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	<title>Wertbildung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:55:14Z</updated>

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		<author><name>Python</name></author>
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Endlich kann kein Ding Wert sein, ohne Gebrauchsgegenstand zu sein. Ist es nutzlos, so ist auch die in ihm enthaltene Arbeit nutzlos ... und bildet daher keinen Wert.&amp;quot; [[(MEW Bd. 23, S. 55)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Endlich kann kein Ding Wert sein, ohne Gebrauchsgegenstand zu sein. Ist es nutzlos, so ist auch die in ihm enthaltene Arbeit nutzlos ... und bildet daher keinen Wert.&amp;quot; [[(MEW Bd. 23, S. 55)]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Wertbildung&amp;diff=1384&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Wertbildung&amp;diff=1384&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:45:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Vergleichen wir ... Wertbildungsprozeß und Verwertungsprozeß, so ist der Verwertungsprozeß nichts als ein über einen gewissen Punkt hinaus verlängerter Wertbildungsprozeß. Dauert der letztre nur bis zu dem Punkt, wo der vom Kapital gezahlte Wert der Arbeitskraft durch ein neues Äquivalent ersetzt ist, so ist er einfacher Wertbildungsprozeß. Dauert der Wertbildungsprozeß über diesen Punkt hinaus, so wird er Verwertungsprozeß.&amp;quot; [[(MEW 23, S. 209)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wert]] ist, was einer [[Bewertung]] von dem entspricht, was es für die [[Existenz]] der Menschen [[bedeutet]], was für ihre [[Existenz]] nötig ist, was sich in dem darstellt, was [[notwendig]] aufzubringen ist, wenn es [[nicht]] ist, was aber [[sein]] muss – ob als Vermögen von [[Sachen]] oder [[Tätigkeiten]] – also dem was der [[Aufwand]] hierfür kostet. [[Wert]] hat etwas, das [[notwendig]] für die Menschen und zugleich nicht, also [[getrennt]] von ihnen ist, was für ihre [[Existenz]] nötig ist - einen [[Existenzwert]] hat. [[Wert]] stellt also immer einen [[notwendigen]] [[Aufwand]] dar, der in eine [[Sache]] oder [[Leistung]] als [[Material]] gesellschaftlicher [[Existenz]] eingeht oder eingegangen ist und darin als [[Produkt]] einer menschlichen [[Arbeit]] dargestellt und solange [[anwesend]] ist, wie es noch nicht im [[Konsum]] mit der [[Einverleibung]] ihrer [[Produkte]] untergegangen ist: [[Wert]] stellt daher einen gesellschaftlichen Arbeitsaufwand dar, der durch Menschen (also nicht durch [[Maschinen]]) erbracht wurde und zu erbringen ist, weil er auch nur durch Menschen [[realisiert]] werden kann. In der [[bürgerlichen Gesellschaft]] existiert er im [[Dazwischensein]] von [[Arbeit]] und [[Konsum]] als [[Ware]], die [[verkauft]] wird, solange sie [[gekauft]] wird (&amp;quot;Autos kaufen keine Autos&amp;quot; - Henry Ford).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die menschliche [[Arbeit]] als solche ist Wertbildner, weil und sofern sie [[Waren]] herstellt, die im [[Warentausch]] ihre Wertgegenständlichkeit im [[Verhältnis]] ihrer [[Wertformen]] in der [[Wertgröße]] eines [[durchschnittlichen]] menschlichen Arbeitsaufwand zur Erhaltung und Entwicklung ihrer [[gesellschaftlichen]] [[Existenz]] realisiert. Es ist eine Größe des [[Daseins]], die sich über die Wertsumme eines gesellschaftlichen [[Reichtums]] an Produkten relativiert und vermittelt, die einen [[Wert]] darstellen, solange sie sich in ihrem gesellschaftlichen [[Verhältnis]] zwischen [[Produktion]] und [[Konsumtion]] [[verhalten]] (siehe auch [[Dazwischensein]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Menschliche Arbeitskraft im flüssigen Zustand oder menschliche Arbeit bildet Wert, aber ist nicht Wert. Sie wird Wert in geronnenem Zustand, in gegenständlicher Form.&amp;quot; [[(MEW 23, S. 65)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Wertbildung ist es gleichgültig, ob sie für die [[Reproduktion]] der Menschen erbracht und als [[variables Kapital]] existent ist oder für die Vermehrung von [[Geld]] als [[Mehrwert]]. Nicht so für die Menschen, die mit ihm einerseits durch ihre [[Arbeit]] als Wertbildner, andererseits als Konsumenten über seinen [[Preis]] zu tun haben, der sich im Verhältnis der Geldform zwischen [[Kauf]] und [[Verkauf]] bildet (siehe [[Preisbildung]]). Während sich der [[Wert]] nur aus der [[Produktion]] von Waren ergibt, zeigt er sich als [[Preis]] nur in der [[Zirkulation]] von [[Waren]] und [[Geld]]. Daher stellt der [[Wert]] und der [[Preis]] verschiedene Funktionen des Geldes - einmal als [[Zahlungsmittel]], ein andermal als [[Kaufmittel]] - dar. Daraus entwickelt sich eine ebenso gegenläufige Wertdarstellung, wie die von [[Mehrwertrate]] und [[Profitrate]] oder auch die von [[Wertwachstum]] und [[Wirtschaftswachstum]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Endlich kann kein Ding Wert sein, ohne Gebrauchsgegenstand zu sein. Ist es nutzlos, so ist auch die in ihm enthaltene Arbeit nutzlos ... und bildet daher keinen Wert.&amp;quot; [[(MEW Bd. 23, S. 55)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ökonomischer [[Wert]], der den [[Reichtum]] der [[bürgerlichen Gesellschaft]] darstellt, existiert immer nur in der Warenform, die [[Wertform]] ist, weil sie sowohl [[Arbeit]], als auch Konsum in sich reflektiert: Mit der Arbeit, die sie entstehen lässt, bildet sich der [[Wert]], den sie im [[Warentausch]] erfährt; mit ihrem Verschwinden vom Markt verliert er sich. Eine Wertbildung ist daher zwar zunächst nur die [[Produktion]] von [[Waren]] im kapitalistischen Produktionsprozess, dort aber zugleich auch nur potenzieller Wert, der seiner Realisierung auf dem Markt harrt. Als produzierte Ware ist ihr Abverkauf zwar unterstellt und als [[Preis]] der [[Ware]] kalkuliert, nicht aber wirklich da, also ohne [[Dasein]]. Auch schon bevor dieser im [[Verwertung]]sprozerss des [[Kapitals]] sich entfaltet ist er auf dem Markt gegenwärtig und doch noch nicht [[wirklich]]. Zugleich ist der Markt zwar wirklich, bezieht sich aber auf eine [[Arbeit]], die längst in ihrem Produkt aufgegangen und also [[aufgehoben]] ist. Wertbildung besteht in dieser Identität von gegenläufigen [[Wirklichkeiten]], die wirklich und unwirklich zugleich sind und zu getrennten Sphären werden (siehe [[Produktion]] und [[Zirkulation]]) und doch ihre [[Identität]] als [[Substanz]] ihres [[Verhältnisses]] haben und durchsetzen müssen: [[Wertsubstanz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwandlung von [[Geld]] in Waren spaltet die Funktion der Ware im Tausch in die eines [[Kaufmittels]] und die eines [[Zahlungsmittels]]. Sie lässt den Produzenten zum Produzenzen von Kaufmittel werden, und macht somit aus dem Geldbesitzer den Kapitalisten, der sich selbst als &amp;quot;Stoffbildner eines neuen Produkts&amp;quot; erscheint, weil die Faktoren des Arbeitsprozesses beherrscht und in deren &amp;quot;toten Gegenständlichkeit lebendige Arbeitskraft&amp;quot; seiner&amp;quot; Produktion einverleibt, also lebende Arbeit der [[toten Arbeit]]unterwirft. Hieraus aber folgt, dass &amp;quot;tote Arbeit in Kapital, sich selbst verwertenden Wert&amp;quot; wird und in diesem Kreislauf sich selbst als Subjekt der Arbeitsform auch substanziell, also in seiner [[Wertsubstanz]] fortbestimmen kann. Die Wertbildung wird zwangsläufig zur [[Kapital]]bildung, die das [[Wertwachstum]] betreibt - und dies betreiben muss, um nicht durch die [[Konkurrenzen]] auf den Märkten an Wert zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Warenmarkt stellt sich dies als das doppelte [[Verhältnis]] des Geldes zu den Waren dar. [[Geld]] ist hierin das Mittel und Material von zwei gegensätzlichen Beziehungen: Die der [[Preisbildung]] im [[Warentausch]] auf dem Warenmarkt und die der Wertbildung im [[Produktionsverhältnis]]. Der [[Preis]] ist der [[Tauschwert]] der Waren, wie er sich in der Warenzirkulation ergibt; der [[Wert]] ist der in die Produktion der [[Waren]] eingebrachte menschliche Arbeit schlechthin. Der [[Kostpreis]] der [[Produktion]] und der Wert, den die Produkte haben fällt vor allem deshalb auseinander, weil der Preis der [[Arbeitskraft]] und der Wert, den sie produziert auseinanderfällt, eben weil sie nicht nur den Wert produziert, der sie ernährt und durch den sie und das ganze Produktionsverhältnis sich [[reproduziert]] und sich ihr [[Lebensstandard]] entwickelt, sondern weil sie auch durch [[unbezahlte Arbeit]] ein [[Mehrprodukt]] erzeugt, das nur als [[Mehrwert]] existiert und die Macht gegen sie vergrößert. Sie erzeugt damit immer mehr [[Geldwerte]], als sie konsumieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geld]] als [[Zahlungsmittel]] wirkt nämlich in der [[Preisbildung]] als [[Maßstab der Preise]] und ist völlig [[getrennt]] und unterschieden von der [[Wertbildung]], worin [[Geld]] als [[Kaufmittel]] das [[Maß der Werte]]darstelltt. Weil Geld bei der Warenproduktion als Vorschuss in diese eine völlig andere Funktion hat, als bei der Warenzirlulation im [[Warentausch]] als Produkt einer [[abstrakt menschlichen Arbeit]] (siehe Wertsubstanz) steht seine Wertdarstellung im Zentrum der gesellschaftlichen [[Formbestimmung]]. Weil die Wertbildung an den Arbeitsprozess und den Produktivkräften gebunden waren, waren die Preise durch den Verkauf der Produkte bestimmt, der mit den subjektivn Umständen der Produktion variierte. Von daher wurden sie unmittelbar über Zahlungstermine objektiv gefestigt. Die zeitbedingten Wertunterschiede von Produktion und Abverkauf wurden von daher als Derivate des Finanzkapital verwertbar (siehe [[Derivatenhandel]]). Hierdurch wurde die [[Ausbeutung]] der menschlichen Arbeit und ihrer Ressourcen unmittelbar vom Standpunkt einer Mehrarbeit und zugleich vom Wertunterschied der Zahlungstermine (siehe [[Terminhandel]]) bestimmt, also sowohl durch den [[Wert]] der Arbeitsprodukte wie auch dem [[Wert]] des zirkulierenden Geldes durch die Preisbildung verdoppelt. Von daher verdoppet sich der Wert sowohl aus der Arbeitszeit wie auch der Zirkulationszeit einer Gesellschaft im [[Devisenhandel]] auf den Weltmärkten und verwirklicht aus beidem den gesellschaftlichen [[Mehrwert]] (siehe auch [[Existenzwert]]) des [[Kapitals]]als [[Weltgeld]] auf den globalen Märkten der Nationalwirtschaften (siehe hierzu auch [[Globalisierung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je umfassender und dichter solche [[Verhältnisse]] sind, desto gleichgültiger werden sie also in ihren [[Beziehungen]], von denen sie im Maß ihrer [[Verallgemeinerung]] [[abstrahieren]] müssen. Mit zunehmender Einfältigkeit ihrer [[qualitativen]] [[Bestimmung]] werden sie auch ebenso allgemein wesenloser, ihre konkrete [[Substanz]] immer [[abstrakter]], [[abwesender]] (siehe z.B. [[abstrakt menschliche Arbeit]]). In der [[Form]] der anwachsenden [[Dichte]] ihrer [[Verhältnisse]] wird diese zu ihrer [[Bestimmung]] (siehe [[Formbestimmung]]). Und diese kehrt schließlich die [[Dialektik]] von [[allgemeiner]] [[Form]] und [[einzelnem]] [[Inhalt]] um. So bleibt Wert als reine [[Formbestimmung]] des [[gesellschaftlichen]] [[Stoffwechsels]] im Wechsel seiner [[Ressourcen]] im Wesentlichen nurmehr [[Bewegung]] als sich selbst [[bestimmende]] [[Form]], als reine [[Formbestimmung]] eines sich selbst fremden, eines [[entfremdeten]] [[Lebens]], als [[Wesen]] seiner [[Selbstentfremdung]], als [[gesellschaftliche]] [[Bewegung]] einer reinen [[Wesensnot]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Denn die Bewegung, worin {der Wert} Mehrwert zusetzt, ist seine eigne Bewegung, seine Verwertung also Selbstverwertung. Er hat die okkulte Qualität erhalten, Wert zu setzen, weil er Wert ist. Er wirft lebendige Junge oder legt wenigstens goldne Eier. Als das übergreifende Subjekt eines solchen Prozesses, worin er Geldform und Warenform bald annimmt, bald abstreift, sich aber in diesem Wechsel erhält und ausreckt, bedarf der Wert vor allem einer selbständigen Form, wodurch seine Identität mit sich selbst konstatiert wird.“ [[(K. Marx, Kapital I, MEW 23, 168f)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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