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	<title>Willkür - Versionsgeschichte</title>
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&lt;br /&gt;
Nach dem b�rgerlichen Recht wird Willk�r n�mlich begriffen als beliebige Entscheidungsfreiheit, als &amp;quot;Freiheit zur Entfaltung der Pers�nlichkeit&amp;quot;. Was da gerne als [[Freiheit]] zur Entfaltung eigener Menschlichkeit formuliert und [[ideologisch]] transportiert wird, ist in [[Wahrheit]] die Bef�rderung der [[Privatpers�nlichkeit]] �ber die [[Notwendigkeiten]] ihrer [[Selbsterhaltung]] hinaus, Bef�rderung also der Besitzanteile am gesellschaftlichen [[Mehrwert]], die im Gro�en und Ganzen den Menschen zugute kommen, die von [[unbezahlter Arbeit]] anderer Menschen leben k�nnen. Von daher ist der [[Liberalismus]] das Gegenteil von einer Freiheitsbewegung. Denn unbegrenzte [[Freiheit]], also die Freiheit jenseits von dem Streben zur [[Aufhebung]] von [[Notwendigkeiten]], ist Willk�r. Willk�rlich ist demnach die Aus�bung einer Macht, die sich gegen die in [[Vertrag]]sverh�ltnisse der gesellschaftlich vermittelten [[Notwendigkeiten]] (z.B. Generationenvertrag, Arbeitsvertrag, Handelsvertrag) verhalten kann.&lt;/div&gt;</summary>
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