 | Der Fetischcharakter der Ware und sein Geheimnis  Thema 34: Textstelle 34: "Es ist sinnenklar, da� der Mensch durch seine T�tigkeit die Formen der Naturstoffe in einer ihm n�tzliche Weise ver�ndert. Die Form des Holzes z.B. wird ver�ndert, wenn man aus ihm einen Tisch macht. Nichtsdestoweniger bleibt der Tisch Holz, ein ordin�res sinnliches Ding. Aber sobald er als Ware auftritt, verwandelt er sich in ein sinnlich �bersinnliches Ding. Er steht nicht nur mit seinen F��en auf dem Boden, sondern er stellt sich allen andren Waren gegen�ber auf den Kopf und entwickelt aus seinem Holzkopf Grillen, viel wunderlicher, als wenn er aus freien St�cken zu tanzen beg�nne." Kommentar 34: Wir haben mit der Entfaltung der Wertform erfahren, dass die �quivalentform eine Verkehrung durchmacht, wodurch die Ware in dieser Form sich umgekehrt verh�lt, als sich Waren sonst zueinander verhalten. Ihre Beziehung auf andere Waren steht Kopf und sie wird selbst die Ware, worin alle anderen Waren ihren Wertausdruck haben. Das macht die ganze Warenwelt zu einem Schauplatz von eigener Natur. "Der mystische Charakter der Ware entspringt ... nicht aus ihrem Gebrauchswert. Er entspringt ebensowenig aus dem Inhalt der Wertbestimmungen. Denn erstens, wie verschieden die n�tzlichen Arbeiten oder produktiven T�tigkeiten sein m�gen, es ist eine physiologische Wahrheit, da� sie Funktionen des menschlichen Organismus sind und da� jede solche Funktion, welches immer ihr Inhalt und ihre Form, wesentlich Verausgabung von menschlichem Hirn, Nerv, Muskel, Sinnesorgan usw. ist. Was zweitens der Bestimmung der Wertgr��e zugrunde liegt, die Zeitdauer jener Verausgabung oder die Quantit�t der Arbeit, so ist die Quantit�t sogar sinnf�llig von der Qualit�t der Arbeit unterscheidbar. In allen Zust�nden mu�te die Arbeitszeit, welche die Produktion der Lebensmittel kostet, den Menschen interessieren, obgleich nicht gleichm��ig auf verschiedenen Entwicklungsstufen. Endlich, sobald die Menschen in irgendeiner Weise f�reinander arbeiten, erh�lt ihre Arbeit auch eine gesellschaftliche Form." Weder der Gebrauchswert der Waren, noch ihre Wertbestimmungen, Wertsubstanz und Wertgr��e, haben f�r sich etwas Mystisches. Es waren lediglich Momente der Warenanalyse. Auch nicht aus der gesellschaftlichen Arbeit selbst w�re Verwunderliches zu entnehmen, insofern die Menschen ja immer auch f�reinander arbeiten und ihre Teilarbeiten aufeinander beziehen. Erst im voll entfalteten Verh�ltnis der Wertformen treten die Waren als Dinge auf, die aus sich selbst heraus einen gesellschaftlichen Charakter zu haben scheinen, der keine gesellschaftliche Natur des Menschen darstellt, sondern eine Gesellschaft der Waren f�r sich bildet. Zusammenfassung 34: Durch die unmittelbar gesellschaftliche Form des Werts in der Wertform scheinen die Warenk�rper in ihrem Verhalten darin durch sich selbst Wert zu haben. 
Thema 35: Textstelle 35: "Woher entspringt also der r�tselhafte Charakter des Arbeitsprodukts, sobald es Warenform annimmt? Offenbar aus dieser Form selbst. Die Gleichheit der menschlichen Arbeiten erh�lt die sachliche Form der gleichen Wertgegenst�ndlichkeit der Arbeitsprodukte, das Ma� der Verausgabung menschlicher Arbeitskraft durch ihre Zeitdauer erh�lt die Form der Wertgr��e der Arbeitsprodukte, endlich die Verh�ltnisse der Produzenten, worin jene gesellschaftlichen Bestimmungen ihrer Arbeiten bet�tigt werden, erhalten die Form eines gesellschaftlichen Verh�ltnisses der Arbeitsprodukte. Das Geheimnisvolle der Warenform besteht also einfach darin, da� sie den Menschen die gesellschaftlichen Charaktere ihrer eignen Arbeit als gegenst�ndliche Charaktere der Arbeitsprodukte selbst, als gesellschaftliche Natureigenschaften dieser Dinge zur�ckspiegelt, daher auch das gesellschaftliche Verh�ltnis der Produzenten zur Gesamtarbeit als ein au�er ihnen existierendes gesellschaftliches Verh�ltnis von Gegenst�nden. Durch dies Quidproquo werden die Arbeitsprodukte Waren, sinnlich �bersinnliche oder gesellschaftliche Dinge." Kommentar 35: In der Wertform wurde die Wertsubstanz, die substanzielle "Gleichheit der menschlichen Arbeiten", zu einem Wertausdruck in den Waren, zur "sachlichen Form der gleichen Wertgegenst�ndlichkeit der Arbeitsprodukte". Ebenso die Wertgr��e: "Das Ma� der Verausgabung menschlicher Arbeitskraft durch ihre Zeitdauer erh�lt die Form der Wertgr��e der Arbeitsprodukte". Und schlie�lich wurden "die Verh�ltnisse der Produzenten, worin jene gesellschaftlichen Bestimmungen ihrer Arbeiten bet�tigt werden", zur "Form eines gesellschaftlichen Verh�ltnisses der Arbeitsprodukte". Dies alles in einem macht den selbst�ndigen Schein dieser Warenwelt aus, die "den Menschen die gesellschaftlichen Charaktere ihrer eignen Arbeit als gegenst�ndliche Charaktere der Arbeitsprodukte selbst, als gesellschaftliche Natureigenschaften dieser Dinge zur�ckspiegelt, daher auch das gesellschaftliche Verh�ltnis der Produzenten zur Gesamtarbeit als ein au�er ihnen existierendes gesellschaftliches Verh�ltnis von Gegenst�nden." Zusammenfassung 35: Dadurch, dass vermittelst der allgemeinen Wertform die Wertsubstanz als Wertgr��e die Verh�ltnisse der Produktion von Waren bestimmt, erscheint das gesellschaftliche Verh�ltnis der Menschen selbst als eine ihnen fremde Macht. Es ist die tote Form ihrer lebendigen Naturm�chtigkeit, welche ihnen ihr eigenes gesellschaftliches Verh�ltnis als Mythos bereitet. 
Thema 36: Textstelle 36: "Dagegen hat die Warenform und das Wertverh�ltnis der Arbeitsprodukte, worin sie sich darstellt, mit ihrer physischen Natur und den daraus entspringenden dinglichen Beziehungen absolut nichts zu schaffen. Es ist nur das bestimmte gesellschaftliche Verh�ltnis der Menschen selbst, welches hier f�r sie die phantasmagorische Form eines Verh�ltnisses von Dingen annimmt. Um daher eine Analogie zu finden, m�ssen wir in die Nebelregion der religi�sen Welt fl�chten. Hier scheinen die Produkte des menschlichen Kopfes mit eignem Leben begabte, untereinander und mit den Menschen in Verh�ltnis stehende selbst�ndige Gestalten. So in der Warenwelt die Produkte der menschlichen Hand. Dies nenne ich den Fetischismus, der den Arbeitsprodukten anklebt, sobald sie als Waren produziert werden, und der daher von der Warenproduktion unzertrennlich ist. ... Gebrauchsgegenst�nde werden �berhaupt nur Waren, weil sie Produkte voneinander unabh�ngig betriebner Privatarbeiten sind. Der Komplex dieser Privatarbeiten bildet die gesellschaftliche Gesamtarbeit. Da die Produzenten erst in gesellschaftlichen Kontakt treten durch den Austausch ihrer Arbeitsprodukte, erscheinen auch die spezifisch gesellschaftlichen Charaktere ihrer Privatarbeiten erst innerhalb dieses Austausches. Oder die Privatarbeiten bet�tigen sich in der Tat erst als Glieder der gesellschaftlichen Gesamtarbeit durch die Beziehungen, worin der Austausch die Arbeitsprodukte und vermittelst derselben die Produzenten versetzt. Den letzteren erscheinen daher die gesellschaftlichen Beziehungen ihrer Privatarbeiten als das, was sie sind, d.h. nicht als unmittelbar gesellschaftliche Verh�ltnisse der Personen in ihren Arbeiten selbst, sondern vielmehr als sachliche Verh�ltnisse der Personen und gesellschaftliche Verh�ltnisse der Sachen." Kommentar 36: Zusammenfassung 36: Weil in der Wertform der Gebrauchswert die Erscheinungsform seines Gegenteils, des Werts ist und hierin die konkrete Arbeit zur Erscheinungsform der abstrakten Arbeit geworden war und weil somit die Privatarbeiten nun insgesamt als Produkte auf dem Warenmarkt zur Erscheinungsform der gesellschaftlichen Arbeit schlechthin geworden sind, weil also alles seine unmittelbare Herkunft abgestreift hat und nun nicht mehr abstrakt vermittelt, sondern wirklich unmittelbar abstrakt erscheint, deshalb erscheint "das bestimmte gesellschaftliche Verh�ltnis der Menschen" in dieser Verh�ltnisform selbst als "phantasmagorische Form eines Verh�ltnisses von Dingen". Es ist praktisch dasselbe Verh�ltnis im k�rperlichen Sinn, was die Religion im geistigen Sinn entfaltet: Die selbst�ndige Gestalt eines abstrakten Wesens, das keine Herkunft und keinen Grund au�er sich zu haben scheint. 
Thema 37: Textstelle 37: "Es steht ... dem Werte nicht auf der Stirn geschrieben, was er ist. Der Wert verwandelt vielmehr jedes Arbeitsprodukt in eine gesellschaftliche Hieroglyphe. Sp�ter suchen die Menschen den Sinn der Hieroglyphe zu entziffern, hinter das Geheimnis ihres eignen gesellschaftlichen Produkts zu kommen, denn die Bestimmung der Gebrauchsgegenst�nde als Werte ist ihr gesellschaftliches Produkt so gut wie die Sprache. Die sp�te wissenschaftliche Entdeckung, da� die Arbeitsprodukte, soweit sie Werte, blo� sachliche Ausdr�cke der in ihrer Produktion verausgabten menschlichen Arbeit sind, macht Epoche in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit, aber verscheucht keineswegs den gegenst�ndlichen Schein der gesellschaftlichen Charakter der Arbeit. Was nur f�r diese besondre Produktionsform, die Warenproduktion, g�ltig ist, da� n�mlich der spezifisch gesellschaftliche Charakter der voneinander unabh�ngigen Privatarbeiten in ihrer Gleichheit als menschliche Arbeit besteht und die Form des Wertcharakters der Arbeitsprodukte annimmt, erscheint, vor wie nach jener Entdeckung, den in den Verh�ltnissen der Warenproduktion Befangenen ebenso endg�ltig, als da� die wissenschaftliche Zersetzung der Luft in ihre Elemente die Luftform als eine physikalische K�rperform fortbestehn l��t." Kommentar 37: In den praktischen Verh�ltnissen des Warentauschs ist eine „gesellschaftliche Hieroglyphe“ entstanden, deren Sinn sich nicht unmittelbar praktisch begreifen l�sst. Im Nachhinein erst wird wissenschaftlich entdeckt, was dieses gesellschaftliche Produkt ausmacht, worin also die Gebrauchsgegenst�nde wirklich bestimmt sind. Dass sie als sachliche Ausdr�cke verausgabter menschlicher Arbeit existieren, hat schon Epoche in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit gemacht, aber immer noch nicht den gegenst�ndlichen Schein dieses gesellschaftlichen Charakter der Arbeit verscheucht, die Gleichg�ltigkeit der gesellschaftlichen Beziehung auf das Arbeitsprodukt durchdrungen und aufgehoben. F�r die Warenform n�mlich gilt dennoch weiterhin, „da� der spezifisch gesellschaftliche Charakter der voneinander unabh�ngigen Privatarbeiten in ihrer Gleichheit als menschliche Arbeit besteht und die Form des Wertcharakters der Arbeitsprodukte annimmt“. Die Produkte existieren also nicht als gesellschaftliche Arbeitsprodukte, sondern als Arbeitsprodukte aus privater Arbeit, die in Gesellschaft nur auf ihren Wert reduziert existieren. Aber dies ist dem an diese Verh�ltnisse fixierten Bewusstsein ebenso gleichg�ltig, wie die bestimmte Arbeit dem Wert gleichg�ltig ist. Es erscheint dem an die Praxis gebundenen Bewusstsein als nat�rlich und endg�ltig. Zusammenfassung 37: Mit der Entdeckung, dass Arbeitsprodukte gesellschaftlichen Wert haben, ist dieser noch nicht auf die wirklichen gesellschaftlichen Verh�ltnisse bezogen. Das nur praktische Bewusstsein, das rein positive Bewusstsein, kann noch nicht vom "gegenst�ndlichen Schein dieses gesellschaftlichen Charakters der Arbeit" und dem wirklich gegenst�ndlichen Sein gesellschaftlicher Arbeit als geselllschaftliches Produkt unterscheiden. Es sieht beides als eines an und es erscheint ihm daher beides in einem als nat�rlich. Erst mit der Unterscheidung der praktischen Notwendigkeiten der Wertform von der Notwendigkeit gesellschaftlicher Wirklichkeit wird die gesellschaftliche Form privater Arbeit angreifbar und die gesellschaftliche Substanz individueller Wirklichkeit als Grund und Potenzial ihres Reichtums begriffen. Hierdurch wird dessen �berkommene Wertform �berwunden, weil Individualit�t und Geselllschaft darin schon l�ngst ihren konkreten Zusammenhang haben. 
Thema 38: Textstelle 38: "Was die Produktenaustauscher zun�chst praktisch interessiert, ist die Frage, wieviel fremde Produkte sie f�r das eigne Produkt erhalten, in welchen Proportionen sich also die Produkte austauschen. Sobald diese Proportionen zu einer gewissen gewohnheitsm��igen Festigkeit herangereift sind, scheinen sie aus der Natur der Arbeitsprodukte zu entspringen. ... In der Tat befestigt sich der Wertcharakter der Arbeitsprodukte erst durch ihre Bet�tigung als Wertgr��en. Die letzteren wechseln best�ndig, unabh�ngig vom Willen, Vorwissen und Tun der Austauschenden. Ihre eigne gesellschaftliche Bewegung besitzt f�r sie die Form einer Bewegung von Sachen, unter deren Kontrolle sie stehen, statt sie zu kontrollieren. Es bedarf vollst�ndig entwickelter Warenproduktion, bevor aus der Erfahrung selbst die wissenschaftliche Einsicht herausw�chst, da� die unabh�ngig voneinander betriebenen, aber als naturw�chsige Glieder der gesellschaftlichen Teilung der Arbeit allseitig voneinander abh�ngigen Privatarbeiten fortw�hrend auf ihr gesellschaftlich proportionelles Ma� reduziert werden, weil sich in den zuf�lligen und stets schwankenden Austauschverh�ltnissen ihrer Produkte die zu deren Produktion gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit als regelndes Naturgesetz gewaltsam durchsetzt, wie etwa das Gesetz der Schwere, wenn einem das Haus �ber dem Kopf zusammenpurzelt. Die Bestimmung der Wertgr��e durch die Arbeitszeit ist daher ein unter den erscheinenden Bewegungen der relativen Warenwerte verstecktes Geheimnis. Seine Entdeckung hebt den Schein der blo� zuf�lligen Bestimmung der Wertgr��en den Arbeitsprodukte auf, aber keineswegs ihre sachliche Form." Kommentar 38: Bei jedem Produktentausch interessiert die Menge der Produkte, die sich durch die Menge anderer Produkte tauschen lasssen. Die Proportionen dieser Mengen scheinen von daher immer Eigent�mlichkeiten der Arbeitsprodukte zu sein. Deshalb „befestigt sich der Wertcharakter der Arbeitsprodukte erst durch ihre Bet�tigung als Wertgr��en“. Da diese aber nicht sich aus ihrem Dasein als Arbeitsprodukte, sondern als Warenwerte begr�nden, ist der Wechsel der Wertgr��en vom blo�en Augenschein her nicht begreifbar. Dem praktischen Bewusstsein kann sich nicht erschlie�en, warum und um welche Betr�ge die Wertgr��en sich im Tausch verhalten und �ndern. Sie „wechseln best�ndig, unabh�ngig vom Willen, Vorwissen und Tun der Austauschenden“. Die Besitzer der Waren sind nicht Herr ihrer Dinge, die ihnen an und f�r sich unterstehen sollten. Von daher schlie�t die M�chtigkeit ihres Besitzstandes zugleich ihre gesellschaftliche Ohnm�chtigkeit ein. „Ihre eigne gesellschaftliche Bewegung besitzt f�r sie die Form einer Bewegung von Sachen, unter deren Kontrolle sie stehen, statt sie zu kontrollieren.“ Wirkliche Gesellschaft kann nicht in einer Gesellschaft sein, worin sich die Menschen �ber die Beziehungen der Warenwerte vermitteln und austauschen. Darin reduziert sich alles auf eine gesellschaftliche Form, die sich selbst fortbestimmt. Selbst wenn sie Kapital zu H�nden haben, k�nnen sie zwar die Organisation der Arbeit bestimmen, niemals aber die wirkliche gesellschaftliche Geschichte, die sich „hinter ihrem R�cken“ vollzieht. Von daher wird ihr praktisches Bewusstsein selbst durch diese Wirklichkeit mystifiziert. Ihm erscheinen die Verh�ltnisse notwendig verkehrt. In der Unmittelbarkeit ihrer Seinsgewissheiten, ist das Bewusstsein mit sich selbst im Widerspruch, wei� sich sowohl als gesellschaftlich bestimmend, soweit es sich durch den Besitz an G�tern menschlichen Reichtums gewiss ist, wie es sich zugleich in seiner gesellschaftlichen Ohnmacht bestimmt f�hlt, soweit es sich der Notwendigkeit von Besitz als sachlich gegebenes Quantum des Besitzen-M�ssens gewiss wird. Das b�rgerliche Bewusstsein im Allgemeinen ist ein einziger Zwiespalt, ein best�ndiges Wechseln im Einerseits und Andrerseits des Besitzstandes. Zusammenfassung 38: Die Proportionen der Produktmengen variieren auf dem Warenmarkt im Widerspruch zu den Proportionen ihres Wertausdrucks. Ihr quantitatives Regulativ ergibt sich weder aus ihrer Arbeit noch aus dem Dasein ihrer Produkte, sondern aus dem abstrakten Zusammenwirken von beidem, aus deren Reduktion auf abstrakt menschliche Arbeit im Austausch von Waren, welche als Gebrauchsg�ter zugleich Arbeitsprodukte sind, die einen Wert formulieren, dessen Gr��e sich nur im Durchschnitt ihrer Herstellungszeiten ergibt. Indem diese als Produktmengen aufeinander bezogen werden, wird den Menschen ihr Wertverh�ltnis zu einer wirklich fremden Bestimmung. Sie werden von ihren eigenen Produkten deshalb auch wirklich bestimmt, die sie zu Markte tragen. Und weil dies nicht gedanklich, sondern wirklich so ist, tr�gt sich der Widerspruch der Seinsgewissheiten auch im Bewusstsein der B�rger zu, soweit es nicht aus seiner objektiv abstrakten Unmittelbarkeit herauszutreten vermag und sich zu einem Wissen um menschliche Subjektivit�t zur Erkenntnis der sachlichen Reduktion, der Herabsetzung menschlicher Verh�ltnisse durch ihre Sachen, emanzipiert und deren Formationen kritisiert. 
Thema 39: Textstelle 39: "Das Nachdenken �ber die Formen des menschlichen Lebens, also auch ihre wissenschaftliche Analyse, schl�gt �berhaupt einen der wirklichen Entwicklung entgegengesetzten Weg ein. Es beginnt post festum und daher mit den fertigen Resultaten des Entwicklungsprozesses. Die Formen, welche Arbeitsprodukte zu Waren stempeln und daher der Warenzirkulation vorausgesetzt sind, besitzen bereits die Festigkeit von Naturformen des gesellschaftlichen Lebens, bevor die Menschen sich Rechenschaft zu geben suchen nicht �ber den historischen Charakter dieser Formen, die ihnen vielmehr bereits als unwandelbar gelten, sondern �ber deren Gehalt. So war es nur die Analyse der Warenpreise, die zur Bestimmung der Wertgr��e, nur der gemeinschaftliche Geldausdruck der Waren, der zur Fixierung ihres Wertcharakters f�hrte. Es ist aber ebendiese fertige Form - die Geldform - der Warenwelt, welche den gesellschaftlichen Charakter der Privatarbeiten und daher die gesellschaftlichen Verh�ltnissen der Privatarbeiter sachlich verschleiert, statt sie zu offenbaren. Wenn ich sage, Rock, Stiefel usw. beziehen sich auf Leinwand als die allgemeine Verk�rperung abstrakter menschlicher Arbeit, so springt die Verr�cktheit dieses Ausdrucks ins Auge. Aber wenn die Produzenten von Rock, Stiefel usw. diese Waren auf Leinwand - oder auf Gold und Silber, was nichts an der Sache �ndert - als allgemeines �quivalent beziehn, erscheint ihnen die Beziehung ihrer Privatarbeiten zu der gesellschaftlichen Gesamtarbeit genau in dieser verr�ckten Form. Derartige Formen bilden eben die Kategorien der b�rgerlichen �konomie. Es sind gesellschaftlich g�ltige, also objektive Gedankenformen f�r die Produktionsverh�ltnisse dieser historisch bestimmten gesellschaftlichen Produktionsweise, der Warenproduktion." Kommentar 39: Geschichte und Logik sind nicht identisch, weil Logik selbst nur den Zusammenhang von Abstraktionen darlegen kann. Geschichten m�ssen nicht unbedingt logisch sein. Logik aber setzt Geschichte voraus, und zwar Geschichte, welche Abstraktionen enth�lt, soll ihre logische Erkl�rung �berhaupt sinnvoll sein, soll sich ihre Logik also bewahrheiten k�nnen. Wir waren deshalb anfangs von einem Unding ausgegangen, das eine Analyse desselben notwendig gemacht hatte: Ein Reichtum, welcher als ungeheuere Warensammlung erscheint, eine Qualit�t, deren Quantum sich anders darstellt, als es wesentlich bestimmt ist. Die geschichtliche Entwicklung und das praktische Bewusstsein darin verl�uft umgekehrt wie der daraus resultierende Zusammenhang wirklich f�r die Menschen ist. Erst die gedankliche Durchdringung durch die theoretische Erarbeitung ihres hierdurch entstandenen Begriffs macht erkl�rlich, woraus das nat�rlich scheinende Dasein seine mystischen, also praktisch unbegreiflichen Wirkungen, seine Unwirklichkeit notwendig bezieht, also Beziehungen schafft, worin ihre Not gewendet erscheint (siehe Notwendiger Schein ). Wir haben durch die Analyse der Ware also ihren Begriff erkannt, indem wir das, was sie mystisch machte, seiner Substanz nach entdeckt haben. So hat die Analyse der Warenpreise erst die Unbegreifbarkeit ihrer Wertgr��e aufgel�st und der Geldausdruck der Waren sich in der Erkenntnis ihres Wertscharakters als abstrakt menschliche Arbeit offenbart. Unmittelbar blieben alle solche Beziehungen f�r sich verr�ckt, w�ren sie nicht durch ihren Begriff, dem Wert, erkl�rlich geworden. Die Kategorien des b�rgerlichen Verstandes allerdings verharren in diesem Mythos, weil sie ihn entweder als solchen gar nicht erkennen und nachplappern, was die Gegebenheiten der Welt von sich sagen, oder sie verherrlichen den Mythos als solchen und begeistern f�r die Abstraktionen, welche die Welt beherrschen, nehmen Teil an dieser Weltherrschaft. In beiden F�llen stellen sie sich ausdr�cklich auf die Seite der objektiven Gedankenformen dieser „historisch bestimmten gesellschaftlichen Produktionsweise“ und machen sie unendlich, fixieren das praktische Bewusstsein durch ihre Theorie an eine schlechte Unendlichkeit dieser Welt, machen es reaktion�r. Ein theoretisches Bewusstsein, welches die objektive Welt nicht bis hin zu der darin substantivierten menschlichen Subjektivit�t durchdringt, unterliegt dem notwendigen Schein der Verh�ltnisse, auf die es sich bezieht, und kettet jegliches Bewusstsein an ihre realen Abstraktionen, bildet selbst theoretische Abstraktionen, welche die realen nur noch best�tigen k�nnen und schlie�lich auch zu ihrer Best�tigung n�tzlich sein sollen - auch wenn sie damit die Menschen selbst verr�ckt machen m�ssen. Zusammenfassung 39: Das Nachdenken �ber den Reichtum, welcher als ungeheuere Warensammlung erscheint, hat einen Begriff erbracht, worin sich die mystischen Zusammenh�nge der b�rgerlichen Gesellschaft erkl�ren lassen. Darin sind sich praktisches und theoretisches Bewusstsein einig geworden. Das mit seinen Gegebenheiten verfestigte Bewusstsein, das b�rgerliche Bewusstsein, erweist sich als Bewusstlosigkeit eines verr�ckten Seins, das die Menschen verr�ckt macht, welche sich ihm beugen. Es entr�ckt ihnen ihren subjektiven Lebensgrund durch die Reproduktion einer abstrakten Objektivit�t in ihrem Geist. 
Thema 40: Textstelle 40: "Aller Mystizismus der Warenwelt, all der Zauber und Spuk, welcher Arbeitsprodukte auf Grundlage der Warenproduktion umnebelt, verschwindet daher sofort, sobald wir zu andren Produktionsformen fl�chten." Kommentar 40: Ein Zauber entsteht durch die Verschmelzung von Gegens�tzen in wirklichen Abstraktionen. Nimmt man die Momente des Werts auseinander, die in der Wertform ineinander verschmolzen sind und worein das Wertprinzip die Wirklichkeit der Arbeitsprodukte reduziert, so wird die dem Wert zugrunde liegenden Abstraktion entmachtet und die darin verschwundenen Verh�ltnisse f�r sich sichtbar. Dies kann aber nur in der Vorstellung geschehen und wird in dieser Form auch wiederum leidlich genutzt, um durch Absehung von der gesellschaftlichen Notwendigkeiten des Werts durch Vereinseitigung seiner Momente den Budenzauber neuer Welten zu entfachen. Zuerst verfogen wir die Vorstellung einer von aller Geselllschaft unabh�ngigen Lebensform, einem ausschlie�lich individualen und in sich selbst zirkulierenden Lebensraums, dem Individualismus, der sich einzig um die n�tigen Dinge des Lebens, um die Gebrauchswerte schert, die durch n�tzlice Arbeit erzeugt werden m�ssen: "Da die politische �konomie Robinsonaden liebt, erscheine zuerst Robinson auf seiner Insel. Bescheiden, wie er von Haus aus ist, hat er doch verschiedenartige Bed�rfnisse zu befriedigen und mu� daher n�tzliche Arbeiten verschiedner Art verrichten, Werkzeuge machen, M�bel fabrizieren, Lama z�hmen, fischen, jagen usw. ... Alle Beziehungen zwischen Robinson und den Dingen, die seinen selbstgeschaffnen Reichtum bilden, sind hier so einfach und durchsichtig, da� selbst Herr M. Wirth sie ohne besondre Geistesanstrengung verstehn d�rfte. Und dennoch sind darin alle wesentlichen Bestimmungen des Werts enthalten." Dann die Vorstellung von unmittelbar gesellschaftlicher Produktion, welche ohne die Individualit�t des Warenbesitzes f�r sich nur als bodenst�ndige Gewalt existieren kann, als gewaltsame Naturm�chtigkeit gegen pers�nlich abh�ngig gemachte Menschen: "Versetzen wir uns nun von Robinsons lichter Insel in das finstre europ�ische Mittelalter. Statt des unabh�ngigen Mannes finden wir hier jedermann abh�ngig - Leibeigne und Grundherrn, Vasallen und Lehnsgeber, Laien und Pfaffen. Pers�nliche Abh�ngigkeit charakterisiert ebensosehr die gesellschaftlichen Verh�ltnisse der materiellen Produktion als die auf ihr aufgebauten Lebenssph�ren. ... Aber eben weil pers�nliche Abh�ngigkeitsverh�ltnisse die gegebne gesellschaftliche Grundlage bilden, brauchen Arbeiten und Produkte nicht eine von ihrer Realit�t verschiedne phantastische Gestalt anzunehmen. Sie gehn als Naturaldienste und Naturalleistungen in das gesellschaftliche Getriebe ein. Die Naturalform der Arbeit, ihre Besonderheit, und nicht, wie auf Grundlage der Warenproduktion, ihre Allgemeinheit, ist hier ihre unmittelbar gesellschaftliche Form." Au�erdem l�sst sich auch noch jenseits der Warenwelt eine Form produktiver Abh�ngigkeit in autonomer Arbeitswelt vorstellen und zum Teil auch noch beobachten: Die Individualit�t als Organ der gemeinschaftlichen Arbeit, welche naturabh�ngig ist, ohne schon wirklich gesellschaftlich zu sein. "F�r die Betrachtung gemeinsamer, d.h. unmittelbar vergesellschafteter Arbeit brauchen wir nicht zur�ckzugehn zu der naturw�chsigen Form derselben, welche uns an der Geschichtsschwelle aller Kulturv�lker begegnet. Ein n�herliegendes Beispiel bildet die l�ndlich patriarchalische Industrie einer Bauernfamilie, die f�r den eignen Bedarf Korn, Vieh, Garn, Leinwand, Kleidungsst�cke usw. produziert. Diese verschiednen Dinge treten der Familie als verschiedne Produkte ihrer Familienarbeit gegen�ber, aber nicht sich selbst wechselseitig als Waren. Die verschiednen Arbeiten, welche diese Produkte erzeugen, Ackerbau, Viehzucht, Spinnen, Weben, Schneiderei usw. sind in ihrer Naturalform gesellschaftliche Funktionen, weil Funktionen der Familie, die ihre eigne, naturw�chsige Teilung der Arbeit besitzt so gut wie die Warenproduktion. Geschlechts- und Altersunterschiede wie die mit dem Wechsel der Jahreszeit wechselnden Naturbedingungen der Arbeit regeln ihre Verteilung unter die Familie und die Arbeitszeit der einzelnen Familienglieder. Die durch die Zeitdauer geme�ne Verausgabung der individuellen Arbeitskr�fte erscheint hier aber von Haus aus als gesellschaftliche Bestimmung der Arbeiten selbst, weil die individuellen Arbeitskr�fte von Haus aus nur als Organe der gemeinsamen Arbeitskraft der Familie wirken." Schlie�lich l�sst sich - quasi zur Erholung - beim Entzerren der Wertform auch schon eine Gesellschaft darin entdecken und vorstellen, welche alle organischen Momente der Wertproduktion enth�lt, ohne Wert zu produzieren, weil sich darin die Notwendigkeit abstrakter Arbeitsteilung durch kooperierende Arbeit in einer Gesellschaft der Kooperation verfl�chtigt hat und daher ihe Formbestimmtheit �berfl�ssig geworden ist: "Stellen wir uns endlich, zur Abwechslung, einen Verein freier Menschen vor, die mit gemeinschaftlichen Produktionsmitteln arbeiten und ihre Arbeitskraft verausgaben. Alle Bestimmungen von Robinsons Arbeit wiederholen sich hier, nur gesellschaftlich statt individuell. Alle Produkte Robinsons waren sein ausschlie�lich pers�nliches Produkt und daher unmittelbar Gebrauchsgegenst�nde f�r ihn. Das Gesamtprodukt des Vereins ist ein gesellschaftliches Produkt. Ein Teil dieses Produkts dient wieder als Produktionsmittel. Er bleibt gesellschaftlich. Aber ein anderer Teil wird als Lebensmittel von den Vereinsgliedern verzehrt. Er mu� daher unter sie verteilt werden. Die Art dieser Verteilung wird wechseln mit der besondren Art des gesellschaftlichen Produktionsorganismus selbst und der entsprechenden geschichtlichen Entwicklungsh�he der Produzenten. Nur zur Parallele mit der Warenproduktion setzten wir voraus, der Anteil jedes Produzenten an den Lebensmitteln sei bestimmt durch seine Arbeitszeit. Die Arbeitszeit w�rde also eine doppelte Rolle spielen. Ihre gesellschaftlich planm��ige Verteilung regelt die richtige Proportion der verschiednen Arbeitsfunktionen zu den verschiednen Bed�rfnissen. Andrerseits dient die Arbeitszeit zugleich als Ma� des individuellen Anteils des Produzenten an der Gemeinarbeit und daher auch an dem individuell verzehrbaren Teil des Gemeinprodukts. Die gesellschaftlichen Beziehungen der Menschen zu ihren Arbeiten und ihren Arbeitsprodukten bleiben hier durchsichtig einfach in der Produktion sowohl als in der Distribution." Auf allgemeinster Ebene ist nun der abstrakte gesellschaftliche Zusammenhang in seinen organischen Teilen aufgel�st und deren Zusammenhang vorgestellt. Nat�rlich umschlie�t dies lediglich deren Dasein als Form und Inhalt einer Arbeitsteilung, als Beziehung im Reichtum einer arbeitsteiligen Gesellschaft, nicht die ganze Geschichte und Entwicklung, in welche Arbeits- und Lebenszusammenh�nge involviert sind. �ber die Geschichte der Reichtumsbildung als Entwicklung des Mehrprodukts und der Reproduktion des bisherigen Lebens wird im Gang durch die drei B�nde des Kapitals genauer die Rede sein. Durch alles aber zieht sich dieser Grundwiderspruch der b�rgerlichen Gesellschaft, welche einerseits eine historische Form menschlichen Reichtums ist, die �berlebt, aber noch nicht �berwunden ist, solange dieser Reichtum als Warensammlung f�r sich besteht und nicht in bewusster gesellschaftlicher Gestaltung des menschlichen Lebens erzeugt und angeeignet wird. Warum dies noch nicht erreicht wurde, liegt auch am Bewusstsein selbst, das sich noch nicht zu einem bewussten Sein der sowohl individuell als auch gesellschaftlich lebenden Menschen hervorgebracht hat. Bisher wurde nur versucht, dieses Sein neu zu bestimmen, nicht aber, es wirklich als menschliche Gesellschaft zu vollziehen und zu erf�llen. Zusammenfassung 40: Alle notwendigen Momente der Produktion sind in der b�rgerlichen Gesellschaft schon entwickelt, aber voneinander getrennt, und m�ssen daher solange in den abstrakten Vermittlungen der Wertform gesellschaftlich verwirklicht werden, solange sie keinen ihnen gem��en wirklichen Zusammenhang erfahren. Die �berwindung des Wertverh�ltnisses kann daher nur in der unmittelbaren Verwirklichung der gesellschaftlichen Beziehungen der Menschen sich entwickeln. 
Thema 41: Textstelle 41: "F�r eine Gesellschaft von Warenproduzenten, deren allgemein gesellschaftliches Produktionsverh�ltnis darin besteht, sich zu ihren Produkten als Waren, also als Werten, zu verhalten und in dieser sachlichen Form ihre Privatarbeiten aufeinander zu beziehn als gleiche menschliche Arbeit, ist das Christentum mit seinem Kultus des abstrakten Menschen, namentlich in seiner b�rgerlichen Entwicklung, dem Protestantismus, Deismus usw., die entsprechendste Religionsform. In den altasiatischen, antiken usw. Produktionsweisen spielt die Verwandlung des Produkts in Ware, und daher das Dasein der Menschen als Warenproduzenten, eine untergeordnete Rolle, die jedoch um so bedeutender wird, je mehr die Gemeinwesen in das Stadium ihres Untergangs treten. ... Jene alten gesellschaftlichen Produktionsorganismen sind au�erordentlich viel einfacher und durchsichtiger als der b�rgerliche, aber sie beruhen entweder auf der Unreife des individuellen Menschen, der sich von der Nabelschnur des nat�rlichen Gattungszusammenhangs mit andren noch nicht losgerissen hat, oder auf unmittelbaren Herrschafts- und Knechtschaftsverh�ltnissen. Sie sind bedingt durch eine niedrige Entwicklungsstufe der Produktivkr�fte der Arbeit und entsprechend befangene Verh�ltnisse der Menschen innerhalb ihres materiellen Lebenserzeugungsprozesses, daher zueinander und zur Natur. Diese wirkliche Befangenheit spiegelt sich ideell wider in den alten Natur- und Volksreligionen. Der religi�se Widerschein der wirklichen Welt kann �berhaupt nur verschwinden, sobald die Verh�ltnisse des praktischen Werkeltagslebens den Menschen tagt�glich durchsichtig vern�nftige Beziehungen zueinander und zur Natur darstellen. Die Gestalt des gesellschaftlichen Lebensprozesses, d.h. des materiellen Produktionsprozesses, streift nur ihren mystischen Nebelschleier ab, sobald sie als Produkt frei vergesellschafteter Menschen unter deren bewu�ter planm��iger Kontrolle steht. Dazu ist jedoch eine materielle Grundlage der Gesellschaft erheischt oder eine Reihe materieller Existenzbedingungen, welch selbst wieder das naturw�chsige Produkt einer langen und qualvollen Entwicklungsgeschichte sind." Kommentar 41: Wo die Lebensverh�ltnisse der Menschen durch fremde M�chte bestimmt erscheinen, und wo sich keine Erkl�rung hierf�r aus dem Lebensprozess der Menschen ergibt, da verbleibt dann auch ein �berm�chtiges fremdes Wesen die Ursache der Wirkung, welche in den Dingen des Lebens haust, als Bestimmung des Schicksals, der alles gebeugt ist. Hierin erscheint menschliche Kultur selbst ohnm�chtig und l�sst das Verlangen nach einer Kulturmacht aufkommen. Religion ist nicht unmittelbar durch den Warenfetischismus begr�ndet, wohl aber das Verlangen hiernach (siehe hierzu das Verh�ltnis von �konomie und Kultur). Sie ist eine Gedankenform, worin sich ein im Warenfetischismus untergegangener Geist rekonstruiert als kulturelle Bestimmung des �bermenschlichen, welches Verh�ltnisse vers�hnt, die keine wirklich menschlichen Fr�chte tr�gt. "Liebe deinen N�chsten wie dich selbst!" Das schafft die seelische Verbindung, welche die �konomischen Vrh�ltnisse auch nahe legen. Und sie spricht aus, was durch den getrennten Nutzen der warenf�rmigen Beziehungen auch schon gegegben ist: Eigennutz durch das Angebot von fremdem Nutzen. Hierin ist die religi�se Liebe auch von ihrer Kultur her bestimmt: Selbstliebe durch die religi�se Kultivierung der Menschenliebe. Besser l�sst sich die Entfremdung der Menschen in ihrer Liebe nicht formulieren. In der Verbeugung vor einem Gott k�nnen die Menschen sich zu ihrer kulturellen Selbstentfremdung verhalten, in Demut Gunst erheischen, ihre Kultur durch Seinen Willen auff�llen, zum Gesch�pf eines �bermenschen, zu einer Hochkultur machen. So entsteht immerhin eine Lebensweise, die in sich menschlich erscheint, wenn auch nicht menschlich erzeugt, sondern durch Gott gegeben und von Gott gewollt. Der "Seufzer der bedr�ngten Kreatur" (Marx ) findet darin seine Stimme und Anh�rung, um so mehr, wie die wirklichen Verh�ltnisse ihren Zusammenhang verlieren, sich zerteilen und obsolet werden. In dem Ma�, wie der gesellschaftliche Organismus an seiner Form leidet, leidet das unmittelbare Bewusstsein an den Strafen Gottes, die ihm als Pr�fung seiner Gotteskindschaft auferlegt scheinen. Religionen ( ). erzeugen seit Anbeginn des menschlichen Bewusstseins Identit�ten seiner Ohnmacht, zun�chst f�r seine nat�rliche, die aus der Unvollkommenheit seiner Produktionsmittel bestand, dann in seinen Kriegen und K�mpfen mit Menschengruppen erzeugte Gottesfurcht, welche dem Untergang kriegerischer Macht geschuldet war und Feudalm�chte als Herrschaftsmittel dienten. Und schlie�lich als Ohnmacht gegen�ber einem gesellschaftlichen Verh�ltnis, worin die Verh�ltnisse der Sachen eine Naturmacht �ber die Menschen erlangt hatten, indem sie zum ausschlie�lichen gesellschaftlichen Verh�ltnis wurden. Von daher ist Religion die geistige Gestalt, in welcher der Warenfetischismus gel�st ist in einem Glauben an ein h�heres Wesen. Umso weiter die Warenverh�ltnisse entwickelt sind, desto weiter wird auch Gott zur notwendigen Abstraktion der in ihren Verh�ltnissen fixierten Menschen. Ihre konkrete Kultur ( ) wird beherrscht durch seine Hoheit, durch Hochkultur. Darin erscheint nicht nur der Mensch abstrakt, sondern auch jede Abstraktion vermenschlicht. Der Glaube an den Kultus des abstrakten Menschen bindet alle Strebungen nach Befreiung aus dem Jammertal der Selbsterniedrigung des Menschen durch seine eigenen Verh�ltnisse. Die Freiheit von der Welt, welche in den Phantasmorgien des Glaubens m�glich ist, zerschl�gt die Befreiung der Menschen in ihrer Welt. Von daher ist die R�ckbindung (Re-Ligio) der Menschen durch Religion das Gegenteil von Selbsterneuerung (Re-Volare) ihrer Lebensverh�ltnisse, Abstreifung ihrer �berkommenen Lebensformen. Zusammenfassung 41: Der gesellschaftlichen Abstraktion der Wertform entspricht die geistige Abstraktion des Menschseins, die R�ckbindung des Menschen an seine Lebensverh�ltnisse durch den abstrakten Menschen, die Re-Ligio als Kultus einer vermenschlichten Abstraktion. Verschiedene Religionen entsprechen unterschiedlichen Formen der Bildung abstrakter gesellschaftlicher Zusammmenh�nge. Doch die wirkliche R�ckbeziehung der Menschen auf ihre Lebensverh�ltnisse kann nur durch die Selbsterneuerung ihrer Gesellschaft, durch R�ckf�hrung ihrer Lebensform auf ihr wirkliches Sein, durch Re-Volution geschehen. 
Thema 42: Textstelle 42: "Die politische �konomie hat nun zwar, wenn auch unvollkommen Wert und Wertgr��e analysiert und den in diesen Formen versteckten Inhalt entdeckt. Sie hat niemals auch nur die Frage gestellt, warum dieser Inhalt jene Form annimmt, warum sich also die Arbeit im Wert und das Ma� der Arbeit durch ihre Zeitdauer in der Wertgr��e des Arbeitsprodukts darstellt. Formen, denen es auf der Stirn geschrieben steht, da� sie einer Gesellschaftsformation angeh�ren, worin der Produktionsproze� die Menschen, der Mensch noch nicht den Produktionsproze� bemeistert, gelten ihrem b�rgerlichen Bewu�tsein f�r ebenso selbstverst�ndliche Naturnotwendigkeit als die produktive Arbeit selbst. Vorb�rgerliche Formen des gesellschaftlichen Produktionsorganismus werden daher von ihr behandelt wie etwa von den Kirchenv�tern vorchristliche Religionen." Kommentar 42: Die politische �konomie ist die g�ngige National�konomie, die politisch ist, weil sie ihre Wirtschaft nur unter dem Standpunkt ihrer gesellschaftlichen Form betreibt, also die Beziehung auf deren Gegenstand als politische Form des Besitzverh�ltnisses, und damit deren Rechtsverh�ltnisse und Warenf�rmigkeit schon zum Ausgang und zur Best�tigung ihrer �berlegungen nimmt. Ihre Theorie kommt damit nicht zur Hinterfragung dieser Form. Sie kann ihre Implikationen benennen und �ber Herkunft und Notwendigkeit streiten - und zwar notwendig und unendlich streiten. Sie wird aber niemals, solange sie selbst politische �konomie bleibt, die Gesellschaftsformation selbst zu ihrem Gegenstand machen, weil sie diese ja vertreten und bewahren soll. Selbst wenn es den Waren „auf der Stirn geschrieben steht“, dass sie nur einer bestimmten Gesellschaftsformation entstammen und nur dieser n�tzen k�nnen, so kann die politische �konomie gerade deshalb nicht auf die L�sung der R�tsel der Warenform kommen, weil sie damit sich selbst aufheben m�sste und zu einer wirklich �konomischen Wissenschaft werden m�sste, zu einer Wissenschaft, welche untersucht, wie eine Gesellschaft ihre Produkte am effektivsten herstellt und am sinnvollsten verteilt. Die b�rgerliche Gesellschaft kann solche �konomie nicht brauchen, weil sie durch sie infrage gestellt ist, weil sie eben f�r die Menschen eine v�llig unwirtschaftliche Gesellschaftsform ist. Sie will deren Ohnmacht und bef�rdert diese, weil sie dies als naturnotwendig ansieht, sowie sie sich als b�rgerliche Gesellschaft selbst f�r allgemein naturnotwendig h�lt, um ihre Naturmacht als Macht der darin Herrschenden zu bewahren. Von daher hat die National�konomie auch noch niemals die Frage gestellt, "warum dieser Inhalt jene Form annimmt, warum sich also die Arbeit im Wert und das Ma� der Arbeit durch ihre Zeitdauer in der Wertgr��e des Arbeitsprodukts darstellt". Die Beziehung von Wertsubstanz und Wertgr��e ist das durch die Wertform aufgel�ste R�tsel der politischen �konomie, die genau diesen Zusammenhang nicht untersucht, weil sich darin der Unsinn der Warenf�rmigkeit der gesellschaftlichen Produktion offenbahrt. Sie starrt alleine auf die Warenpreise und stellt heute Prognosen, die sie morgen schon verwerfen muss, weil die Entstehung und Bewegung der Preise jenseits von ihrem Gegenstand, der Ware, begr�ndet ist: In der abstrakten Form der Arbeitsteilung und deren Produktionszeiten, die sich im Warentausch nur ausdr�cken, aber nicht durch ihn bestimmt sind, wie es die politische �konomie glauben machen will. Zusammenfassung 42: Die politische �konomie muss die wesentlichen Gr�nde f�r die �konomischen Probleme und R�tsel der b�rgerlichen Produktionsverh�ltnisse ignorieren oder verf�lschen, weil sie sich durch deren L�sung selbst infrage stellen und eine wirkliche Wissenschaft der �konomie werden m�sste. Die �berwindung der b�rgerlichen Gesellschaft muss daher mit der Kritik der politischen �konomie beginnen. 
Thema 43: Textstelle 43: "Wie sehr ein Teil der �konomen von dem der Warenwelt anklebenden Fetischismus oder dem gegenst�ndlichen Schein der gesellschaftlichen Arbeitsbestimmungen get�uscht wird, beweist u.a. der langweilig abgeschmackte Zank �ber die Rolle der Natur in der Bildung des Tauschwerts. Da Tauschwert eine bestimmte gesellschaftliche Manier ist, die auf ein Ding verwandte Arbeit auszudr�cken, kann er nicht mehr Naturstoff enthalten als etwa der Wechselkurs. ... K�nnten die Waren sprechen, so w�rden sie sagen, unser Gebrauchswert mag den Menschen interessieren. Er kommt uns nicht als Dingen zu. Was uns aber dinglich zukommt, ist unser Wert. Unser eigner Verkehr als Warendinge beweist das. Wir beziehn uns nur als Tauschwerte aufeinander. Man h�re nun, wie der �konom aus der Warenseele heraus spricht: "Wert" (Tauschwert) "ist Eigenschaft der Dinge, Reichtum" (Gebrauchswert) "des Menschen. Wert in diesem Sinn schlie�t notwendig Austausch ein, Reichtum nicht." "Reichtum" (Gebrauchswert) "ist ein Attribut des Menschen, Wert ein Attribut der Waren. Ein Mensch oder ein Gemeinwesen ist reich; eine Perle oder ein Diamant ist wertvoll ... Eine Perle oder ein Diamant hat Wert als Perle oder Diamant." Bisher hat noch kein Chemiker Tauschwert in Perle oder Diamant entdeckt. Die �konomischen Entdecker dieser chemischen Substanz, die besondren Anspruch auf kritische Tiefe machen, finden aber, da� der Gebrauchswert der Sachen unabh�ngig von ihren sachlichen Eigenschaften, dagegen ihr Wert ihnen als Sachen zukommt. Was sie hierin best�tigt, ist der sonderbare Umstand, da� der Gebrauchswert der Dinge sich f�r den Menschen ohne Austausch realisiert, also im unmittelbaren Verh�ltnis zwischen Ding und Mensch, ihr Wert umgekehrt nur im Austausch, d.h. in einem gesellschaftlichen Proze�." Kommentar 43: Im Austausch der Warenk�rper erscheint deren eigene Natur verkehrt: Was an ihnen Naturstoff ist, das f�llt aus dem Tausch heraus in ein "unmittelbares Verh�ltnis zwischen Ding und Mensch", wohingegen das, was sie von Natur aus nicht sein k�nnen, "ihr Wert, umgekehrt nur im Austausch, d.h. in einem gesellschaftlichen Proze�" sich realisiert. Von daher erscheint das Verschwinden der k�rperlichen Natur als gesellschaftlicher Zweck und in der Natur der Warenk�rper erscheinen die gesellschaftlichen Beziehungen der Menschen als nat�rliche Beziehung einer Gesellschaft in den Dingen, die sie tauschen. Gesellschaft ist daher jetzt auch wirklich durch das Verh�ltnis von Waren im Tausch zu einem blo� sachlichen Verh�ltnis geworden. Gesellschaft ist hier in der Tat, also wirklich, das gesellschaftliche Verh�ltnis der Sachen, an dem sich die Menschen reflektieren, weil sie nur hier�ber wirklich in Gesellschaft sind. Und deshalb erscheint auch das politische Hantieren mit diesen Dingen als eine Behandlung der gesellschaftlichen Natur. Indem die Politik deren Sachgewalt vollstreckt, indem sie sich nach dem richtet, was allgemein aus dem Verh�ltnis der Sachen n�tig wird, versteht sie sich als gesellschaftliches Subjekt, das seinen Willen im politischen Vollzug des Sachzwangs verwirklicht. Die ganze b�rgerliche Gesellschaft erscheint sich darin als ein Verh�ltnis politischer Natur und erfreut sich daran, dass sie zwischen dem w�hlen kann, was ihr n�tig ist, um die Individuen in ihrer Gesellschaft als private Besitzer ihres Arbeitsverm�gens zu erhalten und dem, was ihr n�tig ist, um die Gesellschaft zu erhalten durch die Vermehrung des Privatbesitzes an Kapital. Die allgemeine gesellschaftliche Privatheit des Besitzes ist von daher auch wirklich die gesellschaftliche Natur der davon Besessenen, und ihre Politik ist die Aus�bung ihrer wirklichen politischen Macht, wie sie in den Sachen ihres Besitzstandes gegeben ist. Zusammenfassung 43: Die politische �konomie besteht aus der Politik eines Willens, der sich als Vollstrecker der sachlichen Notwendigkeiten bestimmt sieht, weil er diese als nat�rlich ansieht. Im Verh�ltnis der Politik, welche aus dem Warenfetischismus erw�chst und der Waren, welche zu diesem Fetischismus treiben, schlie�t sich der Kreis, worin sich die b�rgerlichen Lebensverh�ltnisse verewigen w�rden, w�rden sie nicht an ihren Widerspr�chen selbst notwendig immer wieder aufbrechen. Allerdings zielt die Politik in ihren Krisenzeiten einzig auf die Wiederherstellung dieses Zirkels, indem sie die Klassenherrschaft des gesellschaftlichen Scheins des allgemeinen Zusammenhangs st�tzt und ist von daher immer und notwendig reaktion�r. Die herrschende Politik kann nur von Menschen durchbrochen werden, welche die herrschenden Verh�ltnisse zu einer Gesellschaft zu wenden verm�gen, in welcher alle Klassen aufgehoben sind. 
Gesamte Zusammenfassung von 1.4: Mit der Abhandlung des Warenfetischismus entsteht keine neue weiterf�hrende Argumentation zur Ware selbst. Sie ist eine Rekapitulation der durch die Warenanalyse und mit der Wertform erhaltenen Schlussfolgerung, dass und wie sich der Reichtum als Warensammlung quasi naturw�chsig, als Mystifikation seiner Natur im Verh�ltnis von Waren darstellt und wie sich diese auf ein Bewusstsein auswirkt, das an solche Verh�ltnisse fixiert ist. Es ist der notwendige Schein der Wertverh�ltnisse, der hier als ein geistig und materiell in sich verselbst�ndigtes Dasein einer Gesellschaft beschrieben wird, die ihre Produkte nur als Waren hat und worin sich die Menschen durch ein gesellschaftliches Verh�ltnis von Sachen aufeinander beziehen. Sie werden so verr�ckt, wie diese es sind, wenn sie sich nicht als Subjekte gegen die Warenverh�ltnisse als subjektiv scheinende Objektivit�t wenden, deren Formbestimmtheit durchdringen und auf sich als lebendige Menschen zur�ckf�hren, die ihre Gesellschaft erneuern m�ssen, um wirklich gesellschaftlich und also als Menschen wirklich zu sein. 
|  | Lektion 01c des Kapitalkurses auf debatte info http://www.debatte.info/index.php?id=518 |