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	<title>Zwang - Versionsgeschichte</title>
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Sie wird hierdurch zu einem [[Wesen]], das alle Gewissheit durch [[Angst]] beherrscht und wie ein seelisches [[Unwesen]] seine [[Kraft]] aus der bloßen [[Negation]] dieser [[Angst]] schöpft, die sie nur noch befrieden will. [[Empfindungen]] werden somit selbst bedrohlich, weil sie ein [[Gewiissheit]] vermitteln, die nicht mehr whr sein soll. Wo sich auf diese Weise die [[Selbstbeziehung]] eines Menschen von seiner [[Selbstgewissheit]] abgelöst hat und somit durch die [[Trennung]] der [[Empfindungen]] von ihren [[Gefühlen]] keine Wahrnehmungsidentität (siehe [[Wahrheit]]) mehr möglich ist, droht das [[Erkenntnis]]vermögen in sich zu zerfallen, sich selbst zu vernichten und so stellt sich eine - wenn auch äußere - Identität erst durch einen Zwang gegen die Empfindungen wieder her, die einen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;inneren Zerfall&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;abwehren sollen. So erscheint Zwang dann auch psychisch (z.B. in [[Zwangshandlungen]]), die sich gegen den Identitätsverlust zu wehren versuchen (z.B. durch Waschungen, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Ritzen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;, Schreien, Bellen usw.), die sie als Gewalt gegen die Empfindungen einsetzen, um die Gefühle aus ihrer Angst herauszunehmen, sie also von bedrohlich gewordenen [[Ungewissheiten]] durch selbst erzeugte [[Empfindungen]] zu &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;erlösen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Jedem Zwang ist eigentümlich, dass er diese Macht nicht aus ihrem [[Grund]], also als erkennbar [[fremde Kraft]] vollzieht, sondern als bloße Macht der sich selbst vermittelnden Entfremdung, als Mittel der Selbsterhaltung in der Form der [[Selbstentfremdung]] [[Wirkung]] hat. 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Wo sich auf diese Weise die [[Selbstbeziehung]] eines Menschen von seiner [[Selbstgewissheit]] abgelöst hat und somit durch die [[Trennung]] der [[Empfindungen]] von ihren [[Gefühlen]] keine Wahrnehmungsidentität (siehe [[Wahrheit]]) mehr möglich ist, droht das [[Erkenntnis]]vermögen in sich zu zerfallen, sich selbst zu vernichten und so stellt sich eine - wenn auch äußere - Identität erst durch einen Zwang gegen die Empfindungen wieder her, die einen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;inneren Zerfall&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;abwehren sollen. 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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:46:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Gefühle]] entstehen in bestimmten [[Stimmungen]] und werden durch sie auch geweckt. Wo sie den [[Sinn]] ihrer [[Empfindungen]] verloren haben, kann dieser in seiner [[Sinn]]Abwesenheit nur heimlich wirken. Und da verbleiben die [[Sinn]]Gefühle im [[Ungewissen]], in einer [[unheimlichen]] [[Stimmung]]. Das [[Unheimliche]] ist eine Störung der [[Wahrnehmungsidentität]] und stellt von da her eine Gefahr für die [[Seele]] dar, die schließlich nur noch nach einer [[Gewissheit]] irgendwelcher Art verlangen kann. Dieses [[abstrakte]] Verlangen [[verselbständigt]] sich unter zunehmendem Druck (siehe auch [[Dichte]]) zu einem Zwang gegen die [[Ungewissheit]] um diese durch ein [[Verhalten]] oder durch [[Ereignisse]] über entsprechende [[Selbstgefühle]] eine [[Wahrnehmungsidentität]] – z.B. über [[körperlich]] inszenierte [[Empfindungen]] – herzustellen (siehe auch [[Ereignisproduktion]]). Eine [[allgemein]] gewordene [[Ungewissheit]] wird zunehmend zu einer [[allgemeinen]] Verunsicherung, und von da her zu einem [[Zwang]] gegen die [[Empfindung]] und bestimmt sie im totalisierten Verlangen nach irgendeiner [[Wahrnehmung]] bestimmter [[Reize]] (z.B. [[Schmerz]], [[Furcht]], [[Wut]], [[Befriedung]]), die nach einen inneren Ausgleich durch eine hiervon bestimmte [[Selbstwahrnehmung]] verlangen, auch wenn diese ihren [[Inhalt]] nur [[verkehrt]] darstellen kann (siehe z.B. auch [[Perversion]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz [[allgemein]] ist der Zwang das Verhalten einer [[Gewalt]] gegen die [[Selbstbestimmung]], die Beherrschung des [[Lebens]] durch eine ihm äußerlich bestimmte [[Notwendigkeit]] (siehe z.B. auch [[Sachzwang]]). Darin kann Zwang nur eine mächtige Position gegen eine ohnmächtige ausüben, setzt also in einem bestimmten Verhältnis die Gegensätzlichkeit der Positionen voraus, in dem die eine mächtig durch eine andere ist, die ohnmächtig bestimmt ist. In einem unbestimmten Verhältnis entwickelt sich ein Zwang aus dem [[Widerspruch]] einer [[abstrakten]] [[Beziehung]], in der die eine Seite über die andere bestimmen kann, weil sie [[allgemeiner]] begründet ist wie diese, ihr aber zugleich so äußerlich ist, dass sie sich an ihre [[Macht]] wie an eine [[Selbstverständlichkeit]] gewöhnen kann, wenn deren Objekt sich dem beugt (siehe hierzu auch [[autoritärer Charakter]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist dann die Beugung des [[Lebens]] durch eine [[Not]], die ihm an und für sich fremd ist und seine [[Entfremdung]] unmittelbar durch das [[Mittel]] dieser Gewalt, als ein ihm entäußerte [[Macht]] vollstreckt. Sie entsteht aus einer Not, die zum [[Zwang]] geworden ist, weil sie [[getrennt]] ist von ihrem [[Gegenstand]] und kann in dem enstprechenden Lebensbeziehungen (siehe [[symbiotische Selbstbehauptung]]) in einem [[Zwangsverhalten]] chronisch werden. Ihr Gegenstand ist dadurch verinnerlicht, dass er nicht mehr äußerlich erscheinen, also nur in seiner [[Abwesenheit]] wirksam sein kann. Er wirkt daher als [[verkehrte]] Not, als [[Negation]] von dem, was [[wirklich]] nötig ist, von ihm getrennt und [[abstrakt]] für sich. Solche in Zwang vertauschte Not hat sich gegen das [[Bedürfnis]] verkehrt, dem sie entsprang. Das macht sie zur stumpfen, zu einer verdummten Not, welche ihre Befreiung, ihre [[Emanzipation]] in einem Zwang sucht, der sie von ihrem [[Leben]] [[entfremdet]] und geradezu verhindert, was nötig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der politische Psychonalytiker [[Wilhelm Reich]] hat dargelegt, was [[Angst]] durch eine Blockade der [[innerpsychischen]] [[Beziehungen]] bewirkt und nannte deren Produkt &amp;quot;Charakterpanzerung&amp;quot;. Gemeint ist damit die [[Verkehrung]] der [[Beziehung]] von [[Empfindungen]] und [[Gefühlen]], wie sie auch bei [[Zwangsverhalten]] gewöhnlich ist, wenn ein [[Selbstverlust]] zu einer innerlichen Bedrohung geworden ist: Um [[Gefühle]] einer [[Lebensangst]] nicht aufkommen zu lassen, werden alle hierauf beziehbaren [[Empfindungen]] im Voraus durch das [[Selbstgefühl]] einer versteinerten [[Selbstbehauptung]] blockiert, bzw. [[formbestimmt]] und ihre [[wirkliche]] [[Wahrnehmung]] in den [[psychischen]] Selbstschutz einer [[toten Wahrnehmung]] transformiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedem Zwang ist eigentümlich, dass er diese Macht nicht aus ihrem [[Grund]], also als erkennbar [[fremde Kraft]] vollzieht, sondern als bloße Macht der sich selbst vermittelnden Entfremdung, als Mittel der Selbsterhaltung in der Form der [[Selbstentfremdung]] [[Wirkung]] hat. Wer sich ihm nicht beugt, geht in der Unmittelbarkeit seines Lebens unter; wer also nicht in die begründete Vermittlung der Macht eintritt und sich gegen ihre Mittel [[Gewissheit]] verschafft, ist ihr als Einzelwesen unterlegen und kann seine [[Lebensangst]] nur im Vollzug gegen sie wissen. Sie wird hierdurch zu einem [[Wesen]], das alle Gewissheit durch [[Angst]] beherrscht und wie ein seelisches [[Unwesen]] seine [[Kraft]] aus der bloßen [[Negation]] dieser [[Angst]] schöpft, die sie nur noch befrieden will. [[Empfindungen]] werden somit selbst bedrohlich, weil sie ein [[Gewiissheit]] vermitteln, die nicht mehr whr sein soll. Wo sich auf diese Weise die [[Selbstbeziehung]] eines Menschen von seiner [[Selbstgewissheit]] abgelöst hat und somit durch die [[Trennung]] der [[Empfindungen]] von ihren [[Gefühlen]] keine Wahrnehmungsidentität (siehe [[Wahrheit]]) mehr möglich ist, droht das [[Erkenntnis]]vermögen in sich zu zerfallen, sich selbst zu vernichten und so stellt sich eine - wenn auch äußere - Identität erst durch einen Zwang gegen die Empfindungen wieder her, die einen &amp;quot;inneren Zerfall&amp;quot; abwehren sollen. So erscheint Zwang dann auch psychisch (z.B. in [[Zwangshandlungen]]), die sich gegen den Identitätsverlust zu wehren versuchen (z.B. durch Waschungen, &amp;quot;Ritzen&amp;quot;, Schreien, Bellen usw.), die sie als Gewalt gegen die Empfindungen einsetzen, um die Gefühle aus ihrer Angst herauszunehmen, sie also von bedrohlich gewordenen [[Ungewissheiten]] durch selbst erzeugte [[Empfindungen]] zu &amp;quot;erlösen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche [[Befriedung]] ist die Herstellung einer Ruhe in [[Beziehungen]], die schon in sich widersinnig und von daher unruhig sind. Sie ist also die Reaktion auf Unruhe, was immer sie ausmacht, weil sie bestimmungslos erscheint, bloße [[Erregung]] ist. Was widersprüchliche [[Regungen]] zu [[Erregungen]] verselbständigt, wird dadurch ihrem [[Sinn]] entzogen, dass das sich Regende ausgeschlossen oder [[vernichtet]] wird (siehe auch [[Psychopharmaka]]). Das kann auch eine Reaktion der Wahrnehmung selbst sein, die sich durch Unruhe bedrängt fühlt, also die Aktion einer [[Selbstwahrnehmung]], die sich hiergegen erhebt und das Bedrängende durch hierfür geeignete [[Ereignisse]] selbst [[verdrängt]], die dadurch zu einer zwingenden [[Absicht]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo die [[Seele]] sich zwingend geltend macht, also als Zwang gegen den Willen eines Menschen auftritt, gründet dies auf der [[Gefahr]], die das Ungefähre für sie bedeutet und als [[Unbewusstes]] sich wie ein [[objektives Gefühl]] gegen die Wahrnehmungs[[identität]] geltend macht. Die Seele verfolgt dann die [[Absicht]], diesem Gefühl Folge zu leisten und alle [[Ereignisse]] zu kontrollieren, um eine unvermeidbare [[Gewalt]] aus dem Ungewissen gegen gegen sich abzuwenden. Diese liegt in der beständigen Möglichkeit eines Ereignisses, welches die [[Wahrnehmung]] auflöst, unvereinbar macht, [[ängstigt]], und sie muss daher der beständigen [[Notwendigkeit]], bestimmte Ereignisse herbeizuführen wie einem inneren Gewissen gehorchen, die solcher Möglichkeit entgegenstehen. Wenn ein Mensch z.B. beständig und gegen seinen Willen ordnen, waschen, zucken, reden oder bellen muss, dann widersetzt er sich der Möglichkeit von Gestaltung, Kontakt, Gesicht, Überzeugung oder Melodie. Er kontrolliert die Möglichkeit durch Verunmöglichung. Der Zwang ist eine entäußerte [[Selbstbehauptung]], also eine Selbstbehauptung, die von selbst geschieht, wenn ein Mensch außer sich ist, und er ist außer sich, wenn das Unkontrollierte möglich wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gewaltiger [[Aberglaube]] geht hierbei einher, eine Art [[Magie]] des [[Denkens]], welche die Wahrnehmung in Bann hält, die sich nur durch [[Selbstvergegenwärtigung]] davon befreit. Das Reich der Möglichkeiten ist gewaltig und dem [[Gedächtnis]] als niederschmetterndes Reich fremder Sinnesmacht in Erinnerung. In der Erfahrung der eigenen [[Geschichte]] kann es die [[Macht]] von Ereignissen gewesen sein, die einen [[Lebensraum]] unmittelbar oder mittelbar [[entfremdet]], die [[Beziehungen]] darin gegen sich [[verkehrt]] haben. Eine direkte gewaltsame Einwirkung reicht hierzu nicht aus, weil die Seele sich nur durch die Verkehrung von [[zwischenmenschlichen Beziehungen]] zu einer mächtigen Absicht gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zwang verläuft für sich in einem [[Zwiespalt]] der Empfindungen, die sich selbst auflösen, wenn sie nicht bezwungen werden. Er ist ihre abstrakt sich durchsetzende Notwendigkeit. Ohne [[Not]] kann er nicht entstehen, aber ihre Wendung erreicht er auch nicht. Er ist die [[abstrakte]] [[Notwendigkeit]], die sich auf einen Druck reduziert. In dieser [[Reduktion]] verschwindet der Lösungsdruck eines [[Zwiespalts]], der in die Form einer [[Selbstbehauptung]] geraten war. Damit hatte dieser eine äußere, eine [[abstrakte]] [[Identität]] bekommen, die als ununterschiedene [[Gewalt]] von [[Gegebenheiten]] auftritt, als reines Müssen, diese zu kontrollieren. Es ist die absolute Verkehrung eines [[Willens]], der im [[Zweifel]] stand, weil er einen wesentlichen, lebensbestimmenden [[Zweck]] nicht [[erkennen]] konnte und sich als Bedenken aller möglichen Unwesentlichkeiten fortbestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zwang für sich entwickelt einen Zirkelschluss der [[Isolation]] von Wahrnehmung, welche durch bloße, durch verselbständigte Selbstbehauptung bewirkt ist und sich darin fortbestimmt, Unwahrnehmbarkeit von dem zu erzeugen, was [[wahrgehabt]] wird. Er setzt isolierte Not voraus und bewirkt deren Ausschließlichkeit und Vereinseitigung in dem Maße, wie er sich gegen deren [[Erkenntnis]] entwickelt, also deren [[Lebensangst]] nicht erträgt und ihre Gefahr erfolgreich vermeidet. Es ist der Prozess einer ausgeschlossenen Erkenntnis, also einer Erkenntnis, die nicht sein kann, wenn ihr Ausschluss für eine Lebensform nötig ist, in welcher Ausschließlichkeit herrscht. Alles erscheint darin als gegeben und ist für sich schon bedrängend, weil es außer sich gerät, wenn daran gezweifelt wird. Subjektiv besteht sie hierdurch als ausschließlicher [[Selbstzweifel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwang entwickelt sich in der [[seelischen Entwicklung]] aus [[Lebensangst]], wie sie in isolierten [[Zwangsverhältnissen]] entsteht, in denen [[Leben]] nicht nur geborgen (siehe [[Lebensbergung]]), sondern vor allem auch verborgen ist. Durch Zwanghaftigkeit versuchen Menschen sich eine Gegenwart zu geben oder zu erhalten, welche ihnen einzige Gewissheit hiergegen ist. Weil die Wahrnehmung von [[Selbstgefühlen]] bestimmt sind, die alle Gewissheit verschlingen, sie zergehen lassen und absolute Leere erzeugen (siehe [[Nichts]]), sobald der Mensch damit alleine ist und sein Leben voller Angst wahrhat, muss er sich Empfindungen verschaffen oder herstellen oder erwirken, die sich diesen Gefühlen entgegenstellen (z.B. Putzzwang, Selbstverletzung, Rituale). So sie aus [[Stimmungen]] bestehen, hat die Beziehungsform keinen Einfluss auf ihr Auftreten; [[Zwangsverhalten]] tritt innerhalb der Beziehung zu Menschen auf, in der sich die Stimmung sich zwangsweise äußert (z.B. Tics, Stotern, Zwangsbellen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[Zwangsverhältnis]] geht voraus, dass ein gemeinschaftliche oder familiärer [[Übersinn]] (z.B. [[Familiensinn]]) das Erkenntnisvermögen der Empfindungen aufhebt, indem sie deren Sinn in ihren Dienst stellt (siehe [[Logik der Kultur Teil 2]]). Zur Abwehr gegen ihre Identitätszerstörung verhalten sich die [[Empfindungen]] gegen die Wahrnehmung und treten in Widerspruch zu dem Selbstgefühl, das darin eingeschlossen ist. Dies bewahrt sich in einem Menschen als Identitätsangst seiner Wahrnehmung solange, bis die Anghst selbt zum Empfindungsgegenstand werden kann, der zu seinem [[Gefühl]] Verbindung findet. [[Unbewusst]] ist dabei lediglich das Gefühl, welches [[Angst]] macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zwangsverhalten ist notwendig aus der Negation der Empfindsamkeit entstanden, welcher Gefühle hervorgerufen hat, in welchen das [[Gedächtnis]] alle Empfindungen kennt, welche Angst machen und deshalb ausgeschlossen sein müssen. Diese abgrenzende Kraft besteht als Position des Selbstgefühls fort und hat darin wesentliche Identität. Solche Empfindungen enthalten eine Beziehung zu anderen Menschen, die im Verhältnis zu ihnen ausgeschlossen ist. Empfindungen, die keinen Sinn mehr haben, zerfallen in Bestimmungen, welche in ihrer gegenseitigen Ausschließlichkeit die Identität der Wahrnehmung auflösen und eine Angst machen, welche das Selbstgefühl daher abwehren muss, um die darin verbliebene Identität zu bewahren und zu sichern. Ohne Empfindungen errichtet es eine Ordnung, die dieser Abwehr dient und sich allem Bemächtigt, was diesem Gefühl zur Selbsterhaltung dient. In der Zwanghaftigkeit von [[Gefühlen]], Gedanken oder Handlungen beabsichtigt die [[Seele]] eine [[Selbstbehauptung]] einer [[isolierten]] [[Wahrheit]], die sich gegen den Identitätsverlust wendet, der ohne diese Behauptung besteht. Der Zwang entspringt der [[Selbstverständlichkeit]] eines depressiven Lebensverhältnisses, das sich in der [[Sucht]] erhält. Der Zwanghafte Mensch lebt sich als Objekt dieser Sucht fort, indem er sich gegen sich selbst wehrt. Er will dem darin notwendig vollzogenen [[Selbstverlust]] durch [[Selbstvergegenwärtigung]] entgentreten und ihn zugleich ausfüllen wie erfüllen. Wird Zwang zu einem Verhältnis, in welchem Sucht erfüllt wird, kann der Mensch, der das Objekt dieser Sucht ist, [[wahnsinnig]] werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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