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	<title>Zwiespalt - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Zwiespalt ist die [[Wahrheit]] einer [[Täuschung]], welche der [[Sehnsucht]] verfallen war, das [[Gewohnte]] durch [[Verdichtung]] zu überhöhen (s.a. [[Kitsch]]). Von daher ist er das Resultat einer [[Enttäuschung]]. Im Unterschied zur Sehnsucht ist ein Zwiespalt eine zweifache Beziehung auf das [[Selbstverständliche]], die ihren [[Zweifel]] noch nicht gefunden hat, ihn nicht [[empfinden]] kann. Ein Zwiespalt ist ein Dasein zweier gegensinniger [[Wahrnehmungen]], die eine Entscheidung des [[Wissens]] abverlangen, um [[Gewissheit]] zu finden, eine [[Erkenntnis]] der [[Enttäuschung]]. Im Zwiespalt verbliebt die Gegensinnigkeit noch als [[Selbsttäuschung]] über die eigene [[Notwendigkeit]], als [[Selbstwahrnehmung]] einer [[Empfindung]], dass alles wahr sein könnte, wie es für das eigene [[Gefühl]] nicht sein kann. Er verharrt in dem Zirkelschluss einer Empfindung, die sich darin beständig aufhebt, nicht wahr sein zu können, weil sie eine [[Wahrheit]] hat, die sie nicht wahrnimmt, sondern ausschließlich [[wahrhat]]. Darin bleibt sie sich selbst einziger [[Gegenstand]] und an und für sich ungegenständlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gerät der Zwiespalt zu einer Selbstbewegung, zu einem Kreisen um die eigene [[Wahrnehmung]], welche sich gerade dort [[abstrakt]] wird, wo sie konkret ist, wo sie wahrhat, was sie wahrnimmt. Es entsteht von daher eine sich von sich selbst ausschließende Wahrnehmung, die alles außer sich bezichtigt, die ausschließliche Macht der eigenen Wahrnehmung zu sein. In der [[Abstraktion]] wird ihre Wahrheit daher zu einem drängenden Verhalten gegen sich selbst, zu einem [[Zwang]], sich verhalten zu müssen, ohne das [[Verhältnis]], das gegenseitige Verhalten, unterscheiden zu können, das [[Fremde]] als das [[Eigene]] und das Eigene als fremd zu erfahren. In diesem Zirkel ununterscheidbarer Verhältnisse, in dieser objektiven [[Subjektivität]] können sich entscheidend nur die Gewissheiten des [[Gedächtnisses]] einbringen, also als vergangene [[Gewissheit]], die im Zwiespalt auf sich zurückgebracht wird, indem sie ihn nur erklären kann, wenn sie sich verklärt. Das Gedächtnis erhäl� damit ein [[Wesen]], das über seiner [[Geschichte]] steht, ein übergeschichtliches Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zwiespalt, der in sich verharrt, ist die Unmöglichkeit eines [[Zweifel]]s. Er bestätigt und bewahrt eine äußere Identität, die er nicht zu bezweifeln vermag. Der Zwiespalt hebt sich daher erst in einer wirkllichen Scheidung und Unterscheidung von Gegensinnigem im [[Zweifel]] auf: Hierdurch wird Zwiespalt gegenständlich, zum Beispiel in der Frage: Was ist das eine, was das andere, das ich für sich nicht annehmen kann, das ich also bezweifen muss? Was im Zweifel [[Erkenntnis]] und demzufolge auch [[Kritik]] nötig hat, bleibt im Zwiespalt doppelsinnige Wahrnehmung. Diese ist grundlegend für die Entwicklung der Selbstbeziehung, welche die [[Psyche]] dann nötig hat und worin der Zwiespalt zwischen [[Empfindung]] und [[Gefühl]]. schließlich zu einer ausschließlichen, also auch ausschließenden und abschließenden Wahrnehmung wird (siehe hierzu auch [[reaktionäres Bewusstsein]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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