Buchstabe Wer Im Kontext

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Wert

"So ist denn alles, was entsteht,
wert, dass es zugrunde geht." (Mephisto in Goethes "Faust")

Der Wert einer Sache, Vorstellung, Idee, Behauptung oder ähnlichem entsteht (im Unterschied zu einem Urteil) durch eine Bewertung, welche ihre Bedeutung und ihr Maß durch eine unterstellte Qualität bestimmt. Etwas hat keinen Wert, weil es das ist, was es ist. Es ist wertvoll, weil es für etwas anderes Wert hat. Es stellt hierfür eine Substanz dar, worin dies andere seinen Wert so erfüllt, wie es auch darin seinen Wert darstellt und findet. Etwas ist nur dadurch wertvoll, dass es seinen Wert durch etwas hat, worin es seinen Wert auch findet. Die Wertsubstanz kann daher weder das eine noch das andere sein. Sie formuliert lediglich, wonach etwas bemessen wird. Dies kann keine Qualität von dem Bewerteten selbst sein, denn dieses braucht keine Bewertung, da es sich in der Sache selbst und mit ihr quantifiziert. Der Wert drückt eine Substanz aus, die nicht unmittelbar in der Sache ist, die sogar ausdrücklich von dem absieht, was und wie sie für sich ist und geworden ist. Sie bewertet nur, was sie für andere ist. Die Sache selbst wird hierin abstrakt von sich bezogen auf anderes, was darin nur als eine allgemeine Substanz dieser Abstraktion genommen ist, gleichgültig gegen ihre Bestimmtheit.

Dies geschieht subjektiv durch einen Vergleich innerhalb dieser Bedeutung, objektiv durch ein Verhältnis, worin eine allgemeine Substanz zum Maßstab der Beziehungen darin wird. Da Bewertungen sich nur über Relationen in Verhältnissen ergeben, also selbst keinen Sinn für das Bewertete enthalten können, drücken sie auch nur die Qualität und das Quantum aus, worin das Verhältnis in seinen Unterschiedenheiten bezogen ist, worin also das eine relativ zum anderen unterschieden und also im Ganzen qualitativ gleich ist. Das erfordert vor allem die Absehung von den bestimmten Eigenschaften des Verhalts und die Bewährung des Verhältnisses in dieser Substanz oder diesem Substantiv, worin die Abstraktion von den konkreten Eigenschaften begriffen ist. Ihre Selbstunterscheidung als unterschiedliche Quanta einer Relation, also eines Ganzen, macht sie darin auch wirklich unterschiedslos (siehe Realabstraktion), also gleich in ihrer Bedeutung wie ihrem Wert für dieses Ganze, dem Wertverhältnis. In der Bewertung vollzieht sich somit die Logik ihres Begriffs als Zusammenhang ihres Verhältnisses. Sie gründet auf der Substanz dieser Abstraktion (siehe z.B. Wertsubstanz), die an den Sachen ist und als ihre Bestimmung erscheint, also dem, was die Gleichgültigkeit ihres konkreten Daseins ausmacht, was sie also wesentlich und wirklich gleich gelten lässt: ihr Sein als Arbeitsprodukte schlechthin, die ein hiergegen gleichültiges Dasein als Waren haben. Ein Quantum von Sachen stellt ein Quantum von Arbeit identisch dar - auch wenn diese Arbeit als Aufwand zu ihrer Herstellung anders variiert (z.B. durch Technologisierung), als das Sachquantum selbst, mit welchem sich Menschen reproduzieren und ihre Gesellschaft entwickeln (siehe hierzu Wertvergesellschaftung). Durch die Wertssubstanz des Warentauschs täuschen die unterschiedlichsten quantitativen Beziehungen eine qualitative Identität vor und betreiben hierdurch zugleich deren fortwährende Selbstaufhebung (ihr "zugrunde gehen" - siehe Mephisto oben).

Wie bei den Sachen, so ist es auch in den Gedanken: Werden geistige oder kulturelle Phänomene bewertet, so ist das nur möglich, weil sie als etwas wirken sollen, was nicht wirklich und durch sich selbst da ist, aber als für sich selbstbestimmte Substanz (z.B. die Sitte, der Glaube, die Legitimität) für alles gleich gilt, womit es in Wirklichkeit nichts zu tun hat. Im Gegenteil: Was nicht wirklich da ist, aber ideell da sein soll, muss als Substanz einer Abstraktion wirksam werden - z.B. als Ideologie von Einigkeit und Recht und Freiheit. Hierin ist ein Sein, das noch kein wirkliches Dasein hat, in seiner Seinsfrage zumindest ideel beantwortet und in sich geschlossen, wenn auch im Zirkelschluss zwischen Sein und Schein ihrer Wertform (siehe auch notwendiger Schein).

So ist das auch bei jeder Moral, die ja immer auf einer Idee vom guten Leben, auf einer Ethik gründet und also eine Ideologie zur Substanz hat (siehe Gedankenabstraktion). Darin gewinnt sie ihre Bedeutung für das Konkrete, ohne dass dieses wirklich in Beziehung gesetzt, sondern lediglich zu deren stofflicher oder geistiger Voraussetzung herabgesetzt wird. Aber auch bei Fakten, Dingen oder Sachen, die sich nicht auf ihre Herkunft und ihr Werden, das subjektive Tun und Handeln von Menschen bezogen sind, ist ihr Wert gleichgültig gegen ihre Subjektivität, leere, vom Menschen getrennte Objektivität eines Bewertungsverhältnisses, das ihrem Begriff nach ihre eigenen Voraussetzungen vermittelt und zugleich negiert. Für die bügerliche Kultur hat der Selbstwert eine subjektive begriffliche Qualität, die dem ökonomischen Wert objektiv entspricht.

Von hoher gesellschaftlicher Bedeutung ist der Wert vor allem in der bürgerlichen Ökonomie geworden, besonders durch die Kritik ihrer Politik: Bei der Ware zeigt sich ihre Abstraktion zugleich als Realität ihrer abstrakten Beziehung auf Menschen, als Bewertung ihrer Beziehung zu sich als Produkt und Gebrauchsgut, die selbst von ihren stofflichen Eigenschaften und gesellschaftlichen Zusammenhängen absieht (Realabstraktion). Im Wert ist die Ware weder als stoffliches Ding natürlich, noch als gesellschaftliches Ding wirklich. Durch den Wert ist die Ware als das erkannt, was sie ist: eine bewertete Sache, ein dem Menschen äußerliches Ding, ein Ding, das sich weder als Sache der Menschen, noch als menschliche Sache verhält, das weder sachlich noch menschlich ist, ein Unding.

Da die Waren so nicht menschlich vermittelt, nicht unmittelbar menschliche Mittel sind, stehen sie in sachlichen Relationen zueinander, die ihre sachlichen Eigenschaften lediglich als Tatsachen ihrer Beziehung im Tausch reflektieren, als objektives Bewertungsverhältnis zwischen ihrem Dasein als Produkt und ihrem Dasein als Gebrauchsgut. Hierdurch stehen sie als Form von etwas anderem, das bewertet wird, in Beziehung: in einer Wertform, in der sie als Produkte menschlicher Arbeit auf ihren Gebrauch bezogen werden als Dinge eines Quantums, das beidem zukommt. Ihr Wert ist die Beziehung, die sie als gänzlich verschiedene Dinge haben, deren einzige gesellschaftliche Wirklichkeit darin besteht, im Warentausch von Arbeitsprodukten für menschlichen Gebrauch gleichgesetzt zu werden. Solange sie als Waren bestehen, haben sie keinen anderen Bezug, kein konkretes Ineinandergreifen als Güter des menschlichen Lebens, keine lebendige Beziehung zwischen Arbeit und Bedürfnis, Erzeugung, Gebrauch und Verbrauch, sondern lediglich eine tote, eine vergangene Beziehung, den Bezug, der in allem steckt: Die Darstellung abstrakt menschlicher Arbeit.

Der Wert ist hierdurch eine Existenzform der Formbestimmung menschlicher Beziehungen, wo diese über die Beziehung von Waren vermittelt sind. Dies macht den politischen Charakter des Wertverhältnisses aus: Es enthält die Substanz eines gesellschaftlichen Verhältnisses, die nicht von Menschen bestimmt ist, sondern aus ihren abstarkt vermittelten Sachen sich ergibt, nicht ihrer Kontrolle unterliegt, sondern übermenschliche, weil abstrakte Substanz hat. Das Wertverhältnis enthält daher keine gedankliche oder sachliche Bewertung; es ist Wirklichkeit in der Form von Wertrelationen, Wertform. Darin sind die Dinge zwar nicht wirklich menschlich, aber auch nicht wirklich unmenschlich; sie befinden sich in der Form eines Widerspruchs, in welchem die von Menschen erzeugten Sachen sich im Werverhältnis befinden.

Als Gegenstände menschlicher Bedürfnisse sind die Waren etwas anderes denn als Produkte menschlicher Arbeit, beides aber ist in ihrem Dasein als Ware vermittelt, das die doppelte Bestimmung im Warentausch vollzieht. Somit ist auch subjektiv eine doppelte Wertbestimmung gegeben, so dass sich die Warenhüter selbst zwiespätig zu ihrer Sache verhalten: Der Wert bestimmt subjektiv allgemein das Bedürfnis zum Willen, Gegenstände zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse anzueignen, und er bestimmt das Eigentum zur Macht, über Gegenstände des Lebensbedarfs zu verfügen, sie in Besitz zu haben und sie veräußern zu können. So existieren die Waren - wiewohl Produkt konkreter Arbeit der Menschen - in einem Verhältnis, das nicht menschlich konkret ist und das sich ebenso abstrakt als Verhältnis der Warenhüter zwischen Eigentum und Besitz vollzieht. Indem die Waren im Vergleich ihrer Werthaftigkeit nur abstrakt aufeinander bezogen werden können, haben sie in der Tat, also in ihrer wirklichen Beziehung eine abstrakte Substanz als Substanz ihrer wirklichen Abstraktion, abstrakte Arbeit in ihrer leeren Form als gesellschaftlich notwendige durchschnittliche Arbeitszeit, in welcher alleine sie wirklich gleich sind. Wiewohl konkretes Arbeitsprodukt und konkretes Gebrauchsgut, gelten sie dem Menschen in bloßer Nützlichkeit für sein Leben, als nützliches Ding und als Produkt nützlicher Arbeit. Die Wertdinge haben diese Eigenschaften sowohl durch den Arbeitsprozess, der sie erzeugt, als auch durch ihr Dasein als Tauschgüter, insgesamt also lediglich als in einer bestimmten Zeitdauer vernutze Arbeit. Ihre Nützlichkeit, wie sie abstrakt aus dieser Vernutzung entstanden ist, ist die einzige Bestimmung, in der sie beides sind - und dies wiederum in zweifacher Form: In ihrem einzelnen Nutzen für den einzelnen Menschen (Gebrauchswert) stiften sie zugleich ihren gesellschaftlichen Zusammenhang als Produkte gesellschaftlicher Arbeit, welche allgemein zum Austausch der Produkte taugt. So bildet ihr gesellschaftliches Dasein durch den Warentausch erst vermittelst des Tauschaktes den gesellschaftlichen Nutzen (Tauschwert). Der Wert steht in zweierlei Formen: In der einzelnen und unmittelbaren und der gesellschaftlich allgemeinen Wertform, als Produkte des Arbeitsprozesses und als Produkte ihres Austauschs. In der Gesellschaft von Warenbesitzern existieren also die Waren als Dinge, die Wert haben, als Wertdinge, gesellschaftlich, sowohl einzeln und unmittelbar für den Menschen, wie auch allgemein als Arbeitsprodukt der Menschen; aber einzeln existieren sie nur als Gebrauchswert, allgemein nur als Wert für den Tausch, als Tauschwert. Die Getrenntheit des Einzelnen zum Allgemeinen macht die Wertform zur Form eines lebendigen Widerspruchs: Die Ware als nützliches Gut kann nicht zugleich als allgemein menschliches Produkt existieren; nur im Warentausch vermitteln sich ihr Gegensätze zwischen ihrem Dasein als einzelnes Produkt und abstrakt (getrennt) hiervon als gesellschaftliches Produkt. Die Gesellschaften, deren Reichtum als eine Warensammlung erscheint, haben in jeder Ware ihr Element (siehe Elementarform) und haben also noch keinen wirklich menschlichen Zusammhang. In ihnen ist der Mensch tatsächlich nur abstrakt gesellschaftlich vorhanden und existiert für sich privat.

Als Wertdinge können sich Waren nur in Mengen ihrer unterschiedlichen Wertgrößen verhalten. Durch Vergleich irgendeiner Substanz mit einer anderen wird der Wert als Größe dessen ausgedrückt, was ihr Verhältnis als Grund der Bewertung für den Bewertenden ist. Der Grund, warum Waren getauscht werden, ist, dass sie für den Warenbesitzer vom Standpunkt seiner Tätigkeit her keinen Sinn haben, weil sie über das hinausgehen, was er konkret von ihnen hat. Für ihn ist darin seine Arbeit unnütz, hat alleine Nützlichkeit, Gebrauchswert für andere.

Waren verkörpern unmittelbar jeden Sinn, gesellschaftlich aber keinen Sinn, den sie als Produkt von Menschen haben, sondern nur den abstrakten Sinn, dass sie Produkt menschlicher Arbeit schlechthin sind. Der Wert einer Sache ist die in ihr verschwundene Arbeit überhaupt, die im Vergleich der Wertdinge von Bedeutung ist. Als Abstraktion von ihrem einzelnen Sinn, den nützliche Arbeit hat, ist die Wertsubstanz der Waren, die sie im Austausch füreinander verkörpern, abstrakt menschliche Arbeit. Diese reduziert alle Waren auf die bloße Tatsache, dass sie Arbeitsprodukte schlechthin sind und bemisst daher auch ihre Wertgröße auf das, was ohne jede bestimmte Arbeitssubstanz darin quantifizierbar ist: die gesellschaftlich durchschnittlich notwendige Arbeitszeit für ihre Herstellung.

Im Wert haben die Waren ihre Substanz als abstrakte Arbeit und ihre Größe als durchschnittliche gesellschaftliche Arbeitszeit. Jede einzelne Wirklichkeit und Notwendigkeit geht darin unter, dass der Austausch der Waren als allgemeine Notwendigkeit erscheint. Das gesellschaftliche Dasein der Waren ist abstrakt von ihrem Sinn, dieser ist darin zwar einzeln wirklich, aber allgemein negiert. Der Wert verneint den konkreten Zusammenhang; heißt: Er schließt ihn aus, weil er eine Abstraktion ist, welche die "realen" Sachen verbindet, sie also nur über ihr Wertsein in Beziehung, in Gesellschaft sind - oder: gesellschaftliche Wirklichkeit nur als Abstraktion haben: Realabstraktion. Dies setzt sich auch wirklich gesellschaftlich durch, weil alle Zusammenhänge darauf auch wirklich beruhen.

Der Wert als Realabstraktion lässt sich also ganz allgemein so fassen, dass ein Reichtum an Vielfalt im selben Maß wie an Einfalt erzeugt wird, und Reichtum, der vielfache gesellschaftliche Zusammenhänge an Geist, Kraft, Verstand usw. erfordert, zugleich menschliche Armut bedeutet, wenn er dies nur als isolierte und mental reduzierte Einzelstücke an Mann und Frau und Kind bringt. Resultat dieser Entwicklung ist das, was die Manager des Kapitals inzwischen das Tittytainment nennen: Eine Masse mental reduzierter KonumentInnen zuzelt am Auswurf des Kapitals, wartet auf das Hervortreten von Waren und verbraucht sie, betreibt ihren Untergang. Was sie an allgemeiner Ware, an Geld hierfür erwerben müssen, das geben sie zurück für dessen Entwertung durch Konsumtion. Aller Wert beruht an sich auf der Notwendigkeit seines Untergangs.

Zur geschichtlichen Entwicklung einer Gesellschaft mit hochentwickelter Technik war der Kapitalismus gut insofern er die Entwicklung nützlicher Gegenstände und Produktionmittel vorantrieb; - weil er aber zugleich an der Wertmasse derer möglichen Formen (Besitz von Kapital, Grund und Arbeitskraft) klebt, reduziert er alles, was in ihm entsteht, auf eine dünne Existenzform zwischen Arbeit und Konsum, die umso schmaler wird, je mehr Masse von Wert fortexistiert; - dies im großen, wie auch im Kleinen.

Da der Reichtum der bürgerliche Gesellschaft auf Warentausch beruht, erscheint Arbeit nur als Wertgröße im Tausch der Produkte. Ihre Bewertung macht sich durch das Tauschverhältnis eigenständig zu einem Wertsystem, das eigene Notwendigkeit hat, in der die Menschen zu Objekten ihrer Sachen werden, in denen ihr gesellschaftlisches Verhältnis ihnen fremd ist, weil es alleine als Verhältnis ihrer Sachen wirklich ist und ihnen auch als solches gegenübertritt (s.a. Entfremdung, Warenfetisch). In der systematischen Beziehung der Wertdinge als Tauschwerte, wird der Tauschwert zu ihrer ausschließlichen gesellschaftlichen Form. Dieses System fasst sich im Geld zusammen, das den allgemeinen Zusammenhang der Warengesellschaft ausmacht. In ihm hat der Wert seine einfache Wirklichkeit als Begriff seiner Form (Formbestimmung). Und aus seinen Verhältnissen bildet sich ein objektives Subjekt, das alle Verhältnisse der Menschen bestimmt: Kapital. Als Subjekt des Werts kehrt es seine Herkunft aus der abstrakt menschlichen Arbeit und aus dem Quantum der gesellschaftlich notwendigen Arbeitszeit um und verwirklicht sich in allem als Wertbestimmung des Kapitalverhältnisses (das Verhalten des Kapitals zu sich selbst) und der Preisbildung je nach der Abhängigkeit aller organischen Verhältnisse von ihm (siehe Klassenkampf).

Das Geld wird selbst zu Kapital, indem es dadurch mehr Geld wird, dass es Waren bildet, die mehr Wert sind, als ihre Erzeugung an Wert hat. Dies aber nicht weil sie Mehrwert sind (das wäre eine Tautologie), sondern weil sie den Mehrwert bei ihrer Veräußerung erfahren, welche das Mehrprodukt innerhalb eines Kapitalumschlags für den menschlichen Reichtum darstellt.

Letztlich ist das Wertquantum selbst überhaupt nur Zeit und der Wertzuwachs der Sachen ist die Zeitverkürzung für die Menschen. Was das Kapital an Wert gewinnt durch Ausbeutung des Arbeitstags und Steigerung der Umlaufgeschwindigkeit seiner Selbsterneuerung, das verlieren die Menschen an Leben: Es wird kurzlebig. Sobald sich die lebendigen Resourcen für den Wert erschöpft haben, kehrt er sich in eine negative Wertbestimmung, in eine Negativverwertung (siehe auch Vernichtungslogik).

s.a.

=> Wertsubstanz

=> Bewertung

=> Wertvergesellschaftung

=> Wertkritik

=> Selbstwert

Der Wert im "Kapital" von Marx

siehe hierzu auch "Probleme des Marxismus"

Von der Kritik der politischen Kultur zur Kritik der politischen Ökonomie:
Werturteil, Wert, Wertsubstanz, Wertgröße, Wertwachstum

Themenabend:
Wertwachstum, Mehrprodukt, Mehrwert, Kapital, Profitrate, Grundrente

"Zum Verhältnis von ökonomischen und kulturellen Werten und zur Entstehung des Faschismus überhaupt"

Themenabend zur Grenze des Wertwachstums

siehe auch Themenabend
Kapitalentwicklung, Staatswesen und Staatsbankrott

siehe hierzu auch den Themenabend
Der Wertbegriff als Realabstraktion

Systemup Wert bei Marx
Erlautup1a1b1a1 Ware als Wertding
Erlautup2b6 Realabstraktion und Geschichte
zitatup5a1c1
Wert der Entstehung aus Durchschnitt
zitatup1c3c1b1 Mysterium des spekulativen Begriffs
quelleup5a31b1 Gebrauchswert, Wert u. Warenfetisch
quelleup2a1b Wert als "Automatisches Subjekt"

Wertform

Die Wertform ist die Form, in welcher sich Waren Wert sind, also die Form, worin sie gesellschaftlich bezogen sind, ohne eine wirklich konkrete Beziehung zueinander (z.B. als konkrete Arbeitsprodukte in einer konkreten Gesellschaft) zu haben. In ihr reflektiert sich etwas, als was sie nicht für sich in dieser Form sind: ihr Dasein als gesellschaftliche Arbeitsprodukte. Als Waren sind sie hiervon unterschiedene Gegenstände des menschlichen Bedarfs, Gebrauchswerte, die zum Tausch kommen und darin gesellschaftlich werden, ohne gesellschaftlich zu sein, daher nur in Wertform sind. Durch den Tausch erhalten sie keine konkrete gesellschaftliche Bestimmung; sie erfahren lediglich allgemein ihren Wert als den Wert, den ihr Vergleich mit allen anderen Waren einbringt, den Tauschwert. Der Austausch des einen Produkts gegen das andere versetzt die Ware als nützliches Ding für ein bestimmtes menschliches Bedürfnis in ein allgemeines Dasein als Wertding, durch das sie gegen ihr bestimmtes Sein als Produkt menschlicher Arbeit gleichgültig wird. Dies Verhältnis gestaltet sich als Wertform, in welcher die einzelne Ware in ihrem allgemeinen Warendasein bemessen ist, bis sie sich selbst allgemein zu einer Form des Tauschwerts wird.

Sie kann im Tausch nur zu dem werden, was sie nur abstrakt ist: Produkt menschlicher Arbeit. In der Wertform selbst werden die Waren über die Notwendigkeit des Tauschs bezogen, sind für die einzelnen Menschen Gebrauchswerte und bestehen in der Warenwelt als reiner Tauschwert, Verwirklichung von Wert im Vergleich der Wertdinge in der rein formellen Beziehung ihres Wertseins, als Wertform. Darin nimmt die einzelne Ware zunächst eine einzelne, zufällige Form ein, die sich mit der Entfaltung der Märkte von der relativen zur totalen Wertform entwickelt. Hierin verrät sich ihre Substanz durch das, worin sich der Vergleich bemisst und wodurch ihre Herkunft auch noch im Tauschhandel als Substanz ihrer Realabstraktion erscheint: Ihr Dasein als Träger von abstrakt menschlicher Arbeit. Die Wirklichkeit der abstrakt menschlichen Arbeit wird hierbei zur Wirklichkeit der totalen Wertform, zu Geld. Dieses ist die allgemeine Ware, die sich aus der Wertform der Waren ergibt, das "gesellschaftrliche Faustpfand", in welchem alle Waren sich bemessen, zirkulieren, entstehen und vergehen.

s.a.

=> Formbestimmung

Von der Kritik der politischen Kultur zur Kritik der politischen Ökonomie:
Werturteil, Wert, Wertsubstanz, Wertgröße, Wertwachstum

Wertgesetz

 

s.a.

=> Wert

=> Logik des Kapitals

Der Wertbegriff als Realabstraktion

Von der Kritik der politischen Kultur zur Kritik der politischen Ökonomie:
Werturteil, Wert, Wertsubstanz, Wertgröße, Wertwachstum

zitatup1k2a Wertgesetz

Wertgröße

Die Wertgröße ist das Quantum der Wertsubstanz, also die Menge der gesellschaftlich notwendigen Arbeitszeit, die Menschen zur Herstellung einer Ware aufwenden müssen, die gesellschaftlich durchschnittliche menschliche Arbeitszeit ihrer Entstehung. Die Ware vermittelt zwischen Produktion und Konsumtion. Vom Standpunkt des Warenproduzenten handelt es sich bei der Wertgröße um die Arbeitszeit, die in der Anwendung der Mittel seiner Produktion (Rohstoffe, Produktionsmittel, Arbeitskraft) enthalten ist; vom Standpunkt des Warenkonsumenten handelt es sich um die Arbeitszeit, die zu seiner Reproduktion nötig ist. Im Warentausch realisiert sich die Wertgröße im Vergleich der Produkte, in der Durschnittsbildung und Variation ihrer Preise. In ihrem Durchschnitt drückt sich also die gesellschaftlich gültige Wertgröße der Produkte aus, in ihrer Variation deren Besonderheiten.

Dass sich die Größe der Wertsubstanz aus dem Produktionswert ergibt, der sich im Warentausch erst ausdrückt, ist elementar zum Verständnis der Entwicklung des Kapitals. Die Ware vermittelt Produktion und Konsum und würde von da her auch das Wachstum einer Gesellschaft, die Entfaltung ihres Reichtums und Lebensstandards vermitteln, wären die Momente der Produktion, Rohstoffe, Energie, Arbeitskraft, nicht auch Waren. Das Auseinanderfallen ihrer Wergrößen, also die Werte ihrer Reproduktion und dem Wert der Produkte, macht den Gesamtumschlag des Kapitals aus, in welchem schließlich der Mehrwert als zirkulierender Besitz sich politisch und rechtlich in der Grundrente festmacht und so zu einer selbständigen Verfügungsmacht wird, welcher die Klassenverhältnisse als Besitzverhältnisse von Kapital, Arbeit und Grund bestimmt. Die Momente der Produktion sind für sich bestimmt durch ihre Selbsterhaltung (Reproduktionswert der Arbeit), das Resultat der Produktion durch ihren Gesamtwert (Reproduktionswert des Kapitals). Das Kapital nutzt somit die Abgetrenntheit, die Isolation der Beteiltigten am Arbeitsprozess, die es selbst erzeugt, zur Gewinnung seiner politischen und rechtlichen Allmacht im Gesamtwert des Kapitalverhältnisses, letztlich im Wert des Finanzkapitals, das sich in der Wertbestimmung der Aktien, Bodenschätze, Immoblien, Infrastruktur usw. durchsetzt (siehe auch Verkehrswert). Hierfür ist die Verschleierung des Auseinanderfallens der Werte zwischen Arbeit und Konsum nötig.

„Der Wert jeder Ware - also auch der Waren, woraus das Kapital besteht - ist bedingt nicht durch die in ihr selbst enthaltene notwendige Arbeitszeit, sondern durch die gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit, die zu ihrer Reproduktion nötig ist.“  K. Marx, Kapital III. MEW 25, 150

Die bürgerliche Ökonomie betreibt genau die Vertuschung dieses Gegensatzes, der im Arbeitsprodukt als Ware verborgen ist:

"Man begreift auch, warum dieselben Ökonomen, die sich gegen die Bestimmung des Werts der Waren durch die Arbeitszeit, durch das in ihnen enthaltene Quantum Arbeit sträuben, immer von den Produktionspreisen sprechen als von den Zentren, um die die Marktpreise schwanken. Sie können sich das erlauben, weil der Produktionspreis eine schon ganz veräußerlichte und scheinbar begriffslose Form des Warenwertes ist, eine Form, wie sie in der Konkurrenz erscheint, also auch im Bewusstsein des normalen Kapitalisten, also auch in dem der Vulgärökonomen vorhanden ist.“ K. Marx, Kapital III. MEW 25, 208.

s.a.

=> Wert

=> Wertsubstanz

=> Wertmasse

Von der Kritik der politischen Kultur zur Kritik der politischen Ökonomie:
Werturteil, Wert, Wertsubstanz, Wertgröße, Wertwachstum

Themenabend:
Was ist Wert, Wertsubstanz, Wertgröße?

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Wertmasse

Die Wertmasse ist die Ansammlung von Wertgrößen bezogen auf einen zu bestimmter Zeit gegebenen Kapitalkreislauf von variablem, konstantem und akkumulierten Kapital. Diese besteht insgesamt aus den in Sachform eingebrachte Arbeitszeiten, ob diese Sachen nun dem Vermögen des Kapitals (z.B. als Konstantes Kapital oder Mehrwert) zugeordnet sind, oder der Reproduktion der Arbeitskraft als zirkulierende Lebensmittel. Bedeutsam wird das Verhältnis der Wertmasse des fungierenden Kapitals im Verhältnis zu der des Arbeitslohnes beim Fall der Profitrate, worin sich zeitweise die kapitalistische Krise dadurch ereignet, dass produzierter Wert nicht realisiert werden kann, weil die Wertmasse des angewandten Kapitals nicht realisiert werden kann im Warenverkauf oder der Akkumulation von Kapital. Insgesamt wird das Verhältnis um so krisenhafter, je größer die Wertmasse der aktiven Produktionsmittel im Verhältnis zu der, welche die Arbeitskraft reproduziert (variables Kapital), weil Mehrwert sich nur realisieren kann, wenn die Produktionsmittel und auch die Investition in diese pro Arbeitsanwendung in die Produkte in dem Maß eingehen kann, in dem sie zur Produktion verausgabt wird. Findet sich dies nicht im richtigen Verhältnis, so muss Kapital vernichtet werden, um die Wertmasse des fungierenden Kapitals zu reduzieren. Diese Vernichtung vollzieht sich nicht nur auf dem Kapitalmarkt, sondern für das gesamte Wertverhältnis auch durch Unterbewertung von Arbeit überhaupt und soweit physisch möglich, also auch in der Reduktion des Lebensstandards der Lohnabhängigen (Mehrarbeit bei gleichem Lohn) - oder durch politische Verwendung von Wertmasse in Staatskultur (siehe Kulturstaat) und/oder Krieg (siehe auch Staatsverschuldung).

s.a.

=> Wertgröße

Von der Kritik der politischen Kultur zur Kritik der politischen Ökonomie:
Werturteil, Wert, Wertsubstanz, Wertgröße, Wertwachstum

Wertsubstanz

Der Begriff des Kaptalismus als Wert war zur Zeit von Karl Marx längst in der Diskussion der bürgerlichen Ökonomie geläufig. Lediglich das, was Wertsein ausmacht, was also Wertsubstanz ist, war strittig. Substanz macht nach Hegel die Bewegung des Begriffs aus, also die Entfaltung aller Zusammenhänge im Ganzen des Begriffs. Marx, der Hegels Denken als Begriff der Abstraktion anerkannte, aber zugleich als sich selbst bleibende Abstraktion kritisierte, verwendete Begriffssubstanz als Substanz der Formbestimmung, welche überhaupt nur begriffen werden muss, soll Denken wirklich und praktisch sein. Diese war also keine Gedankenabstraktion für ihn, sondern Realabstraktion.

Sie bestreibt als Formbestimmung aller praktischen Verhältnisse in der bürgerlichen Gesellschaft deren Reduktion auf abstrakt menschliche Arbeit. Sie ist also eine praktische Reduktion jeder Arbeit auf ihre Abstraktion, die sich formell als Abstraktion ihrer Bewegung auswirkt, auf die Zeit ihres Ablaufs, auf Arbeitszeit.

Wertsubstanz hat ihr Quantum in der Wertgröße, und die ist nach Marx die notwendige Arbeitszeit zur Herstellung menschlicher Produkte, auf das sich ihr Dasein in der bürgerlichen Gesellschaft beschränkt. Im Ganzen macht diese Substanz den Durchschnitt der gesellschaftlich notwendigen Arbeitszeit aus, durch welche sich der Wert quantitativ ausdrückt. Das ist die Wertsubstanz des Kapitalismus nach Karl Marx als Abstraktion des nötigen Aufwands, der damit negativ bestimmt ist zu seinem Sein, Negation des Reichtums ist, den solche Gesellschaft produziert. Dieser existiert gesellschaftlich nur abstrakt in der Wertform, derweil er konkret in vielfachem Privatbesitz ist. Dort aber verliert sich seine gesellschaftliche Notwendigkeit in der Willkür des Verbrauchs. Dass gesellschaftlicher Reichtum gesellschaflich notwendig ist, kann umgekehrt nur bemerkt werden, wenn er nicht mehr entsteht, wenn er also wirklich negiert ist.

"Daß jede Nation verrecken würde, die, ich will nicht sagen für ein Jahr, sondern für ein paar Wochen die Arbeit einstellte, weiß jedes Kind. Ebenso weiß es, daß die den verschiedenen Bedürfnismassen entsprechende Massen von Produkten verschiedene und quantitativ bestimmte Massen der gesellschaftlichen Gesamtarbeit erheischen. Daß diese Notwendigkeit der Verteilung der gesellschaftlichen Arbeit in bestimmten Proportionen durchaus nicht durch die bestimmte Form der gesellschaftlichen Produktion aufgehoben, sondern nur ihre Erscheinungsweise ändern kann, ist self-evident. ... Der Witz der bürgerlichen Gesellschaft besteht ja eben darin, daß a priori keine bewußtse Regelung der Produktion stattfindet. Das Vernünftige und Naturnotwendige setzt sich als blindwirkender Durchschnitt durch." (Briefe über das Kapital, Dietz-Verlag 1954, Marx an Kugelmann, S. 185).

Die Durchschnittsbildung findet auf dem Markt statt, weshalb die Elementarform des Reichtums der bürgerlichen Gesellschaft auch die Ware ist. Mit ihr beginnt damit die logische Abhandlung ihres Begriffs, der sich als Entfaltung der Reduktion aller Produktionszusammenhänge auf die gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit ergibt. Dass man damit ökonomisch und politisch mächtig werden kann, beweist die Kritik der politischen Ökonomie darin, dass Macht nichts anderes ist als die Verfügungsgewalt dessen, was jenseits des Durchschnitts an Mehrwert in der realen Wertgröße der Arbeitsprodukte herauskommt. Der Besitzer des Mehrprodukt ist der Inhaber der Wertdifferenz, der Wertgröße

von Produktion und Konsumtion und hierdurch auch der Inhaber der gesellschaftlichen Entwicklungspotenzen, die er auch als Rechtstitel wertmäßig anlegen kann (siehe Grundrente).

Es gibt verschiedene Auslegungen der Wertsubstanz, die nicht mit Arbeitszeit, sondern z.B. mit Energie (Wertkritik) operieren. Das hat nichts mehr mit der Marx'schen Argumentation zu tun. Sein ganzes Werk begreift sich selbst nur aus diesem Begriff. Dass sie sich dann doch auf Marx beziehen wollen, weil sein Buch über das Kapital nun mal der Wirklichkeit am nächsten kommt und zugleich einen großen Gedankenhintergrund herbringt, macht ihre Marxrezeption vor allem zu einer Paralyse des Denkens und Begreifens.

s.a.

=> Wert

=> Wertgröße

Von der Kritik der politischen Kultur zur Kritik der politischen Ökonomie:
Werturteil, Wert, Wertsubstanz, Wertgröße, Wertwachstum

 

Themenabend:
Was ist Wert, Wertsubstanz, Wertgröße?

Werturteil

s.a.

=> Urteil

=> Bewertung

Von der Kritik der politischen Kultur zur Kritik der politischen Ökonomie:
Werturteil, Wert, Wertsubstanz, Wertgröße, Wertwachstum

Wertvergesellschaftung

Wertvergesellschaftung ist ein Begriff, der darauf hinweisen will, dass in der kapitalistischen Produktion Wert und Mehrwert erzeugt wird. Dass es sich dabei um eine Vergesellschaftung von Wert handelt, ist allerdings falsch: Wert wird nicht ver-gesellschaftet, so als ob er jenseits der Gesellschaft bestünde und dann gesellschaftlich erst wirklich würde - so, wie ein Subjekt sich entschließen könnte, "in die Geselschaft einzutreten" oder es in sie hineingetragen würde. Wert gibt es nicht für sich, weder als Größe noch als Substanz. Er entsteht in einer Waren produzierenden Gesellschaft durch das Dasein der Waren selbst als Güter auf dem Markt, durch die Tauschakte, auf welche Warenbesitzer verwiesen sind, um ihre Güter aufeinander zu beziehen. Er kann gerade nicht wirklich vergesellschaftet werden, weil er die wesentliche Beziehung dieser Gesellschaft selbst ist, ihr also nicht äußerlich, vorausgesetzt sein kann. Er erzeugt auch kein Verhältnis als Wert, etwa als ein Wertsubjekt, nach welchem die Menschen willentlich streben würden und hierduch seine Verbreitung bewirken - im Irrtum über dessen politischen Konsequenzen. So aber wird der Begriff Wertvergesellschaftung meist gemeint: Weil die Menschen kein Bewusstsein über ihre Verhältnisse hätten, würden sie die Vergesellschaftung von Wert betreiben - um selbst am Wert und möglichst auch am Mehrwert teilzuhaben, verwirklichen sie seine Vergesellschaftung. Wert wäre ein bloßer Irrtum über die "wahren Zusammenhänge" der Gesellschaft, ein falsches politisches Bewusstsein, mit dessen Anderung auch schon die Welt verändert wäre.

Wert ist aber unmittelbar politisch, das Wesen eines Verhältnises, welches die Menschen vermittelst der Gleichsetzung ihrer Güter haben - nicht weil sie sich in ihren Produkten gerne vergleichen, sondern weil sie keine andere gesellschaftliche Beziehung, keine wirkliche Beziehung zu ihren Produkten haben - z.B. als bestimmte Vertragsbeziehungen. Aus dem Vergleich ihrer Produkte jenseits bestimmter Beziehungen von Bedürfnis und Aufwand (Arbeit) werden diese gleichgültig gegen ihre Herkunft und Bestimmtheit, gelten als Arbeitsprodukte schlechthin. Als solches haben sie einen ökonomischen Wert, der das darstellt, was Ökonomie abstrakt ist: Aufwand schlechthin, wie er sich auf einen bestimmten Durchschnitt reduzieren lässt. Er ist eine Reduktion auf den "kleinsten gemeinsamen Nenner" ihrer Arbeit, eine Abstraktion, die für sich keinen ökonomischen Sinn hat, wohl aber alle Ökonomie politisch bestimmt: Der Begriff der politische Ökonomie. Indem sie Wert produziert und vergrößert, reduziert sie die Arbeit auf ein bloßes Quantum ihrer Dauer.

So ergibt sich der Wert aus einer Durchschnittsbildung der notwendigen Arbeitszeit, welcher die Waren bei ihrer Entstehung gesellschaftlich unterworfen sind, bildet sich also erst in ihrer Gesellschaft auf dem Markt als deren Substanz (siehe Wertsubstanz) heraus, welcher sich als sachliches Quantum darstellt ohne wirklich sachlich quantifiziert zu sein. Das stoffliche Quantum der Arbeit und ihres Produkts erscheinen daher in der Wertform der Waren tatsächlich vertauscht: Es erscheint der relative Wert eines Warenquantums in der Form seines Gegenteils, dem Äquivalent (letztlich Geld). Besonders mit der Entwicklung der Technologisierung der Produktionsmittel wird diese vertauschte Quantität von Produkt und Arbeit zum substanziellen Widerspruch der kapitalistischen Gesellschaft: Je weniger die Menschen arbeiten müssen, um ihre Subsistenz stofflich zu erwirtschaften, desto zwanghafter wird die politische Gewalt des Kapitals gegen sie, desto mächtiger also muss die Erpressung sein, die sie zur Arbeit zwingt (siehe z.B. Grundrente, Miete).

Bei der Verwendung des Begriffs Wertvergesellschaftung ist es sicher ungewollt, dass damit ein Wert formuliert ist, welcher eigentlich der Gesellschaft äußerlich sein müsste, um in ihr vergesellschaftet werden zu können. Aber die Gedankenlosigkeit bei der Verwendung solcher Begrifflichkeit bestätigt sich doch zumindest implizit in den Gedanken, die in diesem Zusammenhang überhaupt verbunden werden: Es bleibt dabei immer die Beschreibung einer Gesellschaft, die sich nicht erst gegen ihr eigenes Wertprinzip zu entwickeln hat um eine konkrete menschliche Gesellschaft, wie sie noch nicht ist, zu werden; es bleibt bei der Beschreibung einer Gesellschaft, die lediglich vom "Wert" wie von einer unschönen Sache zu befreien sei (siehe hierzu auch Wertkritik).

Der Wert ist der Begriff, durch den sich die Produkte im Nachhinein ihrer Erzeugung aufeinander gesellschaftlich beziehen, die tatsächlich nur in der privaten Hand der Waren- Geld- und Kapitalbesitzer verbleiben. Der Wert ist also der Begriff von einer Gesellschaft, in welcher das Privateigentum allgemein ist und sich als Verallgemeinerte Privatheit durchsetzt. Besitz ist damit eine Gesellschaftsform des Werts, der gerade dadurch keine gesellschaftliche Wirklichkeit, sondern nur die Wirkung von allgemeiner Privatheit bekommt. Geld mag ein gesellschaftliches Faustpfand sein, es ist in der Lage, sich auf alle anderen Waren zu beziehen, weil es gesellschaftliche Form für alle Tauschakte ist; aber es selbst dient nur privat seinem Besitzer und ist in keiner Weise wirklich gesellschaftlich existent, ebenso wie das Kapital. Es eröffnet keine wirkliche gesellschaftlichen Beziehungen, sondern nur die Beziehungen von Privatmächten.

Wertvergesellschaftung ist ein Wort, welches das Verständnis des Werts von Th. W. Adorno prägnant wiedergibt: Wert sei nicht gesellschaftlich durch die Existenz des menschlichen Reichtums in der Form von Waren, sondern würde selbst unmittelbar gesellschaftlich produziert, indem sich die Arbeit und die Menschen selbst darin "verdinglichen": Wert würde in einer bestimmten Art und Weise in die Gesellschaft eingebracht als ein Tauschwert, der dort gegen die quasi naturbelassenen Gebrauchswerte fortbesteht. Dem Wert wird somit eine Anschaulichkeit gegeben, die er als Resultat analytischen Denkens, wie er von Marx eingeführt ist, nicht hatte. Die Menschen produzieren nach diesem Verständnis also nicht ihre Güter in einer Form, die widersprüchlich ist und daher Wert hat, sie selbst produzieren etwas Falsches, ein Unding, in dem sie sich sozusagen produktiv selbst zu einem Wertsein verdinglichen. Es vollzieht sich in solchem Verstand eine sehr sublime Revision der Marxschen Theorie, die sich vollkommen auf Marx bezogen versteht: Da Wert nun mal was gesellschaftliches ist, muss er ja auch als Wert in die Gesellschaft eingebracht werden. Ergo: Wer sich dieser "Verdinglichung" verweigert, ist revolutionär. Alle anderen kapieren das eben nicht; sie sind "fetischisiert".

s.a.

=> Wert

Wertwachstum

Das Wertwachstum ist im Wesentlichen das Mehrwerden von Wert, das durch die Erzeugung eines Mehrprodukts wertmäßig als Mehrwert entsteht. Mit der Verselbständigung des Mehrwerts gegen das Mehrprodukt durch die erweiterte Kapitalakkumulation wird auch das Wertwachsum zu einer eigenständigen Größe, die sich zunehmend auch in den Werten von Grundeigentum, Lizenzen, Wertpapieren (s.a. Aktien) usw. ausdrückt und weniger in den wertmäßig realisierten Produkten der kapitalistischen Produktion.

Dennoch ist es ein "stehender Begriff" der Ökonomie, der die Notwendigkeit des Kapitalismus beschreibt, von Jahr zu Jahr das Bruttosozialprodukt zu steigern und hierin mehr Wert zu hecken, um das Kapitalwachstum zu sichern und den Niedergang der Profitrate abzuwenden. Gerade aus letztrem Grund erweckt das Wertwachstum höchste Aufmerksamkeit bei den Ökonomen, wenn es aus dem Tritt gerät, aus der Durschnittserwartung (ca. 3 % im Jahr), denn das kündet von Krise und Wertschwund: Der Puls des Kapitals gibt dann Anlass zur Sorge. Aber was eigentlich ist dieses Wertwachstum, wenn es bei geringster Rückentwicklung die Doktoren des Kapitalismus derart ängstigt? Wäre es das Wachstum des Mehrprodukts, so wäre Sorge nicht nötig. Der Lebensstandard muss nicht beständig wachsen. Der Wert müsste auch nicht wachsen, wenn er nur die Arbeitsmenge einer gegebene Warenmenge (siehe Wertmasse) ausdrücken würde. Es geht offensichtlich um etwas anderes, wiewohl genau dies von der bürgerlichen Ökonomie, von der politischen Ökonomie, geleugnet wird: Um einen Wert, der die gesamte Konjunktur beherrscht und der zugleich davon abhängig ist, wie die Märkte funktionieren, wie ihre Prosperität ist. Das Wertwachstum ist ein Index für die Stabilität des Werts und seiner politischen Repräsentation. Beides schwindet, wenn das Wertwachstum "unterschwellig" wird. Es geht also nur um den Schwund des Mehrwerts, der sich vom Mehrprodukt verselbständigt, unabhägig gemacht hat. Wenn der Wertzuwachs sinkt, so zeigt das an, dass auch die Profitrate fällt; und wenn die fällt, dann entsteht Entwertung, also ein Vorgang, der im Denkschema der politischen Ökonomie weitgehend verdrängt, also dem Schicksal überantwortet gilt.

Davor muss ein Ökonom wirklich Angst haben. Es könnte ja sein, das dieses wundersame Modell der Geldvermehrung doch einen Haken hat! Marx hat den schon vor 150 Jahren in der Auseinandersetzung mit den damaligen Mehrwerttheorien (MEW 26.1, MEW 26.2) herausgearbeitet, die vom theoretischen Gehalt her noch wesentlich gründlicher waren, als der tumbe Glaube an die "Regelmechanismen" der Ökonomie, wie sie der Neoliberalismus zur Schau stellt. Obwohl sein hierfür entscheidendes Buch (MEW 25) gerade an der Stelle abbricht, wo seine Theorie sich abrundet, erschließt sich aus dem unvollendeten Gesamtwerk die Revenue des Wertverhältnisses aus den Klassen der Besitzer von Arbeitskraft, Kapital und Boden als ein Verhältnis von Bewertungen ihrer Besitztümer: Als Machtverhältnis, das mit bloßer innerer Logik abläuft und die darin involvierten Menschen und Sachen systematisch unterwirft. Darin wird klargestellt: Nicht das Mehrprodukt stellt das Wertwachstum dar, sondern der Wert, der dem Besitz an Technik (Produktionsmittel) und Grund (Gebäude und Rohstoffe) beigemessen wird und der sich nur bei stabiler Verwertungslage, also bei entsprechendem Wertwachstum verwirklichen kann. Letztlich und von massivster Bedeutung für die Verwertungslage des Kapitals ist eben der Rückhalt des Ganzen: Der Wert, der dem Grundbesitz und seiner Materialien (Immobilien, Rohstoffe) beigemessen wird, weil dies allein den Kapitalismus als ganzes gesellschaftliches Verhältnis sichert. Dies ist die Basis des wirklichen Wertverhältnisses, der absolute Wert seines Verkehrs (worin sich z.B. die Mieten, Pacht, Gebäudewert usw. bemessen - jede Bank und Versicherung sichert sich darin). Es ist der Verkehrswert des ganzen Kapitalverhältnisses, der darin zu erkennen ist, dass auf der einen Seite privater Reichtum die Rechtstitel des Besitzstands ausfüllt, dem die weitaus größte Zahl der Menschen unterworfen ist, um leben und arbeiten, und das heißt hier nur: sich ernähren und reproduzieren zu können. Der Wertzuwachs bedeutet Machterhalt des Besitzrechts und Machtzuwachs für die Besitzer von Grund, Wohnung, Arbeitsmittel und Rohstoffe, und bringt den meisten Menschen, weil sie eben nur im Besitz ihrer Arbeitskraft und einer kleinen Altersvorsorge sind und bleiben, nur den Zuwachs an Ohnmacht, Vernutzung und Isolation von gesellschaftlicher Wirklichkeit, also vor allem die Armut an Lebensvermittlung und Lebenspotenzen, - sei es innerhalb eines Kulturkreises oder in einem anderen oder in beidem.

Wertwachstum ist das Wachstum an Bewertung von Besitz, das Wachstum politischer Macht, welche in den Sachen, die die Welt beherrschen, gegenständlich wird als die gesellschaftliche Macht, welche die Wertform der darin aufgehäuften abstrakten Arbeit hat. Das Wertwachstum ist für das Kapital unabdingbar, weil es nur darin seine Prosperität als Verwerter der Werte in Mehrwert hat, erhält und entwickelt. Wertwachstum ist vom Wachstum an Produktivität und an der Erzeugung eines Mehrprodukts zu unterscheiden, wie auch der Geldwert vom Wert des Kapitals unterschieden ist. Als Geldwert stellt sich das Wertwachstsum in den Profiten der einzelnenen angewandten Kapitale pro Produktionsprozess einer Produktsparte dar. Darin rentiert sich das Einzelkapital, wenn auch letztlich nur in Masse. Es ist die allgemeine Voraussetzung, dass auf Mehrwert in der Form von Profiten überhaupt spekuliert wird. Doch das Wertwachstum selbst tritt nur ein, wo die Produkte mehr Wert haben, als in ihre Erzeugung eingegangen ist, wo also der Wert der Arbeitskraft optimal reduziert und ihre Anwendung optimal maximiert ist, wo also die Arbeit selbst so ausgebeutet wird, dass der Wert der Produkte, so er sich realisieren lässt, Mehrwert darstellt. Wertwachstum ist als Resultat des Kapitalumschlags das Wachstum an Marktausdehnung für ein Mehrprodukt, das konsumiuert werden muss, um Wert zu realisieren. Aber erst nach wirklichem Abkauf bestärkt es die Verfügungspotenzen des Kapitals, das dann erst sich sachlich als werthafte Produktmenge, also als vor allem wertmäßig realisiertes Mehrprodukt darstellt, das in die Kapitalakkumulation (Erweiterung oder Forcierung der Technologie) oder in eine kontinuierliche Erweiterung der Märkte oder als relative Verteuerung von Miete und Pacht eingeht, welche die Masse des Kapitals vergrößert und damit die privaten Potenzen gegen die Gesellschaft der Menschen bestärkt.

Wertwachstum ist also das ausschließliche Verhältnis, welches das Kapital zu sich hat. Es regelt sich nicht im Verhältnis der Produkte, ob sie nun wirklich mehr oder weniger sind, als zur einfachen Reproduktion der Menschen in einer Gesellschaft nötig ist (der Lebensstandard an Gütern löst sich immer in einem Durchschnitt auf), und es bestimmt sich daher auch nicht aus der natürlichen Fähigkeit der Arbeitskraft und der Produktionsmittel, mehr zu erzeugen (Mehrprodukt), als bei der Produktion verbraucht wird (an Energie, Lebensmittel, Technik und Verschleiß). Es bestimmt sich aus dem Preis, zu dem die Produkte verkaufbar sind. Dieser ergibt sich auf der Oberfläche des Wertverhältnisses, wie es die Situation von Angebot und Nachfrage, also des Verhältnisses der Konkurrenz der Verkäufer zu denen der Käufer ausdrückt und sich in Profiten und Surplus-Profiten niederschlägt wie der Bodensatz einer aufgequirrlten Wertbrühe. Das ist nur manchmal dem Quantum der Mehrprodukte analog (in Phasen der Neueinführung von Lebensstandards). Es ist aber nicht wesentlich für das Wertwachstum. Der Preis der Mieten etwa regelt sich nicht aus dem Aufwand, Wohnungen zur Verfügung zu stellen, oder an der Menge des Angebots überhaupt, sondern aus dem Wert, den Verkehr in einer bestimmten Gegend hat, also die Notwendigkeit, gerade dort eine Wohnung oder einen Laden oder ein Büro usw. haben zu müssen. Wert ist immer gesellschaftlich und wird von der gesellschaftlichen Potenz des Käufers und Verkäufers über den Preis bestimmt. In ihm drückt sich ein gesellschaftliches Wertverhältnis aus, das so lange wächst, wie sich das Verhältnis der Besitzenden zu den (Sach-)Besitzlosen als "Lage auf dem Markt", als Konkurrenzsituation zugunsten der Besitzenden entwickelt - solange, bis die für ein Wertwachstum erforderlichen Preise nicht mehr bezahlbar sind und die Grenze der Ausbeutbarkeit erreicht ist (Krise).

So ergibt sich also das Wertwachstum nicht unmittelbar aus dem Mehrwert oder aus dem Mehrprodukt, das eine Gesellschaft erarbeitet, also nicht aus der realen Verausgabung von Arbeitskraft und Produktivkraft (Maschinen, Automaten und Genius), welche über die Reproduktion der Menschen hinauswächst, sondern aus dem Wert, den die Produktivität des Kapitals gewinnt (z.B. als Konkurrenzlage der Maschinenbesitzer im Verhältnis zur Konkurrenzlage der Eigentümer von Naturalien wie Rohstoffe, Arbeitskraft usw.). Die tollsten Maschinen können wertlos sein, wenn ihre Verwendung im gesellschaftliche Durchschnitt "normal" oder gar hinfällig geworden ist. Wertwachstum ist somit gleichbedeutend mit dem Anwachsen des Wertes, den allgemeine gesellschaftliche Potenzen (z.B. Automaten) in privater Hand gegenüber den natürlichen Potenzen, wie sie sich gesellschaftlich anbieten müssen, haben. Es ist dies der Grund, warum Wertwachstum immer auch ein Wachstum an Armut bedeutet, weil es nicht die Arbeit denaturiert, sondern die Eigenschaften des Menschen - nicht in dem Sinn, dass die Menschen unnatürlich werden, sondern dass sie der Natur des Wertes voll und ganz unterworfen werden. Sie verlieren die Wirklichkeit ihrer Eigenschaften, ihr menschliches Eigentum und die menschliche Eigenschaft ihrer Gesellschaft in dem Maße, wie das Wertwachstum sich vollstreckt. Das hängt davon ab, wieweit es dem Kapital gelingt, das Besitzverhältnis der Menschen zu bestimmen, die Umsatzgeschwindigkeit ihres Vermögens (z.B. des Arbeitsvermögen, des Verkehrsvermögens oder des Vermögens an Wissen und Information) und ihrer Existenz zu erhöhen und ihren gesellschaftlichen Verkehr zur Ausbeutung von Mensch und Natur zu optimieren. Wertwachstum beruht also mit einem Wort darauf, dass menschliche Armut in dem Maße erzeugt wird, wie das Kapital an Macht gewinnt. Ob diese Armut sachlicher, geistiger oder körperlicher Natur ist, tut nichts zur Sache: Das Wertwachstum erbringt die Verarmung des menschlichen Lebens gegenüber der Verfügbarkeit des gesellschaftlichen Reichtums.

Das Wertwachstum verläuft im Prinzip wie eine Sucht, die immer mehr Mittel vernutzen muss, um ihren Zweck zu erreichen, der nichts anderes ist, als den Mühen und dem Leiden dieses Lebens zu entkommen. In diesem Prinzip muss der Wertzuwachs jenes Leben durch die Überlebensmittel substituieren, die es letztlich abtötet. Es ist das Prinzip der Realabstraktion einer grenzenlosen Habsucht, die ihre Not nirgendwo erkennen kann außer im Nichthaben, im Unerreichten und Unerreichbaren, in der Spekulation auf ein Anderssein - auch um den Preis des Lebens selbst. Es entleibt das Leben der Kulturen und betreibt die Menschen als Organe seiner substantiellen und räumlichen Markterweiterung (siehe Tittytainment). Die Ökonomie des Kaptalismus ist die politische Ökonomie für ein Monster, das jeder wirklichen Wirtschaftlichkeit spottet und einzig Handlanger der politischen Spekulation des Kapitals ist. Diese ist nichts als die Spekulation auf eine Bewertung, die absolut abhängig ist vom Machtpotential des Kapitals und besonders vom Verkehrswert des Bodens, seiner Rohstoffe und Immobilien, die sich in diesem Machtverhältnis wirklich nur durch die Potenzierung ihrer Macht erneuern können: Als ausschließliches Politikum des Kapitals. Dass das Kapital seine immanenten Zwänge, die sich als Krisen hervortun, letztlich nur durch Erweiterung des "Einflussbereichs" des Kapitals, also auch durch Kriege und Weltkriege erfüllen kann, wird jeder bürgerliche Ökonom weit von sich weisen, - schließlich weiß er es ja anders, solange er anders ist, solange er eben am bescheidenen "Glück der Spekulation" teilhat.

s.a.

=> Wert

=> Logik des Kapitals

quelleup5a34a1b Profitwachstum und Lohnentwicklung

Von der Kritik der politischen Kultur zur Kritik der politischen Ökonomie:
Werturteil, Wert, Wertsubstanz, Wertgröße, Wertwachstum

Themenabend:
Wertwachstum, Mehrprodukt, Mehrwert, Kapital, Profitrate, Grundrente

Themenabend zur Grenze des Wertwachstums

siehe auch Themenabend
Kapitalentwicklung, Staatswesen und Staatsbankrott