;Verblendungszusammenhang&amp;quot; erlegen seien, bzw. von seinem Glanz beherrscht, weil im Grunde wohl [[geldgierig]] wären. Der Fundamentalismus der [[Heideggerschen]] [[Seinsvergessenheit]] trifft hierbei auf die [[negative Dialektik]] der [[Kritischen Theorie]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Sache]], die im [[Allgemeinen]] [[Gegenstand]] der [[Wahrnehmung]] ist, existiert unter der [[Bedingung]] des [[Geldbesitzes]] völlig [[gleichgültig]] gegen sie und doch für sie, durch ihren gesellschaftlichen [[Reichtum]], aber [[beliebig]] in ihrer [[Nutzung]]. Und weil damit der ganze Warencharakter in seiner [[Sache]] schon vor aller [[Wahrnehmung]] begrifflos gemacht, also unbegreifbar für die [[Erkenntnis]] ist, hat und bestärkt er gegen solche Versuche des [[Begreifens]] seine [[Macht]] durch seine [[Abwesenheit]]. Wie in einem Himmel der [[Vorstellungen]] und [[Interpretationen]] lässt er die irdischen [[Verhältnisse]] unter sich. So sind auch alle Vorstellungen frei für beliebige Gefühle, durch die sie ästhetisch wirksam werden. Darin wirkt ihre Gegenständlichkeit auch in den [[Gedankenformen]] (siehe auch [[Gedankenabstraktion]]) rein [[ästhetisch]] als ein [[abwesendes]], aber [[allen gemeines]] [[Wesen]], das es nicht wirklich geben kann, weil es [[verkehrt]] nur erscheint, weil es die [[notwendige Erscheinung]] einer [[Verkehrung]] ist, die für sich steht, [[verselbständigt]] existiert, weil sie für die blanke [[Wahrnehmung]] auch wirklich selbständig und unabhängig ist. Und das lässt ihren Fetisch auch tatsächlich ästhetisch wirksam sein, ganz gleich ob für den Nutzen oder für die Werbung oder für irgendein [[Wertwachstum]]. Doch es sind keine reellen Gebraucheigenschaften und es ist kein wirklicher Sinn, der hierfür nötig ist. Es ist die [[Beliebigkeit]] der [[Wahrnehmung]] selbst, die für all dies [[nützlich]] sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist sinnenklar, daß der Mensch durch seine Tätigkeit die Formen der Naturstoffe in einer ihm nützliche Weise verändert. Die Form des Holzes z.B. wird verändert, wenn man aus ihm einen Tisch macht. Nichtsdestoweniger bleibt der Tisch Holz, ein ordinäres sinnliches Ding. Aber sobald er als Ware auftritt, verwandelt er sich in ein sinnlich übersinnliches Ding. Er steht nicht nur mit seinen Füßen auf dem Boden, sondern er stellt sich allen andren Waren gegenüber auf den Kopf und entwickelt aus seinem Holzkopf Grillen, viel wunderlicher, als wenn er aus freien Stücken zu tanzen begänne.&amp;quot; [[(MEW Bd. 23, S. 85)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es liegt an der Geldform, wodurch jede Ware darstellen kann, was ihr zugegeben, für irgendwelche Zwecke des [[Verkaufens]] zugetan wird. Sie macht ihren [[Wert]] zu einem gesellschaftlichen [[Wesen]], das die Menschen durch seine [[Abwesenheit]] bindet, das sie auch faszinieren kann, weil sie dadurch alles gewinnen können, was sie für sich verloren haben. Es mag als Verkauskultur oder Kulturindustrie aufgefasst werden; aber es ist keine eigenständige Argumentation hierfür nötig. Trotzdem wurde die vielfach versucht und sogar die bürgerliche [[Psyche]] oder die &amp;quot;Angst im Kapitalismus&amp;quot; (Dieter Duhm) hieraus abgeleitet. Was die [[politischen Ökonome]]n seiner Zeit nicht klären konnten, fasste Marx in dieser Anwort zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher entspringt also der rätselhafte Charakter des Arbeitsprodukts, sobald es Warenform annimmt? Offenbar aus dieser Form selbst. Die Gleichheit der menschlichen Arbeiten erhält die sachliche Form der gleichen Wertgegenständlichkeit der Arbeitsprodukte, das Maß der Verausgabung menschlicher Arbeitskraft durch ihre Zeitdauer erhält die Form der Wertgröße der Arbeitsprodukte, endlich die Verhältnisse der Produzenten, worin jene gesellschaftlichen Bestimmungen ihrer Arbeiten betätigt werden, erhalten die Form eines gesellschaftlichen Verhältnisses der Arbeitsprodukte.&amp;quot; [[(MEW 23, 86)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Warenästhetik ist eine [[verselbständigte]] Form der [[Wahrnehmung]], wie sie durch die [[Abwesenheit]] von [[Geld]] als [[Kaufmittel]] im [[Geldbesitz]] des [[Zahlungsmitels]] kultiviert wurde. Hierdurch war der [[Sinn]] von seinem [[Nutzen]] [[getrennt]] worden und nur noch durch Menschen verkörpert, die im [[Kulturkonsum]] sich notgedrungen auf [[Waren]] beziehen, deren [[Nutzen]] ihnen [[gleichgültig]] ist. Und so war allerdings weder die [[politische Ökonomie]] dieses Verhältnisses, noch derssen [[politische Kultur]] zu [[begreifen]]. Und diese Begriffslosiglkeit hat eine lange [[Geschichte]] (siehe hierzu auch [[reaktionärer Marxismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dialektischen Materialismus]] wurde die [[bürgerliche Kultur]] nicht als [[Form]] von einer [[bürgerlich]] bestimmten [[Kultur]] (siehe [[Formbestimmung]]) begriffen, sondern als bloßes Phänomen der [[kapitalistischen]] Produktion von sich ausgegrenzt und von ihrem [[Sinn]] [[abstrahiert]] (siehe auch[[abstrakt menschlicher Sinn]]). Hiergegen wurde in der einstigen [[Arbeiterbewegung]] eine proletarische Kultur gehalten, die den Klassenstandpunkt des industriellen Proletariats durch den gesellschaftlichen [[Nutzen]] seiner [[Arbeit]] und dadurch sich als [[gesellschaftliches]] [[Subjekt]] der [[Arbeit]] ausweisen könne. Es war die Grundlage für die Position, dass eine proletarische Revolution die [[Diktatur des Proletariats]] erstreben müsse. Doch weder war hierbei klar, warum es dafür überhaupt einer Kultur bedarf, wenn der [[Nutzen]] der [[Gebrauchswerte]] schon für sich sprechen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die gesellschaftliche Beziehung, in der ich {im Austausch von Privateigentum} zu dir stehe, meine Arbeit für dein Bedürfnis ist ... ein bloßer Schein, und unsere wechselseitige Ergänzung ist ebenfalls ein bloßer Schein, dem die wechselseitige Plünderung zur Grundlage dient. Die Absicht der Plünderung, des Betrugs liegt notwendig im Hinterhalt, denn da unser Austausch ein eigennütziger ist, von deiner wie meiner Seite, da jeder Eigennutz den fremden zu überbieten sucht, so suchen wir uns notwendig zu betrügen. Das Maß der Macht, welche ich meinem Gegenstand über deinen einräume, bedarf allerdings, um zu einer wirklichen Macht zu werden, deiner Anerkennung. Unsere wechselseitige Anerkennung über die wechselseitige Macht unserer Gegenstände ist aber ein Kampf, und im Kampf siegt, wer mehr Energie, Kraft, Einsicht oder Gewandtheit besitzt. Reicht die physische Kraft hin, so plündere ich dich direkt. Ist das Reich der physischen Kraft gebrochen, so suchen wir uns wechselseitig einen Schein vorzumachen und der Gewandteste übervorteilt den andern. Wer den andern übervorteilt, ist für das Ganze des Verhältnisses ein Zufall. Die ideelle, gemeinte Übervorteilung findet auf beiden Seiten statt, d. h. jeder der beiden hat in seinem eignen Urteil den andren übervorteilt. ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzig verständliche Sprache, die wir zueinander reden, sind unsere Gegenstände in ihrer Beziehung aufeinander. Eine menschliche Sprache verständen wir nicht, und sie bliebe effektlos; sie würde von der einen Seite als Bitte, als Flehen und darum als eine Demütigung gewußt, empfunden und daher mit Scham, mit dem Gefühl der Wegwerfung vorgebracht, von der andern Seite als Unverschämtheit oder Wahnwitz aufgenommen und zurückgewiesen werden. Sosehr sind wir wechselseitig dem menschlichen Wesen entfremdet, daß die unmittelbare Sprache dieses Wesen uns als eine Verletzung der menschlichen Würde, dagegen die entfremdete Sprache der sachlichen Werte als die gerechtfertigte, selbstvertrauende und sich selbst anerkennende menschliche Würde erscheint.[[&amp;quot; (MEW 40, Seite 461)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es hat sich zugleich gezeigt, dass solche Kulturen, wo sie überhaupt kenntlich wurden, die [[gesellschaftliche]] [[Kraft]] der Gesamtarbeit, die niemals nur durch das industrielle [[Proletariat]] dargestellt war, eher denunziert, ihre [[Notwendigkeit]] [[totalisiert]] und daher auch den [[Nationalismus]] der [[Staatskultur]] eines Staatskapitalismus zur Folge haben muss, letzlich also irgendeine Version von einem natioalen Sozialismus mit sich bringt. Gegen einen solchen Kulturbegriff stand eine breite Strömung der [[Kritischen Theorie]] besonders durch die Kritik der instrumentellen [[Vernunft]] ([[Adorno]] und Horkheimer) auf und suchte [[Ästhetik]] begrifflich neu zu fassen. Schließlich ging es nicht nur um die Arbeit an sich, sondern auch um die [[Wahrnehmung]] dessen, was sie erzeugt, um ihre &amp;quot;Kehrseite&amp;quot;, durch die gesellschaftliche [[Verkehrungen]] erst [[substanziell]] erkennbar werden, sich der [[Sinn]] ihres [[Nutzens]] erweisen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Mangel des [[Begriffs]] einer proletarischen Kultur auszugleichen oder auch gänzlich zu überwinden wurde die [[politische Ökonomie]] der Absatzkrisen bemüht, die ihre Überproduktion durch manipulative Verblendungen des [[Bedürfnisses]] nach Gebrauchswerten, die Erzeugung einer kollektiven Sucht durch eine manipulativ gesteigerte Gier nach Waren, die Bedürfnisse absättigen, die gar keine wahren Bedürfnisse sind, sondern im [[Verblendungszusammenhang]] einer durch eine [[Kommunikationsindustrie]] produzierten Bedürftigkeit ein &amp;quot;[[falsches]] Leben&amp;quot; entfalten würden (siehe auch [[Adorno]]), und hierdurch die Menschen selbst [[verfälschen]] würden. Wolfgang Fritz Haug hat diesen Standpunkt noch deutlicher ausgeführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Abstraktion vom Gebrauchswert, Folge der und Voraussetzung für die Etablierung des Tauschwerts und des Tauschwertstandpunkts, bahnt entsprechenden Abstraktionen den Weg, macht sie eher theoretisch vollziehbar und macht sie vor allem verwertbar. Die funktionelle Leersteile, sozusagen die Systemnachfrage, ist also da, noch ehe die Fähigkeiten da sind, die sich sogleich in die Leerstelle hineinbilden werden. Eine dieser Abstraktionen wird für die Naturwissenschaften grundlegend sein: die Abstraktion von den Gebrauchswerten als Qualitäten.&amp;quot;[[Wolfgang F. Haug, Kritik der Warenästhetik, Kursbuch 20, 1972)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ästhetik]] wird hier als Folge einer Warenästhetik [[interpretiert]], als &amp;quot;[[falscher]] Schein&amp;quot; verstanden, der sich aus einer Leerstelle der Systemnachfrage, also aus dem so genannten Realisationsproblem des Kapitals erklären ließe. Von daher sei sie das Resultat verfälschter [[Bedürfnisse]] nach [[Gebrauchswert]], die in [[Wahrheit]] keine solchen wären, weil die Menschen hierdurch von den Kapitalinteressen selbst verfälscht würden. Das ist in einem doppelten Sinn unzulänglich: Es kann nicht erklären, warum [[Ästhetik]] selbst politisch funktioniert, z.B. [[massenpsychologisch]] zu [[popularisieren]] ist, ohne dass hierbei Dinge oder das [[Bedürfnis]] nach ihnen eine Rolle spielen. Außerdem entsteht der [[Warenfetischismus]] selbst schon aus einem [[notwendigen Schein]], worin die [[Waren]] in ihrem [[gesellschaftlichen]] [[Verhältnis]] und Verhalten als das erscheinen, was sie auch wirklich sind: &amp;quot;Sinnlich übersinnliche Dinge&amp;quot; (Marx), die [[unwirkliche]] [[Wirklichkeit]] verkörpern, weil sie sich durch die [[Geldform]] unmittelbar [[allgemein]] im Verhältnis warenförmiger [[Sachen]] anziehen und von den Menschen abstoßen (siehe [[Entfremdung]]). Darin wird von ihrem konkreten [[Inhalt]], ihrem [[Gebrauchswert]] selbst schon abgesehen, wodurch sich in dieser Form selbst schon ein gesellschaftliches [[Verhältnis]] der Menschen durch die [[abstrakte]] Vermittlung ihrer Produkte verbirgt (siehe [[abstrakt Allgemeines]]). Hieraus lässt sich immer ein [[Bewusstsein]] als [[Kritik]] dieser sachlichen Verhältnisse bilden, das aber nach der These einer Verfälschung der [[Bedürfnisse]] notwendig unmöglich wäre, weil sie die [[Bedürfnisse]] der Menschen kritisieren müsste. Die sind und bleiben aber gerade die [[substanziellen]] Grundlagen einer [[Kritik der politischen Ökonomie]]. Eine [[Kritik]] der Ästhetik muss also einen [[Sinn]] befragen, der sich selbst schon von seinem ökonomischen Inhalt, vom [[wirtschaftlichen]] [[Nutzen]] der [[Sachen]], ihrem [[Gebrauchswert]], abgetrennt hat, wodurch diese [[Abtrennung]] nach einer [[Kritik der politischen Kultur]] verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Wahrheit]] ist ästhetisch lediglich eine [[Empfindung]], die sich in ihrer [[Kultur]] formal dadurch bewahrheitet, dass sie sich durch die [[Wahrnehmung]] eines [[Gefühl]]s [[vergegenwärtigt]], in der sie sich ihrer [[Form]] nach ihrer Empfindung erinnert, sich mit ihrer gefühlten [[Erinnerung]] identifiziert, sich also formell durch das [[Bild]] verdoppelt, das sie hiervon hat. Von daher ist Ästhetik eine Einbildung. Für die Wahrnehmung wird sie über [[Reize]] vermittelt, in denen sich das [[Erinnerte]] als Empfindung schon in dem [[wahrhat]], was sie in ihren Gefühlen im [[zwischenmenschlichen]] [[Erleben]] findet und befindet und sich daher wiederum auch als Gefühl bestärkt. Dies verschafft der Empfindung diese Dopplung, durch die sie im Gefühl schon bei sich ist, bevor sie außer sich sein kann und also ihre [[sinnliche Gewissheit]] durch das [[Gefühl]] verzaubert, den [[Sinn]] der [[Wahrnehmung]] durch eine [[Selbstwahrnehmung]] bestimmt, ihre Gefühle vor allem als [[Selbstgefühle]] wahrhat. Weil diese [[Wahrnehmung]] von da her ihren [[Gegenstand]] nicht als das [[erkennen]] kann, was sie von ihrer [[Lebensäußerung]], ihrer [[Tätigkeit]], wie auch der Tätigkeit der Menschen überhaupt, von ihrer [[Wirklichkeit]] [[wahrhat]], ist sie selbst auch [[mächtig]] geworden - nicht bloß fantastische Einbildung durch Bilder der Erinnerungen, sondern mächtige Einbildung durch das [[Selbstgefühl]], das für die [[ganze]] [[Wahrnehmung]] [[Wirkung]] hat, indem sie deren [[Gewissheiten]] [[entäußert]], sie sukzessive [[entgegenwärtigt]] und beziehungslos macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Ästhetik ist eine [[Reaktion]] auf das Auseinanderfallen von [[Bild]] und [[Bedeutung]], wie es durch die [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] in den [[Verhältnissen]] des [[Geldbesitzes]] [[begründet]] ist. Sie soll [[Gefühle]] wahrnehmbar machen, die darin ihren [[Sinn]] verloren haben. Ästhetik begründet sich von da her aus der [[Verdichtung]] einer [[Erinnerung]], in der dieser Sinn in seiner bloßen [[Form]], also [[abstrakt]] von seinem [[Inhalt]] bewahrt ist. In dieser Form der Wahrnehmung [[wirkt]] sie [[ausschließlich]] durch ihre [[Gefühl]] in den [[Empfindungen]] und bleibt für sich ein bloßes [[Ereignis]], das von dem abhängig ist, was sie nicht mit ihrem [[Leben]] durchdringen kann, was sie in ihrem [[Erleben]] aber für sich fühlt und im [[Gefühl]] schon kennt und das daher auf sie einen [[Eindruck]] macht, der zugleich ihre Tätigkeit im Wahrnehmen selbst erschöpft und [[isoliert]].&lt;/div&gt;</summary>
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