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	<title>Werturteil - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Werturteil&amp;diff=9690&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:34:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 2. November 2025, 18:34 Uhr&lt;/td&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:45:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein Werturteil ergeht aus einer [[Bewertung]], die aus einem [[Vorurteil]] einer bestimmten [[Wertschätzung]] abgeleitet ist. Es wird hieraus praktisch erst der [[Wert]] erzeugt, der für das [[Urteil]] so geläufig wird, wie es [[gewöhnlich]] [[wirkt]], wie es also seiner [[Gewohnheit]] in den entsprechenden [[Lebensverhältnissen]] entspricht. Seine Produktion gibt zwar vor, sich aus vorausgesetzten [[Werten]] abzuleiten, stellt aber im [[Verhalten]] zu ihrem [[Gegenstand]] erst den [[Wert]] her, der ohne solche Tätigkeit überhaupt keine [[Wahrheit]] haben kann. Der Wert mag ein Substantiv sein, hat aber deshalb selbst noch lange keine [[Substanz]] durch sich. Einen Wert an sich gibt es nicht, auch wenn es schlechte und gute [[Eigenschaften]] einer Sache, eines Menschen usw. für den geben mag, der eine Bewertung nötig hat. Sein Werturteil spricht aber nur seine bloß formelle [[Beziehung]] auf diese aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Basis der [[Moral]] ist ein Werturteil. Dieses wird aus der [[Bewertung]] beschreibender Aussagen, Feststellungen bzw. Seins-Aussagen gebildet und hieraus die Implikation einer [[Güte]] entwickelt, welche allgemein gültig sein soll. Das Werturteil ist somit ein Urteil über die [[Notwendigkeit]] eines Gut-Sein-Sollens, das auch eine Forderung nach Veränderung eines bestimmten Seins, des [[Soseins]], enthält. Dass etwas sein soll, ist allerdings im [[Widerspruch]] zu dem [[Sein]], aus welchem das Urteil hergeleitet wird. Es handelt sich bei Werturteilen also immer im widersprüchliche [[Bewertungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werturteil ist daher in sich gegensinnig, hebt die wirklichen [[Inhalte]] seines [[Urteils]], die [[Bestimmtheiten]], darin auf, dass sie von vorn herein als unangemessen gefasst werden, sich selbst nicht [[Grund]] genug sind. Von daher ist es immer auch gegen sie [[gleichgültig]], also in einer [[abstrakten]] [[Beziehung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosphie kann daher auch keinen [[Sinn]] durch Werturteile haben oder bekommen. Dies hat bereits David Hume formuliert, der das sog. „Hume’sche Gesetz“ bzw. die „Sein-Sollen-Dichotomie“ ausgeführt hatte. In der Theorie moralischer Sprache, der Metaethik, gilt ein entsprechender Fehlschluss seit George Edward Moore als naturalistischer Fehlschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann die zugrundeliegende Überlegung so beschreiben, dass aus rein beschreibenden Aussagen kein deduktiver Schluss auf irgendwelche Werturteile gezogen werden kann: Deduktionen sind nur logische Umformungen, [[politische Nominalismen]], durch die kein neuer Gehalt entstehen kann; es könnten nur die in den Prämissen bereits implizit enthaltenen Gehalte explizit gemacht werden. Scheinbare Ableitungen von Wertungen aus Beschreibungen (siehe [[Bewertungen]]) werden dann z. B. damit erklärt, dass bestimmte Wörter wie „Funktion“ oder „Wesen“ in den Prämissen verwendet wurden, die bei genauerer Analyse selbst bereits nicht rein deskriptiv sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Max Weber]] nennt „Wertungen“ die praktischen Bewertungen einer durch unsere Handlungen beeinflussbaren Erscheinung als verwerflich oder billigenswert. Wissenschaften aber haben nach Weber rein deskriptiv zu operieren und [[Werte]] nur als bestehend, nicht aber als gültig zu behandeln.&lt;/div&gt;</summary>
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