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	<title>Wirklichkeitskonstruktion - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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Nicht von ungefähr entspricht er damit der Geschichtsvorstellung einer subjektiven Philosophie, welche die geschichtliche Abfolge zwischen der Dekadenz der alten Welt und ihrer Erneuerung durch besonders begabte, kräftige Subjekte begreift (siehe hierzu Nietzsche). Er ist in diesem Sinne ausdrücklich psychologisch gemeint, ein Begriff der seelischen Güte. Es ist die Ideologie eines objektiven Psychologismus, der sich subjektiv, also gänzlich untheoretisch geben will, während er höchst Theoretisches mitteilt und mächtig macht. Subjektiv muss er sich so nicht ausweisen, indem eine neue Welt begründen kann, objektiv muss er sich nicht ausweisen, weil ihm die Kontruktion lediglich Form eines Willens ist, einer Konstruktion. Es ist ein willkürlicher Begriff, mit welchem Menschen sich einfach deshalb durchsetzen wollen, weil sie ohne weitere Begründung (Grund) einfach Gutes (z.B. Freiheit von Macht und Gewalt) erreichen wollen. Dafür wiederum brauchen sie Saft und Kraft, aber sie brauchen den Begriff nicht. Es bleibt, dass damit etwas konstruiert werden soll, was nicht durch sich selbst wirklich bestehen kann. Letztlich ist Wirklichkeitskonstruktion ein Begriff für das, was er anzugreifen vorgibt: Macht und Gewalt - jetzt lediglich begriffslos, also als Hintersinn. Nicht von ungefähr beruht der Dekonstruktivismus auf [[Heidegger]], der wiederum ein Schüler [[Nietzsches]] ist. Sein Grund ist die Verneinung von wirklichen Mächten ([[fremde Kraft]]), indem er einfache Gegenkraft begründungsfrei, also grundlos konstruiert haben will.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wir wären also bei den Sachverhältnissen, welche zu ändern sind, wäre der Begriff Wirklichkeitskonstruktion nicht subjektiv. 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Es ist die Ideologie eines objektiven Psychologismus, der sich subjektiv, also gänzlich untheoretisch geben will, während er höchst Theoretisches mitteilt und mächtig macht. Subjektiv muss er sich so nicht ausweisen, indem eine neue Welt begründen kann, objektiv muss er sich nicht ausweisen, weil ihm die Kontruktion lediglich Form eines Willens ist, einer Konstruktion. Es ist ein willkürlicher Begriff, mit welchem Menschen sich einfach deshalb durchsetzen wollen, weil sie ohne weitere Begründung (Grund) einfach Gutes (z.B. Freiheit von Macht und Gewalt) erreichen wollen. Dafür wiederum brauchen sie Saft und Kraft, aber sie brauchen den Begriff nicht. Es bleibt, dass damit etwas konstruiert werden soll, was nicht durch sich selbst wirklich bestehen kann. Letztlich ist Wirklichkeitskonstruktion ein Begriff für das, was er anzugreifen vorgibt: Macht und Gewalt - jetzt lediglich begriffslos, also als Hintersinn. Nicht von ungefähr beruht der Dekonstruktivismus auf [[Heidegger]], der wiederum ein Schüler [[Nietzsches]] ist. Sein Grund ist die Verneinung von wirklichen Mächten ([[fremde Kraft]]), indem er einfache Gegenkraft begründungsfrei, also grundlos konstruiert haben will.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:46:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Die Frage, ob dem menschlichen Denken gegenständliche Wahrheit zukomme - ist keine Frage der Theorie, sondern eine praktische Frage. In der Praxis muß der Mensch die Wahrheit, i.e. die Wirklichkeit und Macht, Diesseitigkeit seines Denkens beweisen. Der Streit über die Wirklichkeit oder Nichtwirklichkeit des Denkens - das von der Praxis isoliert ist - ist eine rein scholastische Frage.&amp;quot; [[(Karl Marx, Thesen über Feuerbach, MEW 3, Seite 5)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklichkeitskonstruktion ist ein [[Begriff]] des [[Konstruktivismus]]. Der geht von der Behauptung aus, dass die [[Wirklichkeit]] eine durch die [[Wahrnehmung]] eines [[Subjekts]] konstruierte [[Wirklichkeit]] ist, die nicht objektiv existiert und wirkt, sondern Wirklichkeit erst durch den Beobachter einer Situation oder eines Zustands durch dessen Wahrnehmung in ihrem Wirkzusammenhang konstruiert wird, dass Wirklichkeit selbst also nur ein subjektives Konstrukt ist, das keine objektiv fassbare [[Wirkung]] hat, die Menschen sich darin in einer unbezweifelbaren [[Wahrnehmung]], in ihrer [[einzelnen]] [[persönlichen]] Begegnung schon voraussetzungslos ihre [[Wahrheit]] [[verkörpern]], sich selbst als das [[Material]] ihres [[gegenwärtigen]] [[körperlichen]][[Daseins]] unter und zwischen Menschen gelten (siehe [[zwischenmenschliches Verhältnis]]), in einer [[unwirklichen]] [[Wahrheit]] begegnen und sich dabei ihre Welt nach ihrem [[Belieben]] schaffen, - eben so wie es ihnen gefällt (siehe auch [[Opportunismus]]) und daher [[objektiv]] auch nur als [[Verwirklichung]] von [[beliebigen]] Gefälligkeiten [[da sein]] kann (siehe auch [[Populismus]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man das Wort Wirklichkeitskonstruktion genau nimmt, so meint es ein Gebilde der [[Wirklichkeit]], also ein nicht [[wirkliches]] ein unwirkliches Gebilde der Menschen, das dennoch aus vielfältigen [[Wirkungen]] in den Wahrnehmungsverhältnissen ihrer [[Gefühle]] und [[Selbstgefühle]] erzeugt ist: Eine [[Scheinwelt]], die keinen [[wirklichen]] [[Gegenstand]], keine [[Beziehung]] über ihre [[Empfindungen]] kennt und diese daher auch nicht in einem [[wirklichen]] [[Verhältnis]] der Menschen bewahrheiten könnte (siehe hierzu auch [[tote Wahrnehmung]]) und keinen bleibenden [[Eindruck]] hinterlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konstruktivismus folgt dem [[Erkenntnisinteresse]] des [[Neoliberlismus]]. Für die Konstruktivisten gibt es keine [[Wahrheit]], kein wahres [[Urteil]] und also auch keine [[wirklichen]] [[Beweise]], keine [[objektiven]] [[Beweise]] über [[wirkliche]] [[Geschichte]] als [[Entwicklung]] und [[Bildung]] menschlicher [[Lebensverhältnisse]]. Alles gilt nur als unmittelbare Gegenwärtigkeit - wie gekommen so auch zerronnen. Es soll der [[Begriff]] umgekehrt vor allem meinen, dass es keine [[Wirklichkeit]] außer dem Gebilde ihrer [[persönlichen]] und [[zufälligen]] [[Beziehungen]] gibt, allerdings aus einer [[Bildung]] zusammenwirkender Menschen. Natürlich ist der Begriff widersinnig, meint als ein Begriff der Postmodernen und sogar auch noch des [[Dekonstruktivismus]] die Unverbindlichkeit von Wirklichkeit, deren reine [[Subjektivität]] die objektiv nicht in ihren [[Verhältnissen]], sondern nur in der [[Beziehung]] der Subjekte ist (siehe hierzu auch [[Systemtheorie]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist vielleicht eine [[verkehrte]] [[Kritik]] am [[Kulturalismus]]. Was sich aber subjektiv und theoretisch gegen [[Entfremdung]] richten will, wird so zu einem [[Unsinn]] der [[Sprache]] selbst: Sie besagt, dass es Wirklichkeit geben soll, die konstruiert ist, die also nicht nur [[wirklich]], sondern zugleich ein Konstrukt sei, ein Gebilde, nicht nur Wirkung, sondern bewirkt, nicht begründet, aber doch menschlich, nicht unbedingt sinnvoll, aber doch sinnlich (siehe [[Phänomenologie]]). Damit ist gesagt, dass Wirklichkeit bewirkte Wirkung sei, subjektiv konstruiert und doch objektiv, also eigentlich nur Wirkung habe, die nicht sein muss, ohne gewollt zu sein (siehe [[Wille]]). Wirklichkeit ist nach dieser Auffassung gewollte Wirkung, die dadurch Wirkung hat, dass sie nicht gewollt wird - es gäbe sie sonst nicht wirklich. Damit ist solche Konstruktion zugleich ihr Gegenteil: Objektivität, die subjektiv ist und Subjekt in einem, ein Widersinn in sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wäre demnach eine Wirklichkeit, welche von einem Konstrukteur errichtet ist, der sich in einer anderen Wirklichkeit befinden muss, in welcher es nötig ist, Wirkung als Wirklichkeit zu konstruieren - wozu sonst würde er konstruieren. Es handelt sich dabei natürlich um eine Lebensvorstellung von Selbstverwirklichung, die zugleich in dem Mangel verläuft, dass sich auch &amp;quot;falsche&amp;quot; Verwirklichung durchsetzen können - wozu sonst bedürfe es dieses Begriffs überhaupt. Wichtig ist, dass der Begriff mit einem Gegensatz von Selbstverwirklichungen arbeitet, durch welchen er die Widersprüchlichkeit einer Wirklichkeit bestreitet und zugleich affirmiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff will sagen, dass Wirklichkeit immer von Menschen gesetzt, erzeugt sei und also auch durch Menschen veränderbar, durch Destruktion aufhebbar ist - oder durch die Veränderung der Menschen. Soll das nun etwas anderes als Kritik sein, so muss &amp;quot;Destruktion&amp;quot; sich als etwas anderes, als Praxis gegen Konstruktion ausgeben. Aber: Wäre Wirklichkeit ein Begriff für Konstruktion, so hätte sie keine Wirkung, würde unbegründet und rein bewirkt von Menschen, die ich angreife, wenn ich ihre Konstruktion dekonstruiere - etwa wie ein Kind im Sandkasten. Der Kampf um das Erzeugnis wäre so ein reiner Machtkampf, dessen Ende der Niedergang einer Welt zugunsten der Entstehung einer anderen Welt wäre. Es wird unterstellt, dass die Entstehung einer anderen Welt nicht möglich ist, weil die eine Welt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wären also bei den Sachverhältnissen, welche zu ändern sind, wäre der Begriff Wirklichkeitskonstruktion nicht subjektiv. Er beschriebt vor allem die gegen die konstruierte Welt gerichtete Antikonstruktion, für die er sprechen will, die &amp;quot;bessere Konstruktion&amp;quot; der &amp;quot;besseren Menschen&amp;quot;. Nicht von ungefähr entspricht er damit der Geschichtsvorstellung einer subjektiven Philosophie, welche die geschichtliche Abfolge zwischen der Dekadenz der alten Welt und ihrer Erneuerung durch besonders begabte, kräftige Subjekte begreift (siehe hierzu Nietzsche). Er ist in diesem Sinne ausdrücklich psychologisch gemeint, ein Begriff der seelischen Güte. Es ist die Ideologie eines objektiven Psychologismus, der sich subjektiv, also gänzlich untheoretisch geben will, während er höchst Theoretisches mitteilt und mächtig macht. Subjektiv muss er sich so nicht ausweisen, indem eine neue Welt begründen kann, objektiv muss er sich nicht ausweisen, weil ihm die Kontruktion lediglich Form eines Willens ist, einer Konstruktion. Es ist ein willkürlicher Begriff, mit welchem Menschen sich einfach deshalb durchsetzen wollen, weil sie ohne weitere Begründung (Grund) einfach Gutes (z.B. Freiheit von Macht und Gewalt) erreichen wollen. Dafür wiederum brauchen sie Saft und Kraft, aber sie brauchen den Begriff nicht. Es bleibt, dass damit etwas konstruiert werden soll, was nicht durch sich selbst wirklich bestehen kann. Letztlich ist Wirklichkeitskonstruktion ein Begriff für das, was er anzugreifen vorgibt: Macht und Gewalt - jetzt lediglich begriffslos, also als Hintersinn. Nicht von ungefähr beruht der Dekonstruktivismus auf [[Heidegger]], der wiederum ein Schüler [[Nietzsches]] ist. Sein Grund ist die Verneinung von wirklichen Mächten ([[fremde Kraft]]), indem er einfache Gegenkraft begründungsfrei, also grundlos konstruiert haben will.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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