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	<title>Zufall - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-04T18:55:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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Aber der Sinn dieser Zufälligkeit, die da Tatsächlichkeit heißt, begrenzt sich darin, daß sie korrelativ bezogen ist auf eine Notwendigkeit, die nicht den bloßen faktischen Bestand einer geltenden Regel besagt, sondern den Charakter der Wesensnotwendigkeit und damit auch Beziehung auf eine Wesensallgemeinheit hat. Sagten wir: jede Tatsache könnte »ihrem eigenen Wesen nach« anders sein,so drückten wir damit schon aus, daß es zum Sinn jedes Zufälligen gehört, eben ein Wesen, und sornit ein rein zu fassendes Eidos zu haben, und dieses steht nun unter Wesens-Wahrheiten verschiedener Allgemeinheitsstufe. Ein individueller Gegenstand ist nicht bloß überhaupt ein individueller, ein Dies da!, ein einmaliger, er hat als »in sich selbst« so und so beschaffener seine Eigenart, seinen Bestand an wesentlichen Prädikabilien, die ihm zukommen müssen (als »Seiendem, wie er in sich selbst ist«), damit ihm andere, sekundäre, relative Bestimmungen zukommen können. ... Diese Welt der Wesenseinheiten erschließt sich, wenn ich die reale Welt mit einer neutralisierenden Klammer versehe, sie weder bejahe noch verneine, sondern ihr individuelles Dasein dahingestellt sein lasse. Es verbleibt dann eine Erlebnissphäre des reinen Bewußtseins, in der ich das Wesen der Wahrnehmungserlebnisse erschauen kann, in der ich mir das Wesen der Wahrnehmung (etwa der Wahrnehmung eines Baumes) vergegenwärtigen kann“ (Edmund Husserl 1913, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Allgemeine Einführung in die reine Phänomenologie&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;, S. 9f)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Individuelles Sein jeder Art ist, ganz allgemein gesprochen zufällig. 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Sagten wir: jede Tatsache könnte »ihrem eigenen Wesen nach« anders sein,so drückten wir damit schon aus, daß es zum Sinn jedes Zufälligen gehört, eben ein Wesen, und sornit ein rein zu fassendes Eidos zu haben, und dieses steht nun unter Wesens-Wahrheiten verschiedener Allgemeinheitsstufe. Ein individueller Gegenstand ist nicht bloß überhaupt ein individueller, ein Dies da!, ein einmaliger, er hat als »in sich selbst« so und so beschaffener seine Eigenart, seinen Bestand an wesentlichen Prädikabilien, die ihm zukommen müssen (als »Seiendem, wie er in sich selbst ist«), damit ihm andere, sekundäre, relative Bestimmungen zukommen können. ... Diese Welt der Wesenseinheiten erschließt sich, wenn ich die reale Welt mit einer neutralisierenden Klammer versehe, sie weder bejahe noch verneine, sondern ihr individuelles Dasein dahingestellt sein lasse. 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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<updated>2025-11-02T16:35:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Zufall&amp;diff=1437&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Zufall&amp;diff=1437&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:46:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Gott würfelt nicht.&amp;quot; (Albert Einstein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, ob etwas zufällig ist, ist gleichbedeutend mit der Frage, ob es [[Gründe]] hierfür gibt, ob es entstanden ist aus anderem, ob es eine [[Geschichte]] hat, aus der es sich zwingend ergibt (siehe auch [[Geschichtsobjektivismus]]) oder ob es den Menschen neu eingefallen, erfunden, eine wirklich geschichtliche Tat ist. Der Zufall ist der eigentliche geschichtliche Anlass von [[Geschichte]], denn nur das, was nicht die Regel ist, kann [[Geschichte]] machen. Im Chaos erst entsteht die logische &amp;quot;Assymetrie&amp;quot;, die neues bewirkt, weil die darin entstehenden Kräfte das Überzufällige erst erzeugen, Geschichte möglich sein lassen kann, bis sie in den [[Gegebenheiten]] der [[Lebensverhältnisse]] in purer [[Gewohnheit]] an die [[Prinzipien]] und Regeln des Alltags wieder untergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stephen Hawking hat es bewiesen: Es irrt Einstein, wenn er alle materiellen und natürlichen Zusammenhänge und ihre Entstehungsgeschichte (siehe [[Evolution]]) für [[logisch]] nachvollziehbar und mathematisch verhersagbat ansieht. Was sich in mathematischen Formeln und Gewichtungen darstellen lässt belegt zwar Wirkungen und Verhältnisse, wie sie sich ergeben haben, nicht aber den Grund ihres Werdens. Der Zufall ist der außerlogische Grund der Naturgeschichte, die zwar logisch sich fortsetzen kann, wo sie durch die Lebensverhältnisse der Menschen [[dialektisch]] wird, wo sie also sich im [[Widerspruch]] befindet. Aber eine logische [[Notwendigkeit]] kann nicht ihre natürliche Grundlage sein, weil weder ihre Gegensätze, noch ihre Beziehungen in Not geraten können. Schon vom Material ihrer Natur aus können nur Unterschiede in den Gravitationsfeldern eine Entwicklung der Materie bis hin zu ihrer [[Natur]] bewirken - eben weil Natur sich aus dem Chaos der Kräfte gegründet hat und es von daher keine Symmetrie an sich, und also keinen logischen Ausgleich, keine Konstanz in ihrer Geschichte geben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht aus einer [[Logik]] der [[Natur]], nicht aus einer [[Naturbestimmung]] lässt sich alles, was Flora und Fauna darstellt erklären, nicht aus ihr ist der Mensch rein logisch hervorgegangen, wie Friedrich Engels glauben machen wollte (siehe hierzu [[dialektischer Materialismus]]), sondern aus der [[Kultur]] ihrer [[Gesellschaften]], aus den [[Widersprüchen]] der [[Produktivität]] ihrer [[Arbeit]] hat sich die bisherige [[Geschichte]] der Menschen als eine &amp;quot;Geschichte der Klassenkämpfe&amp;quot; (Karl Marx) ergeben (siehe hierzu [[historischer Materialismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle [[Geschichte]], die das Bestehende aus dem Anachronismus ihrer bisherigen Geschichte befreit, kann nur die [[Geschichte]] einer Formverwandlung sein (siehe [[Dialektik]]), Anpassung an gegenwärtige [[Notwendigkeiten]], die den vergangenen widersprechen. Menschliche [[Geschichte]] bildet sich aber wesentlich in einer [[Freiheit]], welche [[Notwendigkeit]] selbst aufhebt, die also wesentlich Neues hervorbringt, die z.B. die [[Produktivität]] der [[Arbeit]] wesentlich neu bestimmt, die sich also nicht aus der alten begründet, sondern einen epochalen Schritt in der [[Geschichte]] der menschlichen [[Gesellschaft]] entstehen lässt. [[Revolutionen]] sind [[Aufhebungen]] der bisherigen Lebensformen, die alte [[Formen]] durch neue ersetzen. Schon dies setzt [[Entwicklungen]] vorraus, die diese unnötig machen. Sie können aber auch wesentlich neue [[Inhalte]] schaffen, die substanzielle Lebensänderungen aus ihrer [[Freiheit]] hervorbringen, die [[Zufälle]] sein lässt, nicht alte Formen durch neue ersetzt, sondern neue [[Formen]] durch neue [[Inhalte]] entstehen lassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht die Regel, eine [[Logik]], ein [[Prinzip]] oder ein Sch�pfer hat die Welt, die [[Materie]], das Licht, die [[Energie]] und die ganze [[Natur]] entstehen lassen, sondern der Zufall. W�ren die Teilchen der ersten Gase in einer echten Normalverteilung aufgetreten, so h�tten ihre Gravitationskr�fte niemals eine Verklumpung bilden k�nnen. Der Quantenphysiker Steve Hawkin hat sehr schön dargestellt, wie sich Normalverteilung selbst schon unmöglich macht, weil mit der [[Zeit]] jede noch so geringe Assymetrie ganze Perioden der Veränderung in den Kraftfeldern ihrer [[Masse]] nach sich zieht. Gerade weil es keine Normalit�t oder Perfektion gibt, hat die �rsp�nglichste [[Kraft]], die Gravitationskraft, [[Materie]] und [[Natur]] �berhaupt erst entstehen lassen. Wo nur ein [[Teil]] unregelm��ig verteilt ist, bewirkt dies eine Kette von asymetrischer Anziehung, wodurch überhaupt die Bildung der verschiedenen Atome möglich war. [[Materie]] und [[Natur]] folgen keiner [[Logik]] und keiner [[Dialektik]], so dass es auch Unsinn ist, von einer objektiven Gesetzm��igkeit der Naturentwicklung, von einer &amp;quot;Dialektik der Natur&amp;quot; zu reden (siehe [[dialektischer Materialismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zufall ist zun�chst ein [[Ereignis]], das in die [[Gegebenheit]]en f�llt als etwas, was darin nicht [[notwendig]] ist, keinem [[Einfall]] entspringt und keiner [[Logik]] folgt. Was auf diese Weise zuf�llt, erscheint [[schicksal]]haft, kann aber durchaus [[Mittel]] f�r Notwendiges sein. Es hat aber keinen unmittelbaren [[Sinn]]zusammenhang und erf�llt keinen bereits vorhandenen [[Zweck]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliches Denken will gerne Zuf�lliges von Begr�ndeten scheiden. Es ist oft schon die Hauptsache ihrer T�tigkeit, diese Scheidung zu erbringen, das Zufällige aus ihrem Denken zu entfernen, es für die Wissensbildung zu disqualifizieren und das Logische zu verabsolutieren. Von daher ist der wissenschaftliche Beweis nichts anderes als der Nachweis, dass ein Zusammenhang nicht zuf�lig, dass er &amp;quot;verifiziertr&amp;quot; ist. Wissenschaftlich wird das dann auch oft als &amp;quot;obkjektiv&amp;quot; bezeichnet, was aber ein Unsinn ist, besagt die Verifikation doch nichts dar�ber aus, ob der Zusammenhang gegenst�ndlich ist oder nicht. Im Subjekt, das �ber das Wahrnehmen noch nicht zur Erkenntnis gelangt ist, k�nnen ebenso verifizierbare Zusammenh�nge auftreten, wie au�erhalb von ihm. Man kann diese jedoch nicht faktisch formulieren und hat meist nur die Sprache als Mittel ihrer Beschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon an die Frage, ob etwas zuf�llig ist, zeigt sich, dass der [[Begriff]] Zufall wesentlich vom geschichtlichen Standort des Fragenden abh�ngt. So ist f�r eine jungen Menschen z.B. viel mehr zuf�llig, als f�r einen alten. Glaubt erster eher an sein Geschick, so letztrer eher an eine Logik des Schicksals, oft auch an einen Urgrund in Gott. Zufall und [[Notwendigkeit]] sind in der [[Geschichte]] aufgel�st: Doch der Zufall ereignet sich nur notwendig, wo das, was zuf�llt, zugleich Not wendet und also im [[Begriff]] der Geschichte, in [[Freiheit]] aufgeht. Wieweit ihre Folge reicht und ihre Fortbestimmung geht, macht letztlich ein ganzes Lebensverst�ndnis aus - ob es das Vergangene nur interpretiert und verbessert, oder ob ihm wirklich neue Lebensinhalte einfallen, die selbst ein anderes [[Dasein]] erschließen und [[sein]] lassen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Philosophie]] kümmert sich um die Fragen des Seienden, wieweit es unbestimmbar oder bestimmt sein kann. Und sie [[interpretiert]] sie nach den [[Inhalten]] ihres Vorwissens. Es ist eine Frage des [[Glaubens]] und [[Wissens]] in einem: Was ist der letztliche [[Sinn]] der &amp;quot;Sinn des Seins&amp;quot;? ([[Martin Heidegger]]) Ist er au�er dieser Welt oder in ihr, im Kosmos oder in [[Gott]]? Was wissen wir von der Sinnbildung, wo glauben wir an ein �bersinnliches Wesen? Die Form dieser Frage selbst wird sich über das Notwendige nicht hervortun. Und so kann schließlich auch der Zufall als deren Auflösung erscheinen, ohne dass er die Philosophie auflösen müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Husserl wird von da her der Zufall selbst überzufällig, zu einer [[Notwendigkeit]] der Tatsachen, die für sich nicht [[allgemein]] sein können (warum sollten sie das wollen?) und zu ihrem [[Wesen]] nur relativ existieren können, weil sie eine notwendige &amp;quot;Wesens-Allgemeinheit&amp;quot; im Zufall seiner Eigenarten hätten. Auf solche Wesensanschauung zielt die [[Phänomenologie]], die ihre [[Wahrheit]] ganz subjektiv aus einer [[eidetischen Reduktion]] bezieht, die im Zufall selbst Notwendiges erkennen soll - z.B. Das &amp;quot;Sein zum Tode&amp;quot; ([[Martin Heidegger]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Individuelles Sein jeder Art ist, ganz allgemein gesprochen zufällig. Es ist so, es könnte seinem Wesen nach anders sein. Mögen auch bestimmte Naturgesetze gelten, vermöge deren, wenn die und die realen Umstände faktisch sind, die und die bestimmten Folgen faktisch sein müssen: solche Gesetze drücken doch nur faktische Regelungen aus, die selbst ganz anders lauten könnten und die schon voraussetzen als zum Wesen von Gegenständen möglicher Erfahrung von vornherein gehörig, daß dergleichen von ihnen geregelte Gegenstände ansich betrachtet zufällig sind. Aber der Sinn dieser Zufälligkeit, die da Tatsächlichkeit heißt, begrenzt sich darin, daß sie korrelativ bezogen ist auf eine Notwendigkeit, die nicht den bloßen faktischen Bestand einer geltenden Regel besagt, sondern den Charakter der Wesensnotwendigkeit und damit auch Beziehung auf eine Wesensallgemeinheit hat. Sagten wir: jede Tatsache könnte »ihrem eigenen Wesen nach« anders sein,so drückten wir damit schon aus, daß es zum Sinn jedes Zufälligen gehört, eben ein Wesen, und sornit ein rein zu fassendes Eidos zu haben, und dieses steht nun unter Wesens-Wahrheiten verschiedener Allgemeinheitsstufe. Ein individueller Gegenstand ist nicht bloß überhaupt ein individueller, ein Dies da!, ein einmaliger, er hat als »in sich selbst« so und so beschaffener seine Eigenart, seinen Bestand an wesentlichen Prädikabilien, die ihm zukommen müssen (als »Seiendem, wie er in sich selbst ist«), damit ihm andere, sekundäre, relative Bestimmungen zukommen können. ... Diese Welt der Wesenseinheiten erschließt sich, wenn ich die reale Welt mit einer neutralisierenden Klammer versehe, sie weder bejahe noch verneine, sondern ihr individuelles Dasein dahingestellt sein lasse. Es verbleibt dann eine Erlebnissphäre des reinen Bewußtseins, in der ich das Wesen der Wahrnehmungserlebnisse erschauen kann, in der ich mir das Wesen der Wahrnehmung (etwa der Wahrnehmung eines Baumes) vergegenwärtigen kann“ (Edmund Husserl 1913, &amp;quot;Allgemeine Einführung in die reine Phänomenologie&amp;quot;, S. 9f)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regel einer [[Entwicklung]] von Tatsachen ist vor allem aber ein systematisches Argument des [[Positivismus]] und der darauf gründenden [[Systemtheorien]], wodurch alles [[Gegebene]] als zun�chst zuf�llig angesehen wird, das eine folgerichtige [[Entwicklung]] dadurch findet, dass es durch eine [[Logik]] der [[Vernunft]] gegen den Zufall geleitet wird oder als [[Mittel]] bestimmter Handlungsmotive durch Mensch und Natur in eine objektive [[Beziehung]] ger�t, deren Zweck schon vorbestimmt sei, und deren [[Vernunft]] sich wissenschaftlich nachvollziehen und für weiterhin sinnvolleres Handeln - z.B. zur Schaffung einer vernünftigen [[Gesellschaft]] - anwenden ließe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[Darwinismus]] dient die Regel im Zufall als systematisches Argument der Vererbungs- und Entwicklungslehre. Durch Zufall entstehen nach dieser Auffassung Mutationen, die sich im Nachhinein als lebensf�hig oder lebensunf�hig oder als besonders durchsetzungsf�hig erweisen. Es ist damit die [[Wahrheit]] ausgesprochen, wof�r Zufall vor allem dient, wenn damit argumentiert wird: Das Durchsatzvermögen der Anziehung in den [[Beziehungen]], die [[Dichte]] der [[Masse]] in den Variationen der Gravitationskräfte. [[Sinn]] entsteht durch den Zusammenhang dieser Kräfte, die [[Energie]] frei machen aus zufälligen Bildungen, die natürlichen Erfolg und also [[Wachstum]] im Zusammenhang ihrer Umstände haben, den es ohne diese nicht geben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darwinismus kann niemals begr�nden, warum ein [[Sinn]] als Sinn f�r anderes entstehen kann, er kann nur die Festellung eines [[Daseins]] mit dem [[Sosein]] der Sinnlichkeit fixieren. Das allerdings ist ein Zirkelschluss: Weil etwas da ist, muss es auch so da sein, sonst w�re es nicht da, sondern einfach untergegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Religion]] ist hiergegen eine R�ckbindung (Re-Ligio) des Menschen an seinen Sch�pfer, ein Zirkelschluss des Sch�pfungsaktes: Das Gewordene begr�ndet sich aus seinem Entstehungakt, aus Gott als Mythos seiner Geburt. Darin kann er sich nicht selbstbewusst als sich selbst erzeugendes [[Wesen]] begreifen, sondern als nur WeItgeist nachvollziehendes Wesen, eigentlich ein Unwesen. Im [[Darwinismus]] wird der Zufall als ausschlie�liches Argument der Geschichte entnommen, im Glauben an Gott wird der Mythos des Ursprungs als Sinnstiftung eines [[�bermenschlichen]] Wesens gebildet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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