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	<title>Widerspruch 2 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wo sich Inhalte widersprechen, also im [[Widerspruch]] zueinander stehen, reduziert sich ihre [[Beziehung]] auf ihre [[Identität]], in der ihre Inhalte sich aufheben, weil sie in diesem [[Verhältnis]] voneinander absehen müssen. Wenn man von [[Inhalten]] absieht, so bestärkt sich deren [[Form]]. Darin gleichen sich ihre Unterschiede so ab, wie sich ihr [[Verhältnis]] [[aufhebt]], also in [[Wirklichkeit]] nur in ihrer [[Substanz]] gleichbleibt (siehe hierzu [[Dialektik]]). [[Abstraktion]] ist die [[Form]] einer [[Gleichgültigkeit]], die [[Reduktion]] ihrer [[Inhalte]] auf sich in der leeren Form ihrer [[Substanz]], worin sie sich wesentlich identifizieren lassen. Von daher ist ihre [[Begriffssubstanz]], aus der sich ihr widersprüchliches Verhältnis aufklärt die [[Abstraktion]] selbst, die sich durch den [[Widerspruch]] erhält, solange dieser existiert (siehe auch [[absrakt menschliche Arbeit]], [[abstrakt menschlicher Sinn]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wo sich Inhalte widersprechen, also im [[Widerspruch]] zueinander stehen, reduziert sich ihre [[Beziehung]] auf ihre [[Identität]], in der ihre Inhalte sich aufheben, weil sie in diesem [[Verhältnis]] voneinander absehen müssen. Wenn man von [[Inhalten]] absieht, so bestärkt sich deren [[Form]]. Darin gleichen sich ihre Unterschiede so ab, wie sich ihr [[Verhältnis]] [[aufhebt]], also in [[Wirklichkeit]] nur in ihrer [[Substanz]] gleichbleibt (siehe hierzu [[Dialektik]]). [[Abstraktion]] ist die [[Form]] einer [[Gleichgültigkeit]], die [[Reduktion]] ihrer [[Inhalte]] auf sich in der leeren Form ihrer [[Substanz]], worin sie sich wesentlich identifizieren lassen. Von daher ist ihre [[Begriffssubstanz]], aus der sich ihr widersprüchliches Verhältnis aufklärt die [[Abstraktion]] selbst, die sich durch den [[Widerspruch]] erhält, solange dieser existiert (siehe auch [[absrakt menschliche Arbeit]], [[abstrakt menschlicher Sinn]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Die Vernunft hat immer existiert, nur nicht immer in der vernünftigen Form. Der Kritiker kann also an jede Form des theoretischen und praktischen Bewußtseins anknüpfen und aus den eigenen Formen der existierenden Wirklichkeit die wahre Wirklichkeit als ihr Sollen und ihren Endzweck entwickeln.&amp;quot; [[(MEW 1, Seite 345)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Widerspruch]] stehen die Gegensätze abstrakt gegeneinander und also als [[widersinnige]] Positionen im Verhältnis. Es sind Unterschiede, die sich in ihrer Unbestimmtheit gegeneinander als bloße [[Positionen]] einer Widersinnigen Beziehung und also durch ihre bloße Formation zirkulär – und also tautologisch – verhalten. In ihrer Entegegensetzung eint sie lediglich die triste [[Tatsache]], dass sie sich um den Erhalt ihrer [[Substanz]] durch ihr bloßes [[Anderssein]] bemühen (siehe z.B. den Gegensatz von [[Gebrauchswert]] und [[Tauschwert]] als Positionen ihres [[Wertseins]]). In der Entgegensetzung ihrer [[Inhalte]] entsteht lediglich eine andere [[Form]] derselben [[Substanz]] (siehe auch [[schlechte Unendlichkeit]]). Und weil sie sich darin in der [[Beziehung]] gegensätzlicher [[Tatsachen]] zu einander [[verhalten]] (siehe auch [[Verhältnis]]), ziehen sie sich zugleich an und vereinen sich im [[Widerspruch]] ihrer [[Wirklichkeit]] durch die [[Auftrennung]] (Entzweiung) ihrer [[Elemente]] (siehe z.B. [[Teilung der Arbeit]]), worin sie deren [[abstrakt allgemeines]] (siehe [[Wesen]]) bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Widerspruch]] tritt die Unvernunft einer [[Abstraktion]] als [[widersinnige]] Einheit ihrer [[Positionen]] zwischen ihrer [[Form]] und ihren [[Inhalten]] auf. In einer [[Abstraktion]] finden sich die [[Gegensätze]] eines [[Widerspruchs]] in ihrer letzlichen [[Identität]], in ihrer [[Substanz]] [[vereint]]. Sie eröffnet darin den Zugang zum [[Material]] ihrer [[formellen]] Entgegensetzung als ein [[Äußeres]], ein drittes [[Wesen]] ihrer Gemeinschaft, das als bloße [[Form]] ihres [[Andersseins]] ihren [[Widerspruch]] zu einem [[Trieb]] ihrer [[Wirklichkeit]] [[aufhebt]] und vereint (siehe z.B, [[Wert]]), der sich als Wesen ihrer [[Tauschwerte]] in einer ihm eigentümlichen [[Form]] seiner [[Abstraktionskraft]] durchsetzt (siehe z.B. [[Wertform]]). Darin erfährt eine Vertauschung ihrer [[Form]] mit ihren [[allen gemeinen]] Inhalten eine [[Täuschung]] über ihr [[wirkliches]] [[Wesen]] eine eigenständige [[Bedeutung]] (siehe auch [[Verselbständigung]]) außer sich (siehe z.B. [[Fetisch]]), weil es in seiner [[Wirklichkeit]] nur [[abwesend]] sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[substanzielle]] [[Wirkung]] von [[Abstraktionen]] entsteht aus der &amp;quot;Einheit der Gegensätze&amp;quot; in [[widersprüchlichen]] [[Verhältnissen]]. Eine [[Abstraktion]] hat darin schließlich keinen anderen [[Inhalt]] als die [[allen gemeine]] [[Substenz]] der Entgegensetzung, als ihr [[abstrakt Allgemeines]], wie es abstrakt von seinen [[Inhalt]]Inhalten [[erscheint]]. Diese sehen also ab von den konkreten Unterschieden ihres [[gegenständlichen]] [[Daseins]], wie es eben [[reduziert]] auf die von ihrem [[inhaltliche]] abgezogene [[Beziehung]], auf ihre bloße [[Form]] ihrer [[Substanz]] [[erscheint]]. Durch die so gegründete [[Formbestimmung]] sind die wesentlichen Unterschiede ihrer [[Form]] nach [[aufhebung]], weil darin [[genichtet]] ist, was sie inhaltlich begründet hatte. Was ihre [[Beziehung]] in [[Wahrheit]] ausmacht, wird dadurch [[negiert]] und also zu [[Nichts]] als etwas Anderes, durch ihre [[Nichtung]] [[abwesend]], – aber bewahrt in ihrer [[verkehrung]], in einem [[Anderssein]] der [[Form]] an sich (siehe z.B. die Metamorphose des [[Gebrauchswerts]] in den [[Tauschwert]] als [[Dasein]] des [[Werts]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wirkung]] von [[Abstraktionen]] (siehe auch [[Wirklichkeit]]) entsteht aus der &amp;quot;Eineit der Gegensätze&amp;quot; in [[widersprüchlichen]] [[Verhältnissen]]. Eine [[Abstraktion]] hat daher keinen anderen [[Inhalt]] als die [[Substenz]] der Entgegensetzung. Sie sieht also ab von den konkreten Unterschieden ihres [[Gegenstand]] [[reduziert]] ihre [[inhaltliche]] [[Beziehung]] auf ihre bloße [[Form]] und hebt hierdurch ihre Unterschiede ihrer Form nach auf, indem sie das [[nichtet]], was diese inhaltlich begründet hatte. Was ihre [[Beziehung]] in [[Wahrheit]] ausmacht, wird dadurch zu [[Nichts]], durch ihre [[Nichtung]] [[abwesend]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer [[Wirklichkeit]] besteht jede [[Beziehung]] durch ihre [[Einigkeit]] in und mit ihrer Welt unter den [[Bedingungen]] durch die sie möglich ist. Daher hat sie das [[Material]] ihrer [[Beziehung]] außer sich. Und dadurch ist sie auch zugleich in einem [[Verhältnis]] [[relativ]] zu sich, das sich [[substanziell]] durch ihr [[wahres]] [[Sein]] bestimmt [[verhält]]. Dieses ist durch seine [[Äußerungen]] so bestimmt, wie es außer sich auch nur in seiner [[Form]] [[wirklich]] [[da sein]] kann. Und wo etwas in seiner [[Beziehung]] auf und durch ein anderes [[Sein]] ist, wird es für sich zugleich durch die [[Form]] seines [[Andersseins]] bestimmt (siehe auch [[Formbestimmung]] ), an sich bestimmt und für sich unbestimmt zugleich, [[gleichgültig]] gegen seine [[inhaltliche]] [[Bestimmtheit]], an und für sich [[widersprüchlich]] bestimmt. Zwischen dem Einen und dem Anderen kann nur eine [[Abstraktion]] die Gegensätze in ihrer [[Substanz]] vereinen (siehe z.B. [[abstrakt menschliche Arbeit]]). Sie stellt ihre [[Einheit]] als das [[abstrakte]] [[Wesen]] in seiner [[Allgemeinheit]], als ihre [[Begriffssubstanz]] dar und im [[Durchschnitt]] ihres Auftretens ihrer [[Einheit]] als ihre [[Begriffsgröße]] bemessen. In seiner [[Einzelheit]] [[identifiziert]] sich das Eine im Unterschied zu allen Anderen durch das, was es nicht für sich als [[Form]] für sich, schon aber nur durch Anderes außer sich sein kann (siehe hierzu auch [[Wert]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Widerspruch ist die [[Form]] einer Entzweiung, das gegen einander Auftreten von [[Inhalten]] derselben [[Substanz]] eines [[gemeinen]] [[Wesens]], das sich nurmehr [[abstrakt]] einig sein kann (siehe [[abstrakt Allgemeines]]). Jeder Widerspruch formuliert daher ein [[Wesen]], das nicht als das [[erscheint]], was es ist, das im [[Grunde]] aus [[Verhältnissen]] hervorgeht und [[verkehrt]], in denen es sich rein [[strukturell]], beziehungslos und [[äußerlich]] gegen seinen [[Inhalt]] [[verhält]] (siehe auch [[Strukturalismus]]). In der [[Form]] seiner [[Verhältnisse]] stellt es eine [[Wesensnot]] dar, in der sich seine [[Elemente]] [[aufheben]], von ihrer [[Substanz]] [[abstrahieren]], sich auf ihre [[abstrakte]] [[Substanz]] [[reduzieren]] (siehe z.B. [[abstrakt menschliche Arbeit]], [[abstrakt menschlicher Sinn]], [[abstrakt menschliche Gesellschaft]]). Ein Widerspruch ist die Vereinigung einer Entzweiung (siehe hierzu [[Dazwischensein]]), die sich [[widersinnig]] [[verhält]], weil sie von ihren [[Inhalten]] mehr oder weniger absehen muss (siehe auch [[Absicht]]), sie nur in einer [[Form]] bewahren kann, die nach deren Veränderung, nach einem von ihr [[bestimmten]] [[Anderssein]] drängt (siehe hierzu [[Formbestimmung]]). Diese [[Form]] verkörpert die [[abstrakte]] Einheit ihrer [[gegensätzlichen]] [[Inhalte]], das [[abstrakte allgemeine]] [[Wesen]] ihrer [[Substanz]], das allgemeine Wesen ihrer gegensinnigen [[Wirkungen]], das nurmehr als inhaltslose [[Kraft]] aus ihrer [[Negation]], aus der [[Abwesenheit]] ihrer inhaltlichen [[Beziehung]] gegen die Widersprüchlichkeit ihres [[Dasein]] drängt (siehe hierzu auch [[Nichtungstrieb]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang stand die [[Abstraktion]], die ihre [[Wirklichkeit]] entzweit, weil sie die [[Inhalte]] auf die [[Substanz]] ihrer [[Beziehungen]] [[reduziert]]. Weil in einem [[abstrakten]] [[Verhältnis]] sich daher die [[Form]] zunehmend entleert, sich von ihrem [[Inhalt]] ablösen muss, [[bestimmt]] sich das mit der [[Trennung]] von [[Form]] und [[Inhalt]] seiner [[Beziehungen]] gespaltene Verhältnis nun auch [[wirklich]] [[abstrakt]]. Das somit veränderte [[Verhältnis]] [[reduziert]] die [[Qualität]] seiner [[Beziehungen]] und [[bestimmt]] schließlich sich selbst über die [[Masse]] ([[Quantität]]) ihrer [[Form]]. Diese entleert nun selbst ihre [[Verhältnisse]] und [[nichtet]] ihre [[inhalte]] durch das [[abstrakte]] [[Verhalten]] ihrer [[Vermittlung]] und wandelt ihre abstrakte [[Substanz]] zum [[Inhalt]] ihrer [[Form]]. Mit ihrer zunehmenden [[Verallgemeinerung]] [[bestimmt]] das schließlich auch die [[Inhalte]] ihrer [[Beziehungen]], die durch ihre [[Form]] (siehe [[Formbestimung]]) verkehren, weil sie durch ihre Allgemeinform selbst auch die [[Verkehrung]] des [[Wesens]] der einzelnen [[Beziehungen]] zu ihren von einander [[isolierten]] [[Inhalten]] betreiben. Das [[abwesende]] [[Wesen]] vermittelt dann das [[anwesende]] un bestimmt seine [[Beziehungen]]. Diese [[Schlussfolgerung]] hat Marx am Beispiel der [[Wertform]] aufgezeigt, wie und warum die [[abstrakt allgemeinen]] [[Beziehungen]] einer [[Äquivalentform]] durch die [[allgemeinen]] [[Bestimmungen]] der Gleichsetzung von [[Waren]], also über ihre an und für sich [[gleichgültige]] [[Vermittlung]] einer im [[Allgemeinen]] [[verselbständigten]] [[Form]]. So entsteht die [[allgemein]] besonderte [[Geldform]], die das [[abstrakt Allgemeine]] der [[Äquivalenzen]] als [[Wert]] der [[Tauschwerte]], die über ihre einfache [[Wertformen]] als [[Preise]] gegen die hierdurch vereinzelten [[Inhalte]] der [[Gebrauchswerte]][[bestimmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese [[Abstraktionskraft]] ist doppelbödig, weil sie ihre [[Form]] durch ihren [[Inhalt]] und zugleich gegen ihn bestimmt und sich hierdurch zu einer immer mächtigeren [[Form]] [[verallgemeinert]]. Die [[Wirklichkeit]] einer [[Abstraktion]] wird daher von der mangelnden [[Substanz]], von ihrer [[abwesenden]] [[Inhalte]] betrieben, die sich im Vakuum betsiommungsloser [[Inhalte]], die sich als substnzielle Kraft ihrer existenzillen [[Tatsache]] gegen deren Nichtung zu einer bloßen [[Kraft]] ihrer , [[Abstraktion]], zu einer [[Abstraktionskraft]] [[verselbständigen]] . Die muss ihre [[negative]] Wirkung äußern und bestärken, um ihren Mangel durch bloße Anreicherung ihrer [[Masse]] auszugleichen. Beziehungslose Substanz kann allerdings nur eiee abstrakte Subbstanz sein, die ihre getrennten Inhalte als Bedingung ihrer Beziehungen allem zu Grunde lagt, was darin sich zu verwirklichen sucht. Als ein [[absrakt allgemeines]] [[Wesen]], als Wesen ihrer Abstraktion gewinnen solche [[Verhältnissedurch die Aufsammlungg zersplitterterBeziehungendie Macht einer massenhaften derAbstraktionals Verfügung über die Zusmmenhänge ihrervereinzeltenInhalteerfährt(siehe hierzuDialektik). JeallgemeinerdieseFormgegen ihre Inhalte zu einerverallgemeinertenForm wird, jeallgemeinerdieseVermittlungihrerInhaltenegiert wird, desto größer wird ihre Macht über dieEinzelheitenund desto stärker bildet sie mit Zunahme ihrerexistenzielleIsolationeine entleerteallgemeinheraus. Indem sie immer gleich geltender, alsogleichgültiggegen ihre vereinzeltenGewissheitenimmer ungewisser werden, aus denen sie ihren Zusammenhang haben, je ausgedehnter sie von ihren Inhalten absieht und von daher den Zusammenhang ihrerVerhältnissewesentlichabstraktbestimmt werden, als leereTatsacheihrer abstrakten Substanz verbleiben. Rein quantitativ wird sie daher zu einer übermächtigen Kraft ihrer Verhältnisse, zu derenabstrakter Allgemeinheit, derenWesenimEinzelnenimmerabwesenderist, sodass dasabstrakt Allgemeinezu einem allseits mächtigenWesenihrerqbstraktenSubstanzzu ihremTriebwird (siehe z.B.abstrakt menschliche Arbeit).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gegensätze]] sind Unterschiede, die sich gegeneinander [[positionieren]]. Und weil sie sich darin in einer [[Beziehung]] zu einander verhalten, ziehen sie sich zugleich an und vereinen sich in ihrem Gegensatz zu einm Widerspruch. Ein Widerspruch ist also das [[Verhältnis]] von [[Gegensätzen]], die sich aufeinander beziehen, die voneinander abhängig und daher durch einander bestimmt sind. Jede [[Position]] ist mit der anderen durch etwas verbunden, das ihre [[Einheit]] als eine [[Identität]] in ihrer [[Beziehung]] ausmacht, aber sich durch sie nicht [[wirklich]] vereinen lässt. Es ist ein gemeinsames Drittes, das ihre Verbindung [[substanziell]] ausmacht und dennoch weder das eine noch das andere [[wirklich]] sein kann, weil es darin nur [[abstrakt]] gegenwärtig, in seiner [[Wirklichkeit]] aber [[abwesend]] ist (siehe hierzu [[Dialektik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Widerspruch stellt sich ein [[Gegensatz]] dar, der unaufgelöst ist, der also in der Einheit seiner Gegensätze als [[Widersinn]] einer [[Entwicklung]] existiert, und darin als der [[Antrieb]] einer [[Notwendigkeit]] gegeben ist, ihn aufzulösen. Denn weil er in seinem Widerspruch sich sowohl gegen sich als auch gegen seine [[Beziehung]] auf andere [[verhält]], ist sein [[Wesen]] in [[Not]]. In seiner [[Wesensnot]] würde ein Widerspruch auf Dauer sein [[Dasein]] [[nichten]] (siehe hierzu [[Dialektik]]), wenn er keine eigene [[Form]] hierzu eingeht, zu einer [[Formbestimmung]] wird, in der er sich außer sich als etwas Drittes verwirklicht (siehe hierzu auch [[Wert]]). Der [[Kapitalismus]] beruht auf dem Widerspruch von [[Gebrauchswert]] und [[Tauschwert]] der [[Waren]], die nur durch ihre Verwertung als [[Geld]] [[gesellschaftlich]] [[existieren]] können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im juristischen Sinn ist ein Widerspruch ein Einspruch zu einer bestehende Aussage, in den Geisteswissenschaften allgemein eine logische Formulierung von etwas, das sich nicht eindeutig darstellt, was also als Einheit begriffen unwahr bleibt. Die unterschiedlichen [[Erkenntnistheorien]] erweisen den Unterschied ihres [[Wahrheits]]verständnisses besonders in dem, was sie unter Widerspruch verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Positivismus]] wird [[Wahrheit]] an der Eindeutigkeit einer Aussage bemessen. Daher wird hier ein Widerspruch im Anspruch auf die Ausschließlichkeit einer Aussage zu einer [[Sache]] im &amp;quot;Satz vom Widerspruch&amp;quot; verstanden, der besagen will, dass zwei einander widersprechende Aussagen nicht zugleich zutreffen können, im Grunde also nur als reine Gegensätze verstanden werden, deren Beziehung inhaltlich gleichgültig bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Denn es ist unmöglich, dass dasselbe demselben in derselben Beziehung zugleich zukomme und nicht zukomme. [...] Doch wir haben eben angenommen, es sei unmöglich, dass etwas zugleich sei und nicht sei.&amp;quot; (Aristoteles: Metaphysik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Abstrakton sind die [[Gegensätze]] eines [[Widerspruchs]] [[vereint]], in ihrer offenen Entgegensetzung durch ein [[äußeres]], ein drittes[[Wesen]] der [[Form]] ihres [[Andersseins]] [[aufgehoben]] (siehe z.B, [[Tauschwert]]), in ihrer [[Bedeutung]] [[Bedeutung]] außer sich (siehe z.B. [[Wert]]), in ihrer [[Wirklichkeit]] [[abwesend]]. Die [[Wirkung]] von Abstraktionen entsteht aus der &amp;quot;Eineit der Gegensätze&amp;quot; in [[widersprüchlichen]] [[Verhältnissen]]. Eine [[Abstraktion]] hat daher keinen anderen [[Inhalt]] als die [[Substenz]] der Entgegensetzung. Sie sieht also ab von den konkreten Unterschieden ihres [[Gegenstand]] [[reduziert]] ihre [[inhaltliche]] [[Beziehung]] auf ihre bloße [[Form]] und hebt hierdurch ihre Unterschiede ihrer Form nach auf, indem sie das [[nichtet]], was diese inhaltlich begründet hatte. Was ihre [[Beziehung]] in [[Wahrheit]] ausmacht, wird dadurch zu [[Nichts]], durch ihre [[Nichtung]] [[abwesend]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Denken zwischen [[Sein]] und [[Dasein]] der [[Gegensätze]] und die analytische Hinterfragung eines [[Widersinns]] ist damit ausgeschlossen. Karl Popper nahm dies als Grundlage für seinen kritischen Rationalismus her und verstand seine &amp;quot;Trial-and-Error-Methode&amp;quot; als die einzig legitime Erkenntnismethode des Denkens, die alles für wahr nimmt, was eindeutig existiert und alles abweist, was einen [[Widersinn]] verkörpert. Es ist dieser Satz als &amp;quot;Satz vom ausgeschlossenen Widerspruch&amp;quot; überhaupt die Grundlage der formalen Logik. Wenn damit Gegensätze beschrieben werden, dann nur in eindeutig entgegenstehenden Positionen, die durch sich keinen Zusammenhang verkörpern, sondern diesen nur außer sich (z.B. statistisch) haben können. Die Schlussfolgerungen ergeben sich hier aus diesem äußeren Dafürhalten, das nur davon berichten und erzählen kann, was sich seinen [[Zahlen]] entnehmen lässt. Alles andere bliebe [[Ideologie]]. Jede Veränderung des [[Wissens]] ergibt sich nach diesem Wahrheitsverständnis durch eine Instruktion aus einem [[abstrakten]] Hypostasieren, die sich nicht aus einem [[Wissen]] beziehen lässt. Aber man kann kein Wissen durch etwas verändern, was nicht selbst [[Wissen]] sein kann. Jede Kritik, die [[wirkliche]] [[Wahrheit]] beansprucht, hat ein Wissen zu ihrem Inhalt, durch das sich ihre [[Vernunft]] bewähren muss. Die Hypothese des &amp;quot;kritischen Rationalismus&amp;quot; ist selbst widersprüchlich, denn will eine solche Rationalität wissenschaftlich sein, so widerspricht sie sich schon in in ihrem Ansatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade diese Eindeutigkeit der [[Reduktion]] auf ein derart durch seine [[Ausschließlichkeit]] vereinseitigtes Fakt ist die innigste Grundlage von [[Ideologie]] überhaupt. Darin bleibt z.B. [[Freiheit]] ohne [[Notwendigkeit]], Gleicheit ohne Unterschiedenheit, also immer etwas, was ohne seine Beziehung überhaupt kein wissenschaftliches Denken erfordert, eben eine bloße [[Idee]] von etwas ist, die sich aus jeglichem [[Dasein]] [[willkürlich]] beziehen lässt, weil sie kein anderes Sein haben könne. Es ist also das Denken in einer blinden [[Ontologie]], nach der alles so ist, wie es da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[dialektischen]] Verständnis von Zusammenhängen unterscheidet sich das Wahrheitsverständnis vom [[Positivismus]] durch die [[Beziehung]] der Gegensätze in ihrem [[Verhältnis]], durch die [[Substanz]], die den Zusammenhang der Gegenstätze in ihnen ausmacht. Für die [[Phänomenologie]] ist es das [[Wesentliche]], das aus dem [[Dasein]] eindeutig hervorscheint und durch einen [[eidetische Reduktion]] erkundet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Hegel]] ist, an Kant anknüpfend, die [[Vernunft]] in sich schon widersprüchlich. Für die Hegelsche Philosophie ist gerade die Einheit der Gegensätze das treibende Moment seiner [[Logik]], die Grundlage einer logischen [[Entwicklung]], in der die [[Geschichte]] sich dadurch begründen solle, dass sie immer nur im Widerspruch mit sich selbst, sich in der [[Notwendigkeit]] ihrer Selbstveränderung ergeben würde. Hegel fasst die [[Bewegung]] der Geschichte selbst als [[Dialektik]] eines daseienden Widerspruchs auf. Hegels spekulative [[Theorie]] will die [[Idee]] des [[Geistes]] nachweisen, der sich durch seine Widersprüche hindurch, durch die Diremtion der Gegensätze entwickeln und sich hierdurch als Weltgeschichte verwirklichen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Hegelsche [[Logik]] somit alles [[Sein]] im [[Dasein]] als Geschichte seines Werdens aus einem historischen Ideal identifiziert, ist nach Marx der Widerspruch ein Moment, in dem sich gegensätzliche Positionen nicht weiterbringen, sondern sich aneinander [[aufheben]], anachronistisch werden (siehe [[Historischer Materialismus]]), und ihr Sein durch die [[Formbestimmung]] ihrer [[Abstraktion]] aufzehren (siehe [[Realabstraktion]]) und nur durch menschliche Praxis zu ihrem wahren [[Inhalt]], zu einer [[Emanzipation]] der Menschen im [[Fortschritt]] der materiellen Veränderung ihrer Lebensverhältnisse befördert wird, die in ihrer Form schon da, aber nur [[unwirklich]] existent ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiernach ist ein Widerspruch ein [[widersinniges]] [[Verhältnis]] der gesellschaftlichen Gegenwart, das sowohl im [[Allgemeinen]] sich &amp;quot;im Kreis dreht&amp;quot;, tautologisch ist, wie auch im [[Einzelnen]] [[wesen]]los erscheint. Weil seine [[wesen]]tliche [[Beziehung]] in dieser [[Erscheinung]] [[abwesend]] ist, sich selbst [[fremd]] wird, verwirklicht jeder Widerspruch einen [[substanz]]iellen Mangel an und durch sich selbst, der sich mit der [[Entwicklung]] seiner [[Inhalte]] in seiner [[Entfremdung]] aufzehrt, solange sie nicht [[wirklich]] erscheinen, nicht wirklich [[wahr]] sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sich Inhalte widersprechen, also im [[Widerspruch]] zueinander stehen, reduziert sich ihre [[Beziehung]] auf ihre [[Identität]], in der ihre Inhalte sich aufheben, weil sie in diesem [[Verhältnis]] voneinander absehen müssen. Wenn man von [[Inhalten]] absieht, so bestärkt sich deren [[Form]]. Darin gleichen sich ihre Unterschiede so ab, wie sich ihr [[Verhältnis]] [[aufhebt]], also in [[Wirklichkeit]] nur in ihrer [[Substanz]] gleichbleibt (siehe hierzu [[Dialektik]]). [[Abstraktion]] ist die [[Form]] einer [[Gleichgültigkeit]], die [[Reduktion]] ihrer [[Inhalte]] auf sich in der leeren Form ihrer [[Substanz]], worin sie sich wesentlich identifizieren lassen. Von daher ist ihre [[Begriffssubstanz]], aus der sich ihr widersprüchliches Verhältnis aufklärt die [[Abstraktion]] selbst, die sich durch den [[Widerspruch]] erhält, solange dieser existiert (siehe auch [[absrakt menschliche Arbeit]], [[abstrakt menschlicher Sinn]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gegensätze]] müssen sich nicht widersprechen. So haben Mann und Frau z.B. gegensätzliche Geschlechtseigenschaften, jeweils einen anderen Sinn für sich, betreiben aber an sich keine widersprüchliche Verwirklichung. Im Widerspruch nämlich heben sich die Gegensätze auf. Ein Widerspruch ist ein [[Gegensatz]] innerhalb eines [[Ganzen]], in der [[Identität]] eines ganzen Zusammenhangs, Einheit der Gegensätze, die darin keinen Gegensatz mehr darstellen können, weil sie sich nur in ihrem [[Ausschluss]] aufeinander, also durch [[Nichts]] beziehen. Der Gegensatz ist auf diese Weise verwirklicht und zugleich vollständig [[aufgehoben]], weil das Entgegengesetzte für sich in seiner [[Ausschließlichkeit]] ein ganzer [[Teil]] sein soll, aber nur als [[Beziehung]] einer Entgegensetzung innerhalb eines [[Ganzen]] sein kann. Hierdurch ist weder das Eine ganz, noch das Andere ganz, weil das Eine als [[Position]] (oder [[These]]) dem Anderen [[Negation]] (oder [[Antithese]]), also von ihm nur abhängig und also nicht für sich sein kann, in seiner [[Anwesenheit]] zugleich [[abwesend]] ist. Das Eine ist nicht ohne das Andere und es scheint, als sei es erst aus der Entgegensetzung hervorgegangen, also darin entstanden, dass es sich aus dem Mangel gebildet hat, welchen es für sich gegenüber dem [[Ganzen]] hat. Innerhalb desselben Ganzen hat das Gegensätzliche Identität, ohne in dieser ganz zu sein, und bezieht sich daher auf andere Gegenstände als widersprüchliche [[Einheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Einheit herrscht Dumpfheit, die Verdunkelung, die Selbstaufhebung durch die Absehung von dem, was sich entgegensteht, die schnell zur [[Absicht]] einer [[Dummheit]] werden kann, sie unentwegt auch wirklich aufzuheben. Von daher kann es keine immanente Auflösung eines Widerspruchs geben. Das verlangt einen Abstand, eine [[Kritik]], die zum Grund einer [[Änderung]] wird, wenn sie das Andere im Widerspruch selbst schon als Refexion eines anderen Seins erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne dies ist der Widerspruch ein doppeltes, sich entgegensetzendes, also sich in einer Selbstbegegnung befindliches [[Sein]], das seine Gegensätze substanzlos, also zu [[Nichts]] macht, indem sie diese auf ihre abstrakte Einheit [[reduziert]] (siehe [[abstrakt Allgemeines]]). Er beruht auf einer [[Ausschlusslogik]], die aus dem folgt, was inhaltlich durch sich selbst entgegengesetzt ist, sich im Kreis bewegt, in welchem sich das getrennte immer wieder als Wechselform, bzw. Formwechsel begegnet (siehe [[Dialektik]]). Weil das sich Widersprechende darin sich in der Form eint, und sich zugleich von sich selbst abstößt, kann es sich nur in einer doppelt bestimmte Form bewegen und muss von sich als [[Ganzes]] absehen, zudem es zugleich durch den [[Schmerz]] seiner Getrenntheit getrieben ist. Es muss von sich absehen (siehe [[Abstraktion]]), während es zu sich kommt, sich von daher selbst [[nichtet]] und die [[Aufhebung]] seiner Zersetzung nötig hat, nur um da sein zu können. Nur weil und solange es in sich doppelt bleibt, kann von einem sich selbst Widersprechen die Rede sein. Ein Widerspruch besteht also nicht aus dem Gegensatz als solchen, sondern aus einer [[Identität]] in der Entgegensetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Wirklichkeit]] ist ein Widerspruch eine reale [[Abstraktion]] (siehe [[Realabstraktion]]), die Einheit von Gegensätzen, in sich gegensinnige [[Wirkung]], gegensätzliche [[Bestimmtheit]]. Er hat darin seinen [[Begriff]], sowohl das Eine wie auch das Andere zu sein und das Eine im Anderen aufzuheben. Dies setzt es in eine [[Form]], in welcher es den Mangel hat, nicht sein zu können, was es ist. Es ist ein Prozess der [[Abstraktion]] (s.a. [[Realabstraktion]]), in welchem der Widerspruch verläuft, indem sich die sich aufhebende [[Substanz]] als [[Form]] jedem [[Inhalt]] überstellt, ihn [[formbestimmt]]: Es muss anderes enthalten und doch selbst sein und es kann nicht sein, weil es anderes zu formulieren hat. Den Mangel löst es in seinen Bezug auf ganz Anderes, also darin, dass es anderes dazu bestimmt, hierfür da zu sein. Der Widerspruch tritt in die Welt der Gegenstände mit dem Bestreben, seinen Mangel zu beheben, indem er sie in sich aufnimmt, sie zu seinem Stoff macht. Alle Sachen einer solche Welt sind nur, was die Widersprüchlichkeit ihrer Beziehung ausmacht und sie haben darin eine Einheit, die nichts ist, was Menschen sind, etwas, das nicht von und für Menschen ist, abstrakter Gegenstand, der durch ihr Tun geworden, aber nicht wirklicher Gegenstand ist (siehe hierzu z.B. Warenfetisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den verschiedenen Denkpositionen wird Widerspruch auch in verschiedenen Bezügen verstanden. So ist bei Hegel der Widerspruch das Werden der Entfaltung, das auseinander hervortreten der Ideen in der reinen Entgegensetzung ihres Seins und Nichtseins, welche die Diremtion des Geistes zu einem Anderssein erst ausmacht und in der Rückkunft auf das Ganze sich in neuer Qualität einigt. Hierauf gründet die Hegelsche Dialektik als systematische Logik. Bei Marx ist der Widerspruch geschichtliche Form der wirklichen Entgegensetzung abstrakter Vermittlung: Dasein abstrakter Gesellschaft, die in der Enfremdung vom Menschen fremde Kraft, weil fremde Identität hat und menschlich wird, wenn sich die Menschen gegen die Abstraktion ihrer Gesellschaft wenden (siehe Wert) und ihre wirklichen Beziehungen erfüllen, sich in ihren gesellschaftlichen Beziehungen verwirklichen. Widerspruch ist hier wirklicher Kampf der Gegensätze in der wirklichen Geschichte der Menschen (siehe auch Klassenkampf).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen Wissenschaften werden Widersprüche oft als Dualismen mit übergeschichtlicher Qualität aufgefasst (z.B. Lust und Realität), die sich im Konkreten lediglich zu Kompromissen modifizieren. Wann ein [[Gegensatz]] wirklich Widerspruch ist, lässt sich nicht einfach klären. Himmel und Hölle mögen sehr gegensätzlich sein; letztlich sind sie aber nur Vorstellungen von Antagonismen und - selbst wenn sie in der Bibel ihre Verbundenheit durch die Geschichte vom Teufel, dem gefallenen Engel, bekommen - in keinem wirklichen Zusammenhang stehen: Sie reflektieren sich zwar aneinander, aber sie verändern sich nicht. Der Widerspruch ist vor allem eine Beziehung und enthält sein Werden und Vergehen wie Fortschritt oder Rückschritt seiner Geschichte, [[Wirklichkeit]] oder Farce, [[Wahrheit]] oder [[Täuschung]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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